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  • Landis AG ist neue Aktionärin bei der Limmatstadt

    Landis AG ist neue Aktionärin bei der Limmatstadt

    Die Landis AG engagiert sich neu als Aktionärin der Standortförderung Limmatstadt AG. Das Unternehmen bezeichnet sich auf seiner Internetseite selber als ein innovatives Planungs- und Ingenieurbüro mit Hauptsitz in Geroldswil und Zweigbüros in Brüttisellen im Glattal und in St.Gallen. Das Angebot an die Kunden reiche von Infrastrukturbau und Immobilienentwicklung, Baurecht und Raumentwicklung bis zum Gemeindeingenieurwesen.

    Auf der Internetseite der Standortförderung wird Geschäftsführer Thomas Brocker mit einem deutlichen regionalen Bekenntnis zitiert: „Die Landis AG ist stolz darauf, Teil eines informellen Netzwerks von Partnerfirmen wie die Limmatstadt AG zu sein.“ Die Landis AG wolle für ihre Kunden „erfolgreich und partnerschaftlich tätig sein.“ Das Motto der 1961 als „Bauingenieurunternehmung Hans Landis AG“ gegründeten Firma laute „Kompetenz durch Erfahrung und Engagement“, wird Brocker weiter zitiert.

    Im Firmenportrait auf der Internetseite wird dargestellt, wie das Unternehmen seit der Gründung durch Hans Landis 1961 zu dem heutigen Planungs- und Ingenieurbüro mit rund 30 Fachleuten in den verschiedenen Bereichen der angebotenen Dienstleistungen gewachsen ist. Felix Stephan übernahm die Landis AG im Januar 2006 von Jürg Marti und wurde gleichzeitig Geschäftsführer. Im April 2009 wurde die im gleichen Segment tätige Ingenieurfirma Geser Partner Bauingenieure AG in Wangen-Brüttisellen als 100-prozentige Tochter übernommen und im Juli 2014 definitiv in die Landis AG fusioniert.

    Am 1. April 2019 nahm der damalige Abteilungsleiter Immobilienentwicklung Thomas Brocker zusammen mit der bisherigen Geschäftsleitung die Geschicke der Firma in die Hand, heisst es auf der Seite der Landis AG. Im Oktober 2020 ist die Landis AG in grössere Räumlichkeiten an der Steinhaldenstrasse  in Geroldswil umgezogen.

  • Projekt Baufeld Hotel in Geroldswil ist gesichert

    Projekt Baufeld Hotel in Geroldswil ist gesichert

    Mit mehr als 60 Prozent haben die Geroldswiler und Geroldswilerinnen einen Zusatzkredit von 650‘000 Franken bewilligt, der den 2017 zu knapp bemessenen Projektierungskredit auf rund 2,6 Millionen Franken erhöht. Damit kann die Arbeit am Projekt weitergehen. Entstehen soll eine Zentrumsüberbauung mit Unterniveaugarage, einem Grossverteiler im Sockelgeschoss und Wohnungen in den Obergeschossen. Für die Bewilligung der zusätzlichen Mittel stimmten laut Medienmitteilung der Gemeinde Geroldswil 872 Stimmberechtigte. Dagegen standen 559 Nein-Stimmen bei einer Stimmbeteiligung von 50,45Prozent.

    Die Pachtverträge für das Hotel Geroldswil sowie die Pizzeria am Dorfplatz sind befristet und laufen am 31. Dezember 2021 aus, hatte die Gemeinde bei der Vorstellung des Projekts mitgeteilt. Aufgrund einer Wirtschaftlichkeits- und Machbarkeitsstudie sollen die beiden Geschosse mit den Hotelzimmern in Wohnungen umgenutzt werden. Als Ergänzung soll im nordwestlichen Grundstücksteil ein Neubau mit Familienwohnungen als sogenannter Punktbau erstellt werden. Der heutige Gemeindesaal soll abgebrochen und durch einen neuen, modernen und gut ausgerüsteten Gemeindesaal als Verbindungstrakt zwischen dem heutigen Hotel Geroldswil und dem Mehrfamilienhaus realisiert werden. Am Dorfplatz sollen ein bis zwei Gastronomiebetriebe Platz finden, hiess es dort weiter.

    Der parteilose Gemeindepräsident Michael Deplazes wird in einem Artikel der „Limmattaler Zeitung“ zitiert: „Die Stimmbürger erkennen die Notwendigkeit des Projekts und verstehen, weshalb wir in altersgerechte Wohnungen und in einen Neubau investieren.“  Die Planer und Architekten können laut Deplazes nun ihre Arbeit wieder aufnehmen: „Wir haben bis zur Genehmigung des Zusatzkredits einen Projektstopp verhängt, weil wir nicht Geld ausgeben können, das wir gar nicht haben.“

    Die nächste Urnenabstimmung findet am 13. Juni 2021 statt. Dann soll das Volk über den Baukredit befinden. „Wir rechnen mit schätzungsweise 26 Millionen Franken“, sagte Deplazes.