Schlagwort: Firmen

  • Global führende Branchencluster

    Global führende Branchencluster

    Mit den Jahren haben sich immer mehr Unternehmen aus den gleichen Industrien angesiedelt, wodurch sich verschiedene Branchencluster, so wie sie genannt werden, gebildet haben. Dazu zählt auch die Bildung, Forschung und verschiedene Plattformen wie der Innovationspark oder Verbände, in welchen ein reger Austausch stattfindet. Die Vielzahl an Unternehmen, Dienstleistern, Zulieferern und privaten Institutionen sorgen für gegenseitige Unterstützung und fördern eine serviceorientierte und effiziente Verwaltung. Zudem profitieren die ansässigen Unternehmen von den hohen Bildungsstandards und der exzellenten Infrastruktur.

    Blockchain, Fintech und IT
    Zug hat sich zu einem globalen Hotspot für Blockchain, Fintech und IT entwickelt. Hier entfalten sich Innovationen in einem symbiotischen Ökosystem, in welchem sich wegweisende Technologien treffen und eine Fülle grenzenloser Möglichkeiten schaffen. Zug erntet Anerkennung für transparente Regulationen, kryptofreundliche Banken und Verwaltungen, einen dynamischen Arbeitsmarkt für Kryptowährungen und einen abwechslungsreichen Veranstaltungskalender. Aufgrund seiner räumlichen Nähe zur Region Zürich entwickelt Zug im «Crypto Valley» ein attraktives Ökosystem für die etwa 600 Krypto-Unternehmen und ist der Geburtsort von Ethereum. Dieses Umfeld wird durch positive regulatorische Rahmenbedingungen, attraktive Steuern, Incubators wie der CV VC, sowie eine grosse Anzahl von Fintech-Unternehmen begünstigt. Der Kanton Zug unterstützt die Forschung in diesem Bereich finanziell, indem sie sich mit fast 40 Millionen Schweizer Franken an der Blockchain Forschungsinitiative der Hochschule und Universität Luzern beteiligt.

    Zugs «Fintech-Cluster» verkörpert ein Zentrum der Innovation im Bereich Finanztechnologie. Innerhalb des «Crypto Valley» agiert dieses «Cluster» als dynamischer Treffpunkt für Fintech-Unternehmen, Startups und Finanzinstitutionen. Hier in Zug befindet sich auch das Nationale Testzentrum für Cybersicherheit (NTC) sowie verschiedene Labs und Forschungszentren im Bereich Blockchain, AI, ML und Robotics der HSLU, situiert in Rotkreuz.

    Life Science (Pharma/Biotech und Medtech)
    Der Kanton Zug ist ein führender Standort für Life Sciences mit rund 300 Unternehmen und 9’000 Mitarbeitenden. Neben dem starken Fokus auf kommerzielle Funktionen wachsen auch die Bereiche der medizinischen und klinischen Bereiche. Die regionale Innovationskraft wird durch weitere führende Cluster in Deep Tech, KI und ICT verstärkt, was innovative Synergien schafft.

    Pharma/Biotech
    Zug zieht zahlreiche internationale Pharma- und Biotech-Konzerne an, darunter z. B. Biogen, Amgen oder Astra Zeneca und Johnson & Johnson. Zudem haben in den letzten Jahren rund 60 US-Biotech-Firmen hier ihren europäischen Sitz gewählt. Die hohe Dichte von Pharma- und Biotech-Unternehmen im Kanton Zug sowie die grosse Anzahl von Dienstleistern, die sich auf Life Sciences spezialisiert haben, schaffen ein vorteilhaftes Geschäftsumfeld.

    Medtech
    In der Medizintechnik sind mehr als 100 Unternehmen in der Diagnostik und Medizinproduktion mit Produktionsstandorten und globalen Hauptsitzen vertreten. Repräsentative Beispiele für globale Hauptsitze sind Roche Diagnostics, Medela, SHL Medical, Schiller und Johnson & Johnson Medtech mit wichtigen weltweiten Funktionen auf ihrem internationalen Campus in Zug.

    Zug bietet auch aufstrebenden Medtech-Startups wie z. B. Deep Breath Intelligence und Heart Force oder Sedimentum optimale Bedingungen für Wachstum und Innovation.

    Neubau SHL Medical AG

    Das 5’000m² Büro- und 10’500m² Produktionsgebäude für die Mieterin SHL Medical AG entsteht auf dem Areal Tech Cluster Zug. Das kompakte Design, die Materialreduktion und die innovative Hybridbauweise aus Holz, Stahl und Beton fördern ressourcenschonendes, effizientes Bauen. Sichtbares Holz im Innenraum und eine schützende Aluminiumschicht aussen spiegeln den hohen Qualitätsanspruch. Eine Reduktion von 20% an CO2-Emissionen wird durch die Betonproduktion mit Jura Eco Zement vor Ort ermöglicht.

    Die Energieversorgung der SHL wird als Teil des arealweiten Multi-Energy Hubs konzipiert. Die Energieversorgung wird ergänzt durch Seewasserkühlung und grossflächige PV-Anlagen auf Dächern und Fassade. Die überschüssige Wärme und Energie wird zur weiteren Verwendung im Hub zurückgewonnen.

    Neubau Produktionsgebäude Roche

    Roche investiert 215 Millionen in ein neues Diagnostik-Produktionsgebäude in Rotkreuz, das bis 2027 auf 29’000 m² fertiggestellt wird. Das flexible Design ermöglicht Anpassungen an zukünftige Produktionsbedürfnissen und steigert so die langfristige Effizienz. Nachhaltigkeit hat höchste Priorität: Geplant sind eine fossilfreie Energieversorgung, Wasserkreislaufsysteme sowie ressourcenschonende Bauweisen. Die Umgebung wird naturnah gestaltet, mit Feuchtwiesen, einem Flachmoor und einem Dachgarten in 23 Metern Höhe zur Förderung der Biodiversität.

    Tech Industrie
    Die Tech Industrie gilt als einer der grössten Beschäftigungssektoren in der Schweiz. Mit gegen 14’000 Mitarbeitenden und 750 Unternehmen hat dieser Sektor zudem eine wichtige Bedeutung für den Kanton Zug. Der Fokus im High-Tech-Cluster in Zug liegt auf der Entwicklung, Gestaltung und Fertigung von elektronischen Produkten und Dienstleistungen. Darüber hinaus spielen Digitalisierung, das Internet der Dinge (IoT),m Robotics und künstliche Intelligenz (KI) ebenfalls bedeutende Rollen.

    Zug zeichnet sich als eines der dynamisch expandierenden Technologiezentren in Europa aus. Innerhalb des Kantons Zug haben zahlreiche bemerkenswerte KMUs und Startups, die sich auf modernste und wegweisende Technologien spezialisiert haben, ihren Platz gefunden. Ihr Einfluss erstreckt sich über verschiedene Branchen, da sie bahnbrechende Lösungen auf der Grundlage aufkommender Technologien entwickeln. Der Zugang zu verschiedenen Forschungs- und Netzwerkinstitutionen wie z. B. der Hochschule für Informatik und Technik (HSLU), dem Innovation Park Central Switzerland und dem Technologieforum Zug schaffen die idealen Rahmen für innovative, technologiegetriebene Unternehmen.

    Siemens Campus

    Der 81’000 m2 grosse Siemens Campus Zug ist ein Vorzeigeprojekt für Digitalisierung und Nachhaltigkeit und demonstriert, wie moderne Produkte und Lösungen die digitale Transformation beschleunigen können. Er setzt in jeder Hinsicht technologische Massstäbe und zeigt, wie Gebäude und Infrastrukturen von statischen, inaktiven Objekten zu reaktionsfähigen und reaktiven Objekten entwickelt werden können. Der Campus vereint, was eine Gemeinschaft benötigt: Brandschutz, Zutritts- und Einbruchskontrolle, CCTV, CO-Erkennung, Löschung, sprachgesteuerte Evakuierung, Raumautomation und vieles mehr.

    Finanzdienstleister
    Rund 2’000 Unternehmen bilden ein dynamisches Umfeld für Finanzdienstleistungen im Kanton Zug. Hunderte von Unternehmen aus den Bereichen Vermögensverwaltung, Family Offices und Hedgefonds haben ihren Sitz im Kanton Zug.

    Im Bereich Private Equity/Venture Capital sind beispielsweise Partners Group, Capital Dynamics, HBM Healthcare Investments, CAPVIS und Invision zu nennen. Auch führende Schweizer Finanzinstitute und Plattformen sind hier ansässig, darunter das Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ, die Swiss Private Equity and Corporate Finance Association SECA, das Swiss CFO Forum und der VQF, die führende selbstregulierende Organisation im Nichtbankensektor.

    Neubau Partners Group Campus

    Partners Group, Switzerland

    Der neue globale Hauptsitz der Partners Group besteht aus drei Gebäuden.Das «Green Building», einen langgestreckten, elliptischen Baukörper, der mit seinen unterschiedlich geschwungenen, terrassierten Schichten einen reich begrünten, in die Zukunft weisenden Gegenakzent zu den die Vergangenheit zitierenden zwei Ziegelbauten setzt, welche historischen Fabrikgebäuden nachempfunden sind. Damit will die Partners Group ihren Fokus als Firmenbauer betonen.

    Das Gebäude besticht nicht nur mit seiner Architektur, sondern auch durch eine hochwertige Infrastruktur mit einem hauseigenen Gym, Kantine, Kita und Parkplätzen.

    Konsumgüter
    Im Kanton Zug sind zudem über 1700 Konsumgüterunternehmen mit rund 14 000 Beschäftigten ansässig, die etwa ein Drittel des BIP ausmachen. Zug ist Sitz internationaler und regionaler Hauptquartiere führender Marken in den Bereichen Nahrungsmittel und Getränke (z. B. Anheuser-Busch InBev, Burger King, Coca Cola HBC), Körperpflege (z. B. Galderma, Kenvue), Textilien (z. B. Odlo, Hugo Boss) und Sportartikel (z. B. Specialized). Auch der Automobilzuliefersektor und der Grosshandel mit Rohstoffen und pharmazeutischen Produkten spielen eine wichtige Rolle.

    Rohstoffhandel
    Zug ist ein global führendes Handelszentrum für Rohstoffe, besonders in den Bereichen Metalle, (Erneuerbare-) Energie und Agrarrohstoffe, mit über 200 Unternehmen (z. B. Glencore, Shell) und spezialisierten Fachkräften. Die Schlüsselbereiche beinhalten Firmenhauptsitze, Handel, Lieferketten, Produktion, Verarbeitung und Vermarktung.

    Firmenhauptsitze, Supply Chain Management & Procurement
    In den letzten Jahrzehnten hat sich die Schweiz mit über 1’000 Unternehmen zu einem führenden Standort für internationale Firmenhauptsitze entwickelt. Der Kanton Zug weist die höchste Dichte von Hauptsitzen mit global führenden Branchenclustern auf.

    Dabei hat sich ein spezielles Zentrum für Firmen im Bereich Supply Chain & Procurement entwickelt.

    Die Zentralisierung ermöglicht eine kostengünstige Beschaffung sowie ein effizientes Management der Produktionsressourcen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Grosse multinationale Unternehmen wie z. B. Bossard, Glencore, Johnson & Johnson oder auch die V-Zug haben hier globale Funktionen für ihre Lieferketten und Beschaffungen angesiedelt.

  • Fünf Firmen stehen im Finale des Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich

    Fünf Firmen stehen im Finale des Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich

    Die Finalisten des Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich 2024 stehen fest. Eine unabhängige, regional stark verankerte Expertenjury hat sich für Hauenstein AG, Hawa Sliding Solutions AG, Luzi AG, RepRisk AG und Schneider Umweltservices AG entschieden, informiert der SVC in einer Mitteilung.

    «Ich freue mich sehr auf den Prix SVC und glaube die Entscheidung, wer den Preis gewinnt, war noch nie so anspruchsvoll wie dieses Jahr», wird Jury-Präsident Christopher Blaufelder, Partner bei McKinsey & Company Schweiz, dort zitiert. «Wir haben durchwegs qualitativ hochwertige Firmen aus verschiedensten Industrien in der Endauswahl.» Alle zeichnen sich laut Blaufelder durch einen Fokus auf Qualität und Innovation aus.

    Die Hauenstein AG aus Rafz ZH setzt in ihrer Baumschule und ihren Gartencentern auf die nachhaltige Eigenproduktion einheimischer, winterharter Pflanzen. Die Hawa Sliding Solutions AG aus Mettmenstetten ZH ist auf Schiebelösungen für Räume, Möbel und Fassaden spezialisiert. Die global aktive Luzi AG aus Dietlikon ZH entwickelt und produziert Duftkreationen.

    Die RepRisk AG aus Zürich ist auf die Identifizierung von Geschäfts- und ESG-Risiken spezialisiert. Die Schneider Umweltservice AG aus Meilen ZH hat sich innovativen und umweltfreundlichen Lösungen bei Wiederverwendung und Wiederverwertung verschrieben.

    Der Swiss Venture Club gehört zu den grössten Unternehmernetzwerken in der Schweiz. In acht Regionen vergibt er alle zwei Jahre den Prix SVC. Der Preis zeichnet innovative Unternehmen in der Region für herausragende Leistungen aus, mit denen nachhaltige wirtschaftliche Erfolge realisiert werden können.

  • Schlieren meldet Rekord bei Firmenansiedlungen

    Schlieren meldet Rekord bei Firmenansiedlungen

    Die Standortförderung der Stadt Schlieren meldet für 2022 die höchste Zahl an Firmenzugängen in einem einzelnen Jahr. Laut einer Mitteilung gab es per 1. Januar 2023 genau 1300 Firmen in Schlieren. Das sind rund 100 mehr als ein Jahr zuvor. Nach Angaben des Leiters der Standortförderung, Albert Schweizer, kommen die neuen Firmen vorwiegend aus den Cluster-Bemühungen der Standortförderung wie Biotechnologie, Start-ups und Med- und Healthtech. „Eine meiner wichtigsten Aufgaben als Standortförderer ist die Vernetzung der neu und auch der seit Jahren in Schlieren ansässigen Firmen“, wird Standortförderer Schweizer zitiert.

    Beigetragen zu dem Erfolg bei den Neuansiedlungen haben aus seiner Sicht die Wirtschafts- und Gewerbeverbände und die Standortförderung Limmatstadt AG.  Mit dem in Schlieren ansässigen IFJ – Institut für Jungunternehmen könne die Stadt auf einen grossen und wichtigen Partner zählen. Man arbeite auch intensiv mit der Standortförderung des Kantons Zürich zusammen.

    Schweizer erinnert daran, dass es 1998 bei der Einführung der Schlieremer Standortförderung nur 655 Firmen in Schlieren gegeben habe. Heute seien es mit der grössten Jahreszunahme seit 1999 genau 1300. Die Anzahl der Arbeitsplätze sei von 12‘000 auf rund 19‘000 gestiegen.

    Schweizer geht davon aus, dass die Zahl der Arbeitsplätze weiter stark zunehmen werde, wovon auch der Detailhandel profitieren werde. Denn es kämen weitere forschende Institute nach Schlieren. Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich verstärkt ihre medizinische Forschung und baut einen neuen Standort in Schlieren auf. In unmittelbarer Nähe zum Bio-​Technopark Schlieren-Zürich entsteht ein neues Laborgebäude für Medizinforschung. Und der Pharmakonzern Roche richtet in Basel ein Institut für Humanbiologie (IHB) mit einem Satellitenlabor in Schlieren ein.

  • Uri positioniert sich als Standort der Alpintechnik

    Uri positioniert sich als Standort der Alpintechnik

    Der Kanton Uri sieht sich mit seinen 37 Seilbahnen und sieben Skigebieten als ein Bergbahnparadies. Dies spiegelt sich auch im Branchenmix des Wirtschaftsstandorts wider: Alpintechnik bildet einer Mitteilung des Kantons Uri zufolge „eine starke Nische mit mehreren national und international bekannten Spezialfirmen”.

    Nun will sich der Kanton als Standort für Alpintechnik weiter stärken. Dafür hat er unter anderem die Internetseite alpintechnik.ch ins Leben gerufen. Sie soll vorhandene Kompetenzen sichtbar machen, Synergien schaffen und Arbeitskräfte sowie Firmen in diesem Bereich ansprechen.

    In seiner Mitteilung hebt der Kanton Uri mehrere erfolgreiche Unternehmen aus dem Bereich Alpintechnik hervor, die auch auf der neuen Internetseite abgebildet sind. Zu diesen gehört etwa die Kässbohrer Schweiz AG aus Altdorf, die auf Pistenfahrzeuge spezialisiert ist. Die Remec AG aus Schattdorf bietet derweil Lösungen für den Betrieb und die Wartung von Seilbahnen und anderen Systemen an. Die Wipfli AG aus Flüelen ist auf Dienstleistungen rund um Baustellenlogistik, Drahtseiltransporte oder Kranarbeiten spezialisiert. Mit der SkiArena Andermatt-Sedrun beheimatet der Kanton zudem nicht nur das grösste Wintersportgebiet der Gotthardregion, sondern zugleich auch eine Plattform für Produkttests.

    Neben der Lancierung der neuen Internetseite will der Kanton gemeinsam mit Unternehmen auch weitere Massnahmen zur Stärkung des Alpintechnikstandorts erarbeiten. Die Wirtschaftsförderung Uri hat die Vorzüge des Standorts Mitte Oktober auch an der D-A-CH Seilbahntagung in Innsbruck vorgestellt.

  • Schweiz zieht mehr ausländische Firmen an

    Schweiz zieht mehr ausländische Firmen an

    Die Standortpromotion von Bund, Regionen und Kantonen kann auf ein weiteres positives Jahr zurückblicken, erläutert die Konferenz Kantonaler Volkswirtschaftsdirektorinnen und -direktoren (VDK) in einer Mitteilung. Sie erstellt einmal jährlich eine Statistik zu den Zahlen der Neuansiedlungen ausländischer Unternehmen in der Schweiz. Der aktuellen Erhebung der VDK zufolge haben sich 2021 insgesamt 282 ausländische Firmen in der Schweiz niedergelassen. Damit wurde der Vorjahreswert um 62 Ansiedlungen übertroffen.

    Die von den angesiedelten Unternehmen im ersten Betriebsjahr geschaffenen Stellen legten im Jahresvergleich um 20 Prozent auf 1396 Arbeitsplätze zu. Bei den für das dritte Betriebsjahr prognostizierten Stellen habe mit 3566 Arbeitsplätzen das hohe Niveau von 2020 gehalten werden können, schreibt die VDK.

    Die meisten der im Berichtsjahr neu in die Schweiz gekommenen Unternehmen sind in den Branchen Life Sciences und ICT aktiv. Nach Herkunft betrachtet stammt rund die Hälfte der Neuansiedlungen aus den USA, Deutschland und Frankreich.

    Der in der aktuellen Strategie 2020-2023 der nationalen Standortpromotion gesetzte Fokus auf Zukunftstechnologien habe sich bisher bewährt, erläutert die VDK in der Mitteilung weiter. Sie streicht dort zudem die „erfolgreiche Zusammenarbeit“ der offiziellen Schweizer Organisation für Exportförderung und Standortpromotion, Switzerland Global Enterprise, und ihrer als Swiss Business Hubs geführten Vertretungen im Ausland mit den Regionen und Kantonen heraus. Diese Kooperation werde so organisiert, „dass sie den Schweizer Standort im Ausland als ‚Team Schweiz‘ optimal vermarkten“ könne, so die VDK.

  • Innovation von Studer Innotec ermöglicht Solar-Autarkie

    Innovation von Studer Innotec ermöglicht Solar-Autarkie

    Studer Innotec hat mit dem next 3 eigenen Angaben zufolge das erste intelligente Wechselrichter-Ladegerät der Welt für private oder unternehmenseigene Photovoltaikanlagen in den Handel gebracht. Es stelle „die Zukunft des Eigenverbrauchs“ dar und ermögliche „volle Energie-Autarkie“ für alle. Mit eigenen Ladestationen für batteriegetriebene Autos werde die Elektromobilität zur preisgünstigeren Solarmobilität, heisst es auf Studers Internetseite. Zudem würden nachbarschaftliche Mikronetze, sogenannte Mini-Grids, auch in abgeschiedenen ländlichen Gegenden möglich. „Mit dem next3 sind wir bereit, eine sehr aktive Rolle in der Energiewende zu spielen“, so Studer Innotec auf seiner Internetseite.

    Der next3 erlaube eine vollständige Kontrolle über die Produktion, die Speicherung und die Verteilung seiner elektrischen Energie. Zudem könne er mit dem öffentlichen Stromnetz agieren, heisst es in einer Medienmitteilung. Daher eigne er sich für netzunabhängige (off-grid), netzabhängige (on-grid) und hybride Anlagen. Die Montage und Verkabelung sei einfach. Weitere technische Spezifikationen erklärt das Unternehmen auch in einem Video.

    „Diese neue Herangehensweise durchbricht die bisher bekannten technischen und wirtschaftlichen Grenzen vollständig“, so Studer Innotec. „Sie ist disruptiv.“ Indem man den eigenen Wohnraum oder ein Geschäftsgebäude in ein autarkes System verwandle, leiste man einen Beitrag zu einer stabilen Stromversorgung, schütze sich gegen Preisschwankungen und stelle das tägliche Aufladen seines Elektrofahrzeugs oder der Geschäftswagenflotte sicher.

  • Aargau will mehr Firmen ansiedeln

    Aargau will mehr Firmen ansiedeln

    Der Aargauer Regierungsrat hat den Aufgaben- und Finanzplan für die Jahre 2022 bis 2025 vorgelegt. Darin sieht er auch Massnahmen zur Erhöhung der Attraktivität des Wirtschaftsstandorts vor, darunter zur Ansiedlung neuer Unternehmen. Der Aargau solle mit seinen Vorzügen bei Unternehmen im Ausland bekannter gemacht werden, heisst es in der Botschaft der Regierung. „Darum sollen in diesem Bereich zusätzliche Massnahmen geprüft und umgesetzt werden, um die Unternehmensdichte im Aargau langfristig zu erhöhen.“

    Der Kanton will sich bei den Ansiedlungen vor allem auf die Branchen konzentrieren, bei denen er schon heute stark ist, namentlich auf die Life Sciences und die Energiewirtschaft. Im Vordergrund ständen Industrieunternehmen und industrienahe Dienstleister, die auf hochqualifizierte Arbeitskräfte angewiesen sind. Ziel ist es, jährlich zwischen zwölf und 14 Unternehmen anzusiedeln, darunter sechs bis acht in den beiden Fokusbranchen. Im vergangenen Jahr wurden fünf Firmen angesiedelt, davon drei in den Fokusbranchen. Die Akquisitionsstrategie soll im nächsten Jahr erarbeitet und ab 2023 in einem ausgewählten Markt angewendet werden.

    Bereits 2022 soll laut der Botschaft geprüft werden, ob der Kanton einer bestehenden überkantonalen Organisation des Standortmarketings beitreten soll. Der Kanton hat 1999 zu den Gründern der Greater Zurich Area (GZA) gehört, ist später aber wieder ausgetreten. Die GZA ist heute die grösste Organisation des Standortmarketings mit neun deutsch- und italienischsprachigen Mitgliedskantonen, darunter die drei Aargauer Nachbarkantone Solothurn, Zug und Zürich. Der Aargau grenzt auch an die Basel Area Business & Innovation, der die beiden Basler Kantone und der Jura angehören.

    Der Aargau ist mit Luzern, Nidwalden und Obwalden nur einer von vier Kantonen, die keiner überkantonalen Organisation des Standortmarketings angehören. Die Westschweiz ist in der Greater Geneva Bern area organisiert, die vier Kantone der Ostschweiz in der St.GallenBodenseeArea.

  • Schweiz zieht trotz Pandemie Firmen an

    Schweiz zieht trotz Pandemie Firmen an

    Die Standortpromotion von Bund, Regionen und Kantonen kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken, erläutert die Konferenz Kantonaler Volkswirtschaftsdirektorinnen und -direktoren (VDK) in einer Mitteilung. Sie erstellt einmal jährlich eine Statistik zu den Zahlen der Neuansiedlungen ausländischer Unternehmen in der Schweiz. Der aktuellen Erhebung der VDK zufolge haben sich 2020 insgesamt 220 ausländische Firmen in der Schweiz niedergelassen.

    Im Vergleich zum Vorjahr entspreche dies einem Rückgang um 9 Prozent, erläutert die VDK in der Mitteilung weiter. Die im Vorjahr verbuchten Neuansiedlungen hätten mit 1168 Arbeitsplätzen gleichzeitig aber 11 Prozent mehr Stellen geschaffen als die Ansiedlungen im Vorjahr. Auch bei den für die nächsten drei Jahre prognostizierten neuen Stellen sei mit voraussichtlich 3583 Arbeitsplätzen der Wert von 2019 um 21 Prozent übertroffen worden.

    Wie bereits im Vorjahr stammten auch im Berichtsjahr die meisten Ansiedlungen aus den Branchen ICT und Life Sciences. Nach Herkunft betrachtet zog es vor allem französische, amerikanische und chinesische Unternehmen in die Schweiz.

    Die nationale Standortpromotion zielt darauf, vor allem wertschöpfungsintensive und innovative Unternehmen zu werben, schreibt die VDK. In der Mitteilung wird dabei auf die „erfolgreiche Zusammenarbeit“ von Bund, Regionen und Kantonen hingewiesen. Zudem streicht die VDK die Rolle der Swiss Business Hubs heraus. Diese Vertretungen der offiziellen Schweizer Organisation für Exportförderung und Standortpromotion, Switzerland Global Enterprise (S-GE), sind im Ausland als Teil der Schweizer Botschaften oder Generalkonsulate aktiv.

    Aufgabe der Swiss Business Hubs ist es, „die Schweiz als führenden Innovations- und Technologiestandort zu vermarkten“ und „Unternehmen mit Ansiedlungspotential“ zu identifizieren, erläutert die VDK. Konkrete Ansiedlungsprojekte werden von S-GE den Regionen und Kantonen vorgestellt, „die sich dann im föderalen Wettbewerb für eine Ansiedlung in ihrem Kanton einsetzen“. Als Erfolgsbeispiel wird in der Mitteilung Align Technology genannt. Die amerikanische Medtech-Firma wird vom ehemaligen ABB-Chef Joe Hogan geführt und hat ihre Europazentrale im Berichtsjahr aus den Niederlanden nach Rotkreuz ZG verlegt.