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  • Zürich setzt auf Zukunft

    Zürich setzt auf Zukunft

    Der Blick nach Norden, genauer gesagt nach Kopenhagen, dient dem Kanton Zürich als wegweisendes Beispiel. Die dänische Hauptstadt hat eindrucksvoll bewiesen, dass ambitionierte Klimaziele erreichbar sind, ohne Abstriche bei der. Mit einer Reduktion der CO2-Emissionen um 80 Prozent seit 2012 hat Kopenhagen eine bemerkenswerte Leistung vollbracht. Inspiriert davon strebt der Kanton Zürich danach, bis 2040, spätestens aber bis 2050, Treibhausgasneutralität zu erreichen. Diese Zielsetzung, über die die Zürcher Stimmberechtigten am 28. September 2025 abstimmen werden, ist ein klares Bekenntnis zu einer zukunftsfähigen Klimapolitik. Es geht nicht nur darum, ein Ziel zu definieren, sondern die effektive Reduktion der CO2-Emissionen konsequent voranzutreiben. Ein Unterfangen, das Entschlossenheit und Innovationskraft erfordert.

    Erfolge durch gezielte Massnahmen
    Parallel zum Klimaschutz investiert der Kanton Zürich massiv in den Erhalt und die Förderung der Biodiversität. Durch ökologische Aufwertungen, Renaturierungen und naturnahe Pflege wird Lebensraum für Flora und Fauna zurückerobert. Erfolgskontrollen belegen eindrücklich, wie schnell sich die Natur anpasst und gedeiht. Ein herausragendes Beispiel ist die Aufwertung von Bächen im Rahmen des Programms «Vielfältige Zürcher Gewässer», die zu einer raschen Wiederansiedlung von Libellen führte. Auch der angepasste Unterhalt von Böschungen entlang der Kantonsstrassen zeigt Wirkung. Dort pulsiert das Leben, Insekten und Kleintiere finden wieder einen geeigneten Lebensraum. Diese Erfolge beweisen, dass sich der Einsatz für die Biodiversität lohnt und die Natur mit gezielten Massnahmen schnell reagiert.

    Weichenstellungen für eine nachhaltige Zukunft
    Der Kanton Zürich stellt die Weichen für eine nachhaltige Zukunft durch verschiedene Gesetzesrevisionen und die Einführung neuer Instrumente.

    Lärmschutz-Verordnung
    Bis zum 6. Oktober 2025 läuft die Vernehmlassung zur Revision der Lärmschutz-Verordnung, die am 1. April 2026 in Kraft treten soll. Dies ist eine direkte Folge der im September 2024 beschlossenen Änderungen des Umweltschutzgesetzes.

    GIS-Karte «Kernzonenpläne»
    Eine neue digitale Karte bietet ab sofort einen umfassenden Überblick über die rechtskräftigen Ergänzungspläne «Kernzonen» und deren Elemente, basierend auf dem ÖREB-Kataster.

    CO2-Verordnung
    Der Bundesrat hat die revidierte CO2-Verordnung teilweise rückwirkend zum 1. Januar 2025 in Kraft gesetzt. Sie legt Reduktionsziele für Treibhausgasemissionen bis 2030 fest und konkretisiert Massnahmen zur Anpassung an den Klimawandel sowie Förderungen für klimafreundliche Technologien.

    Bekämpfung invasiver Organismen
    Bis zum 13. Oktober 2025 läuft die Vernehmlassung zu einer Revision des Umweltschutzgesetzes, die den Kantonen mehr Befugnisse im Kampf gegen invasive gebietsfremde Organismen einräumen soll.

    Parkierungsvorschriften
    Mit einer Änderung des Planungs- und Baugesetzes ab 1. August 2025 wird eine Reduktion von Abstellplätzen im Einzelfall möglich, unter der Bedingung, dass keine Verlagerung in den öffentlichen Raum stattfindet.

    ÖKOPROFIT
    Das bewährte Programm unterstützt Unternehmen erfolgreich beim Einstieg ins Umweltmanagement, um Kosten zu senken, Ressourceneffizienz zu optimieren und die Umweltbilanz zu verbessern. Der Kanton Zürich strebt an, weitere Kantone für ÖKOPROFIT zu begeistern.

    Denkmalgeschützte Gebäude
    Eine Gesetzesvorlage, die derzeit in Vernehmlassung ist, zielt darauf ab, das Bauen und die energetische Modernisierung an denkmalgeschützten Gebäuden zu vereinfachen.

    Geologisches Tiefenlager
    Die Rahmenbewilligungsgesuche für das geologische Tiefenlager und die Brennelementverpackungsanlage, eingereicht von der Nagra, sind nach Prüfung und Nachbesserung nun öffentlich zugänglich.

    Ausbau der Grosswasserkraft
    Ein Bericht des Bundesrats vom 13. Juni 2025 beleuchtet das erhebliche Potenzial, aber auch Unsicherheiten bei Erneuerungen und Erweiterungen in der Grosswasserkraft.

    Zürich ist bereit, die Herausforderungen des Klimawandels anzunehmen und die Chancen für eine nachhaltigere Zukunft zu nutzen. Es ist Zeit zu handeln oder wie man in Dänemark sagt «Så kom nu i gang!»

  • Der neue GIS-Browser als Service public für Fachleute und Private

    Der neue GIS-Browser als Service public für Fachleute und Private

    Der Kanton Zürich bietet einen riesigen Fundus an Daten mit räumlichem Bezug (Geodaten). Der Grossteil ist kostenlos über den GIS-Browser zugänglich. Rund 200 digitale Karten, die nach 21 Hauptthemen wie Bauten, Flora und Fauna, Freizeit und Geologie gruppiert sind, können online abgefragt werden. Die meisten Daten sind ohne Einschränkungen nutzbar und die Karteninhalte lassen sich direkt herunterladen und ausdrucken.

    Breiter Nutzen für Fachleute und Private
    Der GIS-Browser ist nicht nur für Fachleute, sondern auch für Private eine nützliche Planungs- und Entscheidungsgrundlage. Standortfaktoren wie das Alter eines Hauses, die Nähe zu ÖV-Haltestellen, Läden, Schulen oder Sportanlagen, geplante Baustellen und Reisezeiten auf dem Strassennetz lassen sich einfach prüfen. Aktuelle und präzise Fakten zu zahlreichen Fragestellungen sind verfügbar.

    Historie und Entwicklung des GIS-Browsers
    Seit seiner Einführung 1999 hat sich der GIS-Browser kontinuierlich weiterentwickelt. Die neue Version stellt die dritte Generation dar. Die meisten öffentlich relevanten Karten sind bereits verfügbar, die Migration der restlichen Karten wird fortgesetzt.

    Vorteile des neuen GIS-Browsers
    Das Portal erscheint in neuem Design und die Benutzerführung ist intuitiv und selbsterklärend, auch auf Smartphones und Tablets. Eine intelligente Suchfunktion erleichtert das Finden der gewünschten Karte. Die Kartenansichten lassen sich individuell anpassen und durch neue Funktionen wie Filter und Favoritenlisten noch besser nutzen.

    Integration ins neue kantonale Geoportal
    Die Geodaten des Kantons Zürich sind auch im Geodatenkatalog und Geodatenshop verfügbar. Diese Systeme sind jetzt über das neue Geoportal geo.zh.ch zentral zugänglich. Das Geoportal bietet zudem News zu neuen Karten und einen Hilfe- und Support-Bereich.