In der Bostudenzelg liegt eine der letzten zusammenhängenden unbebauten Bauzonen der Stadt Thun. Für das Areal, das zur Hälfte in städtischem Eigentum und zur Hälfte im Eigentum der Frutiger AG und der Bernischen Pensionskasse (BPK) liegt, ist eine gemeinsame Vision der Eigentümerschaft für modernes Wohnen entstanden. Das innovative Wohnprojekt schafft dringend benötigten Wohnraum für alle Generationen, wobei die städtischen Entwicklungsziele beispielhaft umgesetzt werden.
Einzigartiger «Freiraum» als Vision
Die Basis der Arealentwicklung bildet das Richtprojekt, das auf dem Siegerprojekt «Freiraum» beruht, welches aus dem Ideenwettbewerb (SIA 142) hervorging. Das Herzstück bildet ein grosszügiger Park, um den sich die Gebäude ringförmig anordnen, was das gemeinschaftliche Wohngefühl «im Grünen» fördern soll. Das Wohnprojekt legt grossen Wert auf eine sorgfältige Einbettung ins Quartier sowie eine gute Vernetzung und Gestaltung der vom motorisierten Verkehr befreiten Aussenräume.
Hochwertige Innenentwicklung
Dem Zusammenwirken zwischen der Bebauung und dem Freiraum sowie dem haushälterischen Umgang mit dem Boden wird viel Bedeutung beigemessen. Mit verschiedenen Gebäudehöhen werden Akzente und Dynamik in die Quartiergestaltung gebracht sowie die Eingänge zum neuen Areal hervorvorgehoben.
Ein attraktives und lebendiges Wohnquartier
Das Wohnprojekt fokussiert auf vielseitige und gesellschaftlich durchmischte Wohnformen für alle Bedürfnisse. Darüber hinaus bietet das Projekt Raum für weitere mögliche Nutzungen wie einen Kindergarten oder eine Kindertagesstätte, ein Alterswohn- und Pflegeheim sowie öffentliche Räume und einen Quartiertreffpunkt. Auch Gewerbeflächen und gemeinnütziger Wohnungsbau sind Teil der Planung. Dieser Nutzungsmix sorgt für die Attraktivierung und Belebung des Wohnquartiers.
Mobilitäts- und Verkehrskonzept
Aspekten der Nachhaltigkeit sowie zukunftsgerichteter und umweltfreundlicher Mobilität werden grosse Beachtung geschenkt. Mit der neuen Überbauungsordnung wird ein Betriebskonzept Mobilität eingefordert, das Lösungen zur Reduktion des Verkehrsaufkommens bietet und somit die Lebensqualität im Quartier steigert.
Einbezug der Öffentlichkeit
Der angemessene Einbezug der Quartierbevölkerung sowie weiterer Interessensgruppen ist den Planungspartnerinnen im gesamten Prozess ein grosses Anliegen. Die Bevölkerung hatte bislang die Möglichkeit, ihre Meinungen und Vorschläge zur neuen Überbauungsordnung im Rahmen der öffentlichen Mitwirkung abzugeben. Zugleich steht eine frühe und enge Zusammenarbeit mit den potenziellen gemeinnützigen Baurechtnehmenden im Vordergrund. Weitere partizipative Entwicklungsformate des Areals sind im Zusammenhang mit der Baurechtsvergabe und gestützt auf das ein Partizipationskonzept vorgesehen.
Weitere Schritte
Nach der bereits erfolgten öffentlichen Mitwirkung und der Vorprüfung durch den Kanton wird die neue Überbauungsordnung öffentlich aufgelegt. Zudem wurde der Prozess zur Vergabe der städtischen Baufelder im Baurecht gestartet. In einem nächsten Schritt werden die Architekturwettbewerbe vorbereitet. Zugleich treiben die Frutiger AG und die Bernische Pensionskasse die Ausarbeitung ihres Bauprojekts voran. Die Umsetzung erfolgt in mehreren Etappen.
Fazit
Dieses Projekt in Thun zeigt exemplarisch, wie eine sorgfältige, partnerschaftliche und integrale Planung sowie zukunftsorientierte und innovative Entwicklung eines Wohnbauareals konkrete Mehrwerte in die umliegenden Quartiere bringt, indem eine hohe städtebauliche Qualität der Bauten und Aussenräume gewährleistet und für einen angemessenen Einbezug der Bevölkerung, Interessensgruppen sowie Partner gesorgt wird.
Schlagwort: Gemeinschaftsgefühl
-

Zukunftsgerichtetes Wohnen in der Bostudenzelg
-

Global Real Estate Run: Globaler Event für Innovation und Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft
Im Homeoffice fällt langsam aber sicher so manchem die Decke auf den Kopf. Auch wenn Corona weiterhin verlangt, Distanz zueinander zu wahren, wird es Zeit für etwas Gemeinschaftsgefühl. Aus diesem Grund lanciert die Initiative Global Real Estate Run einen Lauf für jedermann.
Am 30. April 2021 gilt es in einem Zeitfenster von 24 Stunden 6 Kilometer zu absolvieren: Ob rennen, laufen oder spazieren ist jedem Teilnehmenden freigestellt. Mitmachen kann jeder – auf der ganzen Welt. Der Lauf ist selbstverständlich 100 Prozent coronakonform: Die 6 Kilometer werden ortsunabhängig auf einer Strecke eigener Wahl absolviert. Für die Teilnahme ist eine Registration auf der Webseite Globalrealestaterun.com notwendig. Danach erhält jeder Teilnehmer/jede Teilnehmerin Zugang zu einer geogetaggten App, die mit anderen Running-Apps kompatibel ist.
Nebst dem Gemeinschaftsgefühl und dem Gesundheitsaspekt möchten die Initianten vor allem auf Innovation und Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft aufmerksam machen. Die Immobilienbranche ist derzeit für rund 30 Prozent aller CO2-Emissionen verantwortlich. Dieser Anteil muss schnell und effizient reduziert werden. Und jeder kann etwas dazu beitragen. Denn Nachhaltigkeit ist kein lokales, sondern ein globales Thema. Genau wie der Global Real Estate Run.
Selbstverständlich haben sich auch die Initianten Nachhaltigkeit auf die Fahne geschrieben: Dank dem Engagement der Hauptsponsoren Homegate, SPG Intercity Zurich AG und PropTechMarket kann für jeden Teilnehmer einen Baum gepflanzt werden. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit qualifizierten Organisationen in geeigneten Regionen und unter fairen Bedingungen. Das Ziel: Möglichst viele Leute dazu zu bewegen, am 30. April die 6 Kilometer zu absolvieren – und somit möglichst viele Bäume zu pflanzen.
Mitmachen können Einzelpersonen, Familien, aber auch Teams und ganze Unternehmen. Mitarbeitenden und Kunden kann damit Abwechslung und Ablenkung geboten werden. Für Unternehmen und Teams gibt es deshalb spezielle Event-Pakete. Für Privatpersonen ist die Teilnahme kostenlos – ein freiwilliger Betrag darf nach eigenem Ermessen gerne dazugegeben werden.
Um die Zeit bis zum 30. April zu verkürzen, schalten die Initianten auf Globalrealestaterun.com laufend spannende und informative Beiträge zu den Themen Innovation und Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft auf. Darunter ist beispielsweise eine Checkliste, wie Privatpersonen Energie sparen können.