Schlagwort: Forschungscampus

  • Forschungscampus «co-operate» in Dübendorf erfolgreich erweitert

    Forschungscampus «co-operate» in Dübendorf erfolgreich erweitert

    Der Ausbau des Forschungscampus in Dübendorf, der von 2021 bis 2024 stattfand, umfasst ein hochmodernes Laborgebäude, ein Multifunktionsgebäude und ein neues Parkhaus. Diese Infrastrukturmassnahmen sind entscheidend, um den steigenden Anforderungen der Forschung gerecht zu werden. Die zusätzlichen 30 Labors und Büros bieten den Forschenden eine verbesserte Arbeitsumgebung, die den neuesten technologischen und umweltfreundlichen Standards entspricht.

    Nachhaltigkeit und Innovation Hand in Hand
    Ein besonderes Merkmal des neuen Campus ist der Fokus auf nachhaltige Energiegewinnung und -nutzung. Ein neu entwickeltes Hochtemperatur-Erdsondensystem speichert Abwärme im Sommer und nutzt diese im Winter zur Beheizung der Gebäude. Diese und weitere technologische Innovationen, die direkt aus den Labors der Empa und Eawag stammen, werden nicht nur auf dem Campus angewendet, sondern auch weiter erforscht, um ihre Effizienz und Umweltverträglichkeit zu optimieren.

    Ein grüner und autofreier Campus
    Um das Campus-Gelände umweltfreundlicher und fussgängerfreundlicher zu gestalten, wurden bestehende Parkplätze ins neue Parkhaus verlegt und das Gelände umfassend begrünt. Ein «Grüngürtel» verbindet die beiden Forschungsinstitute und schafft eine einladende Atmosphäre für Mitarbeitende und Besucher. Der neue Campusplatz beim NEST bietet zudem einen attraktiven Freiraum für Austausch und Erholung.

    Blick in die Zukunft
    Mit der Fertigstellung des Projekts «co-operate» haben Empa und Eawag nicht nur ihre Forschungsinfrastruktur modernisiert, sondern auch die Basis für zukünftige Innovationen gelegt. Die Kombination aus modernster Bauweise, nachhaltiger Energienutzung und einer verbesserten Arbeitsumgebung fördert die Spitzenforschung und stärkt die Position der Schweiz als führenden Standort für wissenschaftliche Innovationen.

  • Empa forscht an Erdspeicher

    Empa forscht an Erdspeicher

    Die Empa richtet unter ihrem neu entstehenden Forschungscampus in Dübendorf einen experimentellen, saisonalen Energiespeicher ein, informiert die Forschungsanstalt in einer Mitteilung. In dem unter dem Areal liegenden Erdreich soll die Abwärme von Lüftungen und Laborgeräten gespeichert werden. Ziel ist es, das gesamt Empa-Areal mit Energie zu versorgen, schreibt die Empa.

    Als Wärmespeicher dient ein Erdsondenfeld mit einem Temperaturgradienten, in das 144 bis zu 100 Meter tief im Boden verankerte Erdsonden installiert werden. Mit ihrer Hilfe wollen die Empa-Forschenden einen optimalen Mix zwischen Temperatur, Wirkungsgrad und Energiespeicher einstellen. Dabei können die Temperaturen im Erdspeicher von bis zu 50 Grad im Zentrum und 10 Grad in den Randbereichen schwanken. In einer Tiefe von 100 Metern arbeite der Speicher besonders effektiv und verliere nur wenig Wärme an die Umgebung, erläutert die Empa.

    Die Forschungsanstalt kann den Wärmespeicher über zehn Jahre vorwiegend für eigene Forschungszwecke nutzen. Ein Erdspeicher sei einerseits sehr effektiv, aufgrund seiner grossen Masse aber auch träge, heisst es in der Mitteilung. Die Forschenden gehen davon aus, dass die Einstellung der endgültigen Betriebstemperatur etwa drei bis vier Jahre in Anspruch nehmen wird.