Schlagwort: Fonds

  • Klimafonds Stadtwerk Winterthur vergibt Fördergelder

    Klimafonds Stadtwerk Winterthur vergibt Fördergelder

    Der Klimafonds Stadtwerk Winterthur vergibt in diesem Jahr 70‘000 Franken für umweltfreundliche Projekte, heisst es in einer Mitteilung. Der Klimafonds fördert bereits seit 2007 Projekte zu Klimaschutz, Energieeffizienz sowie CO2-Reduktion.

    Mit einer Summe von 30‘000 Franken wird die in Kloten ansässige Next Gas GmbH bedacht. Sie entwickelt Biogasreaktoren für kleine und mittlere Bauernhöfe. Dabei wird das Potential von Gülle für das Erzeugen von dezentraler Wärme und Strom genutzt. Die Fördermittel sollen in ein Pilotprojekt fliessen, in dem bei laufendem Betrieb das Fermentierungsverfahren von Next Gas getestet wird.

    Mit 20‘000 Franken wird ein Pilotprojekt des Vereins Soily unterstützt. Hier wird bei Betrieben in der Region Winterthur ein Spezialkompost mit einem idealen Gemisch von Mikroorganismen getestet. Dafür wird zunächst ein Versuchsfeld von 50 Quadratmetern angelegt.

    Die in Wallisellen ansässige SimpleTrain GmbH bietet eine Online-Plattform für internationale Bahnreisen an. Die erweiterte Plattform soll auch Buchungen für bislang nicht angebundene Strecken ermöglichen. Mit der Unterstützung von Klimafonds Stadtwerk Winterthur werden konkrete Routen wie die von Winterthur nach Barcelona via Lyon angeboten. Für das Projekt erhält SimpleTrain ebenfalls eine Unterstützung in Höhe von 20’000 Franken.

    Der Fonds finanziert sich unter anderem durch freiwillige Beiträge von Stromkunden in Höhe von 2 Rappen pro bezogene Kilowattstunde. Für einen durchschnittlichen vierköpfigen Haushalt bedeutet dies einen Betrag von 8 Franken je Monat, heisst es in der Mitteilung.

  • BLKB Fund Management AG lanciert nachhaltigen Immobilienfonds

    BLKB Fund Management AG lanciert nachhaltigen Immobilienfonds

    Die BLKB Fund Management AG, in Binningen ansässige Tochtergesellschaft der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB), hat einen ersten nachhaltigen Immobilienfonds lanciert. Wie es in einer Mitteilung heisst, soll der BLKB (CH) Sustainable Property Fund vor allem in energieeffiziente Immobilien in der Nordwestschweiz und auch in den angrenzenden Regionen Bern, Innerschweiz und Zürich investieren. Angesprochen sind qualifizierte Anleger, die in ein hochwertiges Immobilienportfolio mit überwiegender Wohnbebauung investieren wollen.

    Die Erstemission hat ein Volumen von bis zu 160 Millionen Franken. Hier beabsichtigt auch die BLKB, in den Fonds zu investieren. Der Erlös dieser Emission soll für den Erwerb eines Immobilienportfolios mit dem Marktwert von 177 Millionen Franken genutzt werden. Das Portfolio, für welches die BLKB in den vergangenen zwei Jahren bereits sieben der acht Objekte erworben hatte, besteht aus energieeffizienten Liegenschaften an guten Lagen. Es zeichnet sich durch hohen Wohnanteil bei geringem Leerstand aus. Aktuell befinden sich 80 Prozent der Immobilienwerte des BLKB (CH) Sustainable Property Fund in der Nordwestschweiz.

    «Die Lancierung des nachhaltigen Immobilienfonds mit Fokus Nordwestschweiz ist ein wichtiger Meilenstein. Der Immobiliensektor bietet attraktive Renditechancen für Investorinnen und Investoren und hat gleichzeitig einen grossen Einfluss auf die insbesondere für die Klimaneutralität relevante Energieeffizienz», wird Michel Molinari, CEO der BLKB Fund Management AG, in der Mitteilung zitiert.

    Die Zeichnungsfrist läuft voraussichtlich vom 24. Juni bis 23. Juli 2025 mit Liberierung am 30. Juli 2025.

  • 69 Millionen Dollar für CO2-Speicherungstechnologie gesichert

    69 Millionen Dollar für CO2-Speicherungstechnologie gesichert

    Neustark konnte sich eine Finanzierung in Höhe von 69 Millionen Dollar sichern. Wie es in einer Mitteilung heisst, wurde das ClimateTech-Unternehmen aus Bern vom Finanzierungsfonds Decarbonization Partners, einer Partnerschaft zwischen BlackRock und Temasek, mit Unterstützung von Blume Equity gefördert. Die UBS initiierte eine Fremdfinanzierung. Auch die bisherigen Finanziers Siemens Financial Services, Verve Ventures, ACE Ventures und Holcim beteiligten sich an der neuen Kapitalrunde.

    Mit den erworbenen Mitteln will Neustark seine Position in Europa stärken und neue Märkte in Amerika und Asien gewinnen.

    Neustark, eine Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), hat ein Verfahren entwickelt, bei dem CO2 in Kalkstein umgewandelt wird, der an den Poren und der Oberfläche des Betongranulats gebunden wird. Das derart karbonatisierte Granulat kann im Anschluss im Strassenbau oder für die Produktion von Recyclingbeton eingesetzt werden. Nach Unternehmensangaben betreibt Neustark derzeit 19 Anlagen mit dieser Technologie in Deutschland, Liechtenstein, Österreich und der Schweiz. Bis 2030 will das Unternehmen 1 Million Tonnen Kohlendioxid aus der Luft speichern und lagern.

  • Globale Immobilien als strategische Chance – Neuer Zyklus steht bevor

    Globale Immobilien als strategische Chance – Neuer Zyklus steht bevor

    Die globale Immobilienlandschaft präsentiert sich trotz der Herausforderungen durch Zinserhöhungen der letzten zwei Jahre als attraktives Feld für Investoren. Eine markante Korrektur der Immobilienpreise international hat zwar stattgefunden, doch das Core-Marktsegment zeigt sich robust und verspricht ansprechende Renditen. Die Erwartung von Zinssenkungen, insbesondere im internationalen Vergleich, unterstreicht diese Opportunität, speziell für Anleger mit Schwerpunkt auf dem Schweizer Markt, indem es eine Chance für verbesserte Diversifikation und höhere Erträge bietet.

    Die Anpassung der Immobilienpreise in Verbindung mit einem Rückgang der Transaktionsaktivität hat die Bewertungen in vielen Märkten sinken lassen – um bis zu 30%. Trotz dieser Entwicklungen bleiben die Vermietungsprofile stabil und die Nachfrage positiv, abgesehen von wenigen Ausnahmen wie dem US-Bürosektor. Angesichts der erwarteten Zinssenkungen prognostizieren wir, dass die Finanzierungsraten im Laufe des Jahres wieder unter den Eigenkapitalrenditen liegen werden, mit Immobilienrenditen, die attraktive Spreads gegenüber Staatsanleihen bieten.

    Ein diversifiziertes globales Immobilienportfolio bietet Schutz vor lokalen Marktrückgängen und minimiert regionale Risiken. Die Immobilienmärkte weltweit bewegen sich nicht vollständig synchron, was eine einzigartige Chance für Anleger darstellt, ihr Portfolio zu optimieren. Zudem ermöglicht die unterschiedliche Dauer und Phase der Immobilienzyklen in verschiedenen Märkten strategische Investitions- und Desinvestitionsentscheidungen.

    Die zunehmende Digitalisierung und der Bedarf an Datenzentren illustrieren die Bedeutung eines globalen Ansatzes in Immobilieninvestitionen, um von solchen aufkommenden Trends zu profitieren. Der Schweizer Markt allein bietet kaum Möglichkeiten, in solche spezialisierten Segmente auf institutioneller Ebene zu investieren. Darüber hinaus bietet die höhere Liquidität internationaler Märkte im Vergleich zum Schweizer Markt Vorteile in Bezug auf Renditen und Marktanpassungsfähigkeit.

    Langfristige Vergleiche zwischen dem KGAST-Index für Schweizer Fonds und dem internationalen NFI-ODCE-Index für US-Fonds zeigen eine signifikante Outperformance der US-Immobilien, was die Vorteile einer globalen Diversifikation unterstreicht. Angesichts der bevorstehenden Zinssenkungen und der potenziellen Marktwende in verschiedenen internationalen Immobilienzyklen steht Anlegern ein strategisch günstiger Zeitpunkt zur Verfügung, um von den aktuellen Marktkorrekturen zu profitieren und sich für zukünftiges Wachstum zu positionieren. Die Investition in globale Immobilien erscheint somit als eine kluge Entscheidung, um Portfolio-Diversifikation zu erweitern, Zugang zu Wachstumsmärkten zu erhalten und von attraktiven Einstiegspreisen zu profitieren.

  • Eine neue Kraft im Schweizer Immobilienfondsmarkt

    Eine neue Kraft im Schweizer Immobilienfondsmarkt

    Der Admicasa Real Estate Fund, der sich auf hochwertige Immobilien an Top-Standorten spezialisiert, strebt attraktive Einstiegspreise, Aufwertungspotenzial und hohe Cashflow-Renditen an. Im aktuellen Marktumfeld positioniert sich der Fonds damit als vielversprechende Investitionsmöglichkeit.

    Erste Erfolgreiche Akquisitionen
    Bereits einen Tag nach der Lancierung gelang es der von der FINMA beaufsichtigten Fondsleitung, drei Liegenschaften im Zentrum von Yverdon VD für rund 25 Millionen Franken zu erwerben. Diese Objekte, direkt am Bahnhof Yverdon gelegen, umfassen fast 3000 Quadratmeter Nutzfläche, zehn Wohnungen und Gewerbeflächen mit erstklassigen Mietern und generieren einen Mietzinsertrag von nahezu 1,1 Millionen Franken.

    Bedeutung der Transaktion und Zukunftspläne
    Diese Transaktion, die eine Bruttorendite von 4,3 Prozent erzielt, unterstreicht die strategische Kompetenz der Admicasa Fondsleitung. CEO Peter Csoport betont den Erfolg unter schwierigen Marktbedingungen und weist auf weitere attraktive Immobilienobjekte hin, die bereits in der Akquisitions-Pipeline sind.

    Netzwerk und Verbund-Effekt
    Serge Aerne, Verwaltungsratspräsident der Admicasa-Gruppe, hebt die Bedeutung des umfassenden Netzwerks hervor. Dieses ermöglicht es dem Fonds, auf das interdisziplinäre Know-how und die Beziehungen der Admicasa-Gruppe in den Bereichen Bau, Kapital und Vorsorge zurückzugreifen, was den Investoren zugutekommt.

  • Neue Immobilienfonds-Initiative in der Schweiz

    Neue Immobilienfonds-Initiative in der Schweiz

    Die Avobis Invest AG hat kürzlich den Start ihrer ersten eigenen Immobilienfonds-Initiative, den Avobis Real Estate Funds SICAV, angekündigt. Der Fokus dieses Fonds liegt auf dem Erwerb von hochwertigen Wohnimmobilien in der Schweiz, die für langfristig stabile Erträge sorgen. Ein besonderes Augenmerk wird auf neuwertige Immobilien gelegt, die sowohl modernen Bau- als auch Umweltschutzgesetzen entsprechen. Durch diese strenge Auswahl wird gewährleistet, dass in den nächsten 5 bis 10 Jahren keine zusätzlichen Investitionen für die Immobilien anfallen.

    Das Hauptziel des Avobis Swiss Residential Fund besteht darin, Immobilien zu erwerben, die jünger als acht Jahre sind oder kürzlich renoviert wurden. Diese Immobilien liegen in wirtschaftlich starken Regionen der Schweiz mit solidem Bevölkerungswachstum und guter Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Der Hauptinvestitionsfokus liegt auf Wohngebäuden in den wirtschaftlichen Zentren der Schweiz, ausgenommen Tessin und Genf.

    In Bezug auf das Finanzziel plant der Fonds, innerhalb von fünf Jahren ein Volumen von rund CHF 500 Millionen zu erreichen. Mit der starken Unterstützung der Avobis Group AG, die über ein umfangreiches Netzwerk und ein erfahrenes Management-Team verfügt, sind die Chancen hoch, dieses Ziel zu erreichen.

    Interessenten sollten beachten, dass die Zeichnungsfrist für den Fonds vom 30. Oktober 2023 bis zum 24. November 2023 läuft. Dabei wird ein Emissionsvolumen von CHF 50 Millionen angestrebt, wobei die Ausschüttungen voraussichtlich mehr als 3% betragen werden. Die Fondsführung obliegt der PvB Pernet von Ballmoos AG, während die Avobis Invest AG das Asset Management und den Vertrieb übernimmt. Als Depotbank wurde die Banque Cantonale Vaudoise ausgewählt.

    Es ist zu betonen, dass der Avobis Swiss Residential Fund sich speziell an qualifizierte Anleger in der Schweiz richtet und keine Börsennotierung des Anlagevehikels vorgesehen ist.

  • Neue Immobilien-Anlagegruppe «MV Swiiterra» eingeführt

    Neue Immobilien-Anlagegruppe «MV Swiiterra» eingeführt

    «MV Swiiterra» bietet Investoren die Möglichkeit, in alle Fonds des Immobilien-Index SWIIT zu investieren, wobei besonderer Wert auf Nachhaltigkeitskriterien gelegt wird. Das eigens entwickelte Nachhaltigkeits-Rating für indirekte Immobilienanlagen bildet die Grundlage der Anlagestrategie.

    Wer sie sind und was sie tun
    Mit ihrem Standort im Zürcher Seefeld bezeichnet sich die DUFOUR Investment Foundation als offene und unabhängige Anlagestiftung mit einem klaren Schwerpunkt auf Immobilien. Ihr Engagement erstreckt sich über alle Sprachregionen der Schweiz. Alle Mitglieder des Stiftungsrates sind Experten mit umfassender Erfahrung und exzellenten Netzwerken im Immobilien- und Investmentbereich. Verantwortlich für das Management der Stiftung ist die Quantus AG.

    Ein innovativer Ansatz für Investoren
    Diese Anlagegruppe ermöglicht professionellen Investoren einen passiven Einstieg in ein Portfolio aller kotierten Schweizer Immobilienfonds, wobei Nachhaltigkeitsgesichtspunkte im Vordergrund stehen. Somit reflektiert MV Swiiterra die Nachhaltigkeitsentwicklung dieser Fonds und bietet Investoren eine neuartige Möglichkeit zur Diversifikation ihrer Anlagen.

  • Ina Invest erhält Gütesiegel für Nachhaltigkeit

    Ina Invest erhält Gütesiegel für Nachhaltigkeit

    Die Immobiliengesellschaft Ina Invest ist laut einer Medienmitteilung zum Sector Leader in der Development-Portfolioklasse „Diversified“ für die gesamte europäische Region nach dem Bewertungssystem von GRESB (Global Real Estate Sustainability Benchmark) ernannt worden. Das Prädikat wird einmal pro Jahr an Immobilien- und Infrastrukturunternehmen, Fonds und Anlagen mit besonderer Nachhaltigkeitsleistung vergeben.

    Der in der Mitteilung zitierte CEO Marc Pointet sieht das Gütezeichen als Beleg für die Nachhaltigkeitsstrategie. „GRESB Sector Leaders verkörpern die Vorreiter der Branche auf dem Weg zu einem Netto-Nullenergieverbrauch.“ Der Erfolg sei zurückzuführen auf die „starken Partner“ der Ina Invest. Insbesondere Implenia habe mit ihren „integrierten Immobilien- und Baudienstleistungen“ zu neuen Massstäben in Sachen Nachhaltigkeit beigetragen. Ina Invest ist eine Ausgliederung von Implenia.

    Wie aus der Mitteilung hervorgeht, ist der GRESB ESG (Environmental, Social, Governance)-Benchmark im laufenden Geschäftsjahr auf einen Bruttowert von mehr als 8,8 Billionen Dollar angewachsen und umfasst 2084 Immobilienunternehmen, 687 Infrastrukturanlagen und 172 Infrastrukturfonds.

  • Buildify.earth investiert in nachhaltige Bau-Start-ups

    Buildify.earth investiert in nachhaltige Bau-Start-ups

    Die neu gegründete Investmentgesellschaft buildify.earth wird aussichtsreiche Start-ups aus dem Ökosystem des Switzerland Innovation Park Central unterstützen, die sich auf die Entwicklung kreislauffähiger Produkte und Dienstleistungen sowie für die CO2-Reduktion in der Bauindustrie fokussieren. Mit einer langfristigen Anlagestrategie will buildify.earth ihnen laut einer Medienmitteilung „den Markteintritt und ein nachhaltiges Wachstum in der Schweiz und darüber hinaus“ ermöglichen.

    Gegründet wurde buildify.earth vom Switzerland Innovation Park Central gemeinsam mit privaten Investoren und der Zuger Kantonalbank, die ein Drittel am Aktienkapital der neu gegründeten Gesellschaft hält. Wie es in der Mitteilung weiter heisst, glaube buildify.earth an echte Partnerschaften und langfristige Beziehungen mit allen Beteiligten. „Aus diesem Grund wurde buildify.earth nicht als ein weiterer Venture-Capital-Fonds konzipiert“, sondern will seine Wirkung langfristig maximieren, indem er mindestens die Hälfte aller zukünftigen Erlöse wieder in das Start-up-Ökosystem reinvestiere.

    Als Ergänzung zur Investmentgesellschaft wurde auch der Venture Desk gegründet. Mit den jeweils richtigen Ansprechpartnerinnen und -partnern unterstützt diese Einrichtung Start-ups bei der Unternehmensführung. Das soll es den Gründerinnen und Gründern erleichtern, sich auf das Wachstum ihres Unternehmens zu konzentrieren. Switzerland Innovation Park Central und die Zuger Kantonalbank gehören zu den sieben Partnern. Ausserdem stehen die Aktionariat AG, die Caminada Treuhand AG Zug, ITZ InnovationsTransfer Zentralschweiz/*zünder, Kellerhals Carrard und die Rentsch Partner AG zur Verfügung.

  • Admicasa gründet Fondsleitung und legt eigenen Immobilienfonds auf

    Admicasa gründet Fondsleitung und legt eigenen Immobilienfonds auf

    Bis Anfang 2024 will das Management einen weiteren Immobilienfonds auflegen. Dieser richtet sich an Kommunen, die sich mit dem Bau öffentlicher Einrichtungen wie Schulen, Spitälern und Heimen beschäftigen und die Erstellung von günstigem Wohnbau anstreben.

    Mit diesem Schritt erweitert die Admicasa Gruppe ihren Horizont: Admicasa entwickelt, realisiert und managt Immobilien, wobei das Segment Management insbesondere institutionelle Investoren anspricht. Mit der Fondsleitung richtet sich Admicasa nun auch an einen erweiterten Kreis von Anlegern.

    Das Verwaltungsratspräsidium der Admicasa Fondsleitung AG übernimmt Beat Langenbach. Der versierte Unternehmer ist Gründer einer erfolgreichen Brokergesellschaft und ehemaliger Präsident der Admicasa Gruppe.

    Beat Langenbach stehen drei hochkarätige Verwaltungsräte zur Seite: Professor Michael Trübestein ist Studiengangsleiter für Immobilienmanagement an der Universität Luzern und Träger verschiedener Verwaltungsratsmandate in der Immobilienwirtschaft. Thomas Bergmann ist als langjähriger Unternehmer in der

    Immobilienbranche breit verankert. Und Walter Keller bringt zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Fondsindustrie mit, unter anderem als Head of Depotbank bei BNP Paribas.

    Mit Peter Csoport konnte Admicasa einen erprobten Investment- und Immobilienspezialisten gewinnen, der als CEO das operative Geschäft der Fondsleitung führen wird.

    Damit zählt der Schweizer Finanzplatz 53 bewilligte Fondsleitungen. Eine Mehrheit davon entfällt auf grosse Banken und Versicherungen. Die neue Admicasa Fondsleitung AG gehört zur exklusiven Gruppe der mittleren und unabhängigen Fondsleitungen. «Jetzt kann ein breiter Investorenkreis am Mehrwert teilhaben, den wir in der Immobilienbranche mit kreativen Lösungen schaffen», sagt Serge Aerne, Verwaltungsratspräsident der Admicasa Gruppe. «Wir wollen den Markt aufmischen.»

  • Holcim investiert in Risikokapitalfonds Suffolk Technologies

    Holcim investiert in Risikokapitalfonds Suffolk Technologies

    Das Zuger Baustoffunternehmen Holcim investiert in den Risikokapitalfonds Suffolk Technologies, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Die Höhe der Investition wird dort nicht bekanntgegeben. Laut Medienberichten handelt es sich um einen hohen einstelligen Millionenbetrag.

    Suffolk Technologies stehen laut einer eigenen Mitteilung nun 110 Millionen Dollar zur Förderung von innovativen Start-ups aus der Baubranche zur Verfügung. Schwerpunkte sollen unter anderem auf Baulösungen liegen, die auf Nachhaltigkeit oder Künstliche Intelligenz fokussieren.

    Holcim wird sich eigenen Angaben zufolge nicht nur als Investor einbringen. Das Unternehmen möchte Start-ups auch Zugang zu seinen Technologien und seinem Fachwissen bieten. Das Ziel von Holcim sei es, die nachhaltige Transformation der Branche etwa durch kohlenstoffarmes und zirkuläres Bauen voranzutreiben.

    Suffolk Technologies gehört zum amerikanischen Bauunternehmen Suffolk und hat seinen Sitz im US-Bundesstaat Massachusetts.

  • Immobilien-Investmentmanagementgeschäft mit europäischer Real-Estate-Debt-Plattform weiter auf Wachstumskurs

    Immobilien-Investmentmanagementgeschäft mit europäischer Real-Estate-Debt-Plattform weiter auf Wachstumskurs

    Mit der letzten Kapitalerhöhung im Dezember 2022 steigerte EDR REIM die Eigenkapitalzusagen für den Real Estate Debt European High Yield I auf über 170 Mio. Euro. Zudem berät das Real-Estate-Debt-Team von EDR REIM einen separaten Fonds mit einem Volumen von 180 Mio. Euro für einen deutschen institutionellen Anleger. Dadurch erhöht sich das für die europäischen Real-Estate-Debt-Strategien aufgebrachte Gesamtkapital auf nun über 350 Mio. Euro seit Strategiebeginn. Das ursprüngliche Kapitalbeschaffungsziel von 300 Mio. Euro für die 2020 in einem schwierigen Marktumfeld initiierte EDR REIM Real-Estate-Debt-Plattform wurde damit deutlich übertroffen.

    Nach dem erfolgreichen Abschluss der Londoner Finanzierung liegt die Investmentquote des Edmond de Rothschild Real Estate Debt European High Yield I mit sechs abgeschlossenen Transaktionen in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Italien und Großbritannien bei über 70 %. Die aktuelle Performance des Portfolios ermöglicht eine weitere Erhöhung der Bardividende an die Anleger von 4,25 % auf 4,50 % p.a. ab Q1 2023. Der Fonds strebt einen Netto-IRR von ca. 8 % an, einschließlich eines laufenden Kupons von 4 % – 5 % p.a., der vierteljährlich ausgezahlt wird. Der Investitionszeitraum läuft bis Ende 2023 mit einem verbleibenden Kapital von ca. 135 Mio. Euro, das über die beiden Fondsvehikel investiert werden kann.

    Ralf Kind, Head of Real Estate Debt bei EDR REIM, erklärt: „Wir sind mit der Investmentstrategie für unsere beiden Debt-Fonds voll auf Kurs und können die aktuellen Marktverwerfungen gut nutzen, indem wir Finanzierungen mit niedrigeren Beleihungsausläufen und höheren Renditen abschließen. Wir konzentrieren uns dabei weiterhin auf Darlehen für kapitalstarke Investoren mit attraktiven Immobilien in guten Lagen, die auch in einem inflationären Umfeld performen.“

    Der Edmond de Rothschild Real Estate Debt European High Yield I Fund ist ein geschlossener Fonds mit Sitz in Luxemburg in Form eines SCA SICAV-RAIF. Der Alternative Investment Fund Manager ist Alter Domus.

    Das Real-Estate-Debt-Team von Edmond de Rothschild ist Teil der europäischen Real-Estate-Investment-Management-Plattform von Edmond de Rothschild.

    Die Edmond de Rothschild Real-Estate-Debt-Plattform bietet ein umfassendes und flexibles Angebot an Fremdkapitalprodukten für Kreditnehmer über die gesamte Bandbreite des Kapitalbedarfs hinweg, einschließlich Whole-Loan- und Mezzanine-Kredite, Überbrückungs- und Laufzeitfazilitäten für Bestandsimmobilien und Projektentwicklungen in allen wichtigen europäischen Märkten. Die Kreditvergabestrategie konzentriert sich auf alle etablierten und alternativen Immobiliensektoren auf den europäischen Immobilienmärkten, einschließlich Deutschland, Frankreich, Benelux, Skandinavien, Spanien, Italien und Großbritannien, wobei das umfangreiche Netzwerk und die lokale Präsenz von Edmond de Rothschild REIM in ganz Europa genutzt werden.

    Im Zusammenhang mit der Londoner Finanzierung wurde EDR REIM von Mayer Brown (Martin Heuber, Bernina Butt) und NautaDutilh (Sara Gerling) beraten.

    Dies ist eine Marketingmitteilung. Bitte lesen Sie die Verkaufsprospekte des AIF, bevor Sie eine endgültige Anlageentscheidung treffen.

    HAFTUNGSAUSSCHLUSS
    Dieses Dokument ist nur für professionelle Anleger im Sinne der MiFID-Richtlinie bestimmt. Edmond de Rothschild REIM lehnt jede Haftung für die Verwendung der in diesem Dokument enthaltenen Informationen ab. Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Handel in einer Rechtsordnung dar, in der ein solches Angebot oder eine solche Aufforderung ungesetzlich ist oder in der die Person, die ein solches Angebot oder eine solche Aufforderung macht, nicht zum Handeln qualifiziert ist. Dieses Dokument stellt weder eine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung noch eine Empfehlung zum Kauf, Verkauf oder Halten einer Anlage dar und sollte auch nicht als solche ausgelegt werden. Die Edmond de Rothschild Gruppe haftet nicht für Investitions- oder Desinvestitionsentscheidungen, die auf der Grundlage der in diesem Dokument enthaltenen Informationen getroffen werden. Der Edmond de Rothschild European High Yield I Real Estate Debt Fund ist ausschließlich professionellen Anlegern vorbehalten und kann für bestimmte Personen und in bestimmten Ländern Beschränkungen unterliegen. Der Fonds bietet keine Garantie oder Schutz für das investierte Kapital, so dass die Anleger möglicherweise nicht den vollen Betrag ihres ursprünglich investierten Kapitals zurückerhalten, selbst wenn sie ihre Anteile über den empfohlenen Anlagezeitraum halten. Jede Anlage in den Fonds ist mit bestimmten Risiken verbunden, zu denen insbesondere das Liquiditätsrisiko, das Konzentrationsrisiko (Anlagen in Immobilien) und das Währungsrisiko gehören. Eine Anlage in den Fonds darf nur auf der Grundlage von Unterlagen und Informationen erfolgen, die den geltenden Vorschriften entsprechen. Die Verwaltungsgesellschaft kann beschließen, den Vertrieb dieses Fonds gemäß Artikel 32a der Richtlinie 2011/61/EU einzustellen.

    ÜBER EDMOND DE ROTHSCHILD REAL ESTATE INVESTMENT MANAGEMENT
    Mit einem Immobilienvermögen von mehr als 14 Mrd. CHF ist die Edmond de Rothschild Immobilien-Investment-Management-Plattform mit lokalen Teams in der Schweiz, Frankreich, Großbritannien, den Benelux-Ländern und Deutschland tätig. Gestützt auf starke Prinzipien in Bezug auf verantwortungsbewusstes Investieren, aktives Management und räumliche Nähe entwickelt und unterstützt das ausgedehnte europäisches Netzwerk von 120 Fachleuten Immobilienprojekte in den Bereichen Büro, Industrie, Logistik und Wohnen im Auftrag von diskretionären Fonds und Drittmandaten.

    ÜBER EDMOND DE ROTHSCHILD
    Edmond de Rothschild ist ein Investmenthaus, das sich auf das Private Banking und die Vermögensverwaltung spezialisiert hat und eine internationale Klientel von Familien, Unternehmern und institutionellen Anlegern betreut. Die Gruppe ist auch in den Bereichen Corporate Finance, Private Equity, Real Estate und Fund Services tätig. Edmond de Rothschild ist konsequent familiengeführt und verfügt über die notwendige Unabhängigkeit, um mutige Strategien und langfristige Investitionen vorzuschlagen, die in der Realwirtschaft verwurzelt sind. Die 1953 gegründete Gruppe verwaltete Ende Dezember 2021 ein Vermögen von 178 Mrd. CHF, beschäftigte 2.500 Mitarbeiter und ist an 29 Standorten weltweit vertreten.

  • Swiss Life investiert in Entwicklung des Flughafens JFK

    Swiss Life investiert in Entwicklung des Flughafens JFK

    Der Zürcher Lebensversicherer Swiss Life investiert über seine Sparte Swiss Life Asset Managers in ein Entwicklungsprojekt am Flughafen JFK in New York. Einer Medienmitteilung zufolge hat sich Swiss Life Asset Managers zu einer Minderheitsbeteiligung am Neubau des Terminal One verpflichtet. Gemeinsam mit JLC Infrastructure und anderen Konsortialpartnern wird eine Summe von 9,5 Milliarden Dollar bereitgestellt.

    Entstehen soll ein rund 223’000 Quadratmeter grosses „hochmodernes“ Terminal. Es stelle eine „Infrastrukturanlage mit attraktivem langfristigem Wachstumspotenzial dar und passt sehr gut in die Anlagestrategie unseres Fonds“, so Sinisha Ponzio, Head of Value Add Infrastructure bei Swiss Life Asset Managers, in der Mitteilung.

    Für Swiss Life Asset Managers stellt die neue Investition die dritte Anlage im Luftfahrtsektor dar. Der Versicherer sieht dies als einen „Vertrauensbeweis für die Zukunft der modernen Luftfahrt“. Swiss Life Asset Managers erwartet keine Abschwächung in der Luftfahrtbranche. Hervorgehoben werden in diesem Zusammenhang die bessere Kapazitätsauslastung der Fluggesellschaften, neue Flugzeugbestellungen, der technologische Fortschritt und die Errichtung moderner Flughafenanlagen.

  • Swiss Life Asset Managers baut Immobilienfonds aus

    Swiss Life Asset Managers baut Immobilienfonds aus

    Swiss Life Asset Managers hat für den Immobilienfonds Swiss Life REF (CH) European Properties zwei Büroliegenschaften in Berlin und Antwerpen, eine Industrieliegenschaft im Raum Stuttgart und eine Wohnimmobilie in Oldenburg erworben, informiert der zur Swiss Life-Gruppe gehörende Vermögensverwalter in einer Mitteilung. Gleichzeitig sei eine Büroliegenschaft in Oxford gewinnbringend verkauft worden.

    Damit hat das im Fonds gehaltene Vermögen aktuell den Stand von knapp 715 Millionen Euro erreicht. Im anhaltenden Tiefzinsumfeld liessen sich mit Investitionen in europäische Immobilien weiterhin attraktive Renditen erziele, schreibt Swiss Life Asset Managers. Der Vermögensverwalter plant, im Herbst dieses Jahres eine weitere Kapitalerhöhung für den Fonds durchzuführen.

    In der Mitteilung kommuniziert Swiss Life Asset Managers auch das eigene Engagement für Nachhaltigkeit. „Umwelt-, Sozial- und Governance Faktoren (ESG) werden bei Swiss Life Asset Managers systematisch in die Anlage- und Risikomanagementprozesse einbezogen“, schreibt das Unternehmen. Im letzten Jahr hat der Swiss Life REF (CH) European Properties 72 Prozent beim Global Real Estate Sustainability Benchmark erzielt und damit drei Sterne sowie den Green Status erhalten, informiert Swiss Life Asset Managers. Bereits 2018 hat das Unternehmen die Prinzipien für nachhaltiges Investieren der Vereinten Nationen unterzeichnet.

  • Swiss Prime Site Solutions leitet zweite Emission für Fonds ein

    Swiss Prime Site Solutions leitet zweite Emission für Fonds ein

    Erst vor knapp zwei Wochen hatte Swiss Prime Site Solutions den erfolgreichen Abschluss der Erstemission für ihren Immobilienfonds kommuniziert. Nun gleist die Gruppengesellschaft von Swiss Prime Site bereits die zweite Emission für den Swiss Prime Site Solutions Investment Fund Commercial auf. Sie sei für März 2022 geplant und solle dem Fonds rund 145 Millionen Franken einspielen, informiert die Immobiliengesellschaft in einer entsprechenden Mitteilung.

    Die Kapitalerhöhung werde „unter Wahrung der Bezugsrechte der bestehenden Anteilinhaber erfolgen“, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Das Bezugsverhältnis ist auf 1:1 festgelegt. Anleger, die sich vor Beginn der Zeichnungsfrist zur Beteiligung verpflichten oder eine hohe Summe investieren, profitieren von einem Abschlag bei der Ausgabekommission. Weitere Details will Swiss Prime Site Solutions kurz vor der Kapitalerhöhung kommunizieren.

    Das bei der Emission generierte Kapital soll für den weiteren Ausbau des Immobilienfonds verwendet werden. Nach Abschluss der Erstemission setzte sich das Portfolio des  Swiss Prime Site Solutions Investment Fund Commercial aus 13 Immobilien zusammen. Der Fokus des Fonds liege auf „Gewerbeimmobilien an wirtschaftlich guten und etablierten Lagen“, erläutert Swiss Prime Site Solutions.

  • Nova Property kauft für Immobilienfonds zu

    Nova Property kauft für Immobilienfonds zu

    Nova Property Fund Management AG baut ihren Swiss Central City Real Estate Fund aus. Der Fonds werde durch zwei Wohnliegenschaften und zwei Wohn- und Geschäftsliegenschaften an attraktiven Lagen in Zürich, Basel und St.Gallen erweitert, informiert das als Fondsleitung tätige Unternehmen in einer Mitteilung. Als Investitionsbetrag werden 43 Millionen Franken genannt. Die Eigentumsübertragungen der beiden Liegenschaften in Zürich sind Mitte Dezember vergangenen Jahres, die der Liegenschaften in Basel und St.Gallen am 3. Januar dieses Jahres erfolgt.

    Alle vier Liegenschaften zusammen wiesen eine Nutzfläche von 2400 Quadratmetern Wohnfläche und 660 Quadratmetern Gewerbefläche auf, erläutert Nova Property. Alle Objekte seien vollständig vermietet und generierten eine Soll-Mietertrag von 1,4 Millionen Franken im Jahr. Im Swiss Central City Real Estate Fund werden Immobilien in Zentrumslagen der gesamten Schweiz gehalten.

  • Börsenaufsicht genehmigt Swiss Central City Real Estate-Fonds

    Börsenaufsicht genehmigt Swiss Central City Real Estate-Fonds

    Die Börsenaufsicht SIX Exchange Regulation hat den Fonds Swiss Central City Real Estate zur Kotierung an der Börse SIX Swiss Exchange genehmigt. Damit kann die in Zürich ansässige Nova Property Fund Management AG den Immobilienfonds voraussichtlich ab dem 13. Dezember an der Börse handeln, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Derzeit werde der Fonds ausserbörslich durch die Bank J. Safra Sarasin AG gehandelt. Darüber hinaus solle die Geldanlage auch in die Indizes SXI Real Estate Broad und SXI Real Estate Funds Broad aufgenommen werden.

    Das Immobilienportfolio habe derzeit einen Marktwert von 400 Millionen Franken. Diesen wolle die Fondsleitung weiter ausbauen durch das Investieren des Fondsvermögens in Immobilien in Zentrumslagen schweizweit.

    Für dieses Jahr plane sie eine Ausschüttung von 2,50 Franken je Fondsanteil. In den kommenden Jahren solle sie weiter erhöht werden durch den stetigen Ausbau des Liegenschaftsportfolios und dem Abschluss weiterer Projekte.

  • Immo56 steigert Anlagerendite

    Immo56 steigert Anlagerendite

    Einer Mitteilung der Procimmo SA zufolge hat der von der Vermögensverwalterin kollektiver Immobilienanlagen verwaltete Fonds Immo56 im am 31. März abgeschlossenen Geschäftsjahr ein gutes Ergebnis realisiert. Konkret sei die Anlagerendite im Jahresvergleich von 5,78 auf 7,54 Prozent gestiegen, heisst es dort weiter. Der Nettoinventarwert pro Anteil legte im selben Zeitraum von 148,30 auf 154,00 Franken zu.

    Im Berichtsjahr hatte der Fonds Erträge in Gesamthöhe von 22,91 Millionen Franken generiert. Ihnen standen Aufwände in Gesamthöhe von 9,98 Millionen Franken gegenüber. Der Gesamterfolg habe im Jahresvergleich um 51 Prozent auf 23,59 Millionen Franken gesteigert werden können, schreibt Procimmo.

    Die Mietzinseinnahmen des Fonds lagen im Berichtsjahr mit 20,20 Millionen Franken um 5,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Gleichzeitig wurde die Mietausfallrate von 3,49 auf 3,15 Prozent gesenkt. Die EBIT-Marge des Fonds habe im Jahresvergleich von 65,82 auf 68,81 Prozent verbessert werden können, erläutert Procimmo. Das Nettofondsvermögen insgesamt wird in der Mitteilung mit 358,8 Millionen Franken zum Stichtag Ende März 2021 angegeben.

  • UBS spannt mit Invesco zusammen

    UBS spannt mit Invesco zusammen

    UBS und die amerikanische Invesco Real Estate haben eine Kooperation vereinbart. Gemeinsam bieten sie der UBS-Kundschaft Zugang zu den globalen Immobilienmandaten von Invesco. Damit werde es für die Privatkundschaft des UBS Global Wealth Managements effizienter, diese Anlageklasse in ihre Portfolios mit einzubeziehen, heisst es in einer Medienmitteilung der Zürcher Grossbank.

    Das neue Angebot werde vornehmlich in die Direktimmobilienstrategien von Invesco anlegen, aber auch in börsennotierte Immobilienwerte, Co-Investments und Direktimmobilien. Mit einem verwalteten Vermögen von 63,3 Milliarden Dollar in Immobilien-Direktinvestitionen und 19,9 Milliarden Dollar in börsennotierten Immobilienwerten sowie mit mehr als 580 Immobilien-Fachleuten weltweit sei Invesco „der einzige Manager mit vergleichbaren Strategien in den USA, Europa und Asien“, so UBS.

    „Dieses Angebot wurde speziell für die UBS und ihre Kunden strukturiert, um diesen langfristig stabile und attraktive regelmässige Einnahmen zu bieten“, wird Marty Flanagan, Präsident und CEO von Invesco, in der Mitteilung zitiert. Diese Partnerschaft, so Bruno Marxer, Head of Global Investment Management bei UBS, unterstreiche das Engagement des Bankhauses, seiner Kundschaft exklusiven Zugang zu Lösungen von führenden Partnern zu verschaffen.

  • Immobilienfonds der Zurich gehört neu zu Top 3

    Immobilienfonds der Zurich gehört neu zu Top 3

    In nur zwei Jahren sei die Zurich Invest AG zu einem wichtigen Anbieter für Immobilienanlagen geworden, schreibt das Unternehmen in einer Medienmitteilung. Ihr Fonds „ZIF Immobilien Direkt Schweiz“ steige mit der Kapitalerhöhung im September und einem künftigen Gesamtvolumen von 1,3 Milliarden Franken zu den grössten nicht-kotierten Schweizer Immobilienfonds auf. Lanciert hatte die Zurich Invest AG den Fonds im Oktober 2018. Im vergangenen Jahr war die erste Kapitalerhöhung erfolgt.

    Das schnelle Wachstum des Immobilienfonds sei möglich, „weil Zurich als globaler Versicherer zu den wichtigsten Immobilienbesitzern der Schweiz gehört und ein Portfolio aus attraktiven Gebäuden über lange Zeit aufbauen konnte“, heisst es in der Mitteilung. Auch das veränderte Angebot der Lebensversicherungen habe ihren Anteil am inzwischen 80-prozentigen Anteil erstklassiger Immobilien im Zurich-Fonds. Da sie inzwischen weniger Garantieprodukte enthalten, seien weniger Immobilien notwendig, um die Verpflichtungen zu garantieren. „Daher hat Zurich die Möglichkeit, Immobilien an den begehrtesten Lagen in einen Fonds überzuführen.“

    Wie es weiter heisst, laufe die zweite Kapitalerhöhung über rund 340 Millionen Franken und erfolgt am 21. Oktober. Die Zeichnungsfrist dauert vom 21. September bis 2. Oktober. Die neue Tranche umfasst insgesamt 20 Liegenschaften. „Neben der erstklassigen Lage zeichnen sich die Gebäude dadurch aus, dass wir das Ziel verfolgen, ihren Betrieb künftig CO2-neutral erfolgen zu lassen“, so Martin Gubler, CEO der Zurich Invest AG. Die ersten beiden Tranchen des Fonds 2018 und 2019 seien stark überzeichnet gewesen. Mit seiner Wertentwicklung sei er „äusserst zufrieden“.

  • Stilllegungs- und Entsorgungsfonds weisen Gewinne aus

    Stilllegungs- und Entsorgungsfonds weisen Gewinne aus

    Die von den Betreibern von Kernanlagen zu äufnenden Stilllegungs- und Entsorgungsfonds (STENFO) sollen die Kosten für die Stilllegung der Schweizer Kernkraftwerke und die Entsorgung der radioaktiven Abfälle decken, erläutert der Bundesrat in einer Mitteilung. Er hat in seiner Sitzung vom 18. September die Jahresberichte der beiden Fonds für das Berichtsjahr 2019 genehmigt. Derzeit sind in beiden Fonds zusammen 8,492 Milliarden Franken angehäuft. Ende 2018 hatten sich die Fondsbeträge auf 7,492 Milliarden Franken addiert.

    Im Stilllegungsfonds stehen derzeit 2,724 Milliarden Franken für Stilllegung und Abbruch der Kernanlagen und die Entsorgung der dabei entstehenden radioaktiven Abfälle bereit. Die Mittel überstiegen den für Ende 2019 angestrebten Soll-Betrag von 2,525 Milliarden Franken um 198,8 Millionen Franken, schreibt der Bundesrat. Dabei hatte eine Anlagenrendite von 12,26 Prozent zu einem Gewinn von 297,9 Millionen Franken in der Erfolgsrechnung des Fonds geführt.

    Der für die Kosten der Entsorgung von radioaktiven Abfällen eingerichtete Entsorgungsfonds wies zum Jahresende 2019 Mittel in Höhe von 5,768 Milliarden Franken aus. Der Fonds notierte damit um 615 Millionen Franken über seinem Soll-Betrag von 5,153 Milliarden Franken, informiert der Bundesrat. Im Vergleich zum Jahresende 2018 konnte ein Gewinn von 666,8 Millionen Franken verbucht werden. Er resultierte aus einer Anlagenrendite von 13,09 Prozent.

  • Nationalrat spricht sich für 70 Prozent Mieterlass aus

    Nationalrat spricht sich für 70 Prozent Mieterlass aus

    Der Nationalrat hat am Dienstag eine Motion der Wirtschaftskammer angenommen. Betriebe, die aufgrund des Coronavirus vom Bundesrat geschlossen wurden, sollen für die Zeit der Schliessung nur 30 Prozent Miete bezahlen. Um Vermieter zu schützen, die dadurch in eine Notlage geraten könnten, soll ein Fonds eingerichtet werden. Dieser soll 20 Millionen Franken umfassen.

    Der Ständerat hat sich am Montag für eine andere Lösung ausgesprochen. Diese würde einen zweimonatigen Mieterlass für Kleinunternehmen sowie Selbständige vorsehen, die eine Bruttomiete von höchstens 5000 Franken pro Monat bezahlen. Fällt die Miete höher aus und Vermieter und Mieter einigen sich auf eine Mietzinsreduktion, soll der Bund einen Drittel der Miete übernehmen. Der Nationalrat lehnte diesen Vorschlag ab.

    Nun muss abgewartet werden, ob die 70:30-Lösung vom Ständerat angenommen wird. Wirtschaftsminister Guy Parmelin hat sich bislang vor einem solchen behördlichen Eingriff in bestehende Mietverträge gescheut. Auch Marcel Hug, CEO des Schweizerischen Verbands der Immobilienwirtschaft (SVIT), hat sich im Interview mit ImmoInvest gegen diese Lösung ausgesprochen.

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