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  • Minergie und SNBS übernehmen Label für 2000-Watt-Areale

    Minergie und SNBS übernehmen Label für 2000-Watt-Areale

    Das Label für 2000-Watt-Areale verschwindet auf Ende 2023. Darauf haben sich laut einer Mitteilung des Bundesamtes für Energie (BFE) die Anbieter von Labeln für nachhaltige Gebäude in der Schweiz geeinigt. Das Label wurde bisher vom BFE-Programm EnergieSchweiz angeboten.

    Im Gegenzug wird künftig der Verein Minergie auch ein Label Minergie-Areal für solche Areale anbieten, die dem Klimaschutz entsprechen. Das Netzwerk Nachhaltiges Bauen Schweiz als Trägerin des Standards Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) wird das Label SNBS-Areal für die Nachhaltigkeit von Arealen in allen ihren Dimensionen schaffen.

    Auf der Ebene der Gebäudelabel wird es auch künftig den Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK), die verschiedenen Minergie-Kategorien und den SNBS geben.

    Die Träger der verschiedenen Label wollen durch eine Bündelung der Ressourcen eine höhere Wirkung erzielen. „Nachhaltige Immobilien leisten einen grossen Beitrag zum Klimaschutz. Der Trend ist positiv, aber das Potenzial wird längst nicht ausgeschöpft“, wird Marc Mächler, Regierungspräsident Kanton St.Gallen und Präsident des Vereins Minergie, in der Mitteilung zitiert. „Die Label ergänzen sich, werden besser aufeinander abgestimmt und Bauherrinnen und Planende können sich leichter orientieren, welches Label ihren Bedürfnissen entspricht.“

  • Bund unterstützt Sanierungen im gemeinnützigen Wohnungsbau

    Bund unterstützt Sanierungen im gemeinnützigen Wohnungsbau

    Die gemeinnützigen Wohnbauträger der Schweiz verfügen über einen Bestand von knapp 170’000 Wohnungen, informiert der Bundesrat in einer Mitteilung. Viele dieser hauptsächlich in Städten und Agglomerationen gelegenen Wohnungen seien älter als 30 Jahre und genügten den heutigen energetischen Anforderungen nicht mehr, heisst es dort weiter. Ein Sonderprogramm des Bunds soll gemeinnützige Wohnbauträger motivieren, ihre Gebäude nachhaltig zu sanieren.

    Das vom Bundesrat ausgearbeitete Programm sieht dabei die Gewährung von Darlehen in Höhe von bis zu 50’000 Franken pro zu sanierender Wohnung vor. Bei einer Laufzeit von 25 Jahren wird in den ersten zehn Jahren auf die Erhebung von Zinsen verzichtet. Voraussetzung ist, dass die Sanierungsarbeiten den Zustand der Gebäudehülle auf die Stufe B des Gebäudeenergieausweises der Kantone (GEAK) verbessern oder den Minergie-Standard erfüllen.

    Ein ähnliches Programm für den ländlichen Raum wird von der Stiftung für Wohneigentumsförderung (SFWE) aufgelegt, informiert der Bundesrat in der Mitteilung weiter. Hier können jeweils 90’000 Franken pro Wohnung für maximal drei Wohnungen beantragt werden. Gesuche für beide Programme können bei den Dachorganisationen des gemeinnützigen Wohnungsbaus beziehungsweise der SFWE bis Mitte Oktober 2023 eingereicht werden.