Schlagwort: Gebirgskantone

  • Swiss TPH eröffnet Neubau im BaseLink-Areal

    Swiss TPH eröffnet Neubau im BaseLink-Areal

    Das Swiss TPH vereint seine bisher auf sieben Liegenschaften verteilten Abteilungen in einem Neubau auf dem BaseLink-Areal. Am 1. April ist das von den Basler Architekten Kunz und Mösch realisierte Gebäude namens Belo Horizonte offiziell eröffnet worden. Auf fünf Geschossen bietet es auf einer Fläche von rund 13’000 Quadratmetern 725 moderne Arbeits- und 150 Laborplätze. Insgesamt sollen auf dem Areal laut einer Medienmitteilung bis zu 10’000 neue Arbeitsplätze entstehen.

    In ihrer Ansprache hat Staatssekretärin Martina Hirayama gesagt, „das Institut leistet einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheit der Menschen in der Schweiz und auf der ganzen Welt und treibt die Innovation voran“. Den Angaben zufolge ermöglicht der Neubau „attraktive Formen der interdisziplinären Zusammenarbeit, um globale Herausforderungen anzunehmen und Lösungsansätze partnerschaftlich anzugehen“.

    Der Direktor des Swiss TPH, Jürg Utzinger, bezeichnete die Eröffnung als einen historischen Tag für das Swiss TPH: „Knapp 80 Jahre nach unserer Gründung – ursprünglich als dreijähriges Provisorium angedacht – dürfen wir dieses tolle Gebäude unser neues Zuhause nennen.“ Damit sei „die Transformation vom ,Tropeli‘ zum ,Swiss TPH‘ vollbracht und wir können unsere Mission noch konsequenter vorantreiben“.

    Das neue Swiss TPH ist laut Nicole Nüssli-Kaiser, Gemeindepräsidentin von Allschwil, „eine wichtige Ankerinstitution“ im BaseLink-Areal, dem aufstrebenden Life Science-Cluster. Er liegt in direkter Nachbarschaft zum Switzerland Innovation Park Basel Area Main Campus, der im Herbst 2022 eröffnet wird. Dort haben sich Unternehmen wie Abbott, Basilea Pharmaceutica, Idorsia, Johnson&Johnson und Skan angesiedelt.

  • Gebirgskantone bestehen auf Eigenmietwert

    Gebirgskantone bestehen auf Eigenmietwert

    Die Regierungskonferenz der Gebirgskantone Uri, Obwalden, Nidwalden, Glarus, Appenzell Innerrhoden, Graubünden, Tessin und Wallis (RKGK) spricht sich gegen die vom Bundesrat geplante Abschaffung des Eigenmietwerts auch für Zweitwohnungen aus. Sie hätte einen Einnahmeausfall von rund 200 Millionen Franken jährlich zur Folge, erläutert die RKGK in einer Mitteilung. Gegen die geplante Abschaffung des Eigenmietwerts bei Hauptwohnungen hat die RKGK dagegen keine Einwände.

    Die Gebirgskantone seien bereits durch das Zweitwohnungsgesetz von einschneidenden wirtschaftlichen Auswirkungen getroffen, schreibt die RKGK weiter. Hier sehen die Gebirgskantone im Gegensatz zum Bundesrat weiteren Handlungsbedarf. Konkret sollen Bestimmungen geändert werden, „deren Anwendung zu objektiv stossenden Ergebnissen führen oder ungenügenden Spielraum für innovative Lösungen belassen“.

    Auch bei der vom Bundesrat verabschiedeten Botschaft zur Stromversorgung mit erneuerbaren Energien fordert die RKGK Nachbesserungen. Unter anderem wollen die Gebirgskantone das geltende Wasserzinsmaximum verlängert haben. Bei durch die Klimapolitik steigenden Strompreisen seien die Elektrizitätsgesellschaften auch weiterhin „problemlos in der Lage, den heutigen Wasserzins zu bezahlen“, argumentiert die RKGK.

    Des Weiteren kritisiert die RKGK das Vorgehen beim Postorganisationsgesetz: Hier sei der Bundesrat mit einer Botschaft vorgeprescht, ohne die Ergebnisse einer von ihm selbst eingerichteten Expertenkommission abzuwarten. Die zuständige Kommission im Ständerat hat ihre Beratungen jedoch bis zur Vorlage der Ergebnisse vertagt. „Vor diesem Hintergrund ist es auch in keiner Weise tolerierbar, wenn die Post ihre Dienstleistungen bereits im Vorfeld der politischen Diskussion laufend weiter abbaut“, meint die RKGK.