Schlagwort: Funktechnologie

  • Flächendeckendes Hochgeschwindigkeitsinternet für die Schweiz

    Flächendeckendes Hochgeschwindigkeitsinternet für die Schweiz

    In einem bedeutenden Schritt zur Förderung der digitalen Infrastruktur in der Schweiz, hat der Bundesrat die Gigabitstrategie ins Leben gerufen. Diese Strategie zielt darauf ab, allen Regionen des Landes, insbesondere den weniger erschlossenen Gebieten, Zugang zu Hochgeschwindigkeitsinternet zu ermöglichen. Das UVEK wurde beauftragt, eine Vernehmlassungsvorlage zu diesem Thema zu erarbeiten, die darauf abzielt, die digitale Kluft zwischen städtischen und ländlichen Gebieten zu verringern.

    Gigabitstrategie des Bundes
    Diese Strategie konzentriert sich auf eine landesweite Versorgung mit Internetgeschwindigkeiten von mindestens 1 Gigabit pro Sekunde, was die heutige Grundversorgung deutlich übertrifft. Der Grossteil der notwendigen Investitionen wird vom Markt getragen, jedoch plant der Bund, durch ein Förderprogramm Anreize für den Ausbau in weniger profitablen Gebieten zu schaffen.

    Befristetes Förderprogramm
    Das siebenjährige Förderprogramm ist darauf ausgerichtet, den Breitbandausbau nur in Gebieten zu unterstützen, in denen die Nachfrage besteht und der Ausbau wirtschaftlich nicht tragfähig ist. Es soll private Investitionen ergänzen, ohne sie zu ersetzen, und den Ausbau von Glasfasernetzen sowie modernen Funktechnologien in dünn besiedelten Gebieten fördern.

    Gemischte Finanzierung
    Mit einem geschätzten Finanzbedarf von bis zu 750 Millionen Franken für den Einsatz moderner Funktechnologien in entlegenen Gebieten, plant der Bundesrat, das Programm nachfrageorientiert zu gestalten. Die Finanzierung soll vorrangig aus den Erlösen zukünftiger Mobilfunkfrequenzvergaben sowie Beiträgen der Branche und der Kantone stammen.

    Das UVEK hat den Auftrag, bis Ende 2024 einen Vernehmlassungsentwurf vorzulegen. Dieser Schritt folgt dem Postulat «Hochbreitbandstrategie des Bundes» der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrates und baut auf dem Bericht des Bundesrates vom Juni 2023 auf.

  • CKW setzt auf intelligente Stromzähler

    CKW setzt auf intelligente Stromzähler

    CKW hat bereits in der Vergangenheit „in ausgewählten Regionen sowie gezielt in grösseren Neubauten“ intelligente Messsysteme eingesetzt, wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist. Nun werden sämtliche herkömmlichen Stromzähler im Versorgungsgebiet durch die Smart Meter ersetzt. Demnach wird CKW nun 180’000 Zähler austauschen.

    Die intelligenten Messsysteme haben für die Verbraucher mehrere Vorteile, wie CKW informiert. So können die Kunden ihren Stromverbrauch künftig online verfolgen und somit „Energiesparpotentiale einfacher erkennen“. Darüber hinaus muss der Zählerstand nicht mehr vor Ort abgelesen werden, was beispielsweise bei Umzügen zu Erleichterungen führt. „Weiter kann der CKW Kundendienst Fragen zum Energieverbrauch oder zur Stromrechnung mit den aktuellen Messdaten schneller und kompetenter beantworten“, heisst es in der Mitteilung.

    Dabei wird CKW von den bereits mit intelligenten Messsystemen gemachten Erfahrungen profitieren. So hat das Unternehmen verschiedene Kommunikationstechnologien getestet. „Die zum Einsatz kommende Funktechnologie hat sich insbesondere in den überwiegend ländlichen Gebieten der Zentralschweiz gegenüber anderen Technologien in Bezug auf die Stabilität bewährt“, so CKW. Diese Stabilität sei für die Betriebskosten „von zentraler Bedeutung“.