Schlagwort: Freizeit

  • Der neue GIS-Browser als Service public für Fachleute und Private

    Der neue GIS-Browser als Service public für Fachleute und Private

    Der Kanton Zürich bietet einen riesigen Fundus an Daten mit räumlichem Bezug (Geodaten). Der Grossteil ist kostenlos über den GIS-Browser zugänglich. Rund 200 digitale Karten, die nach 21 Hauptthemen wie Bauten, Flora und Fauna, Freizeit und Geologie gruppiert sind, können online abgefragt werden. Die meisten Daten sind ohne Einschränkungen nutzbar und die Karteninhalte lassen sich direkt herunterladen und ausdrucken.

    Breiter Nutzen für Fachleute und Private
    Der GIS-Browser ist nicht nur für Fachleute, sondern auch für Private eine nützliche Planungs- und Entscheidungsgrundlage. Standortfaktoren wie das Alter eines Hauses, die Nähe zu ÖV-Haltestellen, Läden, Schulen oder Sportanlagen, geplante Baustellen und Reisezeiten auf dem Strassennetz lassen sich einfach prüfen. Aktuelle und präzise Fakten zu zahlreichen Fragestellungen sind verfügbar.

    Historie und Entwicklung des GIS-Browsers
    Seit seiner Einführung 1999 hat sich der GIS-Browser kontinuierlich weiterentwickelt. Die neue Version stellt die dritte Generation dar. Die meisten öffentlich relevanten Karten sind bereits verfügbar, die Migration der restlichen Karten wird fortgesetzt.

    Vorteile des neuen GIS-Browsers
    Das Portal erscheint in neuem Design und die Benutzerführung ist intuitiv und selbsterklärend, auch auf Smartphones und Tablets. Eine intelligente Suchfunktion erleichtert das Finden der gewünschten Karte. Die Kartenansichten lassen sich individuell anpassen und durch neue Funktionen wie Filter und Favoritenlisten noch besser nutzen.

    Integration ins neue kantonale Geoportal
    Die Geodaten des Kantons Zürich sind auch im Geodatenkatalog und Geodatenshop verfügbar. Diese Systeme sind jetzt über das neue Geoportal geo.zh.ch zentral zugänglich. Das Geoportal bietet zudem News zu neuen Karten und einen Hilfe- und Support-Bereich.

  • Thuns Schritt in die pulsierende Zukunft

    Thuns Schritt in die pulsierende Zukunft

    Das Areal entlang der malerischen Aare, das sich zwischen der belebten Innenstadt und dem Lerchenfeld erstreckt, birgt eine pulsierende Zukunft für die Stadt Thun. Mit der Entwicklung des Trybers wird hier ein neuer, durchmischter und nachhaltiger Stadtteil geschaffen, der eine breite Palette an Nutzungsmöglichkeiten verspricht. Das Besondere dabei ist die bewusste Beibehaltung der lokalen Qualität wie vorhandene Arbeitsplätze, Bestandsbauten und die vorteilhafte Lage, während die neuen Nutzungsformen schrittweise und durchdacht eingeführt werden.

    Im Tryber entsteht ein lebendiger Mix aus regionalem Gewerbe, Kultur, Naherholungsmöglichkeiten, Gastronomie und durchmischtem Wohnungsbau. Dieser Mix belebt nicht nur das Quartier selbst, sondern trägt zur Vitalisierung der gesamten Stadt bei und kreiert ein neues, lebendiges Subzentrum, das Thun als Ganzes bereichert.

    Die Grundlagen für diese Transformation, vom reinen Arbeitsplatzgebiet in ein belebtes durchmischtes Viertel wurden im «Stadtentwicklungskonzept STEK 2035» gelegt, wodurch das Gebiet Thun-Nord als einer von vier Premium-Entwicklungsschwerpunkten identifiziert wurde. Die kantonale Planung hat dem Gebiet höchste Priorität eingeräumt. Ein bedeutender Schritt zur Planungs- und Entwicklungssicherheit wurde mit der Aufnahme der Arbeiten zur Revision des Richtplans ESP Thun Nord gemacht. Dieser Richtplan bildet eine essenzielle raum- und städtebauliche Grundlage für die grösseren, noch unbebauten Flächen des Tryber Quartiers.

    Die Entwicklung ist ein langfristiges Unterfangen, das auf einer Fläche von 110.000 m2 schrittweise einen interessanten Mix aus Wohnen, Gewerbe und Freizeit entstehen lässt. Dort, wo einst Munition gefertigt wurde, entsteht nun ein Raum zum Wohnen, Arbeiten und Entspannen.

    Das zentrale Unternehmen hinter diesem Projekt, die RUAG Real Estate AG, plant, das Gebiet entlang der Uttigenstrasse im Entwicklungsschwerpunkt (ESP) Thun Nord zu revitalisieren und ein ganz neues Subzentrum zu schaffen. Ein integraler Bestandteil dieser Entwicklung ist die Öffnung der Uttigenstrasse, welche nach einer langen Pause von 40 Jahren wieder für den Verkehr geöffnet wurde. Zudem ist die geplante neue S-Bahn-Haltestelle «Thun Nord» ein wichtiges Element für die bessere Anbindung des Areals.

    Die RUAG Real Estate AG hat eine nachhaltige Vision für die Entwicklung des Trybers. Es soll kein abrupter Wandel sein, sondern ein schrittweiser Übergang, der das Beste aus der vorhandenen Bausubstanz herausmodelliert und nur dort Neues schafft, wo es unbedingt notwendig ist. Dabei werden innovative Konzepte wie Co-Working-Spaces, Pop-Up-Nutzungen und andere Zwischennutzungen in Erwägung gezogen, um ein «Trendquartier» entstehen zu lassen.

    Mit der anspruchsvollen Revitalisierung der Patronenfabrik markiert die RUAG Real Estate AG sichtbar den Auftakt zur geführten Entwicklung Tryber. Hier entstehen in einem herrschaftlichen historischen Gebäude, direkt an der Uttigenstrasse und in unmittelbarer Nähe zur künftigen S-Bahnhaltestelle, rund 1’000m2 lichtdurchflutete und frei unterteilbare Büro- und Atelierflächen.

    Insbesondere die S-Bahnhaltestelle wird den Tryber nicht nur als lokales Bindeglied zwischen Thuns Zentrum und dem Lerchenfeld positionieren, vielmehr erhöht sich die Erreichbarkeit und Attraktivität überregional Richtung Bern, Mittelland, wenn nicht gar bis ins Wallis. Die koordinierte Planung zwischen der RUAG Real Estate AG und dem Planungsamt der Stadt Thun stellt sicher, dass das Tryber Projekt in Harmonie mit den anderen geplanten Entwicklungen im ESP Thun Nord voranschreitet, und legt den Grundstein für eine dynamische, gut vernetzte und lebendige Gemeinschaft, die in den kommenden Jahren in Thun Wurzeln schlagen wird.

  • Die Transformation des Papieri-Areals

    Die Transformation des Papieri-Areals

    Das Papieri-Areal im solothurnischen Biberist darf auf eine lange Industriegeschichte zurückblicken: Im Jahr 1862 begann seine Existenz als Standort der Papierfabrik «Papieri». Nach fast 150 Jahren stellte die Fabrik im Jahr 2011 den Betrieb ein, zuletzt im Besitz des internationalen Papierkonzerns SAPPI. In Folge erwarb die HIAG aus Zürich das 60’000 Quadratmeter umfassende Areal – mit dem Ziel, ein lebhaftes und vielseitiges Quartier zu erschaffen.

    Der hier stark verankerte Industrie-Esprit soll aber nicht verloren gehen: Das «Papieri» soll weiterhin gewerblich-industriell genutzt werden. Der Standort und Rahmenbedingungen des Areals sind hierfür nach wie vor optimal geeignet. Vom Bahnhof Biberist Ost aus ist das Gelände in wenigen Schritten erreichbar. Zudem wird es durch die Bushaltestellen Biberist Emmenbrücke sowie Biberist Derendingenstrasse (BSU) erschlossen. Weiter sind mittelfristig attraktive Fussgänger- und Veloverbindungen projektiert.
    Die HIAG hat in enger Absprache mit Kanton, Gemeinden und weiteren Anspruchsgruppen eine nachhaltige Entwicklungsstrategie ausgearbeitet. Bereits 2013 wurde in Zusammenarbeit mit fünf Architekturbüros ein städtebaulicher Studienauftrag durchgeführt. Die Erkenntnisse dieses Studienauftrags bildeten die Grundlage für den Masterplan, der 2015 in Abstimmung mit der Gemeinde Biberist fertiggestellt wurde. Derzeit läuft die Teilzonenplanrevision. Diese befindet sich in der kantonalen Vorprüfung.

    Die langfristige Planung sieht eine Aufteilung des Areals in zwei Teile vor: Das Areal «West» in der Nähe des Bahnhofs Biberist Ost umfasst rund ein Drittel der Gesamtfläche und soll ein für die Öffentlichkeit zugänglicher Bereich mit stillem Gewerbe, Dienstleistungen, Freizeit, Kultur und Wohnen werden. Noch sind keine konkreten Wohnprojekte geplant. Aber: «Die zukünftigen Nutzungsvorschriften erlauben im westlichen Areal einen Wohnanteil», sagt Dominik Ulrich, Projektentwickler der HIAG Immobilien Schweiz AG. Der östliche Bereich in Richtung Derendingen hingegen werde zum Arbeitsplatzgebiet für die produzierende Industrie transformiert.

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    Der Zugang zum öffentlich zugänglichen Westbereich des Areals erfolgt bereits heute vom Südwesten her. Zukünftig bildet dort der dreieckig angelegte Papier-Platz den Arealauftakt. Eingefasst wird der Platz durch das markante Bestandsgebäude Fabrikstrasse 1. Bis Mitte 2023 wird dieses für die geplanten Übergangsnutzungen fit gemacht: Im Erdgeschoss werden Flächen zwischen 160 und 1000 Quadratmeter an Gewerbe- und Dienstleistungsanbieter vermietet. Die Räume in den Obergeschossen eignen sich ideal für Gewerbe und Lager sowie Ateliers. Im Nachbargebäude stehen ausserdem Büros zur Verfügung. «Die Übergangsnutzung des Gebäudes 1 ist für bis zu zehn Jahre angedacht. Das Ziel ist die Etablierung von Nutzungen, die langfristig Bestand haben werden», erklärt Ulrich. Für die Öffnung des Areals war die Demontage des Maschinenparks Voraussetzung. Die Maschinen konnten in den letzten Jahren erfolgreich verkauft und an neue Besitzer überführt werden.

    Die Mitte des Areals und damit das Zent-rum bildet der Platz am Kanal: Derzeit laufen hier Rückbauten, um Freiflächen und Durchbrüche in den Hallenstrukturen zu schaffen. Bisher wurden bereits 17‘000 Tonnen Material rückgebaut. Die HIAG legt Wert auf Nachhaltigkeit: 14‘000 Tonnen davon werden vor Ort zu Granulat verarbeitet und wiederverwendet. Die Rückbauarbeiten sollen Ende dieses Jahres beendet sein. Ab Mitte 2023 ist der Neubau eines modernen Gebäudes geplant, welches rund 15‘000 Quadratmeter Nutzfläche für Gewerbe, Produktion und Büros bietet. Die ersten Mieter können voraussichtlich Ende 2024 einziehen. Laut Ulrich laufen aktuell konkrete Verhandlungen mit Mietinteressenten.

    In der Mitte des Areals laufen derzeit die Rückbauarbeiten.