Schlagwort: Forschungsgebäude

  • Nachhaltige Bauprojekte im In- und Ausland gestartet

    Nachhaltige Bauprojekte im In- und Ausland gestartet

    Die im Opfiker Stadtquartier Glattpark ansässige Bau- und Immobiliengesellschaft Implenia konnte sich bei mehreren Ausschreibungen für Hochbauaufträge durchsetzen. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, umfassen die Aufträge ein Gesamtvolumen von 160 Millionen Franken.

    In Bern wird das Unternehmen das neue Geschäftsgebäude des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) errichten. Der nachhaltige Bau wird aus einheimischen Hölzern und rezyklierten Beton gemäss der Standards für Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) realisiert. Zudem hat Implenia mehrere Aufträge in Deutschland erhalten.

    In Mainz erhielt Implenia federführend gemeinsam mit den Partnern Gemünden und Apleona den Auftrag, ein neues, 10‘000 Quadratmeter umfassendes Forschungsgebäude für TRON zu errichten. Das Forschungsinstitut entwickelt neue Diagnostika und Wirkstoffe für immuntherapeutische Behandlungen.

    In Leipzig baut Implenia gemeinsam mit dem Partner GP Günter Papenburg AG eine sieben- bis achtgeschossige Wohnbausiedlung auf neun zusammenhängenden Liegenschaften. Neben 202 Wohneinheiten sollen viele Gewerbe- und Nebenräume entstehen. Die Gebäude werden als Niedrigstenergiebauten entsprechend dem Effizienzhaus-55-Standard errichtet, die gesamte Anlage wird schlüsselfertig übergeben.

    Drei Wohngebäude mit 101 Einheiten werden in München errichtet, die bis 2026 übergabefertig sein sollen. Darüber hinaus wird Implenia bei einem bereits laufenden Projekt in Heilbronn eine weitere Etappe realisieren und ist mit einer Pre-Construction-Phase in Siegburg beauftragt worden.

  • Implenia realisiert Immobilienprojekte in Genf und Lausanne

    Implenia realisiert Immobilienprojekte in Genf und Lausanne

    Die Division Buildings von Implenia habe den Zuschlag für zwei Aufträge in der Westschweiz mit einem Gesamtvolumen von 200 Millionen Franken bekommen, informiert die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Opfikon in einer Mitteilung. Konkret soll Implenia den historischen Hauptsitz einer internationalen Organisation in Genf renovieren sowie im Auftrag des zur EPIC Suisse AG gehörenden Unternehmens Pulse zwei neue Gebäude für Produktion und Forschung in Chesaux-sur-Lausanne errichten.

    In Genf wird Implenia Fassaden und Sicherheitsinstallationen des historischen Gebäudes an die aktuellen Normen anpassen, die Innenräume neu gestalten und die Ausstattung der dortigen rund 1200 Arbeitsplätze modernisieren. In Chesaux-sur-Lausanne werden zwei viergeschossige Gebäude realisiert, die durch zwei gemeinsame Untergeschosse verbunden sind. Beide Projekte werden nach den Prinzipien der Lean Construction umgesetzt, erläutert Implenia. Bei diesem Ansatz für Planung und Umsetzung von Bauprojekten stehen die Vermeidung von Verschwendung und die Übererfüllung der Bedürfnisse des Bauherrn im Mittelpunkt.

  • Ausgezeichnete Designs schmücken Photovoltaikfassade des NEST

    Ausgezeichnete Designs schmücken Photovoltaikfassade des NEST

    Studierende der Hochschule Luzern haben aus Photovoltaikmodulen Designobjekte gemacht. Sie sollen an der Fassade des Forschungs- und Innovationsgebäude NEST auf dem Campus der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in Dübendorf montiert werden. In einem Wettbewerb waren Studierende der beiden Hochschul-Departemente Design und Kunst sowie Technik und Architektur der Hochschule Luzern (HSLU) aufgerufen, ihre Entwürfe zu präsentieren. Die Kunstwerke seien im Rahmen einer zweiwöchigen interdisziplinären Blockveranstaltung entstanden, heisst es in einer Medienmitteilung der Empa.

    Eine sechsköpfige Jury bestimmte den Entwurf mit dem Titel „Glasklar“ von Lynn Balli zum Sieger. Ihre acht Motive werden auf den Modulen zu sehen sein, die im Sommer 2021 an der Fassade des NEST installiert werden. Der Entwurf habe die Jury durch „das elegante Hervorheben der Dynamik von Glas und die gelungene Umsetzung mit acht Einzelkunstwerken“ überzeugt.

    Die Jury setzte sich aus leitenden Personen der Empa, der HSLU und der Firma Zug Estates zusammen. Den Publikumspreis gewann das Projekt „Vernetzt“ von Florence Schöb.

    NEST ist das gemeinsame Forschungs- und Innovationsgebäude von Empa und dem Wasserforschungsinstitut Eawag. In dem modularen Gebäude werden Bau- und Energietechniken sowie Materialien getestet. Damit soll ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen und Energie gefördert werden.