Schlagwort: Fördermittel

  • Auszahlungen von Fördermitteln für energetische Sanierungen stagniert 2024

    Auszahlungen von Fördermitteln für energetische Sanierungen stagniert 2024

    Das Schweizer Gebäudeprogramm des Bundes und der Kantone, das Massnahmen zur Reduktion des Energieverbrauchs oder des CO2-Ausstosses von Liegenschaften fördert, hat 2024 rund 528 Millionen Franken an Fördermitteln ausgeschüttet. Die Höhe der Auszahlungen bleibt laut einer Mitteilung auf dem Niveau des Rekordjahres 2023 und ist erstmals seit 2016 stagniert.

    Die Fördermittel für gebäudetechnische Anlagen stiegen 2024 um 5 Prozent auf rund 228 Millionen Franken (2023: 216 Millionen Franken) und ermöglichten den Austausch von 25’633 Öl-, Gas- oder Elektroheizungen, 84 Prozent davon durch klimafreundliche Wärmepumpen. 131 Millionen Franken wurden für Wärmedämmprojekte aufgewendet, 89 Millionen Franken für Systemrenovierungen und 23 Millionen Franken für Fernwärmprojekte.

    Energieeffiziente Neubauten nach Minergie-P oder GEAK-A/A-Standards erhielten im vergangenen Jahr 43 Millionen Franken, eine deutliche Steigerung von 76 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 17 Millionen Franken flossen in Informations- und Ausbildungsprojekte sowie Qualitätssicherung, zwei Drittel davon in die Erstellung von kantonalen Energieausweisen mit Beratungsbericht.

    Die Subventionsverpflichtungen aus dem Gebäudeprogramm beliefen sich 2024 auf rund 542,5 Millionen Franken, davon flossen mit 190 Millionen Franken der grösste Teil in Haustechnikprojekte und mit 123 Millionen Franken rund ein Viertel in Systemsanierungen.

    Dank der Fördermittel des Bundes und der Kantone wurden laut der Mitteilung 2024 Massnahmen umgesetzt, die längs ihrer Lebensdauer rund 12 Milliarden Kilowattstunden und 3,5 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Auch die Wirkung pro Förderfranken verbesserte sich von 152 Franken pro Tonne CO2 (2023) auf 147 Franken im Jahr 2024.

  • Beton-Projekt an der Empa erhält Fördergeld

    Beton-Projekt an der Empa erhält Fördergeld

    Die Ernst Göhner-Stiftung mit Sitz in Zug fördert ein Forschungsprojekt für Hochleistungsbeton an der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa). Einen Betrag in nicht genannter Höhe hat sie dem Empa-Zukunftsfonds als Anschubförderung jetzt bereitgestellt, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Unterstützt wird damit ein Forschungsprojekt für umweltfreundlicheren Beton. Dieser komme auf einen geringeren CO2-Fussabdruck als der herkömmliche Stahlbeton, weil er haltbarer und stabiler sei. Zudem könne der sich selbst vorspannende Beton sparsamer eingesetzt werden.

    Bei dem Projekt handele es sich um ein sogenanntes High-Risk-High-Gain-Projekt. „Das Risiko eines Fehlschlags ist hoch, aber es gibt auch sehr viel zu gewinnen“, wird Masoud Motavalli, Leiter der Forschungsabteilung Ingenieur-Strukturen bei der Empa in Dübendorf, in der Medienmitteilung zitiert. Seit 2008 war er mit der Idee von einem vorgespanntem Hochleistungsbeton an potenzielle Förderer herangetreten.