Schlagwort: FRZ

  • Limmatstadt und FRZ feiern dritte Gubriströhre

    Limmatstadt und FRZ feiern dritte Gubriströhre

    Die Standortförderung Limmatstadt und die FRZ Flughafenregion Zürich haben am Freitag, 14. April, zusammen mit dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) einen Lunch im neuen Tunnel am Gubrist organisiert. Laut einer Medienmitteilung wurde der exklusive Tunnel-Lunch auf der Nord-Seite in Regensdorf abgehalten. Mehr als 300 Gäste nahmen daran teil.

    Der Anlass bot den Gästen der FRZ Flughafenregion Zürich und der Limmatstadt die Möglichkeit, den neuen Tunnel vor der offiziellen Inbetriebnahme zu besichtigen. Zu Beginn sprachen Jasmina Ritz von der Standortförderung Limmatstadt und Christoph Lang von der FRZ Flughafenregion Zürich. Eine Grussansprache hielten auch Ernst Stocker, Regierungspräsident des Kantons Zürich, und Jürg Röthlisberger, der Direktor des Bundesamts für Strassen. Nach den Grussbotschaften und Informationen hatten die Gäste Gelegenheiten zur Besichtigung der neuen Tunnelröhre und danach zum Gespräch beim Steh-Lunch an der Regensdorfer Seite des Tunnels.

    Sponsoren des Anlasses waren das Bauunternehmen Basler & Hofmann, die auf Elektroinstallation und Gebäudetechnik spezialisierte Firma ETAVIS  und die Gottlieber Spezialitäten AG. An der Veranstaltung wurde das alkoholfreie Bier von Chopfab Boxer angeboten. Das Kreativkonzept und die Durchführung lagen in den Händen von Aroma. Am Samstag, 15. April, folgte das Tunnelfest für die Bevölkerung auf beiden Portalseiten in Regensdorf und Weiningen.

    Die Bauarbeiten an der dritten Röhre des Gubristtunnels dauerten von November 2017 bis April 2023. Zum Projekt heisst auf der ASTRA-Internetseite, die Nordumfahrung Zürich gehöre zu den am stärksten befahrenen Strassenabschnitten der Schweiz. Mehr als 120‘000 Fahrzeuge rollen täglich zwischen dem Limmattalerkreuz und der Verzweigung Zürich Nord.

    Zur Bildergalerie.

  • Rahel Kindermann Leuthard wird CEO der Flughafenregion Zürich

    Rahel Kindermann Leuthard wird CEO der Flughafenregion Zürich

    Der Vorstand der FRZ Flughafenregion Zürich hat Rahel Kindermann Leuthard zur neuen Geschäftsführerin ernannt. Die Managerin wird den bisherigen CEO, Christoph Lang, ablösen, heisst es in einer Medienmitteilung. Er wird auf der 11. Generalversammlung der Standortentwicklung am 8. Juni 2023 offiziell verabschiedet.

    Kindermann Leuthard leitet derzeit 70 Mitarbeitende in der Abteilung Coaching und Bildung der Stadt Zürich. Zuvor war sie von 2005 bis 2021 für die Flughafen Zürich AG tätig. Dort baute sie 2005 den Besucherservice massgeblich mit auf und konzeptionierte die Zuschauerterrasse B, die den Angaben zufolge heute als Aushängeschild des Flughafens Zürich gilt. Weiterhin zeichnete sie dort als Leiterin Besucher-Services und Events verantwortlich für Grossveranstaltungen wie das 70-jährige Jubiläum mit 70‘000 Besuchern.

    Bei der Fluggesellschaft Swiss leitete Kindermann Leuthard von 2009 bis 2019 das Care-Team, welches Passagiere und Angehörige in Krisensituationen betreut. Seit 2017 hat die studierte Betriebswirtin und Change-Managerin zudem eine Beratungsfirma in Zürich, die Menschen Erfolgsprinzipien von Piloten für ihr Privat- und Berufsleben vermittelt.

    „FRZ als noch junge Organisation für Networking und Standortförderung weiterzuentwickeln, ist für mich eine unternehmerische Aufgabe, auf die ich mich sehr freue“, wird Rahel Kindermann Leuthard in der Medienmitteilung zitiert.

    In ihrer Freizeit steuert Kindermann Leuthard selbst Flugzeuge als Privatpilotin. Seit 2005 lebt sie mit ihren beiden Kindern in der Flughafenregion.

  • «FRZ Flughafenregion Zürich – Der grosse Freundeskreis von mir»

    «FRZ Flughafenregion Zürich – Der grosse Freundeskreis von mir»

    Zur Person
    Christoph Lang ist seit der Gründung im Jahr 2012 Geschäftsführer des Wirtschaftsnetzwerks FRZ Flughafenregion Zürich (FRZ). Dieses umfasst aktuell über 750 Unternehmungen und 14 Städte und Gemeinden. Der Jurist sowie Standort- und Wirtschaftsförderer par excellence hält die FRZ auf Expansionskurs – in der Region und darüber hinaus. Der 68-Jährige ist zudem Gemeinderat in Rickenbach im Kanton Zürich und dort zuständig für die Bereiche Finanzen, Sicherheit und Verkehr.

    Herr Lang, wie hat sich das Wirtschaftsnetzwerk FRZ Flughafenregion Zürich (FRZ) im Laufe der vergangenen Zeit entwickelt?
    Die Flughafenregion hat sich sehr gut entwickelt. Zu Beginn, im Jahr 2012, hatten wir 49 Mitglieder. Inzwischen hat sich diese Zahl weit mehr als verzehnfacht. Wir zählen über 750 Unternehmungen. Was mich ganz besonders freut: Wir konnten in der Zwischenzeit von 8 auf 14 Städte und Gemeinden wachsen. Zuletzt schlossen sich die Gemeinden Volketswil und Bachenbülach an. Die Städte und Gemeinden erkennen, dass wir nur gemeinsam stark sind und die Region dadurch bekannter wird. Sie wird attraktiver sowohl für Firmenansiedlungen als auch für neue Einwohnerinnen und Einwohner. Das sieht man beispielhaft an Bülach. Die Stadt ist in den letzten 15 Jahren von rund 14.000 auf 23.000 Einwohner gewachsen ist. Dank der Überbauung Bülach Nord mit dem Glasi Areal wird die Einwohnerzahl bald gegen 30’000 steigen.

    Was sind die Vorteile der FRZ?
    Die Firmenmitglieder haben realisiert, dass sie durch die vielen FRZ-Veranstaltungen viel Wissen und wichtigen Information erhalten. Vor allem der jährliche Immobilien-Summit erfreut sich grosser Beliebtheit und ist immer ein hochkarätiger und spannender Anlass. Die NZZ hielt fest, dass sich der Immobilien-Summit zu einem der wichtigsten Immobilien-Anlässe der Schweiz positioniert hätte. Die weiteren Networking Events tragen ebenfalls dazu bei, dass es einerseits viele Neuansiedlungen gibt und andererseits untereinander gut kooperiert und gewirtschaftet wird. Ein schönes Beispiel ist der Vermarktungserfolg des Milliardenprojekts The Circle am Airport Zurich, wo inzwischen über 85 Prozent der Flächen vermarktet werden konnten – und dies trotz Corona-Pandemie. Das ist ein Trend, den man vor zwei, drei Jahren nicht erwartet hat. Gemäss neuesten Informationen des Circle steht man mit neuen Interessenten in Kontakt. Wir haben zwar generell immer noch rund zehn Prozent Büroleerstände in der Region. Dennoch zeigen uns die Vermietungen, wie attraktiv dieser Raum ist. Das ist übrigens weltweit ähnlich in den Flughafenregionen: die Menschen wollen dort wohnen und arbeiten. Die Erreichbarkeit ist immer noch das A und O.

    Wie sieht Ihre Definition der Flughafenregion Zürich heute aus?
    Das ist die Region mit rund 20 Städten und Gemeinden rund um den Flughafen Zürich. Die Flughafenregion Zürich im weiteren Sinne erstreckt sich jedoch bis zum Rhein, bis in die Nähe von Winterthur und Uster. Eigentlich gehört das Zürcher Oberland, das Furttal und das Limmattal ebenso dazu. Man kann es auch so sehen: Die Flughafenregion ist überall dort, wo die Menschen dem Fluglärm ausgesetzt sind, dann sind der Kanton Thurgau und die Innerschweiz Teil davon. Der Flugverkehr bringt eine gewisse Lärmbelastung mit sich – allerdings ebenso Arbeitsplätze und weitere Vorteile. In der Zukunft – vielleicht schon in 20 Jahren – werden die Flugzeuge deutlich leiser sein. Dann wird Fluglärm kein Thema mehr sein. Davon bin ich fest überzeugt.

    Wie geht es dem Flughafen momentan und wie sind die weiteren Geschäftsaussichten?
    Der Flughafen hat aufgrund der Corona- Pandemie zwei schwierige Jahre hinter sich. Wir hatten allerdings bereits im Herbst 2021 an gewissen Tagen gute Zahlen. Im Oktober gab es beispielsweise bei Edelweiss Air eine Auslastung von 90 Prozent. Die Reiselust steigt. Ich rechne damit, dass die durchschnittliche Auslastung in diesem Jahr bei über 70 Prozent liegen wird. Dies ist selbstverständlich abhängig von anderen Regionen, ob und wie stark die bisherigen Reise-Restriktionen gelockert werden aufgrund der Entwicklung der Gesundheits- und Sicherheits-Situation. Ich bin zuversichtlich, dass im Jahr 2024 das Passagieraufkommen wieder das Vor-Corona-Niveau erreichen wird. Der Flughafen investiert sehr viel in seine Entwicklung, bis eine Million Franken pro Tag. Davon profitiert die gesamte Region. Viele Firmen aus der Flughafenregion haben am Bau des Circle mitgearbeitet.

    Und wie sieht es da mit den Nachhaltigkeitsaspekten aus?
    Ich hoffe, dass der Pfad der Nachhaltigkeit konsequent weiterverfolgt wird. Mit effizienteren Flugzeugen und alternativen Treibstoffen ist das möglich. Dabei ist mir sehr wichtig, dass wir als Netzwerk, als Region und als Gesellschaft unseren Beitrag zum Erreichen der globalen Klimaziele leisten.

    Welche Ziele verfolgt die FRZ mit der Strategie 2022-2025?
    Innerhalb dieser Strategie ist die Informations- und Kommunikations-Technologie (ICT) sehr wichtig. Wir haben beispielsweise HP, Isolutions, Microsoft und SAP in der Region. Google hat in Zürich den grössten Standort ausserhalb der Vereinigten Staaten. Es werden viele Rechenzentren in der Flughafenregion gebaut, fast schon so viele wie Einfamilienhäuser. Meine Vision ist, dass die Flughafenregion ein weltweiter ICT-Hub wird.

    Sie haben im Februar 2022 via ZKB ein sogenanntes «Tracker-Zertifikat» der Flughafenregion Zürich lanciert. Warum?
    Hier stecken mehrere Gedanken dahinter. Die Flughafenregion verfügt über viele gute und attraktive Firmen, deshalb macht die Emission eines solches Finanzprodukts Sinn. Wenn man 15 bis 20 dieser erfolgreichen Unternehmen selektioniert, ergibt dies ein sehr interessantes Wachstumsprofil. Die im Finanzprodukt enthaltenen Unternehmen wachsen und performen überdurchschnittlich. Im Weiteren geht es um Werbung für die Flughafenregion Zürich. Wir sind der einzige Standort- und Wirtschaftsförderer in der Schweiz, der eine solche Initiative lanciert hat. Aus diesen Gründen haben wir diesen Schritt zusammen mit der Zürcher Kantonalbank gewagt. Jetzt gibt es natürlich wirtschaftlich eine gewisse Unsicherheit wegen der Unruhe in der Ukraine. Doch wenn die Märkte sich wieder beruhigt haben, werden auch die Firmen im ZKB-Tracker-Zertifikat Aufwärtstendenzen zeigen.

    Die FRZ feiert 2022 ihr Zehn-Jahres- Jubiläum (…)
    (…) Wir sind sehr stolz, dass wir dieses Jubiläum mit unseren über 750 Mitgliedern und den Stadt- und Gemeindevertretern feiern können. Wir werden etwas Spezielles anlässlich des Wirtschaftsforums organisieren, das wieder im Zelt von Salto Natale stattfinden wird. Als Keynote-Speaker haben wir Roland Brack gewinnen können, ein sehr erfolgreicher Guru im Online-Handel. Gian-Luca Bona, langjähriger CEO der Empa wird uns als zweiter Keynote Speaker beehren.

    Wo steht die FRZ in zehn Jahren?
    Wir werden nach wie vor das persönlichste und digitalste Netzwerk der Schweiz sein. Wir wollen weiter den Standort erfolgreich entwickeln, dass er Anziehungskraft für Firmen und Menschen besitzt. Sollte ich mal nicht mehr aktuelle Position innehalten, werde ich ganz sicher gerne möglichst viele FRZ-Anlässe besuchen. FRZ Flughafenregion Zürich – das ist der grosse Freundeskreis von mir. Wir wollen die bereits angesprochene Strategie 2022-2025 erfolgreich umsetzen und natürlich auch mit der FRZ wachsen. Etwa im Bereich Sponsoring, in dem wir momentan rund eine halbe Million Franken pro Jahr einnehmen. Mein Ziel für 2025 ist, in diesem Segment die Millionengrenze zu erreichen und dann total mit der FRZ zwischen drei und fünf Millionen Umsatz erzielen. Aktuell setzen wir über zwei Millionen Franken um.

    Wo sehen Sie noch Platz für weitere Immobilienprojekte?
    Da gibt es noch eine Vielzahl an Möglichkeiten. Ich denke da an Bachenbülach oder an das Glasi-Areal in Bülach sowie an die Städte und Gemeinden östlich der Flughafenregion. Es gibt 15 bis 20 grosse Bauprojekte in der Region mit einem Bauvolumen von über 100 Millionen Franken. Alles was von der Bauzone her möglich ist, wird in der Gegend überbaut. Wir haben in der Schweiz ein jährliches Bevölkerungswachstum von 40.000 bis 50.000. In wenigen Jahren wird die Schweiz zehn Millionen Einwohner zählen. Viele davon wollen in einer Gegend leben, welche gut erreichbar ist. Das ist vor allem für jüngere Mitarbeitende sehr wichtig. Der Druck auf die Ballungszentren bleibt unverändert bestehen, das ist deutlich feststellbar. Hier müssen in der Schweiz Überlegungen angestellt werden: Was machen wir mit den Randregionen? Wichtig ist für mich, dass die Infrastrukturen in Randregionen erhalten bleiben und nicht von der Abwanderung bedroht werden. Eine Initiative von mir wäre eine engere Zusammenarbeit via Organisation miaEngiadina mit der Region Unterengadin. Diese ist sehr stark im digitalen Bereich unterwegs. Das ist eine attraktive Gegend zum Arbeiten und vielleicht ist das auch eine Chance, dass sich verstärkt Firmen in dieser einzigartigen Region der Schweiz ansiedeln.

    Vielen Dank, Herr Lang, für das interessante Gespräch.

  • Dynamisches Wachstum ungebrochen

    Dynamisches Wachstum ungebrochen

    Ende 2021 zählten die 14 Städte und Gemeinden 189’000 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 8454 oder 4,7 Prozent mehr als Ende 2018. Dabei handelt es sich um das Kerngebiet der Flughafenregion. Die entsprechenden 14 Städte und Gemeinden sind Teil der FRZ Flughafenregion Zürich, Wirtschaftsnetzwerk & Standortentwicklung. Auch die Zahl der Beschäftigten hat sich erhöht: Sie wuchs seit 2018 um 5258 oder 3,6 Prozent, verglichen mit der letzten Erhebung Ende 2020. In der gleichen Zeitspanne stieg die Zahl der Wohneinheiten um 3,2 Prozent auf 88’541. Das bedeutet, dass die Flughafenregion auch als Wohnstandort attraktiv ist. In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner stärker gestiegen als die Zahl der Arbeitsplätze.

    Derzeit werden in der näheren Flughafenregion Zürich viele Bauprojekte von überregionaler Bedeutung realisiert, andere sind in Planung. In Dübendorf wurde Mitte 2019 das höchste Hochhaus für Mietwohnungen in der Schweiz bezogen (JaBee Tower). In den Jahren 2020 und 2021 entstand beim Flughafen Zürich eine moderne Destination mit über 6000 Arbeitsplätzen (The Circle). Zu den Mietern gehören unter anderem: Abraxas, Dufry, Edelweiss, Flughafen Zürich, Horváth, Hyatt, Inventx, Isolutions, Jelmoli, Kieser Training, Microsoft, MSD, Neuroth, Novo Nordisk, NTT Data, Omega, Raiffeisen Schweiz, Oracle, Raiffeisen, Sablier, SAP, Singapore Airlines, Totemo, Universitätsspital Zürich und Vebego.

    Der Bau von Rechenzentren beschleunigt sich. Zwischen 2019 und 2022 werden in der Flughafenregion Zürich Rechenzentren im Wert von über einer Milliarde Franken gebaut. Zu den Investoren gehören Green Datacenter AG, Interxion, NTT Data und Equinix. Ihre grössten Kunden sind Google, Microsoft und Amazon Web Services. Der Grossraum Zürich gehört mittlerweile europaweit zu den wichtigsten Datacenter-Hubs nach London, Frankfurt, Paris, Amsterdam, Dublin und Berlin. Die Forschung und Entwicklung soll mit dem geplanten Innovationsparks Zürich am Standort Dübendorf – Teil des Schweizerischen Innovationspark – vorangetrieben werden. Die Themenschwerpunkte für den Innovationspark Zürich sind wie folgt definiert: Life Science und Lebensqualität, Engineering und Umwelt, Digitale Technologien und Kommunikation. Der Park soll die Zusammenführung des Wissens der Zürcher Hoch- und Fachhochschulen mit der Praxis- und Markterfahrung führender Unternehmen fördern.

    USP
    Die Flughafenregion Zürich gehört zu den schnellstwachsenden Regionen der Schweiz. Die hervorragende verkehrstechnische Lage ist ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. Hier haben viele internationale Konzerne ihren Sitz. Die Hochschulen und ihre Forschungseinrichtungen sind in unmittelbarer Nähe. Das gilt ebenso für Naherholungsgebiete und Shopping Centers. Seit einigen Jahren entwickelt sich erfolgreich ein ICT-Cluster – von Datacenter-Anbietern bis Kreativwirtschaft.

    Testimonials

    Remo Weibel
    Global Sana

    Der Richtsatz für 10-jährige Festhypotheken ist seit Anfang Jahr stark gestiegen. Grund dafür ist die Zinserhöhung der US-Notenbank. Wir gehen davon aus, dass die SARON-Hypothek nach wie vor attraktiv bleibt, da noch einige Zinsschritte der SNB nötig sind, bis die Zinssätze für SARON-Hypotheken steigen.

    Gregor Meili
    Kenny’s Auto-Center AG

    Die Flughafenregion zeichnet sich durch eine hohe Dynamik aus. Das ist der Verkehrsknotenpunkt der Schweiz und in der Mobilität spielt Kenny’s Auto-Center eine wichtige Rolle. Deshalb investieren wir hier und an weiteren Standorten. Wir bauen aus, um für die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet zu sein.

    Patrick Angioy
    Seitzmeir Immobilien AG

    «Die Flughafenregion erweist sich als leistungsfähiger Wirtschaftsstandort mit maximaler Verkehrsinfrastruktur und bietet Unternehmen jeglicher Grösse hervorragende Voraussetzungen für ein erfolgreiches Business – regional, national wie auch international. Dank eines attraktiven Steuerfusses, einer unkomplizierten Ansiedlungspraxis und innovativen Neubauprojekten wie z. B. dem WestGate (www.westgate-zurich.ch), gehört Kloten meines Erachtens bei jedem erfolgsorientierten Unternehmen auf die Watchlist bei der Suche nach einem neuen Standort.»

  • Flughafenregion Zürich – Digitalisierung und Entwicklung

    Flughafenregion Zürich – Digitalisierung und Entwicklung

    [smartslider3 slider=“9″]

    Das Event wurde von Monika Schärer moderiert, welche die Gäste souverän durch den Nachmittag führte. Nach einer kurzen Begrüssung wurden Arun Banovi, Inhaber immo!nvest/immoTable und Christoph Lang, Geschäftsführer der FRZ Flughafenregion Zürich kurz über die Wirstchaftsregion und den Zusammenhang mit dem immo!nvest ausgefragt.

    Ergänzend dazu hielt Fabian Streiff von der Standortförderung Zürich das erste Referat und stellte die Region genauer vor. Draus ging hervor, dass der Kanton Zürich ein global bedeutender Hub für künstliche Intelligenz (KI) ist. Er stellte uns auch die Innovationhubs der Flughafenregion Zürich vor, dazu gehören das Digital Health Center (Bülach), The Circle (Kloten) und der Innovationspark Zürich (Dübenorf).

    Als zweiter Referent brachte uns Hans Egloff, Präsident der HEV Schweiz das Thema Digitalisierung in der Immobilienbranche näher. Mit verschiedenen Beispielen erklärte er die Chancen und die Risiken der Digitalisierung. Wie zum Beispiel, dass im elektronischen Grundbuch die AHV-Nummer als Personenidentifikator dient und dies ein grosser Kreis der Zugriffsberechtigten und somit auch ein grosses Missbrauchpotential mit sich bringt.

    Vor der Pause stellte und Tindaro Milone, Leiter Grossanlagen die EKZ vor und erzählte was im Energiebereich aktuell ist. So zum Beispiel die Ressourcenknappheit, der Klimawandel, die Politik und Kundenbedürfnisse. Anschliessend stellte er die Zukunft der Energie vor, es geht hauptsächlich darum zu Dekarbonisierung, zu Digitalisierung und zu Dezentralisierung. Natürlich ist die Nachhaltigkeit auch ein Thema das sehr aktuell ist und sie in Zukunft auch noch stark beschäftigen wird. Abgeschlossen hat er sein Referat mit dem Thema Stromspeicherung.

    Nach dem ersten Programmteil gab es eine Pause die bereits für die ersten Gespräche genutzt wurde. Dazu gab es kühle Getränke, erfrischende Früchte und feine Kuchen.

    Es folgte Dadvan Yousuf der uns seine Plattform „Dohrnii“ vorstellte, wo sich jedes spielerisch leicht Wisse über Kryptowährungen aneignen kann. Teil des Referats waren such der Dohrnii Markplace, der DHN Token und die Dohrnii DAO. Zum Schluss stellte er noch die Verbindung und Möglichkeiten zwischen Kryptowährungen und der Immobilienbranche her.

    Anschliessend kam Christoph Axmann, Chartered Surveyor MRICS bei Wüest Partner auf die Bühne. Mit Übersichten der Bevölkerungs- und Beschäftigungsentwicklung zeigte er die Nachfrage in der Region Glattal-Furttal auf. Dann zeigte er mit welchem Angebot Nachfragen gedeckt werden können. Daruter fallen die Investitionen, Mengen, das Angebot im Verhältnis zum Bestand und die Preise. Zum Schluss zeigte er das Entwicklungspotezial in der Flughafenregion auf.

    Als letzter Referent trat René Götz aus der Wirtschaftsförderung der Stadt Bülach hervor. Er stellte den Wirtschaftsstandort Bülach vor, zeigte die Positionierung, sprach über die Ziele und verfügbaren Entwicklungsflächen. Auch die Schlüsselbranchen der Region, die Flächenbedürnisse der Unternehmen sowie das Digital Health Center Bülach durften in der Präsentation nicht fehlen.

    Als krönender Abschluss kam die spannende Podiumsdiskussion mit Doris Meier (Gemeindepräsidentin Bassersdorf), Christoph Lang (Geschäftsführer der FRZ Flughafenregion Zürich), Fabian Streiff (Standortförderung Kanton Zürich) und Heinz Eberhard (Eberhard Unternehmungen).

    Beim Apéro mit köstlichen Häppchen und Glacé wurde fleissig Networking betrieben. Die Atmosphäre war sehr gut und gelassen. Vorallem als die Auslosung des Wettbewerbs anstand. Zu gewinnen gab es eine Reise zum Top of Europe – Jungfrau Joch mit Übernachtung und Dinner für 2 Personen. Gesponsort wurde dieser tolle Preis von eSMart, welche letztes Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum feierten. Monika Schärer machte es spannend und übergab den Preis dem erfreuten Gewinner Markus Nussbaum.

    Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals bei allen Gästen und Referenten für den spannenden Nachmittag bedanken. Ein grosses Dankschön geht auch an die Eventalm für die tolle und flexible Organisation, die freundliche Bedienung und die guten Leckereien. Unsere Partner wollen wir aber auch nicht vergessen, ohne euch wäre so ein Anlass nicht möglich gewesen! Danke an EKZ, eternit, eSMART, Seitzmeir, Sunrise, SVIT Zürich, Rigips, PropTechMarket, Woonig und FRZ.

    Wir hoffen einige von Ihnen am 6. Oktober in Lausanne und am 24. November in Basel begrüssen zu dürfen. Bis dahin wünschen wir Ihnen einen schönen Sommer!

  • ZKB ermöglicht Investitionen in Flughafenregion Zürich

    ZKB ermöglicht Investitionen in Flughafenregion Zürich

    Die Zürcher Kantonalbank gibt neu das Tracker-Zertifikat FRZ Flughafenregion Zürich aus. Damit können Investitionswillige gleichzeitig auf 22 verschiedene Unternehmen setzen, die einen Bezug zur Flughafenregion Zürich haben. Das Finanzprodukt wird ab sofort an der SIX Swiss Exchange gehandelt.

    Wie der Standortentwickler FRZ Flughafenregion Zürich in einer Medienmitteilung bekanntgibt, wurde die Zusammensetzung des Aktienpakets von der ZKB festgelegt. Sie habe Schweizer Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Millionen Franken ausgewählt, die im Kanton Zürich ansässig sind und vom Flughafen profitieren. Zudem müssen sie vor der Aufnahme die ZKB-Bewertung „Marktgewicht“ oder „Übergewicht“ tragen.

    „Mit dem Tracker-Zertifikat wird die wirtschaftliche Bedeutung der Region betont“, so Peter Arnold, Head Communications & Business Development der FRZ Flughafenregion Zürich. Wahrscheinlich sei FRZ eine der weltweit ersten Organisationen zur Standortförderung, die eine solche Initiative ergreife. Das Aktienpaket sei ein wichtiges Element im kontinuierlichen Standortmarketing.

    Das Design des Finanzprodukts geht laut FRZ von der Annahme aus, dass Flughafenregionen überdurchschnittlich stark wachsen. Entsprechend sollten die in dieser Region tätigen Unternehmen überdurchschnittliches Potenzial aufweisen.

  • Bachenbülach tritt Flughafenregion Zürich bei

    Bachenbülach tritt Flughafenregion Zürich bei

    Die Gemeinde Bachenbülach hat beschlossen, sich der Wirtschafts- und Standortförderung Flughafenregion Zürich (FRZ) anzuschliessen. Damit steigt die Zahl der teilnehmenden Städte und Gemeinden auf 14, heisst es in einer Medienmitteilung. Zuletzt war Volketswil dem FRZ-Netzwerk beigetreten.

    Der Gemeinderat erachtet die Mitgliedschaft bei der FRZ „als gewinnbringend für die Gemeinde, die Bachenbülacher Bevölkerung sowie für die gesamte Wirtschaftsregion um den Flughafen Zürich“, heisst es in der Medienmitteilung. Die Gemeinde ist in den vergangenen Jahren „stark gewachsen“, auf 4221 Einwohner.

    Dem FRZ-Netzwerk gehören neben den Städten und Gemeinden und ihren insgesamt 185’000 Einwohnern rund 750 Unternehmen an. Sie verfügen über etwa 250’000 Arbeitsplätze. Die FRZ feiert in diesem Jahr zehnjähriges Bestehen.

  • 7. Immobilien-Summit in der Samsung Hall

    7. Immobilien-Summit in der Samsung Hall

    Zu Beginn gab FRZ-Präsident André Ingold einen Überblick zur Organisation. Das Netzwerk wächst weiter: Mittlerweile sind 730 Members Teil der FRZ Flughafenregion Zürich – Wirtschaftsnetzwerk & Standortentwicklung.

    Ingold gab ebenso eine Übersicht zu den grössten Entwicklungsprojekten. Es wird prognostiziert, dass die Flughafenregion bis ins Jahr 2030 um 20 Prozent sowohl hinsichtlich Bevölkerung als auch Arbeitsplätze wächst. Speziell erwähnt er den Innovationspark Dübendorf, welche die Standortattraktivität erheblich erhöhen soll. Dasselbe gilt für das Digital Health Center Bülach. 

    Für Small Talk und informellen Gesprächen gab es etliche Gelegenheiten in den grosszügigen Räumlichkeiten. Die 320 gezielten Gespräche «meet & match» mit Internetunterstützung wurden aktiv genutzt.

    Claudio Saputelli, UBS Switzerland AG meinte, er sehe keine Trendwende auf dem Immobilienmarkt. Im Referat mit dem Titel: «Home Office zum Game-Changer im Immobilienmarkt?» Der Aufwärtstrend der Preise auf dem Wohnungsmarkt gehe weiter und der Büromarkt bleibe weiterhin unter Druck. Im Übrigen sei Home-Office bereits vor 50 Jahren zu einem Megatrend erkoren worden, damals unter dem Begriff „Teleworking“.

    Patrick Eberhard, Eberhard Unternehmungen, plädierte im Referat «Auf ins zirkuläre Zeitalter» für die Nachhaltigkeit.Ein wichtiges Element dabei ist das Recycling mit Hilfe von Robotern.

    Marloes Fischer, Madaster Services AG, CEO Madaster Schweiz – «Madaster – Materialien eine Identität geben», sieht ein erhebliches Sparpotenzial, wenn die im Bau eingesetzten Materialien inventarisiert werden.

    Marc Walder, CEO Ringier AG & Founder digitalswitzerland, sprach über die Digitalisierung als Chance für Wirtschaft und Gesellschaft. Das 1833 gegründete Medienunternehmen hat 2007 entschieden, sich zu einem digitalen Unternehmen zu wandeln. Inzwischen hätte Ringier über zwei Milliarden Franken in die digitale Transformation investiert und den digitalen Betriebsgewinn von 0 auf 65 Prozent hochgeschraubt. Zu seinen Maximen gehört: Sich ständig weiter verbessern, langfristige denken und mit klarem Fokus.

    «Creativity is the new currency – Startup and Corporate/ SME Collaboration». So hiess der Titel von Eva Wimmers, CEO ISS Facility Services Deutschland. Sie wies auf die unterschiedlichen Perspektiven von Startup und etablierten Unternehmen hin. Das Umfeld brachte sie auf den Nenner VUCA: Volatility, Uncertainty, Complexity and Ambiguity. Anders Indset, Wirtschaftsphilosoph, sprach über das «Das infizierte Denken – Warum wir uns von unseren alten Selbstverständlichkeiten befreien müssen». Mit bemerkenswerten Gedanken verblüffte er die Gäste: Irr Dich glücklich. Wir brauchen Chaos und Ordnung. Die Kunst unrecht zu haben. Wir sollten neue Geschichten erzählen. Wer interessiert ist, wird interessant.

  • Immobilien-Summit beleuchtet Wandel

    Immobilien-Summit beleuchtet Wandel

    Bereits im Eingangsreferat von André Ingold stand das Thema Wandel im Mittelpunkt des diesjährigen Immobilien-Summit der Flughafenregion Zürich AG (FRZ). Konkret stellte der frisch gewählte Präsident der FRZ die rund 20 grossen geplanten oder im Bau befindlichen Bauprojekte in der Flughafenregion vor, erläutert die FRZ in einer Mitteilung zur Veranstaltung. Exemplarisch hatte Ingold den geplanten Stadtteil Steinacker in Kloten herausgestrichen. Hier soll entlang der Glattalbahn ein Stadtgebiet für 6700 Bewohner und 4000 Beschäftigte entstehen.

    Als Hauptredner hatte die FRZ den langjährigen Bundesminister und ehemaligen deutschen Vizekanzler (SPD), Sigmar Gabriel, gewinnen können. Der im Mai in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank gewählte ehemalige Spitzenpolitiker ging in seinem Referat auf die Herausforderungen für Europa wie den Brexit, die Coronavirus-Pandemie und den Handelskrieg zwischen den USA und China ein. Im Hinblick auf die Schweiz erklärte Gabriel, die Entwicklung der Schweiz spräche dafür, „dass der bisherige Weg dieses Landes richtig war“. Dabei habe sich das Land  „gerade wegen dem engen und entspannten Verhältnis zur EU so gut entwickelt“, meinte Gabriel.

    Tobias Straumann legte seine Sicht auf die Entwicklungen am Immobilienmarkt dar. „In den nächsten ein bis zwei Jahren liegt die Wahrscheinlichkeit einer Immobilienkrise bei null Prozent“, wird der Wirtschaftshistoriker in der Mitteilung zitiert. Ihm zufolge droht weder ein Zinsschock noch ein „ruinöser Verdrängungswettbewerb“.

    In weiteren Referaten stellten Unternehmerpersönlichkeiten wie André Wyss, CEO der Implenia AG, Christine Novakovic, Vorstandsvorsitzende von UBS Europe SE, Romeo Deplazes, Bereichsleiter Solutions und Mitglied der Geschäftsleitung der Energie 360° AG, und  Rudolf Tschopp, Partner bei Asia Green Real Estate die Strategien ihrer Unternehmen im Umgang mit den globalen Transformationsprozessen vor.