Schlagwort: Gebäudeversicherung

  • Gebäudeversicherung Kanton Zürich lässt Index unverändert

    Gebäudeversicherung Kanton Zürich lässt Index unverändert

    Der jährlich erhobene Zürcher Index der Wohnbaupreise ist zwischen April 2020 und April 2021 um 1,1 Prozent auf 1057,7 Punkte gestiegen, erläutert die Gebäudeversicherung Kanton Zürich (GVZ) in einer Mitteilung. Das selbstständige öffentliche Unternehmen wird seinen auf dem Baupreisniveau basierenden Versicherungsindex 2022 dennoch unverändert bei 1025 Punkten halten.

    Zuletzt habe die GVZ ihren Versicherungsindex im Jahre 2009 auf 1025 Punkte angepasst, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Gleichzeitig seien auch die Versicherungswerte der Gebäude im Kanton Zürich revidiert worden. „Die langjährige Konstanz des Indexes ist versicherungstechnisch wünschenswert, weil dies positive Auswirkungen auf die Prämienstabilität hat“, erläutert das Unternehmen.

    Im allgemeinen versichere die GVZ Gebäude zum Neuwert, heisst es in der Mitteilung weiter. Immobilienbesitzende könnten jedoch jederzeit eine Neuschätzung vornehmen lassen. Eine solche biete sich vor allem nach wertsteigernden Investitionen an, um eine allfällige Unterdeckung des Versicherungsschutzes der Immobilien zu vermeiden.

  • Schäden an Häusern liegen bei 650 Millionen Franken

    Schäden an Häusern liegen bei 650 Millionen Franken

    Gebäudeschäden in Höhe von 650 Millionen Franken sind aufgrund der starken Gewitter und Niederschläge in den vergangenen Wochen entstanden. Diese erste Bilanz zieht die Vereinigung Kantonaler Gebäudeversicherungen per 27. Juli, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Die Vereinigung weist darauf hin, dass in 19 der 26 Kantone die Kantonalen Gebäudeversicherungen für die Reparaturkosten aufkommen.

    Sie informiert zudem, dass Hausbesitzer in denjenigen Kantonen, in denen die Kantonale Gebäudeversicherung (KGV) obligatorisch ist, automatisch gegen Elementarrisiken wie Hochwasser und Überschwemmungen versichert seien. „Der Versicherungsschutz der KGV wird auch bei grösseren Ereignissen wie jenen der letzten Wochen vollumfänglich gewährleistet.“

    Die Vereinigung stellt Gebäudeeigentümern zudem Online-Karten zur Verfügung, auf denen sie einsehen können, wie gefährdet ihr Standort beispielsweise durch Hagel, Hochwasser und Oberflächenabfluss ist. Dementsprechend könnten sie diese Naturgefahren bei Um- und Neubauten berücksichtigen.

    Lokale Starkregen hatten Anfang Juli zu Überflutungen geführt. Besonders stark betroffen waren Teile Südwestdeutschlands und Belgien mit zahlreichen Todesopfern und zerstörten Häusern und Strassen. In der Schweiz kam es nur zu Sachschäden. Die Gebäudeversicherung des Kanton Zürich bittet auf ihrer Internetseite dennoch ihre Kunden um Geduld, aufgrund einer „ausserordentlich grossen Anzahl eingehender Schadenmeldungen“.