Schlagwort: Flughafen Zürich AG

  • CEO verlässt Flughafen Zürich AG

    CEO verlässt Flughafen Zürich AG

    Die Flughafen Zürich AG steht vor einem Wechsel in ihrer Führung: CEO Stephan Widrig tritt nach 23 Jahren im Unternehmen per Ende April von seinem Amt zurück. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, werde er ab dem 1. Mai 2023 die Leitung der Allreal Holding AG übernehmen. Während seiner Tätigkeit bei der Flughafen Zürich AG leitete Widrig unter anderem das Immobilienmanagement und war als Mitglied der Geschäftsleitung für alle nicht-aviatischen Geschäftsfelder inklusive des Immobilienbereichs verantwortlich. Bei Allreal folgt er auf Roger Herzog, der laut einer Mitteilung bereits zu einem früheren Zeitpunkt seinen Rücktritt angekündigt hatte.

    „Nach bald 15 Jahren in der Geschäftsleitung der Flughafen Zürich AG und im neunten Jahr als CEO erscheint es mir sinnvoll, den Führungsstab weiterzugeben“, wird Widrig zitiert. „Der Zeitpunkt ist günstig, da alle Geschäftsbereiche in stabilen und kompetenten Händen sind, die Pandemie gut überstanden und der strategische Fokus der nächsten Jahre klar ist.“

    Wie die Flughafen AG betont, habe das Unternehmen unter Widrigs Leitung starke Wachstumsphasen erlebt. Er habe das Geschäftsmodell erfolgreich diversifiziert und den Flughafen „sicher und wirtschaftlich unabhängig durch die historisch einmalige Krise in der Luftfahrt durch die Corona-Pandemie geführt“.

    Verwaltungsratspräsident Andreas Schmid dankt Widrig für seinen „grossen, engagierten und langjährigen Einsatz“. Nun will die Flughafen AG den Prozess zur Bestimmung einer Nachfolgerin oder eines Nachfolgers einleiten.

  • The Circle: grösstes Minergie-Gebäude der Schweiz zertifiziert 

    The Circle: grösstes Minergie-Gebäude der Schweiz zertifiziert 

    Seit 12 Jahren ist die Minergie- und LEED-Zertifizierung fester Bestandteil von Planung und Bau beim Circle. Unter Beisein von Christian Appert, CEO Amstein + Walthert AG, Martin Kull, CEO und Inhaber HRS Real Estate AG, Daniel Scheifele, Chief Real Estate Officer, Flughafen Zürich AG, Giorgio Engeli, Head Real Estate Portfolio Management Schweiz, Swiss Life Asset Managers, und Stefan Feldmann, Head The Circle, Flughafen Zürich AG, feierte das Team um The Circle am Montag, 27. Juni 2022, nun das erreichte Ziel. 

    Schön, funktional, klimaoptimiert 
    Mit seinen gut 200’000 m2 Energiebezugsfläche machte der Circle im Jahre der provisorischen Zertifizierung 6% der zertifizierten Minergie-Fläche aus, war aber nur eines von rund 1’900 Gebäuden. Dies zeigt die Grösse und Bedeutung dieses aussergewöhnlichen Baus im Schweizer Kontext auf. Der Circle ist das grösste Minergie-zertifizierte Gebäude in der Schweiz. Das Minergie-Zertifikat bedeute, so Regierungsrat Marc Mächler, dass – zusätzlich zu allen anderen Ansprüchen und Nutzungen – das Gebäude auch klimaoptimiert sei. Klimaoptimiert heisse, «dass dieses Gebäude möglichst den Klimawandel nicht noch beschleunigt und sorgsam mit Ressourcen umgeht. Es ist effizient und funktioniert statt mit fossiler Energie beinahe vollständig mit erneuerbarer Energie.» 

    Dank intensiver Zusammenarbeit zwischen der Minergie-Zertifizierungsstelle und den Verantwortlichen des Circles konnten auch die hohen Anforderungen des Minergie-Qualitätslabels an Gebäudehülle und Lüftung erfüllt werden. Andreas Meyer Primavesi, Geschäftsleiter Minergie, freut sich, dass das Resultat schliesslich allen zu Gute kommt: «Gerade bei den heutigen Energiepreisen lohnt sich jede eingesparte Kilowattstunde Energie – und zwar nicht nur fürs Klima, sondern auch finanziell». 

    In die Energiezukunft mit Netto-Null 
    Mit dem führenden Schweizer Gebäudelabel Minergie wurden seit 1998 dank über 53’000 Minergie-Gebäuden mehr als 12 Mio. Tonnen CO2 und 67 Mio. Megawattstunden Energie eingespart, im Vergleich zu den gesetzlichen Mindestanforderungen. Minergie zertifiziert pro Jahr ca. 3 Mio. m2 Energiebezugsfläche. In enger Abstimmung mit den Kantonen geht Minergie stets voran und ist so Vorreiter der kantonalen Energiegesetze. Dieses Zusammenspiel funktioniert seit Beginn und geht erfolgreich weiter. Aktuell schaut Minergie erstens sehr genau auf die verbaute Energie und die Treibhausgasemissionen in der Erstellung eines Gebäudes. Und zweitens strebt Minergie eine Verbesserung der Betriebsphase an: Umfangreiche, digitalisierte Gebäude-Daten dienen dazu, die Energieflüsse im Betrieb zu messen, um dann auf Basis des Monitorings wo nötig eine Betriebsoptimierung vorzunehmen. Seit Jahren fossilfrei im Betrieb, – auch bei Modernisierungen – bewegt sich Minergie so immer mehr in Richtung Netto-Null. Der Standard Minergie-A-ECO kommt dem Schweizer Netto-Null-Gebäude am nächsten. 

  • Am Flughafen Zürich eröffnet Europas grösstes Kapselhotel

    Am Flughafen Zürich eröffnet Europas grösstes Kapselhotel

    Capsule hotel hat am 12. Februar ein neues Kapselhotel am Flughafen Zürich eröffnet, informiert das Hotelunternehmen mit Sitz in Luzern in einer Mitteilung. Das neue Hotel mit dem Namen Alpine Garden ist nach den Häusern in Luzern und Basel das dritte Kapselhotel des Unternehmens. Das Kapselhotel am Flughafen direkt gegenüber dem Check-in 1 verfügt über 144 Schlafplätze auf rund 1100 Quadratmetern und ist laut Mitteilung damit europaweit das grösste Hotel dieses Konzepts.

    Die Preise für eine Übernachtung in einer der abschliessbaren, schallisolierten und über eine individuelle Frischluft-Klimatisierung verfügenden Schlafkapseln beginnen bei 65 Franken. Sechs der Schlafkapseln sind hindernisfrei, eine Schlafkapsel ist rollstuhlgängig gestaltet. Den Gästen stehen zudem Begegnungszonen, ein kleiner Wellnessbereich, Co-Working-Plätze und eine Bar mit Frühstückmöglichkeit zur Verfügung.

    Für das Innenleben des Hotels hat capsule hotel mit dem Schweizer Naturfotografen Fabio Zingg kooperiert. Seine Bilder verleihen den Schlafkapseln und den Gemeinschaftsbereichen ein Alpine-Garden-Design. „Mit der Gestaltung dieses innovativen Hotels kann ich Reisenden die schönsten Seiten der Schweizer Natur näherbringen und ihnen gleichzeitig ein unvergessliches Erlebnis ermöglichen“, lässt sich Zingg in der Mitteilung zitieren.

    Auch bei der Flughafen Zürich AG ist man über die Eröffnung des neuen Kapselhotels erfreut. „Das Kapselhotel direkt gegenüber vom Check-in 1 ergänzt das bestehende Übernachtungsangebot am Flughafen ideal“, erläutert Lydia Naef, Head Property & Portfolio Management der Flughafen Zürich AG, in der Mitteilung. Peter Schiffhauer, VRP capsule services AG, setzt darauf,  „mit dem einzigartigen Gestaltungskonzept, Vibe und Übernachtungspreisen ab 65 Franken“ die Bedürfnisse nationaler und internationaler Gäste erfüllen zu können.

  • Flughafen Zürich AG spannt mit Synhelion SA zusammen

    Flughafen Zürich AG spannt mit Synhelion SA zusammen

    Bis 2050 soll die gesamte Flughafeninfrastruktur kein CO2 mehr ausstossen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist die Flughafen Zürich AG eine Partnerschaft mit dem Unternehmen Synhelion eingegangen. Das 2016 gegründete Spinoff der ETH Zürich arbeitet erfolgreich an der Entwicklung von synthetischen Treibstoffen. Synhelion erforscht und entwickelt eine Technologie, um aus Luft und Sonnenlicht synthetisches Gas herzustellen. Dieses wird zu Treibstoff weiterverarbeitet, der in gängigen Motoren verbrannt werden kann. Der Treibstoff bindet bei der Herstellung CO2 aus der Luft und ist damit im Gegensatz zu fossilen Kraftstoffen emissionsfrei.

    Synthetischer Treibstoff ab 2023 verfügbar

    Die Produktion grosser Mengen an synthetischem Treibstoff bleibt die grosse Herausforderung dieser Technologie. Eine neue Testanlage, die voraussichtlich in der Schweiz stehen soll, wird zu deren Erforschung beitragen. Ab 2023 dürfte in der Testanlage bereits synthetischer Treibstoff anfallen. Die Flughafen Zürich AG sagt mit der eben unterzeichneten Absichtserklärung zu, der Synhelion die gesamte verfügbare Jahresmenge des in der Testanlage produzierten nachhaltigen Treibstoffs zu Selbstkosten abzukaufen.

    Diese werden während der Testphase deutlich über dem Preis von fossilem Treibstoff liegen. Die Flughafen Zürich AG unterstützt die Aktivitäten von Synhelion und trägt dazu bei, dass synthetischer Treibstoff bald in grösseren Mengen verfügbar ist und der Preis mittelfristig mit jenem von fossilen Kraftstoffen konkurrenzfähig wird.

    «Wir wollen jedoch nicht nur den Flughafen als Infrastruktur CO2-frei betreiben, sondern auch einen Beitrag leisten, im Luftverkehr fossile Brennstoffe schneller abzulösen und so in Zukunft klimafreundlicher zu fliegen. Denn nicht das Fliegen per se ist für den CO2-Ausstoss verantwortlich, sondern die fossilen Brennstoffe», sagt Emanuel Fleuti, Leiter Umweltschutz der Flughafen Zürich AG.