Schlagwort: Flexibilität

  • Arbeitszeiten als Schlüssel beim Bau in den Bergen

    Arbeitszeiten als Schlüssel beim Bau in den Bergen

    Erfahrene Praktiker aus verschiedenen Kantonen betonen, dass die Arbeit im Gebirge engem Zeitdruck unterliegt. Baumaschinen und Material müssen oft erst mühsam transportiert werden, während Strom- und Wasserversorgung sowie die Zufahrt eingeschränkt und witterungsanfällig sind. Starke Temperaturschwankungen, lange Anfahrtswege und periodische Baufreiheit im Winter verlangen nach flexiblen, projektbezogenen Zeitmodellen starre Arbeitszeitvorgaben sind hier praktisch nicht umsetzbar.​

    Planung, Stolz und AVOR
    Für die Unternehmen bedeutet dies eine sorgsame Arbeitsvorbereitung und laufende Flexibilität. Häufig organisieren Bauunternehmen für Bergprojekte spezielle Arbeitszeitkalender, die saisonal, wochenweise oder sogar tageszeitlich angepasst werden. Mit Zustimmung der lokalen Paritätischen Berufskommission kann im Bauhauptgewerbe von den normalen Wochenarbeitszeiten abgewichen werden, um auf geographische und klimatische Faktoren Rücksicht zu nehmen.​

    Der Bauarbeiterlohn folgt dabei den landesweiten Regelungen gemäss Gesamtarbeitsvertrag Bau. Immer wichtiger wird eine vorausschauende Ressourcenplanung. Manchmal hilft das Modell einer Viertagewoche oder längerer Schichten über den Sommer, um Engpässe auszugleichen und den Fachkräften attraktive Perspektiven im saisonalen Kontext zu bieten.​

    Besonderheiten und Motivation im Bergbau
    Erhöhte körperliche Belastungen durch die dünnere Höhenluft, anspruchsvolles Terrain und die autonomiebedürftige Logistik fordern Erfahrung und Pioniergeist und lassen die Motivation der Beschäftigten laut Aussagen von Branchenvertretern steigen. Die wechselvolle Kulisse der Berge, Teamgefühl und Stolz auf das Geleistete tragen zur besonderen Identität des „Bauens in der Champions League“ bei. Flexible Arbeitszeitmodelle, von vorausschauender Planung über lokal abgestimmte Zeitkonten bis hin zu temporären Personalkontrakten, sind unverzichtbar, um dem Bergbau ein professionelles, wirtschaftliches und sozial ausgewogenes Gesicht zu geben.​

    Wer in den Schweizer Bergen bauen will, muss flexibel kalkulieren, sich auf Wetter und Geografie einstellen und gemeinsam mit Planern, Behörden und der Belegschaft massgeschneiderte Zeitmodelle etablieren. Die Forderung nach Flexibilität ist somit keine Modeerscheinung, sondern eine Notwendigkeit für Baukultur und Wettbewerbsfähigkeit in der Schweiz.

  • Neue Mietmodelle für dynamische Arbeitswelten

    Neue Mietmodelle für dynamische Arbeitswelten

    Die Marke Lista Office LO der Lista Office Group AG will Flexibilität in dynamische Unternehmen bringen. Dazu hat der Büroausstatter aus Degersheim sein Angebot um ein Mietmodel für Büromöbel erweitert. Mit Furniture as a Service werde der Kundschaft „eine ressourcenschonende und kreislauffähige Lösung für kurzfristige oder sich rasch ändernde Ausstattungsbedürfnisse“ angeboten, erläutert Lista Office LO in einer Mitteilung.

    In der Mitteilung beschreibt das Unternehmen sein neues Angebot als „konsequent bedarfsorientiert“, „konsequent budgetorientiert“ und „konsequent kreislauffähig“. Die Stärkung der Kreislaufwirtschaft steht dabei im Zentrum der Überlegungen. Jedes Mietmobiliar wird bei Lista Office LO nach Rückgabe geprüft, überholt „und in neuwertigem Zustand“ erneut zur Miete angeboten. Nicht mehr nutzbare Stücke werden der Wiederverwertung zugeführt.

    Unter dem Stichwort bedarfsorientiert führt das Unternehmen die Vorteile von Mietmobiliar für temporäre Nutzungen an. Die gewünschte Raumausstattung lässt sich gegen eine monatliche Mietgebühr schnell einrichten und bei Bedarf auch schnell verändern. Für das Unternehmensbudget biete das Mietmodel gegenüber einer Anschaffung von Büroausstattung grösseren wirtschaftlichen Spielraum, schreibt Lista Office LO.

  • EPFL zeigt neue Greiftechnik mit Potenzial

    EPFL zeigt neue Greiftechnik mit Potenzial

    Im Alltag greifen Menschen instinktiv nach Objekten, ohne deren genaue Position zu kennen. Roboter hingegen benötigen meist exakte Umweltinformationen und komplexe Berechnungen. Die neu entwickelte Roboterhand  der EPFL verzichtet auf diese Rechenlast. Stattdessen nutzt die Roboterhand weiche Materialien, Federmechaniken und ein intelligentes Design, das menschenähnliches Greifen ohne hochauflösende Sensorik ermöglicht.

    Selbstorganisierende Bewegungen mit 93 % Erfolgsquote
    Die Hand nutzt Silikonbänder, mechanische Federn und ein faltbares Robotergelenk, ergänzt durch nur 12 statt üblich 20 Motoren. Dank dieser reduzierten, aber optimal verteilten Steuerung erzielte ADAPT in Tests mit 24 Objekten eine Greiferfolgsquote von 93 % bei einer Ähnlichkeit von 68 % zu menschlichen Bewegungen. Die Interaktion zwischen Material, Form und Umgebung ersetzt dabei teils die klassische Programmierung, eine Form mechanischer Intelligenz.

    Von starren Maschinen zu lernfähigen Systemen
    Statt jedes Gelenk separat anzusteuern, folgt die Roboterhand nur vier Hauptbewegungspunkten. Alles andere ergibt sich durch physikalische Wechselwirkungen mit dem Objekt. Das reduziert nicht nur den Rechenaufwand, sondern schafft robuste Systeme, die auch mit Unsicherheiten und unbekannten Formen umgehen können. Künftig wird diese Flexibilität durch sensorisches Feedback und KI-Algorithmen ergänzt. Ein hybrider Ansatz, der Präzision und Anpassungsfähigkeit vereint.

    Neue Perspektiven für Robotik und Standorte mit Zukunft
    Die Erkenntnisse der EPFL-Forschenden sind nicht nur für die Forschung von Bedeutung, sondern auch für industrielle Anwendungen in unstrukturierten Umgebungen – etwa Logistik, Pflege, Landwirtschaft oder urbane Dienstleistungssysteme. Roboter, die ohne permanente Neuprogrammierung flexibel agieren, eröffnen neue Möglichkeiten für Automatisierung und entlasten Fachkräfte gezielt dort, wo klassische Systeme an ihre Grenzen stossen.

    Die ADAPT-Hand zeigt, intelligente Robotik entsteht nicht allein im Code, sondern auch im Material. Wer in adaptive Systeme investiert, eröffnet neue Märkte, von der kollaborativen Fertigung bis zu menschenzentrierten Assistenzsystemen. Das EPFL-Projekt liefert ein starkes Signal für die Rolle von Forschung und Standortentwicklung in einer Welt, in der Maschinen künftig eigenständig und sicher agieren müssen.

  • Neue Technologie spart Strom und verbessert Energieinfrastruktur

    Neue Technologie spart Strom und verbessert Energieinfrastruktur

    Forschende der HSLU arbeiten an einer kostengünstigen Alternative zu Energiemanagementsystemen. Sogenannte Datenräume sollen den sicheren Datenaustausch zwischen Gebäuden und Energieversorgung übernehmen, erläutert die HSLU in einer Mitteilung. Das Team unter der Leitung von Christoph Imboden am Institut für Innovation und Technologiemanagement der HSLU arbeitet dabei mit dem Neuenburger Technologie-Innovationszentrum CSEM und der Privatwirtschaft zusammen und wird vom Bundesamt für Energie über das Programm EnergieSchweiz unterstützt.

    Den Einschätzungen der Forschenden zufolge liegt das Potenzial der Einsparungen durch Datenräume bei bis zu 5,32 Terawattstunden Strom jährlich. «Die Nutzbarkeit von vielen verschiedenen Messpunkten führt zu mehr Energieeffizienz, Flexibilität und überhaupt zu einer viel besseren Ausnutzung der Energieinfrastruktur», wird Imboden in der Mitteilung zitiert. Gleichzeitig benötigen die Datenräume im Gegensatz zu Energiemanagementsystemen keine zusätzliche Hardware. Auch müssen die Daten nicht zentral gespeichert werden. «Das führt zu grossen Kosteneinsparungen, einer Marktdynamisierung und auch zu einer Reduktion der Datenmenge, die transferiert und gespeichert werden muss», meint Imboden.

    Ein von den Forschenden aufgebauter erster Datenraum im Energiesektor erfüllt bereits auch die Anforderungen des Datenschutzes. Für eine Umsetzung im grossen Massstab muss die Technologie aber noch weiterentwickelt und an spezifische Schweizer Bedürfnisse angepasst werden.

  • Pionierarbeit im Gewerbebau von Steffisburg

    Pionierarbeit im Gewerbebau von Steffisburg

    Das 39’000 m2 grosse Aarefeld in Steffisburg, eines der grössten verfügbaren Gewerbegebiete in der Region, ist das Fundament von RAUM 5. Entstanden aus einer Gemeindevision, basiert das Projekt auf einem Studienauftrag von Bauzeit Architekten GmbH und begeistert durch Flexibilität und Effizienz. Diese Flexibilität zeigt sich in der modularen Bauweise, die unterschiedlichste Raumbedürfnisse erfüllt und gleichzeitig erstklassige Arbeitsbedingungen schafft.

    Die Vision der Gemeinde Steffisburg war es, ein einzigartiges Gewerbegebiet zu schaffen, das sich vom üblichen Stadtrand unterscheidet. Jedes Unternehmen hat hier die Möglichkeit, seine individuelle Identität innerhalb klar definierter architektonischer Richtlinien zu verwirklichen. So entsteht nicht nur ein einheitlicher Look, sondern auch eine hohe Identifikation und Strahlkraft für das gesamte Gebiet.

    Architektonische Details und Nachhaltigkeit
    Das Areal überzeugt durch seine klare architektonische Linie, in der einheimisches Holz und Glas dominieren. Ein durchdachtes Verhältnis zwischen Sockel und Aufbau, kombiniert mit einer modularen Erweiterungsmöglichkeit, schafft ein harmonisches Gesamtbild. Ergänzend kommen Photovoltaikanlagen auf den Dächern und nuancierte Grünflächen hinzu.

    Mit diesem Gebiet bietet Steffisburg eine avantgardistische Einrichtung, die sowohl durch Design als auch Funktionalität beeindruckt. Es zeigt, wie moderne städtebauliche Konzepte den Alltag bereichern können und veranschaulicht, wie eine klare städtebauliche Antwort auf komplexe Anforderungen aussehen kann. Das innovative Baukastensystem regt die Kreativität an und sorgt für eine hohe Identifikation – ein echtes Quartettspiel für die Geschäftswelt.

  • Diese Generalsanierung setzt dem Fassadenbau die Krone auf.

    Diese Generalsanierung setzt dem Fassadenbau die Krone auf.

    Manchmal sind Gebäude wie Menschen – auch sie haben Ecken und Kanten und ab einem gewissen Alter täte eine Frischzellenkur mal ganz gut. Gesagt, getan. Die beiden Swiss Life-Gebäude an der Badenerstrasse 170 / 172 in Zürich sind solche Bauwerke. 1984 als zweckmässige Beton-Bürobau-Gebäude hochgezogen, verfügten sie mit ihren zahlreichen Nischen, Ecken und Kanten über eine komplexe Geometrie und waren auch «etwas» aus der Zeit gefallen. Seit der erfolgreichen Generalsanierung von 2019 bis 2021 schmückt nun eine elegante Hülle die beiden Gebäude; entworfen von GRUNER & FRIENDS Basel und realisiert von Aepli Metallbau AG.

    Sanierung – die Königsdisziplin unserer Branche
    Ob bei einem Neubau oder bei einer Sanierung – die Ansprüche an eine neue Fassade sind nahezu identisch. Allerdings gibt’s einen gravierenden Unterschied: Bei Sanierungen stehen meist unvollständige Baupläne zur Verfügung, auf die man sich wesentlich weniger verlassen kann als auf die Pläne eines Neubaus. Nicht einmal mit Sondagen lässt sich ein umfassendes, realistisches Bild der eigentlichen Bausubstanz erstellen. Da diese Faktoren gerade beim Fassadenbau berücksichtigt werden müssen und enorme Erfahrung, Flexibilität und Kompetenz verlangen, gilt die Sanierung hier als die eigentliche «Königsdisziplin». Beim KPMG-Hauptsitz mit 39‘500 m² Nettonutzfläche lag die Herausforderung sogar noch ein gutes Stück höher, da es sich um eine Kernsanierung handelte. Die alten Gebäude wurden also bis auf das Betongrundskelett demontiert; alle Mitarbeitenden wurden in andere Büroräumlichkeiten umquartiert. Klar, dass durch diese Umstände der Termindruck für Aepli Metallbau nochmals zulegte.

    Nur 24 Monate und ein Betonklotz wird zur Schönheit
    Neben Erscheinungen wie Zauberwürfel, Gameboy, Abba und Punks haben die 80er-Jahre auch architektonisch ihre Spuren hinterlassen. Was beim Swiss Life-Bauwerk deutlich sichtbar war. An diesem Doppelgebäude manifestierte sich der betont nüchterne und rationale Betonstil dieser Jahre. Tempi passati! Seit der – in lediglich 24 Monaten realisierten – Komplettsanierung wird das Bauwerk von einer eleganten Architektur geprägt. Das Basler Team von GRUNER&FRIENDS verfolgte dabei einen minimalistischen Gestaltungsansatz, der die vertikalen Doppelstützen betont und damit das wahre Erscheinungsbild des Gebäudes gekonnt zum Ausdruck bringt. Zudem präsentiert sich die beiden Gebäude auch in puncto Technologie und Energetik auf dem neuesten Stand. Über 1000 moderne Arbeitsplätze geniessen nun eine lichtdurchflutete Atmosphäre, die keine Wünsche offen lässt.

    Mehr als 1500 Fassadenelemente – das ist Masse mit Klasse
    Auf neuestem Stand zeigt sich natürlich auch die Fassadenkonstruktion von Aepli Metallbau, die in Aluminium- Elementbauweise im Werk vorgefertigt wurde. Die Verkleidung besteht aus Aluminiumblech, Glasfaserbeton und Chromstahl-Spiegelblech. Die geschosshohen Elemente sind in unterschiedlicher Ausführung konzipiert und umfassen dabei unter anderem Festfelder, Lüftungsflügel und Reinigungsflügel. Für ein homogenes Erscheinungsbild sorgen Brüstungen und Lisenen aus Glasfaserbeton. Die rückversetzte Attika zeichnet sich durch raumhohe Verglasungen mit maximaler Transparenz aus. Die enorm hohe Anzahl der benötigten Fassadenelemente war speziell für die Produktionsabteilung von Aepli Metallbau eine Herausforderung. Diese hatte keine Zeit, um Elemente auf «Vorrat» zu produzieren, sondern musste in der Lage sein, immer genügend Bauteile für die nächste Etappe bereitzustellen. Und das bei stetig steigendem Bautempo. Was nichts anderes bedeutet, als bei laufender Produktion immer wieder die Prozesse zu optimieren, um noch effizienter zu werden.

  • Die Symbiose von Stahl- und Trockenbau

    Die Symbiose von Stahl- und Trockenbau

    Begehbare Raum-in-Raum-Lösung
    Coop hatte sich schon länger mit dem Gedanken befasst, einen komfortablen Aufenthaltsraum für seine Mitarbeitenden zu bauen. Dafür bot sich ein zum Regallager hin offener, gut 5 Meter hoher Raum an, eine Art Galerie, wo sich angrenzend auch andere Räume befinden. Er wäre aber viel zu gross gewesen, mit seinen Mauern aus Kalksandstein nicht behaglich und nicht geheizt. Eine Raum-in-Raum-Lösung bot sich also an, die schnell, ohne viel Dreck, aber unter Einhaltung aller Statik- und Brandschutzanforderungen realisiert werden konnte. Weil die Montage bei laufendem Betrieb des Hochregallagers erfolgte, musste alles gut vorbereitet sein und schnell gehen.

    Nur einen halben Tag für die Unterkonstruktion
    Wie bei allen Bausystemen mit hohem Vorfertigungsgrad waren genaue Plandaten und die fehlerfreie Übermittlung an den Hersteller entscheidend. Sämtliche Stahlprofile wurden auf Mass geschnitten und bereits mit den Schraub- und Stanzlöchern versehen, zur Erleichterung der Vor-Ort-Montage. Die einzelnen Profile konnten anhand von Nummern und einem Montageplan effizient zusammengeschraubt werden. Die ganze Konstruktion bringt dank der entsprechenden Beplankung eine Brandschutzleistung von REI60. Gipserunternehmer Hansjörg Alder: «In nur einem halben Tag stand die Stahlkonstruktion im Verteilzentrum, und innerhalb von drei Tagen war sie beplankt und ausbaufähig.» Dem stilvollen Raum und seiner Aufenthaltsqualität merkt man nicht an, dass er quasi als Bausatz angeliefert und innert kürzester Zeit aufgebaut wurde.

    Wie Leichtbau, einfach viel stabiler
    RiModul® ist eigentlich nichts anderes als Leichtbau mit stärkeren Profilen. Sie erzielen ein bestmögliches Verhältnis der Festigkeit zum Gewicht, was unter anderem zu formstabilen Konstruktionen – sprich begeh- und belastbaren Decken mit zusätzlicher Nutzfläche – und erhöhtem seismischen Widerstand (Erdbebensicherheit) führt. Und das System basiert auf dem Prinzip der Vorfertigung, wodurch sich die gesamte Bauzeit um bis zu 60% verkürzen lässt. RiModul® Stahl-Leichtbausysteme haben auch erheblich geringere Lasten auf den Fundamenten zur Folge als herkömmliche Bauweisen. Komplexe Objekte im Neu- und Umbau lassen sich damit sicher, wirtschaftlich und mit beinahe unbegrenzter gestalterischer Flexibilität realisieren. Besonders geeignet sind die RiModul® Stahl-Leichtbausysteme für Aufstockungen, Erweiterungsbauten und, wie im Fall von Coop, Raum-in-Raum-Konstruktionen. Sinnvoll ist ihr Einsatz auch als Aussenwandsystem zur Ausfachung in Hybridbauten.

  • Leuchtturmprojekt im Kanton Aargau

    Leuchtturmprojekt im Kanton Aargau

    Die Schweiz steht an der Spitze der innovativsten Länder der Welt: «Wir bauen hier ein Hightech Ökosystem, basierend auf den Forschungsschwerpunkten des Paul Scherrer Instituts (PSI) auf», sagt Benno Rechsteiner, CEO der Innovaare AG gegenüber Immo!nvest. «Mit seinen Grossforschungsanlagen der Spitzenklasse ist das PSI das grösste Forschungsinstitut in der Schweiz. Um den Austausch mit der Industrie zu fördern, ziehen mehrere Abteilungen in den Innovationscampus ein, der durch eine Unterführung mit dem PSI-Gelände verbunden ist. Damit hat man den direkten Zugang zum gegenüber liegenden Teilchenbeschleuniger.» Bereits jetzt beherbergt der Park Innovaare 17 Hightech-Unternehmen in bestehenden Gebäuden. Diese Firmen entspringen der Forschung am Paul Scherrer Institut, der ETH, der EPFL und des CERN. «Ideal ist für uns ein Mix aus Forschungsabteilungen, industrieller Grossfirmen, entwicklungsorientierter KMUs und Hightech Start-ups.»

    Grösstmögliche Flexibilität
    Um langfristig dem Anspruch eines modernen Innovationscampus gerecht zu werden, muss die Immobilie so flexibel wie möglich gebaut werden, damit spätere Anpassungen möglich sind: «Die Auslegung der Technikräume, die Abmessungen der Steigzonen und die freigehaltenen Mietflächen werden uns helfen, auf verschiedene Nutzerbedürfnisse der sich ansiedelnden Firmen einzugehen». so Rechsteiner, der den Park Innovaare als Leuchtturmprojekt im Kanton Aargau versteht.

    Erneuerbare Energiequellen
    Der Wärmebedarf des Park Innovaare wird zu rund 95 Prozent durch die Abwärme aus der Kälteerzeugung und zu rund fünf Prozent aus dem Fernwärmenetz des PSI gedeckt. Zur effizienten Erzeugung der Kälteenergie werden hoch effiziente HFO-Maschinen, die ihre Energie aus der Aare beziehen, eingesetzt. So gesehen wird der Energiebedarf des 38’000 m2 grossen Innovationscampus für Heizung und Kühlung grösstenteils aus erneuerbaren Quellen gedeckt.