Schlagwort: Fischermätteli

  • ewz realisieren 100 klimaneutrale Immobilienprojekte

    ewz realisieren 100 klimaneutrale Immobilienprojekte

    Die ewz nimmt bis 2030 ein ehrgeiziges Ziel ins Visier: „Vereinzelte Projekte reichen nicht aus, um die nationalen Klimaziele zu erreichen“, wird ewz-Direktor Benedikt Loepfe in einer Medienmitteilung zitiert. Stattdessen begreife ewz das Vorzeigequartier Fischermätteli in Burgdorf BE, das sich derzeit im Bau befinde, „als Startpunkt für ein ambitioniertes Ziel: 100 Immobilienprojekte – 100% klimaneutral“.

    Weil durch Bau und Unterhalt von Gebäuden gut ein Drittel aller Schadstoffemissionen anfällt, zählten energieeffiziente Gebäude und eine klimaneutrale Energieversorgung zu den wichtigsten Hebeln für die Klimaziele der Schweiz, heisst es in der Mitteilung weiter. So führe etwa die Kombination von Wärmpumpe, Solarstrom, Speicher und Elektromobilität zu einer grösstmöglichen Eigenversorgung bei niedrigem Ressourcenverbrauch. Dabei werde konsequent auf lokale, erneuerbare Energiequellen gesetzt.

    „Mit der flächendeckenden Realisierung solcher klimaneutralen Immobilienprojekte – sowohl Neubauten als auch Sanierungen – leistet ewz einen wesentlichen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz und zur Energiewende“, so Loepfe. „Als eines der ersten Energieversorgungsunternehmen bekennt sich ewz damit zu einem wegweisenden Engagement für eine CO2-freie Schweiz.“

  • Fischermätteli Burgdorf:  Zukunftsorientiertes Areal im Standard Minergie-A-Eco

    Fischermätteli Burgdorf: Zukunftsorientiertes Areal im Standard Minergie-A-Eco

    Im Dezember 2019 sind die Bagger auf dem ehemaligen Industrieareal in Burgdorf aufgefahren und schon bald soll Leben ins neue Quartier Fischermätteli kommen: Die ersten Wohnungen werden bereits im Sommer 2021 bezugsbereit sein. Bis voraussichtlich 2024 sollen in insgesamt drei Bauetappen zehn Mehrfamilienhäuser mit 169 preiswerten 2,5- bis 5,5-Zimmer-Wohnungen und Wohnflächen zwischen 52 und 140 Quadratmetern entstehen. An idyllischer Lage in unmittelbarer Nähe zum Wald gelegen, gruppieren sich die Gebäude um eine zentrale Begegnungszone mit fünf unterschiedlich gestalteten Aussenplätzen.

    Grösstes Minergie-A-Eco-Quartier mit Schweizer Holz

    Die Siedlung Fischermätteli soll dereinst die grösste Überbauung der Schweiz sein, die nicht nur mit Schweizer Holz erstellt wird, sondern auch den Standard Minergie-A-Eco erfüllt. Dieser verlangt eine positive Energiebilanz und der Aufwand für Raum- und Wassererwärmung, Lufterneuerung sowie für sämtliche elektrischen Geräte und die Beleuchtung muss durch erneuerbare Energien gedeckt sein. Der Zusatz Eco legt das Augenmerk auf die Themen Gesundheit und Bauökologie und sichert einen hohen Wohnkomfort. «Aufgrund der bisherigen positiven Erfahrungen war es für uns hinsichtlich Ökologie und Nachhaltigkeit die einzig richtige Entscheidung, das Fischermätteli im Minergie-A-Eco-Standard zu bauen», erklärt Bruno Kälin. Er ist Leiter Marketing und Mitglied der Geschäftsleitung bei der Strüby Konzept AG. Die Strüby Unternehmungen treten sowohl als Bauherrschaft wie auch als Gesamtleistungsanbieter (Projektentwicklung, Architektur, Engineering, Produktion, Realisation, Kundendienst, Kundenservice) auf und sind überdies für den Verkauf verantwortlich.

    Für das Fischermätteli setzt der Bauherr auf Fichte und Weisstanne aus Schweizer Wäldern: «Es gibt keinen besseren Baustoff als Holz. Er ist lokal verfügbar, wächst stetig nach, ist CO2-neutral, bringt Arbeitsplätze in die Region und sorgt für ein gutes und gesundes Raumklima», führt Kälin aus. Das für den Bau benötigte Holz wird direkt bei den Waldbesitzern eingekauft, in der Region gesägt, verleimt und weiterverarbeitet. Lange Transportwege fallen weg, wodurch die graue Energie sehr gering ausfällt.

    Ausgeklügeltes Energiekonzept

    Für das Energiekonzept hatte die Bauherrin eine Ausschreibung gemacht, welche ewz für sich entschied. Das Energiedienstleistungsunternehmen ist für Planung, Finanzierung, Realisierung und Betrieb der Energieversorgung verantwortlich. Die Verträge haben eine Laufzeit bis Dezember 2044 und beginnen nach Bauetappen gestaffelt. Der ewz-Geschäftsbereich Energielösungen hat für das Quartier Fischermätteli ein integrales Konzept ausgearbeitet, das nebst einer ausgeklügelten Wärme- und Stromversorgung auch eine alle Medien umfassende Nebenkostenabrechnung beinhaltet.

    Sämtliche Gebäude auf dem Areal sind an ein Areal-Wärmenetz angeschlossen. Herzstück der Wärmeversorgung ist die Heizzentrale mit einer Leistung von 550 kW. Als Energieträger kommen Holzpellets aus der Region zum Einsatz. Durch das Qualitäts-Management-System der Arbeitsgemeinschaft QM Holzheizwerke wird eine effiziente Wärmeproduktion sichergestellt. Der Energiedienstleister finanziert und realisiert die Heizzentrale sowie die Leitungen für die Wärmeverteilung bis zum Haus. Der Bauherr hingegen baut die Installationen für das Brauchwarmwasser und für die Feinverteilung der Wärme in den Häusern. Eine Wärmepumpe anstelle der Holzheizung kam aufgrund der geologischen Gegebenheiten am Standort nicht in Betracht.

    100 Prozent erneuerbarer Solarstrom

    Nebst den Wärmelieferverträgen vereinbart ewz mit den Eigentümern Stromlieferverträge. Diese regeln die Versorgung der insgesamt sieben Stockwerkeigentümerschaften sowie der Arealeigentümerschaft mit Elektrizität. Da der Baustandard Minergie-A eine 100-prozentige Abdeckung mit erneuerbarem Strom verlangt, wird auf jedem Hausdach eine Photovoltaikanlage installiert. Die im Endausbau zehn Anlagen weisen eine Leistung von 722 kWp auf. Laut Projektleiter Christian Rolli von ewz Energielösungen lag die Herausforderung darin, den geforderten Solarstromertrag zu erreichen und dennoch genügend Platz auf den Dächern für Wartung und Unterhalt der Photovoltaik-Module zu haben. Die Lösung bestand darin, monokristalline Hochleistungsmodule mit einem höheren Wirkungsgrad zu wählen, die auf weniger Platz mehr Ertrag erbringen, was sich allerdings in einem höheren Preis niederschlägt. Auf dem Areal sind rund 3200 m2 Photovoltaik-Module verbaut. Sollte es zum Beispiel während der Ferien im Sommer zu einer derart hohen Überproduktion kommen, dass nicht der ganze Strom ins Netz eingespeist werden kann, lässt sich die Produktion drosseln.

    Das von ewz Energielösungen ausgearbeitete Gesamtkonzept hat die Bauherrschaft überzeugt: «Unsere Vorgaben hinsichtlich einer ökologischen und wirtschaftlichen Lösung, die von einem Partner ganzheitlich realisiert und unterhalten werden kann, wurde von ewz sehr gut umgesetzt», findet Bruno Kälin.

  • Grösstes MINERGIE-A-ECO-Wohnquartier  aus Schweizer Holz – Bauarbeiten im Burgdorfer «Fischermätteli» sind im Gang

    Grösstes MINERGIE-A-ECO-Wohnquartier aus Schweizer Holz – Bauarbeiten im Burgdorfer «Fischermätteli» sind im Gang

    Lebensraum aus Schweizer Holz
    Das neue Wohnquartier «Fischermätteli» entsteht im Südosten von Burgdorf, abseits der grossen Verkehrswege, in unmittelbarer Nähe zum Wald, dem Heimiswilbach und dem Naherholungsgebiet. Die Strüby Unternehmungen planen und erstellen als Bauherr zehn Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 169 Eigentumswohnungen. Das attraktive und harmonische Quartier gewährt viel Raum für behagliches und gesundes Wohnen zu einem günstigen Preis. Das Wohnungsangebot umfasst:

    18 x 2.5-Zimmer-Wohnungen von 52 bis 71 m2 NWF ab CHF 285‘000

    84 x 3.5-Zimmer-Wohnungen von 82 bis 113 m2 NWF ab CHF 495‘000

    50 x 4.5-Zimmer-Wohnungen von 108 bis 115 m2 NWF ab CHF 610‘000

    17 x 5.5-Zimmer-Wohnungen von 132 bis 140 m2 NWF ab CHF 725‘000

    Einladende Aussenplätze
    Alle Häuser gruppieren sich um die langgezogene zentrale Begegnungszone. Fünf Aussenplätze mit verschiedenen Grössen und Stimmungen beleben die gemeinsame und einladende Erschliessung. Mehrere Spielflächen für unterschiedliche Altersstufen ergänzen das vielfältige Angebot an Aufenthalts- und Begegnungsbereichen. Die ökologische Aussengestaltung mit der Verwendung von einheimischen Pflanzenarten bietet einen idealen Lebensraum und einen Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität im Siedlungsraum.

    Gesundes Raumklima
    Die modernen Wohnungen überzeugen durch eine zeitgemässe Architektur. Dank der ECO-Bauweise und dem Baustoff Holz entstehen schadstoffarme Innenräume mit optimaler Luftfeuchtigkeit und ein gesundes Raumklima mit einem grossen Wohlfühlfaktor. Die Einheiten zeichnen sich zudem durch ihr praktisches Raumprogramm aus, welches den heutigen Anforderungen an funktionales und zeitloses Wohnen entspricht. Küche, Ess- und Wohnzimmer verbinden sich dank einer offenen Gestaltung zu einer grosszügigen Wohnfläche. Durch die gemütliche Loggia erweitert sich der Wohnbereich hin zur Natur respektive zu den Innenhöfen und Umgebungsflächen.

    E-Mobility-Station im Quartier
    Die Wohnhäuser werden durch eine Tiefgarage unterirdisch verbunden und allesamt behindertengerecht erschlossen. Das Quartier ist ausgesprochen velofreundlich. Mehr als 300 Veloparkplätze, Veloflickbereiche und eine Velodusche werden den neuen Eigentümern zur Verfügung stehen. Auch der E-Mobilität wird Rechnung getragen, so stehen den zukünftigen Bewohnern nebst 21 Ladestationen für E-Bikes auch fünf Ladestationen für E-Autos und sogar zwei Fischermätteli-E-Autos zum Mieten zur Verfügung. Wer sich mit dem ÖV fortbewegen möchte, findet direkt bei der Einfahrt zum neuen Quartier eine Bushaltestelle.

    Hervorragende Energiebilanz
    Gebaut wird in Strüby-Qualität mit Schweizer Holz, CO2-neutral und im MINERGIE-A-ECO-Standard. Dies garantiert neben dem bereits erwähnten sehr hohen Wohnkomfort auch die beste Energiebilanz. Auf den Dächern der Mehrfamilienhäuser wird eine grosse, effiziente Photovoltaik-Anlage installiert. Die erwartete Stromproduktion deckt einen mittleren Jahres-Stromverbrauch von rund 400 Personen. Die übrige Energie wird erneuerbar mittels Pelletheizung produziert. ■