Schlagwort: Gemeinderat

  • Stadt Dietikon bewilligt Kredit über 83 Millionen Franken für Schulsanierung

    Stadt Dietikon bewilligt Kredit über 83 Millionen Franken für Schulsanierung

    Das Parlament der Stadt Dietikon hat bei seiner Sitzung am 4. Mai einen Ausführungskredit in Höhe von 83’372’746 Franken für das Schulhaus Wolfsmatt bewilligt. Damit können Sanierung und Erweiterung des in die Jahre gekommenen Gebäudes im nächsten Jahr beginnen, heisst es in einer Medienmitteilung. Voraussetzung ist, dass die stimmberechtigten Dietiker im September ebenfalls zustimmen.

    Das Gebäude entstand 1962 als typische Pavillonschule der 50er- und 60er- Jahre und ist inzwischen stark sanierungsbedürftig. Die denkmalgeschützte Anlage entspricht weder gesetzlichen noch den Anforderungen an modernen Unterricht oder der gestiegenen Schülerzahl. Daher soll sie saniert und um zwei Primarklassenzüge, Gruppen-, Hort- und Mehrzweckräume sowie eine Turnhalle erweitert werden. Die Bestandsbauten sollen 2028 bezogen werden können.

    Die entsprechende Planung stammt von einem Generalplanerteam unter Federführung des Zürcher Architekturbüros Bünzli Courvoisier. Es hatte den Projektwettbewerb der Stadt vor vier Jahren unter insgesamt 59 Einreichungen gewonnen. Das Siegerprojekt namens Im Grünen nimmt sowohl aus ökonomischer als auch aus ökologischer Sicht „einen Spitzenplatz unter den Wettbewerbsbeiträgen ein“, heisst es in einer Medienmitteilung. So sollen die Neubauten nach dem Baustandard Minergie-ECO zertifiziert werden. Bei den Baukosten gehörte es zu den günstigsten.

    Im Grünen behält den Grundgedanken einer Pavillonschule bei. Die geschlossene architektonische Gesamtwirkung bleibt bestehen. Erweiterungsbauten ergänzen das bestehende Ensemble in südlicher Richtung. Parallel zur Vogelaustrasse sollen die Neubauten einen neuen zweiten Zugang zur Schulanlage bilden. Der begrenzt vorhandene Freiraum wird erhalten.

  • Spreitenbacher Gemeindehaus wird am 12. August eröffnet

    Spreitenbacher Gemeindehaus wird am 12. August eröffnet

    Der Neubau des Gemeindehauses in Spreitenbach ist laut einer Medienmitteilung im Zeitplan. Das neue Gebäude soll der Bevölkerung in einer Eröffnungsfeier am Samstag, 12. August, zwischen 11 und 16 Uhr vorgestellt werden, heisst es in den jüngsten Mitteilungen aus den Verhandlungen des Gemeinderats. Derzeit werde der Innenausbau realisiert. Dazu werden aktuell die Bodenbeläge verlegt, die Schreiner- und Metallbauarbeiten sowie die Malerarbeiten ausgeführt und die Inbetriebnahme der Haustechnik vorbereitet.

    Die Übergabe des neuen Gemeindehauses wird pünktlich Ende Juni 2023 erfolgen können, wie im Terminplan vorgesehen. Der Bezug durch die Verwaltungsabteilungen ist im Anschluss gegen Ende August 2023 geplant.

    Der Baukredit über 13,65 Millionen Franken für den Neubau war an der Einwohnergemeindeversammlung vom 26. November 2019 genehmigt worden. Der erste Spatenstich erfolgte im Januar 2022. Zum Hintergrund teilten die den Bau ausführenden fsp Architekten aus Spreitenbach damals mit, das neue Verwaltungsgebäude sei für eine Bevölkerungszahl von 15‘000 ausgelegt. Beim Bau des alten Gemeindehauses 1964 hatte Spreitenbach noch rund 9000 Einwohnerinnen und Einwohner. Heute sind es über 12’000.

    Die Gemeinde Spreitenbach unterstützt die Volkshochschule Spreitenbach seit Jahren mit einem Beitrag, heisst es zudem in einer eigenen Mitteilung. Der Gemeinderat habe unter Mitwirkung der Ortsbürgerkommission den Beitrag für das Jahr 2023 auf 7500 Franken erhöht. Im Rahmen des Budgets 2024 soll der jährliche Beitrag auf 10‘000 Franken steigen.

  • Schulanlage Brunnenhof soll bis 2029 erweitert werden

    Schulanlage Brunnenhof soll bis 2029 erweitert werden

    Im Mai 2022 genehmigten die Stadtzürcher Stimmberechtigten an der Urne die finanziellen Mittel für den Einbau einer Sekundarschule im ehemaligen Radiostudio Brunnenhof in Zürich-Unterstrass. Seit November werden Mittel-, Ost- und Turmtrakt des rund 90-jährigen Gebäudes für den Tagesschulbetrieb mit 15 Schulklassen umgebaut. Nach Inbetriebnahme der Schule 2025 soll die Schulanlage weiterwachsen: Die Stadt plant, in einer zweiten Etappe zwischen 2027 und 2029 den Westtrakt unter anderem durch einen Neubau für weitere 6 Klassen und 2 Einfachsporthallen zu ersetzen. Im Aussenraum ist zudem ein Allwetterplatz mit sportfunktionalen Eigenschaften vorgesehen, der ausserhalb der schulischen Betriebszeiten auch dem Quartier zur Verfügung stehen soll.

    Die Schule Brunnenhof wird dereinst von Schüler*innen aus den Schulkreisen Glattal und Waidberg besucht, wo aufgrund der dynamischen Bevölkerungsentwicklung in den kommenden Jahren mit einer starken Zunahme von Schüler*innen auf Sekundarstufe gerechnet wird. Das vorliegende Bauvorhaben reiht sich denn auch in eine Vielzahl von laufenden und geplanten Massnahmen ein, mit denen die Stadt den gestiegenen Schulraumbedarf in den beiden Schulkreisen decken wird.

    Für die Durchführung eines Wettbewerbs und die Ausarbeitung des Bauprojekts bis Ende 2025 beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat neue einmalige Ausgaben von 3,87 Millionen Franken.