Schlagwort: Funktion

  • Suisse Romande ist wieder in der Geschäftsleitung vertreten

    Suisse Romande ist wieder in der Geschäftsleitung vertreten

    Mit Christophe Chatelet wird die Bereichsleitung im Construction Management von einem ausgewiesenen Experten übernommen. Er verantwortete seit Anfang dieses Jahres das Bauherrentreuhand und Baumanagement in der Suisse Romande als Regionalleiter. Seit April 2018 war er in diversen Funktionen für Wincasa tätig – unter anderem als Projekt- und Teamleiter BHT Ost Mitte sowie als KAM Bau. Davor arbeitete er unter anderem als Projekt-manager in der Immobilienabteilung der SRG und zwischen 2000 und 2002 als Planungsarchitekt des Kongresshauses Biel für die Expo02. Christophe Chatelet ist diplomierter Architekt ETH und verfügt über ein Diplom of Advanced Studies in Baumanagement der Hoch- schule für Technik + Architektur in Luzern.

    «Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung. Dass ich das Team bereits gut kenne und aktiv mit den Mitarbeiter:innen zusammengearbeitet habe, ist ein grosser Vorteil. Ich bin überzeugt, dass wir im Baumanagement noch sehr viel Potential haben», sagt Chatelet zu seiner neuen Aufgabe.

    Bereich wird neu strukturiert
    Gleichzeitig wird mit dieser Personalentscheidung der Bereich CFM neu strukturiert. Die Abteilungen Strategie & Nachhaltigkeit, CAFM und strategisches Facility Management werden künftig in der Bewirtschaftung bei der Abteilung Solutions & Innovation von Jörg Engeler angesiedelt. Grund dafür sind die unterschiedlichen Ausrichtungen der beiden Spezialgebiete. Construction Management fokussiert mit dem Bauherrentreuhand und dem Baumanagement stark auf den eigentlichen Bau einer Liegenschaft – während das Facility Management sowie Strategie und Nachhaltigkeit näher am Betrieb sind. Daher wird der neue Be- reich zu einer reinen Bauabteilung und heisst neu Construction Management. Mit dieser Anpassung wird eine noch stärkere Customer Centricity angestrebt. «Dass wir mit Christophe Chatelet einen Romand und erfahrenen Experten für die Bereichsleitung des Construction Management gewinnen konnten, freut mich sehr. Da er sowohl die Kunden als auch das Unternehmen bereits kennt, ist eine nahtlose Übernahme der Abteilung gewährleistet», so CEO Oliver Hofmann.

  • «Wir müssen in unseren Berufen den Spagat zwischen Tradition und Moderne schaffen und dies in eine Stärke verwandeln»

    «Wir müssen in unseren Berufen den Spagat zwischen Tradition und Moderne schaffen und dies in eine Stärke verwandeln»

    Anfang Februar hat mit Silvia Fleury eine neue Direktorin die Leitung des Schweizerischen Maler- und Gipserunternehmer-Verbands übernommen. Damit vertritt die Aargauerin künftig an vorderster Front die Berufsinteressen von schweizweit rund 1900 Mitgliedsfirmen mit knapp 10 000 Angestellten. In ihrer Aufgabe will sie vor allem auf Kontinuität setzen: «Der Verband befindet sich auf einem guten Weg. Ich werde weiterführen, was sich bewährt hat», erklärt Fleury. «Aber selbstverständlich ist die Branche auch mit Herausforderungen konfrontiert, die wir gemeinsam mit den Regionalverbänden, mit unseren Mitgliedern und mit allen an der Branche Interessierten anpacken werden.» Als Beispiele nennt sie den Fachkräftemangel, das Lohndumping oder die Digitalisierung. 

    Handwerk und Digitalisierung gewinnbringend vereinen 
    Gerade auf die Digitalisierung will Fleury in den nächsten Jahren ein besonderes Augenmerk richten: «Handwerk und Digitalisierung schliessen sich nicht aus, im Gegenteil», ist sie überzeugt. Es gebe genügend Beispiele, die zeigten, dass der Spagat zwischen Tradition und Moderne möglich ist und dass zielgerichtet eingesetzte digitale Hilfsmittel auch Handwerksberufe und -betriebe stärken und voranbringen können. «Wichtig ist, dass wir bei den Betrieben nicht aufhören, sondern dass die Digitalisierung auch in der Aus- und Weiterbildung sowie im Verband selbst gefördert wird.» Die Digitalisierung sei ein Zeichen von zeitgemässer Arbeitsausführung und damit bei Jugendlichen und Eltern gleichermassen ein wichtiges Argument bei der Berufswahl. Gerade in Zeiten eines ständig zunehmenden Fachkräftemangels werde dies immer wichtiger, um die besten Nachwuchskräfte gewinnen zu können. Kombiniert mit der handwerklichen Kompetenz, die auch in Zukunft zentral bleiben wird, können der Maler- und der Gipserberuf jungen Menschen eine abwechslungsreiche, moderne und zukunftsgerichtete Tätigkeit bieten. Fleury sieht in diesem Prozess ihre Aufgabe darin, «voranzugehen, die Diskussion anzustossen und Chancen, aber auch Risiken aufzuzeigen, damit wir alle bestmöglich von den grossen Möglichkeiten der Digitalisierung profitieren.» 

    In der Branche bestens bekannt und vernetzt 
    Innerhalb des Verbands und der Branche ist Silvia Fleury bestens bekannt und vernetzt. Als Bereichsleiterin der Zentralen Dienste hat sie während 13 Jahren die gesamte Verbandsadministration verantwortet und kennt den SMGV von Grund auf. «Mit Silvia Fleury konnte der Vorstand seine Wunschkandidatin für die anspruchsvolle Position der Direktorin gewinnen», freut sich SMGV-Zentralpräsident Mario Freda. «Sie kennt die Stärken, Herausforderungen und Abläufe des Verbands sehr genau. Gleichzeitig verfügt sie über die fachlichen und menschlichen Qualitäten, die nötig sind, um den SMGV erfolgreich in die Zukunft zu führen. Wir freuen uns, diesen Weg mit ihr zu gehen und gemeinsam die kommenden Herausforderungen anzupacken.»

  • Anne-Marie Loeillet wird neue Leiterin von Allreal Romandie

    Anne-Marie Loeillet wird neue Leiterin von Allreal Romandie

    Anne-Marie Loeillet (CH, *1961) diplomierte an der Hochschule für Architektur Languedoc-Roussillon und verfügt über einen Master in Stadtplanung der Universität Stuttgart. Sie arbeitete in den letzten 20 Jahren erfolgreich für verschiedene Grossunternehmen und die öffentliche Hand in Deutschland, Frankreich und der Schweiz.

    Seit dem Jahr 2011 war sie als CEO der PCM Opérateur Urbain SA massgebende und treibende Kraft in der Entwicklung und Realisierung des Wohn- und Geschäftsviertels Le Quartier de l’Etang in Genf mit einem Investitionsvolumen von rund CHF 1.4 Milliarden. Anne-Marie Loeillet übernimmt die Funktion von Olivier Plan, der am 15. Oktober 2021 verschiedene Immobiliengesellschaften der in seinem Eigentum stehenden Immosynergies Holding Sàrl an Allreal veräusserte. Neben einem qualitativ erstklassigen Portfolio an Anlageliegenschaften mit einem Wert von rund CHF 500 Millionen und zusätzlichen Entwicklungsliegenschaften, die über ein potenzielles Investitionsvolumen von mehr als CHF 700 Millionen verfügen, erwarb das Unternehmen auch die Generalunternehmung Roof SA.