Schlagwort: Gebäudetechnologie

  • Finanzierung für Markteintritt in Deutschland gesichert

    Finanzierung für Markteintritt in Deutschland gesichert

    Die viboo AG hat ihre zweite Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen, informiert das 2022 gegründete Unternehmen aus Dübendorf in einer Mitteilung. Dabei wurden von bestehenden und neuen Investierenden insgesamt 3,3 Millionen Euro eingesammelt. Die Ausgründung der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt hat ein Werkzeug für den optimalen Energieeinsatz in Gebäuden entwickelt.

    Viboo will die neuen Mitteil für den anstehenden Eintritt in den deutschen Markt nutzen. Dafür will das Jungunternehmen sein Werkzeug für Energiemanagement zu einem umfassenden Werkzeug für Gebäudemanagement ausbauen. „Wir haben in der Schweiz die Basis gelegt – mit über 40 zufriedenen Kunden, die teilweise bereits im Portfolio-Roll-out sind, und signifikanten Energieeinsparungen im Bestand“, wird viboo-Mitgründer Felix Bünning in der Mitteilung zitiert. „Jetzt gehen wir den nächsten grossen Schritt mit dem Eintritt in unseren ersten EU-Markt, in dem die Kombination aus Energiepreisen und Regulatorik für starken Pull sorgt.“

    Die nun abgeschlossene Finanzierungsrunde wurde von Realyze Ventures aus Köln angeführt. „Mit viboo investieren wir in eine innovative Softwarelösung, die die Dekarbonisierung des Bestandsgebäudesegments vorantreibt und damit einen sehr grossen Markt adressiert“, lässt sich Marnix Roes, Investment Manager bei Realyze Ventures, in der Mitteilung zitieren. Als neue Investorin hat viboo auch die Zürcher Kantonalbank (ZKB) gewinnen können. Diese freue sich darauf, „viboo bei der anstehenden Skalierung zu unterstützen“, erklärt Nicola Leuenberger, Investmentmanager bei der ZKB.

  • Fokus auf smarte und nachhaltige Gebäude

    Fokus auf smarte und nachhaltige Gebäude

    Susanne Seitz ist laut einer Mitteilung die erste Chefin des Geschäftsbereichs Buildings von Siemens Smart Infrastructure. Bisher war sie als Head Sales and Marketing von Siemens Smart Infrastructure unter anderem für die digitale Transformation des Vertriebs und des Marketings auf globaler Ebene zuständig. Davor war sie Mitglied des Group Executive Management von Landis + Gyr. Die Schweizerin hat Umwelttechnik an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich studiert und einen Executive MBA an der Universität St.Gallen erworben.

    Der Geschäftsbereich Buildings bündelt seit dem 1. Oktober alle gebäuderelevanten Bereiche von Siemens. Er verfügt über fast 30‘000 Mitarbeitende weltweit und arbeitet mit einem Ökosystem von Partnern in 60 Ländern zusammen. „Gebäude verursachen mehr als 40 Prozent der jährlichen globalen CO2-Emissionen weltweit und wir haben die Verantwortung, deren Dekarbonisierung voranzutreiben“, wird Matthias Rebellius, Vorstandsmitglied und CEO von Smart Infrastructure, in der Mitteilung zitiert. „Intelligentere Gebäude schaffen Mehrwert für Eigentümer, Nutzer, Betreiber und die gesamte Umwelt.“

    Der neue Geschäftsbereich soll die Führungsposition von Siemens auf dem Gebäudemarkt weiter ausbauen. „Mit innovativer Technologie können wir die Transformation hin zu intelligenteren, selbstständigeren und autonomeren Gebäuden beschleunigen, indem wir die Vorteile von Künstlicher Intelligenz, IT/OT-Konvergenz sowie digitalen Services nutzen“, wird Susanne Seitz zitiert.

    Siemens Smart Infrastructure hat seinen Sitz in Zug.

  • Swisspor baut in Reiden

    Swisspor baut in Reiden

    Swisspor will in Reiden Mehlsecken ein Produktionswerk für mineralische Dämmstoffe und ein Dienstleistungszentrum errichten. Das international tätige Unternehmen mit Sitz in Stans habe sich das vom Kanton Luzern als strategisches Arbeitsgebiet ausgewiesene Areal im Umfang von 200’000 Quadratmetern kaufrechtlich gesichert, informiert die Staatskanzlei Luzern in einer Mitteilung. Die von swisspor geplante Einrichtung eines Gebäude- und Umwelttechnologie-Clusters wird vom Kanton Luzern und der Gemeinde Reiden unterstüzt.

    Für die eigenen Anlagen wird swisspor 145’000 Quadratmeter der Gesamtfläche des Areals nutzen. Die restliche Fläche ist für Forschungseinrichtungen und andere im Bereich Gebäude- und Umwelttechnologie tätige Unternehmungen reserviert. Die Hochschule Luzern will in Reiden Mehlsecken ihre bereits bestehende Zusammenarbeit mit swisspor ausbauen.

    Darüber hinaus sollen weitere branchenverwandte Betriebe und Forschungspartner angeworben werden. Die Koordinierung dafür habe der Switzerland Innovation Park Central übernommen, heisst es in der Mitteilung. Auch die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) sei angesprochen worden.

    „Wir unterstützen die Entstehung eines Gebäude- und Umwelttechnologie-Clusters mit swisspor und der Hochschule Luzern“, wird Regierungsrat Fabian Peter in der Mitteilung zitiert. Der Vorsteher des Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartementes sieht darin einen doppelte Chance für Region und Kanton: „Einerseits entstehen Arbeitsplätze, Innovation und Wertschöpfung und andererseits ermöglicht das Cluster einen Beitrag zur Erreichung unserer Klimaziele.“