Schlagwort: Freiraum

  • Erste Etappe Attisholz mit UBS-Investition

    Erste Etappe Attisholz mit UBS-Investition

    Das Attisholz-Areal in Riedholz erhält durch die Investition der Pensionskasse der UBS neuen Auftrieb. Die «Kocherei», einst ein zentraler Ort in der Cellulose-Produktion, wird umfassend umgestaltet. Das Siegerprojekt von Burckhardt Architektur aus Basel sieht etwa 150 Mietwohnungen und 4.000 m² Geschäftsflächen vor, die dem historischen Gebäude neues Leben einhauchen sollen.

    Zusammenarbeit von UBS und Halter AG
    Die Pensionskasse der UBS, die bereits 2022 das ca. 73.000 m² umfassende Kernareal erworben hat, hat nun auch die Investition für die «Kocherei» bestätigt. Am 28. Juni 2024 wurde ein Werkvertrag zwischen der Pensionskasse der UBS und der Halter AG unterzeichnet. Während die Pensionskasse der UBS als Investorin und Eigentümerin fungiert, übernimmt die Halter AG als Gesamtleisterin die Planung und Ausführung des Projekts.

    Erste Etappe der Arealentwicklung
    Die Entwicklung des Attisholz-Areals, das in den nächsten 25 Jahren zu einem nachhaltigen Lebensraum umgestaltet werden soll, beginnt mit der ersten Etappe. Diese umfasst neben der «Kocherei» auch das «Lagerhaus» und öffentlich zugängliche Freiräume. Der derzeit in Arbeit befindliche Gestaltungsplan für diese erste Etappe wird in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Riedholz und dem Kanton Solothurn erstellt und bald in das öffentliche Mitwirkungs- und Auflageverfahren gehen.

    Nachhaltige und lebendige Zukunft
    Die Transformation des Attisholz-Areals zu einem lebendigen und nachhaltigen Quartier ist ein bedeutendes Projekt für die Region. Die Revitalisierung der «Kocherei» und die Schaffung von Wohn- und Geschäftsflächen sind zentrale Bausteine dieser Vision. Die Realisierung der Projekte ist für den Zeitraum 2025 bis 2028 vorgesehen und wird maßgeblich zur Aufwertung des gesamten Areals beitragen.

    Mit der Pensionskasse der UBS als starkem Partner und der Halter AG als erfahrenem Entwickler wird die Umgestaltung des Attisholz-Areals zügig und professionell vorangetrieben, um einen neuen, nachhaltigen Lebensraum für die Gemeinde Riedholz zu schaffen.

  • Grüner Freiraum im Papierwerd-Areal Zürich

    Grüner Freiraum im Papierwerd-Areal Zürich

    Auf dem kleinen Platz zwischen dem Globusprovisorium und dem Mühlesteg ist ein vielseitig nutzbarer Freiraum entstanden. Dieser grüne Raum lädt mit verschiedenen Sitzelementen und einem Blick auf die Limmat zum Verweilen ein. Neue Bäume sorgen an sonnigen Tagen für Schatten und angenehme Aufenthaltsorte. Für diesen neuen Freiraum wurden bestehende Parkplätze auf dem Vorplatz des Globusprovisoriums aufgehoben, der Boden entsiegelt und ein innovatives Grünkonzept etabliert. Provisorisch platzierte Bäume in sogenannten «Airpots» spenden bereits heute Schatten und Kühlung und können später auch wieder verpflanzt werden, was das neue Grün doppelt sinnvoll macht.

    Entwicklungsrichtung und weitere Massnahmen
    Dieser Meilenstein ist Teil der vom Stadtrat verabschiedeten Entwicklungsrichtung für das Papierwerd-Areal (STRB Nr. 2722/2023). Die Entwicklungsrichtung basiert auf dem Strategieprozess und Dialogverfahren «Forum Papierwerd». Der Wunsch nach einem Freiraum wurde dabei in den elf zentralen Aussagen für das Papierwerd-Areal festgehalten.

    Für 2025 sind weitere Sofortmassnahmen vorgesehen. Parallel dazu werden im Rahmen der angelaufenen Vertiefungsphase die baulichen Abklärungen zum Globusprovisorium weiter vorangetrieben, der Umgang mit der Schutzwürdigkeit und dem Gewässerschutz diskutiert sowie ein grobes Nutzungs- und Betriebskonzept erarbeitet.

    Integration in den Masterplan HB/Central
    Die Entwicklung des Papierwerd-Areals erfolgt in enger Abstimmung mit dem übergeordneten «Masterplan HB/Central» und fliesst in diesen mit ein. Übereinstimmende Erkenntnisse beider Planungen, wie die Vergrösserung des Freiraums, die Verbesserung der Aufenthaltsqualität, der Zugang zur Limmat und die Hitzeminderung, werden weiterverfolgt. Mit dem Masterplan entwickelt die Stadt Zürich ein Zukunftsbild für den Raum HB/Central mit einem Zeithorizont bis 2050 für verkehrliche und stadträumliche Planungen in diesem Gebiet. Interessierte sind eingeladen, das Papierwerd-Areal persönlich zu besuchen und die Qualitäten des neu entstandenen Aufenthaltsortes im Herzen der Stadt zu entdecken. Weitere Informationen zur Geschichte und Entwicklung des Areals finden Sie vor Ort oder auf der städtischen Projektwebseite.

  • Das Projekt «Louelipark» als Leitstern in Heimberg

    Das Projekt «Louelipark» als Leitstern in Heimberg

    Nach der Stilllegung des Rigips-Areals in Heimberg öffnet sich eine seltene Gelegenheit zur Neugestaltung. Das Projekt «Louelipark» nimmt diese Chance wahr und zielt auf ein ausgewogenes Quartier, das Wohn-, Gewerbe- und Freiräume intelligent kombiniert, wodurch Heimberg an Attraktivität und Mehrwert gewinnt.

    Hinter dem ambitionierten Vorhaben stehen die Berner Pensionskasse und die Frutiger AG. Ihre Vision? Die Transformation des ehemaligen Industrieareals in bis zu 300 Wohneinheiten, ergänzt durch Gewerbeflächen, die insgesamt ca. 4.000 Quadratmeter umfassen und Platz für etwa 100 Arbeitsstellen bieten. Obwohl der Schwerpunkt nicht auf Handelsbetrieben liegt, werden Handwerksunternehmen, Büros und produzierende Gewerbebetriebe in den Räumlichkeiten eine neue Heimat finden.

    Die strategische Lage des Areals, nur einen Steinwurf vom Heimberger Bahnhof entfernt und direkt an der Stockhornstrasse gelegen, stellt sowohl für Anwohner als auch für Geschäftstreibende eine unschlagbare Lage dar. Dank seinen grosszügigen Aussenräumen und den unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten weist das Quartier Zentrumsqualität auf und stellt damit einen Mehrwert für die Nachbarschaft und die ganze Gemeinde dar. Das Herzstück bildet der grosse Quartierpark, der zwischen dem Gewerbebau und den Wohnbauten liegt. Entlang des Loueligrabens bietet er Erholungsraum, Spielflächen und Plätze zum Verweilen. Das durchlässige und grüne Quartier bietet seinen Bewohnenden höchste Lebensqualität und ein naturnaher Lebensraum für Tiere. Im Betrieb nutzt der Louelipark erneuerbare Ressourcen, Photovoltaikanlagen produzieren vor Ort Strom und die Wärme wird aus dem Grundwasser gewonnen.

    Weiter hervorzuheben ist der partizipative Ansatz: In der Phase der öffentlichen Mitwirkung konnten diverse Stakeholder ihre Meinungen und Anregungen in den Planungsprozess miteinbringen.

    Die kantonale Vorpüfung ist der kommende Planungsschritt. Voraussichtlich im Sommer 2024 wird das Projekt öffentlich aufgelegt. Die anschliessende Abstimmung über die Überbauungsordnung ist ca. im Frühjahr 2025 vorgesehen. Der «Louelipark» markiert einen Meilenstein in Heimbergs Entwicklung, wobei eine hohe Lebensqualität und nachhaltige Werte im Mittelpunkt stehen.

    Insgesamt verdeutlicht das Projekt einen fortschrittlichen Ansatz in der Gemeindeentwicklung von Heimberg, indem es Wohn-, Gewerbe- und Freiflächen ideal miteinander verknüpft und so zur Steigerung der allgemeinen Lebensqualität beiträgt.

  • Papiermühle Ittigen: Architektur-wettbewerb ist entschieden

    Papiermühle Ittigen: Architektur-
    wettbewerb ist entschieden

    Ittigen ist eine östliche Vorortgemeinde der Stadt Bern. Das Areal Zentrum Papiermühle befindet sich hier an zentraler Lage, nahe der gleichnamigen S-Bahn-Haltestelle. Es erstreckt sich entlang der Worblentalstrasse und grenzt an die Kreuzung Papiermühle-, die Grauholz- und Worblentalstrasse.

    Für die Entwicklung des Zentrum Papiermühle wurde bereits 2014 eine städtebauliche Lösung – Nutzung, Bebauung, Erschliessung – erarbeitet. Basierend darauf wurden die für das Areal massgebenden Planungsinstrumente wie Richtplan, Zonenplan, Baureglement und Überbauungsordnung angepasst.

    Die Einwohnergemeinde Ittigen, die Steiner Investment Foundation und die Steiner AG führten im Frühling dieses Jahres einen Studienauftrag für das Zentrum Papiermühle durch. Dazu haben sie fünf Planungsteams, bestehend aus Architektur-, Landschaftsarchitektur- und Bauplanungs-Profis, eingeladen.

    Die Projektbeiträge bewertete ein Gremium unter Vorsitz von Michael Geschwentner (Steib Gmür Geschwentner Kyburz Partner AG Architekten & Stadtplaner). Die Bewertungskriterien bezogen sich auf in die Erfüllung der Zielsetzungen sowie auf diverse weitere Faktoren wie Städtebau, Architektur, Freiraum, Erschliessung, Gestaltung, Nutzung, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Von besonderer Bedeutung waren zudem qualitative und überzeugende Wohnungsgrundrisse.

    Überzeugende Wohnungsgrundrisse waren wichtig bei der Bewertung des Projekts. Visualisierung der Innenräume des Hochhauses (oben) und des Langhauses (rechts).

    Den Architekturwettbewerb gewonnen haben E2A Piet Eckert und Wim Eckert Architekten gemeinsam mit Studio Vulkan Landschaftsarchitektur und Schnetzer Puskas Ingenieure. Laut Jury weise der Entwurf des Gewinnerteams eine geschickte städtebauliche Setzung auf. Sie verleihe dem Ort eine starke Identität mit grossen räumlichen Qualitäten und dem gewünschten Öffentlichkeitsgrad. Die Jury hat das Projekt einstimmig zur Weiterbearbeitung empfohlen.

    Das Planungsteam entwickelte eine volumetrische Setzung von Hochhaus und Langhaus mit einem gut proportionierten, allseitig erschlossenen Platz, der die unterschiedlichen Höhensituationen aufnimmt und eine klare Adressbildung für Gewerbe und Wohnen erreicht.

    Die filigrane Erscheinung des Hochhauses verbindet sich mit der feingliedrigen Holzbauweise des Längsbaus. Das überhohe Erdgeschoss verleiht dem Hochhaus einen selbstbewussten Auftritt und greift im Innenraum den Geländeversatz architektonisch auf. Der neu geschaffene Platz entfaltet im Zusammenspiel mit dem Erdgeschoss eine starke Öffentlichkeit, die das Potenzial besitzt, den Ort zu aktivieren und zu beleben. Der Längsbau profitiert zusätzlich vom rückwärtigen Freiraum
    Die Projektbeiträge aller teilnehmenden Planungsteams wurden nach dem Wettbewerb öffentlich zugänglich ausgestellt.

  • Halter AG kann Projekt Attisholz-Areal realisieren

    Halter AG kann Projekt Attisholz-Areal realisieren

    Der Regierungsrat des Kantons Solothurn hat die Nutzungsplanung für das Attisholz-Areal in Riedholz genehmigt. Der Beschluss sichere die Weiterentwicklung des Areals in den nächsten 25 Jahren, heisst es in einer Medienmitteilung des Schlieremer Baukonzerns Halter AG. Auf der Projektseite von Halter heisst es zu dem Projekt, während 130 Jahren sei auf dem Areal industriell Zellulose produziert worden. Seit Ende 2016 arbeite die Halter AG mit der Standortgemeinde Riedholz und dem Kanton Solothurn daran, das Areal einer neuen Nutzung zuzuführen.

    Die jetzt genehmigte Nutzungsplanung wurde von 2018 bis 2019 in einer Planungsgruppe der Gemeinde, des Kantons und der Halter AG erarbeitet. Nach der Vorprüfung, dem Mitwirkungsverfahren und der Auflage der Nutzungsplanung von 2020 bis 2021 überwies die Gemeinde Riedholz laut der Halter-Mitteilung das Dossier im Juni 2021 an den Kanton Solothurn. Der Beschluss des Regierungsrats schaffe nun die planungsrechtliche Grundlage für eine neue Zonenordnung, sowie Zonen- und Erschliessungsplan, um aus dem Areal einen Lebensraum für Wohnen, Arbeiten und Freizeit zu entwickeln.

    Es sei wichtig, dass „die Bevölkerung hinter dem Projekt steht und die Auswirkungen für die Gemeinde in sozialer, ökonomischer und ökologischer Hinsicht tragbar sind“, wird die Riedholzer Gemeindepräsidentin Sandra Morstein zitiert. „Deshalb wurde grosser Wert auf die Information und Mitwirkung der Bevölkerung sowie die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Kanton und der Halter AG bei der Planung und Entwicklung der gemeinsamen Zielsetzungen gelegt.“

    Ergebnisse einer Studie von Landschaftsarchitekten zum Freiraum werden im Februar vorliegen. Die Planung der Infrastrukturanlagen für den öffentlichen Verkehr und Gemeindebauten wie Schule und Kita ist in Vorbereitung.