Schlagwort: Gelände

  • AEW installiert Fernwärme am Mutschellen

    AEW installiert Fernwärme am Mutschellen

    Die Aargauer Energieversorgerin AEW Energie hat gemäss einer Medienmitteilung Pläne zum Bau einer Heizzentrale für das Mutschellengebiet auf dem Werkareal der Sika in Widen. Private und gemeindeeigene Abnehmer im Wärmeverbund rund um den Mutschellenpass sollen über ein Fernwärmenetz mit nachhaltiger Energie versorgt werden. Angeschlossen sind die Gemeinden Widen, Berikon AG und Rudolfstetten-Friedlisberg AG.

    Das Nahwärmekonzept sieht überwiegend regional gewachsenes Holz zur Gewinnung der Wärme vor. Die Installation einer modernen und emissionsarmen Anlagentechnik soll der Bildung einer Dampffahne vorbeugen.

    Mit der Sika Schweiz AG, der Anlagestiftung Turidomus und weiteren Eigentümern seien Absichtserklärungen unterzeichnet worden. Mittels einer Umfrage wird das Interesse seitens der Bevölkerung an einer Fernwärmelösung abgefragt.

  • ETH-Campus Hönggerberg entwickelt sich weiter

    ETH-Campus Hönggerberg entwickelt sich weiter

    Der Kernauftrag der ETH Zürich ist die Lehre und Forschung sowie der Transfer von Wissen in die Wirtschaft und Gesellschaft. Eine zeitgemässe Infrastruktur ist ein Schlüsselfaktor dafür. Um der steigenden Anzahl an Studierenden und Forschenden gerecht zu werden und den nötigen Raum für neue Forschungsgebiete und innovative Unterrichtsmethoden zu schaffen, arbeitet die ETH Zürich an der Weiterentwicklung ihrer Hauptstandorte Zürich Zent-rum und Zürich Hönggerberg. Mit Blick auf den künftigen Raumbedarf spielt der Campus Hönggerberg eine zentrale Rolle. Als Grundlage für seine Weiterentwicklung erarbeitete die ETH Zürich zusammen mit der Stadt und dem Kanton Zürich den Masterplan «Campus Hönggerberg 2040». Er beschreibt das langfristig angestrebte räumliche Entwicklungsziel. Die bauliche Verdichtung und Weiterentwicklung des Campus sollen die heutigen Gegebenheiten des Areals wie etwa die sensible Einbettung im Naherholungsgebiet sowie denkmalgeschützte Gebäude und Gärten wahren und nur entsprechend dem sich abzeichnenden Bedarf erfolgen. In den nächsten Jahren entstehen unter anderem ein Neubau für die Quantenphysik, ein Rechenzentrum sowie ein Zentrum für studentische und unternehmerische Initiativen. Ebenso wird die zentrale Wolfgang-Pauli-Strasse als wichtiges Masterplan-Element saniert und aufgewertet. Bis zum vollständigen Ausbau des Campussind bei rund einemDutzendder Gebäude einUmbau, Neubau, eine Erweiterungoder Sanierung geplant, dabei sind vier neue Hochpunkte vorgesehen. Diverse Grünflächen sollen erweitert werden. Mit dem neuen Masterplan knüpft die ETH an den bisherigen Masterplan «Science City» von 2005 an. Die ETH Zürich möchte ihren Campus nachhaltig entwickeln und dies auf verschiedenen Ebenen: ökologisch, ökonomisch und sozial. Unter anderem will sie der Klimaneutralität einen grossen Schritt näherkommen und setzt dafür auf Energieversorgung ohne fossile Energieträger. Ein zentrales Element dabei ist der Ausbau des heutigen Energienetzes. Auch in Bezug auf nachhaltiges Bauen, Lokalklima, Biodiversität sowie Retention und Entwässerung sind Projekte geplant. Die ETH Zürich ist für die Weiterentwicklung des Campus mit internen und externen Interessensgruppen im Dialog und bindet punktuell ausgewählte Personen partizipativ ein.

    Attraktive Freiräume sollen für eine hohe Aufenthaltsqualität sorgen und die Biodiversität auf dem Campus unterstützen.

    Um die umgebende Landschaft zu schützen, wird der Campus nach innen entwickelt und im bestehenden Areal verdichtet. Eine begrünte Ringstrasse rund um den Campus versinnbildlicht diese Entwicklung und dient als Übergang vom Campus zur Landschaft. Attraktive Freiräume sollen für eine hohe Aufenthaltsqualität sorgen und die Biodiversität auf dem Campus weiter fördern. Der Campus soll mit umweltfreundlichen Transportmitteln wie ÖV oder Velo gut erreichbar sein. Zur Entlastung der lokalen öffentlichen Verkehrsmittel verkehrt für ETH-Angehörige zwischen dem Campus Hönggerberg und dem Campus Zent-rum bereits heute ein direkter elektrisch betriebener Bus, der sogenannte eLink. Weitere lokale Angebote wie Bike Sharing sind vorhanden und werden laufend ausgebaut. Der heutige Stadtquartiercharakter des Campus soll weiter verstärkt werden. Die zentrale Wolfgang-Pauli-Strasse wird zu einer belebten und grünen Flaniermeile mit vielseitigen Erdgeschossnutzungen für die Öffentlichkeit werden. Auch die zentrale «Piazza» gewinnt zukünftig an Bedeutung und soll zu Begegnungen und Austausch einladen.

  • Ziegler-Areal auf dem Weg zum Wohnquartier

    Ziegler-Areal auf dem Weg zum Wohnquartier

    Das Ziegler-Areal soll gemäss heutiger Planung zu einem vielfältigen Quartier mit Schwerpunkt Wohnen entwickelt werden. Seit der Spitalbetrieb auf dem Areal im Jahr 2015 eingestellt wurde, sorgt die Stadt Bern als Grundeigentümerin mit verschiedenen Zwischennutzverträgen für Leben und Vielfalt auf dem Gelände. Insgesamt steht heute eine Nutzfläche von rund 23’000 Quadratmeter zur Verfügung.

    So betreibt die Firma ORS Service AG im Auftrag des Staatssekretariats für Migration (SEM) das einstige Bettenhochhaus als Empfangs- und Verfahrenszentrum. Der Kanton Bern zeichnet als Mieter der Räumlichkeiten des Renferhauses verantwortlich und stellt diese der Medizinischen Fakultät der Universität Bern zur Verfügung. Büroräumlichkeiten und eine Wohnung sind im Haus Bellevue untergebracht. Zur Wohnnutzung dient auch das Personalhaus 2 sowie das Wohnhaus Kirchbühl.

    Der Verein Boulissima betreibt im Personalhaus Ost/West eine IndoorBoule-Anlage, während der Verein Ziegler-Freiwillige im Personalrestaurant ein Begegnungszentrum für Quartierbewohnende und Asylsuchende geschaffen hat. Ansonsten wird das Gebäude vom Hostel77, der Geschäftsstelle des Vereins «Helvetiarockt», als Studentenwohnheim und von der Quartierküche Ziegler genutzt. Hierbei handelt es sich um die erste Quartierküche der Stadt Bern, die seit dem Beginn des Schuljahres 2019/20 insgesamt 19 Tagesschulen und Kitas mit Mahlzeiten versorgt.

    Das Leitbild für die Entwicklung des Ziegler-Areals wurde in Partizipation mit den verschiedenen Anspruchsgruppen erarbeitet. Auf Grundlage dieses Leitbilds wird eine Areal- und Nutzungsstrategie entwickelt. Diese soll den zuständigen politischen Gremien Anfang 2023 zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Die Volksabstimmung zur Planungsvorlage dürfte frühestens 2028 stattfinden.

    Das Areal grenzt direkt an die Gemeinde Köniz an. In unmittelbarer Umgebung liegen der Naherholungsraum Gurten und dessen Talstation. Das Gelände ist durch die Buslinien 19, 22 und 29 bereits heute gut erschlossen. Ein mögliches zukünftiges Wohnareal soll sich sorgfältig in sein Umfeld einfügen und dank vielfältigen Nutzungen – die sich mitunter aus den der-zeitigen Zwischennutzungen ergeben können – zu einem belebten Ort werden.