Schlagwort: Flughafenregion Zürich

  • Immobilien-Summit widmet sich der Digitalisierung

    Immobilien-Summit widmet sich der Digitalisierung

    Die Wirtschafts- und Standortförderung FRZ Flughafenregion Zürich hat am 12. Juni ihren zehnten Immobilien-Summit in Dübendorf ausgerichtet. 650 Gäste aus der Bau- und Immobilienbranche haben Einblicke in aktuelle Trends und künftige Branchenentwicklungen erhalten, heisst es in einer Medienmitteilung. Unter dem Motto „Human Power: Mensch. Netzwerk. Erfolg“ gab es Referate zu Markttrends, digitalen Technologien und der Zukunft des Bauens.

    Dübendorfs Stadtpräsident André Ingold beschäftigte sich mit der Entwicklung der Region hin zu einem „dynamischen Wirtschaftszentrum“ und hob den Innovation Park Zürich hervor. Dieser schaffe kurzfristig mehr als ‚000 Arbeitsplätze, mittel- und langfristig seien 12’000 bis 15’000 geplant. Weiter ging er auf das Motto  ein: Der Mensch stehe trotz technologischer Fortschritte und der Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Immobilienbranche weiterhin im Mittelpunkt.

    FRZ-Geschäftsführerin Rahel Kindermann Leuthard unterstrich die Bedeutung des Wirtschaftsnetzwerks FRZ als „treibende Kraft für die Standortentwicklung“ und stellte Bauprojekte vor. Bezogen auf das Motto des Gipfels thematisierte sie die gewachsene Komplexität. Diese habe „ein Ausmass erreicht, in der Erfolg nur noch gemeinsam mit anderen möglich ist“.

    Lydia Naef, Chief Real Estate Officer bei der Flughafen Zürich AG, veranschaulichte anhand von Beispielen aus dem Immobilienmanagement des Flughafens Zürich, wie sich mit menschlicher Leistung und digitaler Technologie Bauprojekte optimieren lassen. Besondere Aufmerksamkeit widmete sie den eingesetzten digitalen Technologien zur Verwaltung des gesamten Lebenszyklus von Immobilienprojekten. Building Information Modeling, Internet der Dinge, KI und Virtuelle Realität könnten zu Kostenreduzierung und Effizienzsteigerung beitragen.

  • Limmatstadt und FRZ feiern dritte Gubriströhre

    Limmatstadt und FRZ feiern dritte Gubriströhre

    Die Standortförderung Limmatstadt und die FRZ Flughafenregion Zürich haben am Freitag, 14. April, zusammen mit dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) einen Lunch im neuen Tunnel am Gubrist organisiert. Laut einer Medienmitteilung wurde der exklusive Tunnel-Lunch auf der Nord-Seite in Regensdorf abgehalten. Mehr als 300 Gäste nahmen daran teil.

    Der Anlass bot den Gästen der FRZ Flughafenregion Zürich und der Limmatstadt die Möglichkeit, den neuen Tunnel vor der offiziellen Inbetriebnahme zu besichtigen. Zu Beginn sprachen Jasmina Ritz von der Standortförderung Limmatstadt und Christoph Lang von der FRZ Flughafenregion Zürich. Eine Grussansprache hielten auch Ernst Stocker, Regierungspräsident des Kantons Zürich, und Jürg Röthlisberger, der Direktor des Bundesamts für Strassen. Nach den Grussbotschaften und Informationen hatten die Gäste Gelegenheiten zur Besichtigung der neuen Tunnelröhre und danach zum Gespräch beim Steh-Lunch an der Regensdorfer Seite des Tunnels.

    Sponsoren des Anlasses waren das Bauunternehmen Basler & Hofmann, die auf Elektroinstallation und Gebäudetechnik spezialisierte Firma ETAVIS  und die Gottlieber Spezialitäten AG. An der Veranstaltung wurde das alkoholfreie Bier von Chopfab Boxer angeboten. Das Kreativkonzept und die Durchführung lagen in den Händen von Aroma. Am Samstag, 15. April, folgte das Tunnelfest für die Bevölkerung auf beiden Portalseiten in Regensdorf und Weiningen.

    Die Bauarbeiten an der dritten Röhre des Gubristtunnels dauerten von November 2017 bis April 2023. Zum Projekt heisst auf der ASTRA-Internetseite, die Nordumfahrung Zürich gehöre zu den am stärksten befahrenen Strassenabschnitten der Schweiz. Mehr als 120‘000 Fahrzeuge rollen täglich zwischen dem Limmattalerkreuz und der Verzweigung Zürich Nord.

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  • Rahel Kindermann Leuthard wird CEO der Flughafenregion Zürich

    Rahel Kindermann Leuthard wird CEO der Flughafenregion Zürich

    Der Vorstand der FRZ Flughafenregion Zürich hat Rahel Kindermann Leuthard zur neuen Geschäftsführerin ernannt. Die Managerin wird den bisherigen CEO, Christoph Lang, ablösen, heisst es in einer Medienmitteilung. Er wird auf der 11. Generalversammlung der Standortentwicklung am 8. Juni 2023 offiziell verabschiedet.

    Kindermann Leuthard leitet derzeit 70 Mitarbeitende in der Abteilung Coaching und Bildung der Stadt Zürich. Zuvor war sie von 2005 bis 2021 für die Flughafen Zürich AG tätig. Dort baute sie 2005 den Besucherservice massgeblich mit auf und konzeptionierte die Zuschauerterrasse B, die den Angaben zufolge heute als Aushängeschild des Flughafens Zürich gilt. Weiterhin zeichnete sie dort als Leiterin Besucher-Services und Events verantwortlich für Grossveranstaltungen wie das 70-jährige Jubiläum mit 70‘000 Besuchern.

    Bei der Fluggesellschaft Swiss leitete Kindermann Leuthard von 2009 bis 2019 das Care-Team, welches Passagiere und Angehörige in Krisensituationen betreut. Seit 2017 hat die studierte Betriebswirtin und Change-Managerin zudem eine Beratungsfirma in Zürich, die Menschen Erfolgsprinzipien von Piloten für ihr Privat- und Berufsleben vermittelt.

    „FRZ als noch junge Organisation für Networking und Standortförderung weiterzuentwickeln, ist für mich eine unternehmerische Aufgabe, auf die ich mich sehr freue“, wird Rahel Kindermann Leuthard in der Medienmitteilung zitiert.

    In ihrer Freizeit steuert Kindermann Leuthard selbst Flugzeuge als Privatpilotin. Seit 2005 lebt sie mit ihren beiden Kindern in der Flughafenregion.

  • Ihr Gate zum Business-Erfolg

    Ihr Gate zum Business-Erfolg

    Mit Westgate entsteht ein repräsentatives Businesscenter in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Zürich – und somit zur ganzen Welt: «Der einzigartige Mix aus modernsten Büroflächen, optimaler Erreichbarkeit und erstklassiger Infrastruktur macht Westgate zum perfekten Firmensitz», sagt Patrick Angioy von Seitzmeir Immobilien AG. «Das Westgate vereint alles, was einen erfolgreichen Business-Standort ausmacht: herausragende Architektur, über 16’000 m² flexibel skalierbare Büroflächen, ausgezeichnete Gastronomie und ein top ausgebautes Konferenzzentrum.»

    Doch nicht nur die Infrastruktur ist hervorragend, auch die Lage ist kaum zu übertreffen: Das Westgate entsteht in der wirtschaftlich erfolgreichen Flughafenregion Zürich – nur 600 Meter vom Flughafen Zürich und wenige Schritte von der neuen Glattalbahn entfernt. Die Gebäudeelemente Dock A, B und C bilden gemeinsam mit dem Kubus das architektonische Kunstwerk. Konstituierendes Element des Baus ist der innenliegende Lichthof mit grosszügiger Lobby, Lounge-Area und Bar. Die lichtdurchflutete Architektur erfüllt höchste ästhetische Ansprüche. «Das Zusammenspiel von warmen Bronze- und Grautönen sowie die Kombination von Metall, Textil und Holz wirkt zeitlos modern und ist gleichzeitig eine Symbiose von Heimat und Ferne», so Angioy.

    Das Westgate Business Center entspricht allen Ansprüchen an «Green Building Schweiz», ist CO2-neutral und wird nach Minergie P und Leed Gold Standard zertifiziert. Natürliche Baustoffe wie Holz und Stein sorgen für ein angenehmes, gesundes Raumklima. Durch die intelligente Gebäudetechnik werden die vernetzten Systeme aus Heizung, Kühlung, Lüftung, Sonnenschutz, Photovoltaik etc. ideal auf-
    einander abgestimmt und ermöglichen höchste Effizienz. Heizung und Kühlung (Free Cooling) erfolgen über Grundwasserpumpen, eine optimierte Wärmerückgewinnung unterstützt den nachhaltigen Energiekreislauf. Die hohe Dämmqualität der Gebäudehülle verhindert Energieverluste und reduziert gleichzeitig durch eine hochwertige Verglasung unerwünschten Wärmeeintrag.

  • «FRZ Flughafenregion Zürich – Der grosse Freundeskreis von mir»

    «FRZ Flughafenregion Zürich – Der grosse Freundeskreis von mir»

    Zur Person
    Christoph Lang ist seit der Gründung im Jahr 2012 Geschäftsführer des Wirtschaftsnetzwerks FRZ Flughafenregion Zürich (FRZ). Dieses umfasst aktuell über 750 Unternehmungen und 14 Städte und Gemeinden. Der Jurist sowie Standort- und Wirtschaftsförderer par excellence hält die FRZ auf Expansionskurs – in der Region und darüber hinaus. Der 68-Jährige ist zudem Gemeinderat in Rickenbach im Kanton Zürich und dort zuständig für die Bereiche Finanzen, Sicherheit und Verkehr.

    Herr Lang, wie hat sich das Wirtschaftsnetzwerk FRZ Flughafenregion Zürich (FRZ) im Laufe der vergangenen Zeit entwickelt?
    Die Flughafenregion hat sich sehr gut entwickelt. Zu Beginn, im Jahr 2012, hatten wir 49 Mitglieder. Inzwischen hat sich diese Zahl weit mehr als verzehnfacht. Wir zählen über 750 Unternehmungen. Was mich ganz besonders freut: Wir konnten in der Zwischenzeit von 8 auf 14 Städte und Gemeinden wachsen. Zuletzt schlossen sich die Gemeinden Volketswil und Bachenbülach an. Die Städte und Gemeinden erkennen, dass wir nur gemeinsam stark sind und die Region dadurch bekannter wird. Sie wird attraktiver sowohl für Firmenansiedlungen als auch für neue Einwohnerinnen und Einwohner. Das sieht man beispielhaft an Bülach. Die Stadt ist in den letzten 15 Jahren von rund 14.000 auf 23.000 Einwohner gewachsen ist. Dank der Überbauung Bülach Nord mit dem Glasi Areal wird die Einwohnerzahl bald gegen 30’000 steigen.

    Was sind die Vorteile der FRZ?
    Die Firmenmitglieder haben realisiert, dass sie durch die vielen FRZ-Veranstaltungen viel Wissen und wichtigen Information erhalten. Vor allem der jährliche Immobilien-Summit erfreut sich grosser Beliebtheit und ist immer ein hochkarätiger und spannender Anlass. Die NZZ hielt fest, dass sich der Immobilien-Summit zu einem der wichtigsten Immobilien-Anlässe der Schweiz positioniert hätte. Die weiteren Networking Events tragen ebenfalls dazu bei, dass es einerseits viele Neuansiedlungen gibt und andererseits untereinander gut kooperiert und gewirtschaftet wird. Ein schönes Beispiel ist der Vermarktungserfolg des Milliardenprojekts The Circle am Airport Zurich, wo inzwischen über 85 Prozent der Flächen vermarktet werden konnten – und dies trotz Corona-Pandemie. Das ist ein Trend, den man vor zwei, drei Jahren nicht erwartet hat. Gemäss neuesten Informationen des Circle steht man mit neuen Interessenten in Kontakt. Wir haben zwar generell immer noch rund zehn Prozent Büroleerstände in der Region. Dennoch zeigen uns die Vermietungen, wie attraktiv dieser Raum ist. Das ist übrigens weltweit ähnlich in den Flughafenregionen: die Menschen wollen dort wohnen und arbeiten. Die Erreichbarkeit ist immer noch das A und O.

    Wie sieht Ihre Definition der Flughafenregion Zürich heute aus?
    Das ist die Region mit rund 20 Städten und Gemeinden rund um den Flughafen Zürich. Die Flughafenregion Zürich im weiteren Sinne erstreckt sich jedoch bis zum Rhein, bis in die Nähe von Winterthur und Uster. Eigentlich gehört das Zürcher Oberland, das Furttal und das Limmattal ebenso dazu. Man kann es auch so sehen: Die Flughafenregion ist überall dort, wo die Menschen dem Fluglärm ausgesetzt sind, dann sind der Kanton Thurgau und die Innerschweiz Teil davon. Der Flugverkehr bringt eine gewisse Lärmbelastung mit sich – allerdings ebenso Arbeitsplätze und weitere Vorteile. In der Zukunft – vielleicht schon in 20 Jahren – werden die Flugzeuge deutlich leiser sein. Dann wird Fluglärm kein Thema mehr sein. Davon bin ich fest überzeugt.

    Wie geht es dem Flughafen momentan und wie sind die weiteren Geschäftsaussichten?
    Der Flughafen hat aufgrund der Corona- Pandemie zwei schwierige Jahre hinter sich. Wir hatten allerdings bereits im Herbst 2021 an gewissen Tagen gute Zahlen. Im Oktober gab es beispielsweise bei Edelweiss Air eine Auslastung von 90 Prozent. Die Reiselust steigt. Ich rechne damit, dass die durchschnittliche Auslastung in diesem Jahr bei über 70 Prozent liegen wird. Dies ist selbstverständlich abhängig von anderen Regionen, ob und wie stark die bisherigen Reise-Restriktionen gelockert werden aufgrund der Entwicklung der Gesundheits- und Sicherheits-Situation. Ich bin zuversichtlich, dass im Jahr 2024 das Passagieraufkommen wieder das Vor-Corona-Niveau erreichen wird. Der Flughafen investiert sehr viel in seine Entwicklung, bis eine Million Franken pro Tag. Davon profitiert die gesamte Region. Viele Firmen aus der Flughafenregion haben am Bau des Circle mitgearbeitet.

    Und wie sieht es da mit den Nachhaltigkeitsaspekten aus?
    Ich hoffe, dass der Pfad der Nachhaltigkeit konsequent weiterverfolgt wird. Mit effizienteren Flugzeugen und alternativen Treibstoffen ist das möglich. Dabei ist mir sehr wichtig, dass wir als Netzwerk, als Region und als Gesellschaft unseren Beitrag zum Erreichen der globalen Klimaziele leisten.

    Welche Ziele verfolgt die FRZ mit der Strategie 2022-2025?
    Innerhalb dieser Strategie ist die Informations- und Kommunikations-Technologie (ICT) sehr wichtig. Wir haben beispielsweise HP, Isolutions, Microsoft und SAP in der Region. Google hat in Zürich den grössten Standort ausserhalb der Vereinigten Staaten. Es werden viele Rechenzentren in der Flughafenregion gebaut, fast schon so viele wie Einfamilienhäuser. Meine Vision ist, dass die Flughafenregion ein weltweiter ICT-Hub wird.

    Sie haben im Februar 2022 via ZKB ein sogenanntes «Tracker-Zertifikat» der Flughafenregion Zürich lanciert. Warum?
    Hier stecken mehrere Gedanken dahinter. Die Flughafenregion verfügt über viele gute und attraktive Firmen, deshalb macht die Emission eines solches Finanzprodukts Sinn. Wenn man 15 bis 20 dieser erfolgreichen Unternehmen selektioniert, ergibt dies ein sehr interessantes Wachstumsprofil. Die im Finanzprodukt enthaltenen Unternehmen wachsen und performen überdurchschnittlich. Im Weiteren geht es um Werbung für die Flughafenregion Zürich. Wir sind der einzige Standort- und Wirtschaftsförderer in der Schweiz, der eine solche Initiative lanciert hat. Aus diesen Gründen haben wir diesen Schritt zusammen mit der Zürcher Kantonalbank gewagt. Jetzt gibt es natürlich wirtschaftlich eine gewisse Unsicherheit wegen der Unruhe in der Ukraine. Doch wenn die Märkte sich wieder beruhigt haben, werden auch die Firmen im ZKB-Tracker-Zertifikat Aufwärtstendenzen zeigen.

    Die FRZ feiert 2022 ihr Zehn-Jahres- Jubiläum (…)
    (…) Wir sind sehr stolz, dass wir dieses Jubiläum mit unseren über 750 Mitgliedern und den Stadt- und Gemeindevertretern feiern können. Wir werden etwas Spezielles anlässlich des Wirtschaftsforums organisieren, das wieder im Zelt von Salto Natale stattfinden wird. Als Keynote-Speaker haben wir Roland Brack gewinnen können, ein sehr erfolgreicher Guru im Online-Handel. Gian-Luca Bona, langjähriger CEO der Empa wird uns als zweiter Keynote Speaker beehren.

    Wo steht die FRZ in zehn Jahren?
    Wir werden nach wie vor das persönlichste und digitalste Netzwerk der Schweiz sein. Wir wollen weiter den Standort erfolgreich entwickeln, dass er Anziehungskraft für Firmen und Menschen besitzt. Sollte ich mal nicht mehr aktuelle Position innehalten, werde ich ganz sicher gerne möglichst viele FRZ-Anlässe besuchen. FRZ Flughafenregion Zürich – das ist der grosse Freundeskreis von mir. Wir wollen die bereits angesprochene Strategie 2022-2025 erfolgreich umsetzen und natürlich auch mit der FRZ wachsen. Etwa im Bereich Sponsoring, in dem wir momentan rund eine halbe Million Franken pro Jahr einnehmen. Mein Ziel für 2025 ist, in diesem Segment die Millionengrenze zu erreichen und dann total mit der FRZ zwischen drei und fünf Millionen Umsatz erzielen. Aktuell setzen wir über zwei Millionen Franken um.

    Wo sehen Sie noch Platz für weitere Immobilienprojekte?
    Da gibt es noch eine Vielzahl an Möglichkeiten. Ich denke da an Bachenbülach oder an das Glasi-Areal in Bülach sowie an die Städte und Gemeinden östlich der Flughafenregion. Es gibt 15 bis 20 grosse Bauprojekte in der Region mit einem Bauvolumen von über 100 Millionen Franken. Alles was von der Bauzone her möglich ist, wird in der Gegend überbaut. Wir haben in der Schweiz ein jährliches Bevölkerungswachstum von 40.000 bis 50.000. In wenigen Jahren wird die Schweiz zehn Millionen Einwohner zählen. Viele davon wollen in einer Gegend leben, welche gut erreichbar ist. Das ist vor allem für jüngere Mitarbeitende sehr wichtig. Der Druck auf die Ballungszentren bleibt unverändert bestehen, das ist deutlich feststellbar. Hier müssen in der Schweiz Überlegungen angestellt werden: Was machen wir mit den Randregionen? Wichtig ist für mich, dass die Infrastrukturen in Randregionen erhalten bleiben und nicht von der Abwanderung bedroht werden. Eine Initiative von mir wäre eine engere Zusammenarbeit via Organisation miaEngiadina mit der Region Unterengadin. Diese ist sehr stark im digitalen Bereich unterwegs. Das ist eine attraktive Gegend zum Arbeiten und vielleicht ist das auch eine Chance, dass sich verstärkt Firmen in dieser einzigartigen Region der Schweiz ansiedeln.

    Vielen Dank, Herr Lang, für das interessante Gespräch.

  • ZKB ermöglicht Investitionen in Flughafenregion Zürich

    ZKB ermöglicht Investitionen in Flughafenregion Zürich

    Die Zürcher Kantonalbank gibt neu das Tracker-Zertifikat FRZ Flughafenregion Zürich aus. Damit können Investitionswillige gleichzeitig auf 22 verschiedene Unternehmen setzen, die einen Bezug zur Flughafenregion Zürich haben. Das Finanzprodukt wird ab sofort an der SIX Swiss Exchange gehandelt.

    Wie der Standortentwickler FRZ Flughafenregion Zürich in einer Medienmitteilung bekanntgibt, wurde die Zusammensetzung des Aktienpakets von der ZKB festgelegt. Sie habe Schweizer Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Millionen Franken ausgewählt, die im Kanton Zürich ansässig sind und vom Flughafen profitieren. Zudem müssen sie vor der Aufnahme die ZKB-Bewertung „Marktgewicht“ oder „Übergewicht“ tragen.

    „Mit dem Tracker-Zertifikat wird die wirtschaftliche Bedeutung der Region betont“, so Peter Arnold, Head Communications & Business Development der FRZ Flughafenregion Zürich. Wahrscheinlich sei FRZ eine der weltweit ersten Organisationen zur Standortförderung, die eine solche Initiative ergreife. Das Aktienpaket sei ein wichtiges Element im kontinuierlichen Standortmarketing.

    Das Design des Finanzprodukts geht laut FRZ von der Annahme aus, dass Flughafenregionen überdurchschnittlich stark wachsen. Entsprechend sollten die in dieser Region tätigen Unternehmen überdurchschnittliches Potenzial aufweisen.

  • Bachenbülach tritt Flughafenregion Zürich bei

    Bachenbülach tritt Flughafenregion Zürich bei

    Die Gemeinde Bachenbülach hat beschlossen, sich der Wirtschafts- und Standortförderung Flughafenregion Zürich (FRZ) anzuschliessen. Damit steigt die Zahl der teilnehmenden Städte und Gemeinden auf 14, heisst es in einer Medienmitteilung. Zuletzt war Volketswil dem FRZ-Netzwerk beigetreten.

    Der Gemeinderat erachtet die Mitgliedschaft bei der FRZ „als gewinnbringend für die Gemeinde, die Bachenbülacher Bevölkerung sowie für die gesamte Wirtschaftsregion um den Flughafen Zürich“, heisst es in der Medienmitteilung. Die Gemeinde ist in den vergangenen Jahren „stark gewachsen“, auf 4221 Einwohner.

    Dem FRZ-Netzwerk gehören neben den Städten und Gemeinden und ihren insgesamt 185’000 Einwohnern rund 750 Unternehmen an. Sie verfügen über etwa 250’000 Arbeitsplätze. Die FRZ feiert in diesem Jahr zehnjähriges Bestehen.

  • 7. Immobilien-Summit in der Samsung Hall

    7. Immobilien-Summit in der Samsung Hall

    Zu Beginn gab FRZ-Präsident André Ingold einen Überblick zur Organisation. Das Netzwerk wächst weiter: Mittlerweile sind 730 Members Teil der FRZ Flughafenregion Zürich – Wirtschaftsnetzwerk & Standortentwicklung.

    Ingold gab ebenso eine Übersicht zu den grössten Entwicklungsprojekten. Es wird prognostiziert, dass die Flughafenregion bis ins Jahr 2030 um 20 Prozent sowohl hinsichtlich Bevölkerung als auch Arbeitsplätze wächst. Speziell erwähnt er den Innovationspark Dübendorf, welche die Standortattraktivität erheblich erhöhen soll. Dasselbe gilt für das Digital Health Center Bülach. 

    Für Small Talk und informellen Gesprächen gab es etliche Gelegenheiten in den grosszügigen Räumlichkeiten. Die 320 gezielten Gespräche «meet & match» mit Internetunterstützung wurden aktiv genutzt.

    Claudio Saputelli, UBS Switzerland AG meinte, er sehe keine Trendwende auf dem Immobilienmarkt. Im Referat mit dem Titel: «Home Office zum Game-Changer im Immobilienmarkt?» Der Aufwärtstrend der Preise auf dem Wohnungsmarkt gehe weiter und der Büromarkt bleibe weiterhin unter Druck. Im Übrigen sei Home-Office bereits vor 50 Jahren zu einem Megatrend erkoren worden, damals unter dem Begriff „Teleworking“.

    Patrick Eberhard, Eberhard Unternehmungen, plädierte im Referat «Auf ins zirkuläre Zeitalter» für die Nachhaltigkeit.Ein wichtiges Element dabei ist das Recycling mit Hilfe von Robotern.

    Marloes Fischer, Madaster Services AG, CEO Madaster Schweiz – «Madaster – Materialien eine Identität geben», sieht ein erhebliches Sparpotenzial, wenn die im Bau eingesetzten Materialien inventarisiert werden.

    Marc Walder, CEO Ringier AG & Founder digitalswitzerland, sprach über die Digitalisierung als Chance für Wirtschaft und Gesellschaft. Das 1833 gegründete Medienunternehmen hat 2007 entschieden, sich zu einem digitalen Unternehmen zu wandeln. Inzwischen hätte Ringier über zwei Milliarden Franken in die digitale Transformation investiert und den digitalen Betriebsgewinn von 0 auf 65 Prozent hochgeschraubt. Zu seinen Maximen gehört: Sich ständig weiter verbessern, langfristige denken und mit klarem Fokus.

    «Creativity is the new currency – Startup and Corporate/ SME Collaboration». So hiess der Titel von Eva Wimmers, CEO ISS Facility Services Deutschland. Sie wies auf die unterschiedlichen Perspektiven von Startup und etablierten Unternehmen hin. Das Umfeld brachte sie auf den Nenner VUCA: Volatility, Uncertainty, Complexity and Ambiguity. Anders Indset, Wirtschaftsphilosoph, sprach über das «Das infizierte Denken – Warum wir uns von unseren alten Selbstverständlichkeiten befreien müssen». Mit bemerkenswerten Gedanken verblüffte er die Gäste: Irr Dich glücklich. Wir brauchen Chaos und Ordnung. Die Kunst unrecht zu haben. Wir sollten neue Geschichten erzählen. Wer interessiert ist, wird interessant.