Schlagwort: fossilen

  • Kantone mustern fossile Heizungen aus

    Kantone mustern fossile Heizungen aus

    Die Konferenz Kantonaler Energiedirektoren (EnDK) habe an ihrer Plenarversammlung am 26. August „ein umfassendes Papier zu den Grundsätzen der Gebäudepolitik 2050+“ verabschiedet, informiert die EnDK in einer Mitteilung. Es sieht unter anderem vor, dass in der Schweiz spätestens ab 2030 keine fossilen Heizungen mehr verbaut werden. Nur so könne die Schweiz ihr Ziel erreichen, 2050 netto kein CO2 mehr auszustossen, schreibt die EnDK. Die künftigen kantonalen Energiegesetze müssen sich an diesem von der EnDK beschlossenen Grundsatz ausrichten.

    Im neuen Grundsatzpapier wird zudem auch Wert auf eine Stromproduktion am Gebäude selbst Wert gelegt. Hier sollen vor allem Photovoltaikanlagen auf Dächern und an Fassaden eingesetzt werden. „Das Gebäude wird zum Energiehub, das Energie nicht nur für die üblichen Anwendungen verbraucht, sondern vermehrt auch für die stark steigende Elektromobilität nutzt und Elektrizität selbst produziert und speichert“, wird Mario Cavigelli (CVP) in der Mitteilung zitiert. Der per Ende Jahr aus dem Regierungsrat ausscheidende Vorsteher des Departements für Infrastruktur, Energie und Mobilität des Kantons Graubünden hat sein Amt als Präsident der EnDK an der Plenarversammlung an den Vorsteher des Departements für Finanzen und Energie des Kantons Wallis, Roberto Schmidt (CVP), übergeben.

    Kantonseigene Gebäude sollen so früh wie möglich ausschliesslich mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Aktuell bereiten sich die Kantone zudem auf eine mögliche Versorgungskrise vor. Auch hier wollen die Kantone „als Vorbild vorangehen“ und die Erarbeitung kantonseigener Energiesparmassnahmen koordinieren, schreibt die EnDK.

  • Implenia will Baustellen CO2-frei machen

    Implenia will Baustellen CO2-frei machen

    Die norwegische Konzerntochter des Baukonzerns Implenia, Implenia Norge AS, hat mit der in Oslo ansässigen TECO 2030 ASA einen Vertrag zur Entwicklung und Erprobung von wasserstoffbetriebenen Baulösungen unterschrieben. Damit trägt Implenia dem Ziel der norwegischen Regierung Rechnung, dass alle Baustellen im Transportsektor bis 2025 frei von fossilen Brennstoffen sein sollen.

    „Unsere Brennstoffzellen können für grosse Schiffe und andere Schwerlastanwendungen eingesetzt werden“, erklärt TECO 2030-CEO Tore Enger in einer Medienmitteilung seines Unternehmens, „warum dann nicht auch für den Antrieb von Geräten auf Baustellen. Wir freuen uns sehr, dass sich ein Branchenführer wie Implenia für eine Zusammenarbeit mit TECO 2030 entschieden hat, um die Brennstoffzellen zu entwickeln und zu erproben, die zum Erreichen der Klimaziele nötig sind.“

    „Unsere Zusammenarbeit mit TECO 2030 ist ein wichtiger Teil unseres strategischen Plans und unseres Unternehmensziels der Nachhaltigkeit“, so Audun Aaland, CEO von Implenia Norge AS.

    Die Vereinbarung zwischen beiden Unternehmen erstreckt sich auf die Dauer von fünf Jahren. Sie umfasst die drei Schritte Projektfinanzierung, Produktentwicklung sowie Kommerzialisierung und Nutzung. Die ersten Brennstoffzellen sollen im Januar 2023 geliefert werden.