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  • Quantenverschränkung – Der ultraschnelle Tanz der Teilchen

    Quantenverschränkung – Der ultraschnelle Tanz der Teilchen

    Quantenverschränkung tritt auf, wenn zwei oder mehr Teilchen in einem Zustand bleiben, in dem der Zustand eines Teilchens untrennbar mit dem des anderen verknüpft ist. Selbst über große Entfernungen bleibt diese Verbindung bestehen, sodass eine Veränderung an einem Teilchen eine unmittelbare Rückwirkung auf das andere hat. Albert Einstein beschrieb diesen Effekt als „spukhafte Fernwirkung.“ Diese grundlegende Eigenschaft der Quantenphysik ist ein wichtiger Baustein für viele zukunftsweisende Anwendungen.

    Die Rolle der Zeit in der Quantenverschränkung
    Die Quantenverschränkung ist zwar extrem schnell, jedoch nicht augenblicklich. Mit hochpräzisen Messmethoden hat die TU Wien festgestellt, dass sich die Entstehung der Verschränkung über eine Zeitspanne von Attosekunden entfaltet. Die Forschung zeigt, dass Quantenprozesse zwar unmittelbar wirken, aber zeitlich messbar sind. Ein Laserpuls löst hierbei ein Elektron aus einem Atom heraus, wodurch ein weiteres Elektron in einen höheren Energiezustand versetzt wird – diese beiden Elektronen sind dann verschränkt.

    Messung von Attosekunden – Der Blick ins Unvorstellbare
    Die Zeitspanne, in der Quantenverschränkung abläuft, ist so kurz, dass sie in Attosekunden gemessen wird – einer Milliardstel einer Milliardstelsekunde. Diese Messungen wurden mithilfe fortschrittlicher Simulationen und ultrakurzer Laserpulse durchgeführt und ergaben, dass die „Geburtszeit“ der Elektronenverschränkung bei 232 Attosekunden liegt. Dieser Fortschritt erlaubt es Forschenden, die Dynamik dieser ultrakurzen Prozesse direkt zu beobachten und in Experimenten nachzustellen.

    Simulationen auf Attosekunden-Ebene – Ein Durchbruch in der Quantenforschung
    Durch die Kombination von Simulationen und Experimenten konnten Forschende der TU Wien den Ablauf der Quantenverschränkung präzise nachvollziehen. Die Ergebnisse, publiziert in der „Physical Review Letters,“ gelten als Meilenstein und schaffen neue Perspektiven für Anwendungen in der Quantenkryptographie und bei Quantencomputern, bei denen Verschränkung eine zentrale Rolle spielt. Die Möglichkeit, Quantenprozesse in Attosekunden zu analysieren, eröffnet neue Wege für die Weiterentwicklung von quantentechnologischen Systemen.

    Das Zeitverständnis in der Quantenphysik
    Die aktuelle Forschung zeigt, dass das klassische Verständnis von Zeit zur Beschreibung von Quanteneffekten nicht ausreicht. In der Quantenwelt entstehen und vergehen Zustände in winzigen Zeitspannen, die für uns kaum begreiflich sind. „Das Elektron springt nicht einfach aus dem Atom heraus, es ist eine Welle, die langsam aus dem Atom herausschwappt“, erklärt Prof. Iva Březinová von der TU Wien.

    Anwendungen der Quantenverschränkung – Eine Technologie für die Zukunft
    Die Quantenverschränkung ist weit mehr als ein faszinierendes Phänomen; sie bildet die Grundlage für revolutionäre Technologien wie Quantenkryptographie, die extrem sichere Kommunikationssysteme ermöglicht, und Quantencomputer, die potenziell komplexe Berechnungen schneller und effizienter als klassische Computer durchführen. Durch die Entschlüsselung der ultraschnellen Prozesse der Quantenverschränkung gewinnen Forschende Einblicke, die es ermöglichen, diese Technologien sicher und effizient zu gestalten.

    Die Erforschung der Quantenverschränkung auf der Attosekunden-Skala stellt einen Durchbruch in unserem Verständnis der Quantenphysik dar und bietet ein enormes Potenzial für die Technologien der Zukunft. Das präzise Verständnis dieser Prozesse erlaubt es, Anwendungen wie Quantenkryptographie und Quantencomputer weiterzuentwickeln und damit die Welt der Informationsverarbeitung und -sicherheit grundlegend zu verändern.

  • Avobis sieht für 2024 positiven Trend bei Wohnrendite-Immobilien

    Avobis sieht für 2024 positiven Trend bei Wohnrendite-Immobilien

    Der Immobiliendienstleister Avobisgeht in seinem Outlook 2024 von einer günstigen Entwicklung für Wohnrendite-Immobilien aus. Die Prognose für 2024 sei durchwegs positiv, heisst es in einer Medienmitteilung. Demnach dürfte die Attraktivität von Wohnrendite-Immobilien in Erwartung niedrigerer Zinssätze und aufgrund positiver Fundamentalfaktoren erneut zunehmen und verstärkt auf Käuferinteresse treffen. Dies werde voraussichtlich zu einer Wiederbelebung der Liquidität am Transaktionsmarkt führen.

    Trotz einer belebten Marktdynamik seien generelle Preissteigerungen in der nahen Zukunft nicht absehbar. Institutionelle Investoren, die in den letzten Jahren die Käuferseite stützten, könnten zunehmend als Verkäufer agieren. Dies liege auch an den gestiegenen Anforderungen an die Nachhaltigkeit. Umweltbewusste Umgestaltungen von Portfolios führen laut Avobis dazu, dass Liegenschaften verkauft und dafür nachhaltigere Objekte erworben werden.

    Dies könnte auch mit einer gewissen Volatilität einhergehen. Solche Marktbedingungen würden Opportunitäten erzeugen, die für aufmerksame Investoren interessant sein könnten. Im aktuellen Marktumfeld bieten Wohnimmobilien den Angaben zufolge ein breites Spektrum an attraktiven Investitionsmöglichkeiten, von einfachen Buy-to-Rent-Modellen über Bau und Promotion bis hin zur Realisierung von rentablen Nutzungskonzepten.

  • Das ist der neue Real Estate Award

    Das ist der neue Real Estate Award

    Die neue Webseite ist intuitiv, informativ und funktioniert auf allen Endgeräten. Ein Bereich für Medienschaffende, die Anmeldung zum Newsletter und die Einbindung der sozialen Medien verstärken die interaktive Komponente des Web-Auftritts.

    Eine Auffrischung haben auch die Award-Kategorien erhalten. «Ich freue mich besonders über die neue Kategorie ‘Nachhaltigkeit’, die es so zuvor am Award nicht gab», sagt Mara Schlumpf. «Nachhaltigkeit ist vielseitig. Sie wird immer wichtiger in der Immobilien- und Baubranche. Das Thema hat eine eigene Kategorie verdient.»

    Nach dem umfassenden Rebranding steht nun auch das Datum für den nächsten Real Estate Award fest: Am 24. Oktober 2024 werden die begehrten Auszeichnungen im Trafo in Baden (AG) vergeben. An der Verleihung warten diverse Neuerungen auf die Gäste. «Wir haben das Konzept geprüft, überarbeitet und angepasst. Uns war dabei wichtig, auf das Feedback der Partner und Gäste einzugehen», sagt Mara Schlumpf. «Deshalb findet die Veranstaltung künftig im Herbst statt im Sommer statt. Mit dem Trafo Baden haben wir zudem einen exklusiveren Veranstaltungsort gewählt.»