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  • IneltecSchweizer Elektrobranche feiert ein kraftvolles Comeback

    IneltecSchweizer Elektrobranche feiert ein kraftvolles Comeback

    Nach einem siebenjährigen Unterbruch öffnet die ineltec am 11. und 12. September ihre Tore und bietet der Schweizer Elektrobranche einen zentralen Treffpunkt. Die Hallen 1 und 2 der Messe Zürich erwarten 162 Ausstellerinnen sowie ein fachkundiges Publikum, das sich auf 11.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche über die neuesten Entwicklungen und Trends informieren kann.

    Noëlle Marti, die neue Leiterin der Elektromesse, zeigt sich begeistert über die Resonanz: «Alle Teilnehmenden können sich auf volle Hallen in der Messe Zürich freuen. Wir sind überwältigt von den vielen positiven Rückmeldungen und dem Ansturm auf die Tickets.» Die ineltec 2024 ist mehr als nur eine Messe – sie bietet eine Plattform für Wissenstransfer, Netzwerken und innovative Technologien.

    Innovation und Wissenstransfer im Fokus
    Die Neuausrichtung der ineltec zielt auf eine Konzentration des Wesentlichen. Innovation, Wissenstransfer und der direkte Austausch zwischen Menschen und Technologien. Im Gegensatz zu früheren Jahren wurde bewusst auf überdimensionierte Standflächen verzichtet, um die Veranstaltung kompakter und fokussierter zu gestalten. Das Motto «Zurück zu den Wurzeln, aber mit einem modernen Twist» beschreibt den Geist der diesjährigen Messe treffend.

    Von 9 bis 17 Uhr stehen an beiden Messetagen Vorträge, Innovationen und Workshops im Mittelpunkt. Der Speakers Corner wird zum Dreh- und Angelpunkt des fachlichen Austauschs. Nach Messeschluss laden After-Work-Events zum ungezwungenen Networking ein, bei denen sich die Teilnehmenden in entspannter Atmosphäre begegnen und den Tag Revue passieren lassen können.

    Vertiefende Veranstaltungen für Fachleute
    Die elf Veranstaltungen der Branchenverbände und Aussteller bieten detaillierte Einblicke in aktuelle Themen der Elektrobranche. Ob neue Planungstools, elektrische Anlagen, künstliche Intelligenz oder Elektromobilität – Fachleute können sich auf eine breite Palette an Innovationen und Trends freuen, die sie direkt in den Berufsalltag integrieren können.

    Besonderes Highlight
    Beim Startup Pitch am Mittwochnachmittag treffen innovative Jungunternehmen auf das Fachpublikum. Die Startup Academy Schweiz unterstützt die Unternehmen durch Mentoring und fördert den Austausch zwischen kreativen Köpfen und erfahrenen Branchenexpert.

    Nachwuchsförderung im Zentrum der ineltec
    Auch der Nachwuchs steht im Fokus der ineltec. Unter der Schirmherrschaft von EIT.swiss werden geführte Nachwuchstouren organisiert, bei denen Lernende spielerisch mit den Ausstellern in Kontakt kommen und Einblicke in die neuesten Technologien erhalten. Diese Initiative ermöglicht es jungen Talenten, erste wertvolle Verbindungen für ihre berufliche Zukunft zu knüpfen und den Grundstein für eine Karriere in der Elektrobranche zu legen.

    Die ineltec bietet nicht nur erfahrenen Fachkräften, sondern auch Berufsanfängern wertvolle Informationen und Orientierungshilfen. Auf der Website ineltec.ch finden alle Besucher gezielte Informationen zu 14 aktuellen Themen der Elektrobranche, Produktneuheiten, Unternehmensprofilen und Veranstaltungsangeboten.

  • Privera AG übernimmt Geschäftsaktivitäten der VERIT Immobilien AG

    Privera AG übernimmt Geschäftsaktivitäten der VERIT Immobilien AG

    Die Übernahme der Aktivitäten der VERIT Immobilien AG ermöglicht eine massgeschneiderte Lösung zur Fortführung der Dienstleistungen auf höchstem Niveau. Sowohl Kunden als auch Mitarbeitende profitieren künftig vom erweiterten Serviceangebot und dem Netzwerk und ihrer Muttergesellschaft, der PHM Group. Die bisherigen Kunden der VERIT werden weiterhin von ihren vertrauten Mandatsverantwortlichen betreut.

    Kontinuität und Qualität gesichert
    Andrin Waldburger, Verwaltungsrat der Avobis Group AG und der VERIT Immobilien AG, betont, dass die Veräusserung der Geschäftsaktivitäten die bevorzugte Lösung für alle Beteiligten darstellt. «Mit der Übernahme kann sichergestellt werden, dass die Dienstleistungen in der gewohnten Qualität fortgeführt werden können. Die Firma verfügt über das notwendige Knowhow und die Ressourcen, um unseren Kunden den gewünschten Service zu bieten und sämtliche Mandate nahtlos in der bestehenden Systemlandschaft weiterzuführen.»

    Strategische Erweiterung und Zukunftsorientierung
    Michael Stucki, CEO der Privera AG, ergänzt: «Die Übernahme der Kunden und Mitarbeitenden der VERIT Immobilien AG ist ein wichtiger Meilenstein, um ihre Stellung im Immobiliensektor weiter auszubauen und zukunftsorientierte Lösungen anzubieten. Das Unternehmen freut sich, zusammen mit den neuen Kollegen ein neues Kapitel in der Betreuung der Kunden und deren Immobilien aufzuschlagen.»

  • Zusammenarbeit für den Bau der Zukunft

    Zusammenarbeit für den Bau der Zukunft

    In einer Zeit, in der die Welt mit einem Arbeits- und Fachkräftemangel sowie der Notwendigkeit nachhaltigerer Wohnlösungen konfrontiert ist, setzen ABB Robotics und Porsche Consulting auf Innovation. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, die Automatisierung in der Bauindustrie zu intensivieren und so nicht nur den Wohnungsbau effizienter und erschwinglicher zu gestalten, sondern auch die Umweltbelastungen zu reduzieren.

    Eberhard Weiblen, Vorsitzender der Geschäftsführung von Porsche Consulting, betont die Bedeutung des Wandels: «Die Bauindustrie begegnet zahlreichen Problemen. Mit den Roboterlösungen von ABB und unserer Expertise möchten wir eine hochautomatisierte Zukunft gestalten.»

    Marc Segura, Leiter der Robotics-Division von ABB, sieht ebenfalls grosses Potenzial. «Indem wir den Fertigungsprozess automatisieren, können wir den Wohnungsbau nachhaltig verändern und dabei die Herausforderungen des Arbeitskräftemangels adressieren.»

    Der globale Arbeitskräftemangel hat die Bauindustrie besonders hart getroffen, was die bereits bestehende Wohnungskrise verschärft. Neue Ansätze sind notwendig, um den wachsenden Wohnbedarf zu decken und dabei ökologische und soziale Standards nicht zu vernachlässigen.

    Während die traditionelle Bauweise den Anforderungen nicht gerecht wird, bietet der modulare Bau eine effizientere und umweltfreundlichere Alternative. Abfall wird reduziert, Arbeitsunfälle verringert, und Bauprojekte können schneller umgesetzt werden.

    Dennoch hinkt die Bauindustrie in puncto Automatisierung anderen Sektoren hinterher. Eine Umfrage von ABB zeigt, dass nur 55% der Bauunternehmen Roboter nutzen – im Vergleich zu 84% in der Automobilindustrie.

    „Der Bausektor steht vor einer Revolution. Wir glauben, dass Technologie und Know-how einen Wandel herbeiführen können, wie wir ihn in anderen Industrien erlebt haben“, schliesst Weiblen.

    Marc Segura von ABB fügt abschliessend hinzu: «Wir sind bereit, den modularen Wohnungsbau zu prägen und damit einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.»

  • Halter-Firmen treten verstärkt als Gruppe auf

    Halter-Firmen treten verstärkt als Gruppe auf

    Der Schlieremer Immobilienentwickler Halter AG ordnet seine Führungsstruktur neu. Laut einer Mitteilung ist rund um die Firma in den vergangenen zehn Jahren ein Ökosystem an Schwesterunternehmen mit unterschiedlichen Bau- und Immobilienleistungen entstanden. Daraus ergebe sich die Notwendigkeit der Weiterentwicklung an der Spitze. Die Halter Holding sei bisher als „stille“ Holding in der Öffentlichkeit kaum aufgetreten.

    Künftig werden sie sich verstärkt im Markt positionieren. Der Weg der Bau- und Immobilienwirtschaft zu einer Kreislaufwirtschaft  könne nur mit integrierten Wertschöpfungsprozessen und Modellen der Zusammenarbeit in Planung, Ausführung und Betrieb erfolgreich umgesetzt werden könne. Das sei verbunden mit Nutzung der Digitalisierung und digitaler Technologien.

    Im Zuge der Organisationsentwicklung ergeben sich laut der Firmenmitteilung ab 1. Januar 2024 personelle Änderungen. So übernimmt Maik Neuhaus von Markus Mettler die Aufgabe als CEO der Halter AG. Mettler wird neu Verwaltungsratspräsident der Halter AG und Delegierter des Verwaltungsrates der Halter Gruppe. Balz Halter bleibt Verwaltungsratspräsident der Halter Gruppe. Alexandra Stamou nimmt Einsitz im Verwaltungsrat der Halter AG und wird neu Leiterin Innovation und Produkte der Halter Gruppe.

    Die Geschäftseinheit Gesamtleistungen der Halter AG, die mit mehr als 200 Mitarbeitenden die grösste Einheit darstellt, wird  aufgeteilt. Ab Januar 2024 wird es die Halter Gesamtleistungen Deutschschweiz und die Halter Gesamtleistungen Westschweiz geben. Neue Geschäftsführer werden Diego Frey für die Deutschschweiz und Fréderic Boy für die Westschweiz. Beide gehören dann zur Geschäftsleitung der Halter AG.

  • SVIT AWARD Gewinner aus drei Liegenschaftsverwaltungen ist gewählt

    SVIT AWARD Gewinner aus drei Liegenschaftsverwaltungen ist gewählt

    Um Stockwerkeigentums-Mandate attraktiver zu machen hat der Gewinner des Award H&B Real Estate AG eine Proptech-Lösung adoptiert, mit der Stockwerkeigentümerversammlungen und die vor- und nachgelagerten Prozesse digitalisiert werden können. Die Stockwerkeigentümer können selbständig und rund um die Uhr Dokumente einsehen. Bewirtschafter und über das ganze Jahr Traktanden erfassen, die dann einfach zusammengestellt und verteilt werden. Abstimmungen können leicht ausgezählt und Entscheide schnell protokolliert werden. Ein Ticketing-System vereinfacht die Kommunikation, neben Eigentümern können auch Mieter direkt informiert werden.

    Damit die Software-Lösung die Bedürfnisse aus der Bewirtschaftung angemessen berücksichtigt, ist die H&B Real Estate AG 2020 eine Innovationspartnerschaft mit den Entwicklern eingegangen. Durch die Zusammenarbeit konnte sichergestellt werden, dass Bewirtschaftungsprozesse korrekt abgebildet und problematische Medien- und Systembrüche eliminiert wurden. Dank effizienteren Prozessen konnte das Unternehmen zusätzliche Mandate akquirieren, dank der besseren Strukturierung der Versammlungen braucht es bei grösseren Versammlungen weniger spezialisiertes Personal, dank dem Aufgaben- und Auftragssystem können Anfragen schneller erledigt werden, die Bewirtschaftung von Stockwerkeigentum ist insgesamt nicht nur effizienter, sondern auch transparenter geworden.

    Die Mitarbeitende von Certimo können heute die Arbeitsschritte von der Ausschreibung der Mietobjekten über die Mieterauswahl bis zur Vertragsunterzeichnung und Kautionszahlungen digital abwickeln. Das Unternehmen spart damit viel Zeit und kann diese für andere Aufgaben und Projekten einsetzen, die im Tagesgeschäft früher zu kurz kamen. Ein weitere Nutzen der digitale Ablage und Prozesse ist die Flexibilität des Arbeitsortes. So können Fachkräfte aus einem grösseren Einzugsgebiet rekrutiert werden.

    Hinter dem Erfolg steht nicht einfach eine Proptech-Lösung, sondern die Bereitschaft, digitale Produkte auszuprobieren, die Weiterentwicklung einer vielversprechenden Lösung aktiv mit Sach- und Fachwissen zu unterstützen, und die Einführung neuer Abläufe und Funktionen im Unternehmen so einfach und bequem wie möglich zu gestalten. Für das schrittweise Onboarding wurden Erleichterungen demonstriert und neue Vorgehensweisen in konzisen Checklisten dokumentiert. Mit der Entscheidung, Neugeschäfte vollständig und den Bestand nur bei Änderungen zu digitalisieren, wurde ein ressourcenschonender Rollout ermöglicht. Aufbauend auf den Erfolgen wurden nächste Digitalisierungsschritte geplant.

    Roche zeigt, wie Big Data eine smarte Bewirtschaftung von Geschäftsflächen ermöglichen. Die Jury schätzt besonders, dass sich das Roche-Team nicht einfach am technisch Machbaren orientiert. Die Einsicht, dass der Mehrwert von Endnutzern erzeugt wird, und technische Innovationen einen Use Case erfordern, schärft gerade bei komplexen Digitalisierungsprojekten den Blick aufs Wesentliche: den Unternehmenserfolg. Im Rahmen der Smart Building Initiative sammelt Roche Gebäude- und Anlagedaten, die Mitarbeitende und Dienstleister bei ihrer Arbeit unterstützen und das Unternehmen attraktiver, effizienter und nachhaltiger machen. Um relevante Informationen und Entscheidungsgrundlagen für unterschiedlich stark automatisierte Gebäude aufzubereiten, nutzt das Digital & Site Engineering-Team eine offene IoT (Internet of Things) Plattform und «Use Cases», die mit Nutzern entwickelt werden.

  • Siemens Smart Infrastructure übernimmt Brightly

    Siemens Smart Infrastructure übernimmt Brightly

    Siemens Smart Infrastructure übernimmt das auf Software als Dienstleistung (Software-as-a-service, SaaS) für Anlagen und Wartungsmanagement spezialisierte Unternehmen Brightly Software mit Sitz in Cary im US-Bundesstaat North Carolina. Eine entsprechende Vereinbarung sei bereits unterzeichnet worden, informiert Siemens in einer Mitteilung. Als Kaufpreis werden dort 1,575 Milliarden Dollar zuzüglich einer erfolgsabhängigen Earn-out-Komponente genannt.

    Die Übernahme soll das Wachstum der Zuger Siemens-Tochter in den Geschäftsbereichen Digital und Software als Dienstleistung fördern. Insbesondere werde die Akquisition die Angebote von Siemens Smart Infrastructure für Gebäudetechnik „um etablierte cloudbasierte Lösungen in Schlüsselbranchen wie öffentlicher Infrastruktur, Bildungs- und Gesundheitswesen sowie Fertigung“ ergänzen, heisst es in der Mitteilung. Gleichzeitig will Siemens die Position von Brightly auf dem amerikanischen Markt nutzen. Zudem rechnet der Konzern mit Synergien im Umfang eines Nettobarwerts in mittlerer dreistelliger Millionenhöhe.

    „Mit Brightly machen wir einen grossen Sprung nach vorne und erreichen beim Betrieb von Gebäuden die nächste Stufe“, wird Matthias Rebellius, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und CEO Smart Infrastructure, in der Mitteilung zitiert. Die Übernahme von Brightly unterstütze die Vision von Siemens, „komplett autonome Gebäude zu schaffen, die kontinuierlich von den dort lebenden Menschen lernen und sich an deren Bedürfnisse anpassen“.

  • Schweiz zieht mehr ausländische Firmen an

    Schweiz zieht mehr ausländische Firmen an

    Die Standortpromotion von Bund, Regionen und Kantonen kann auf ein weiteres positives Jahr zurückblicken, erläutert die Konferenz Kantonaler Volkswirtschaftsdirektorinnen und -direktoren (VDK) in einer Mitteilung. Sie erstellt einmal jährlich eine Statistik zu den Zahlen der Neuansiedlungen ausländischer Unternehmen in der Schweiz. Der aktuellen Erhebung der VDK zufolge haben sich 2021 insgesamt 282 ausländische Firmen in der Schweiz niedergelassen. Damit wurde der Vorjahreswert um 62 Ansiedlungen übertroffen.

    Die von den angesiedelten Unternehmen im ersten Betriebsjahr geschaffenen Stellen legten im Jahresvergleich um 20 Prozent auf 1396 Arbeitsplätze zu. Bei den für das dritte Betriebsjahr prognostizierten Stellen habe mit 3566 Arbeitsplätzen das hohe Niveau von 2020 gehalten werden können, schreibt die VDK.

    Die meisten der im Berichtsjahr neu in die Schweiz gekommenen Unternehmen sind in den Branchen Life Sciences und ICT aktiv. Nach Herkunft betrachtet stammt rund die Hälfte der Neuansiedlungen aus den USA, Deutschland und Frankreich.

    Der in der aktuellen Strategie 2020-2023 der nationalen Standortpromotion gesetzte Fokus auf Zukunftstechnologien habe sich bisher bewährt, erläutert die VDK in der Mitteilung weiter. Sie streicht dort zudem die „erfolgreiche Zusammenarbeit“ der offiziellen Schweizer Organisation für Exportförderung und Standortpromotion, Switzerland Global Enterprise, und ihrer als Swiss Business Hubs geführten Vertretungen im Ausland mit den Regionen und Kantonen heraus. Diese Kooperation werde so organisiert, „dass sie den Schweizer Standort im Ausland als ‚Team Schweiz‘ optimal vermarkten“ könne, so die VDK.