Schlagwort: Gesamtrevision

  • Dietikon stellt neue Bau- und Zonenordnung vor

    Dietikon stellt neue Bau- und Zonenordnung vor

    Die Bau- und Zonenordnung der Stadt Dietikon wird einer Gesamtrevision unterzogen. Am 31. Oktober 2024 hat die Stadt der Bevölkerung die Gesamtrevision vorgestellt. Die BZO regelt, was, wo und wie in Dietikon künftig gebaut werden kann. Die Revisionsvorlage liegt laut Medienmitteilung bis zum 23. Dezember öffentlich auf. Während dieser Frist seien alle Interessierten eingeladen, schriftlich Stellung zu nehmen und ihre Anregungen einzubringen, heisst es in der Mitteilung der Stadt.

    Die kommunale Bau- und Zonenordnung stammt aus dem Jahr 1987. Im Herbst 2022 wurde der behördenverbindliche kommunale Richtplan von Dietikon genehmigt. Das und Vorgaben wie das neue Planungs- und Baugesetz des Kantons Zürich waren Anstoss für die Revision.

    Mit der vorliegenden BZO-Gesamtrevision schaffe die Stadt die strategischen und baurechtlichen Rahmenbedingungen für die Erneuerung und Weiterentwicklung der heutigen Siedlungsstruktur, heisst es in der Stadt-Mitteilung. Auf Erhöhung der baulichen Dichte und damit Veränderung der Siedlungsstruktur in den äusseren Wohnquartieren wird zum Schutz der durchgrünten und einheitlichen Strukturen verzichtet. Stattdessen geht es um Entwicklung der zentralen und mit dem Öffentlichen Verkehr erschlossenen Gebiete wie Stadtzentrum oder Stadtboulevard.

    Die angestrebte Entwicklung solle nicht einfach mehr Raum für Bewohnende und Beschäftigte bieten, sondern auch zu einer höheren Siedlungsqualität beitragen, heisst es von der Stadt. Es gibt verschiedene Vorgaben zu privaten Frei- und Erholungsräumen sowie Massnahmen zur Förderung der Biodiversität und Verbesserung des Stadtklimas.

  • Stadt Baden startet Revision der Nutzungsplanung

    Stadt Baden startet Revision der Nutzungsplanung

    Mit der Startveranstaltung am Samstag, 29. Mai, beginnt die Mitwirkung der Badenerinnen und Badener an der Revision der Nutzungsplanung der Stadt Baden. Diese Revision soll laut Medienmitteilung in mehreren Phasen ablaufen und bis 2025 ein Ergebnis bringen, das dann dem Einwohnerrat und dem Regierungsrat zur Genehmigung vorgelegt wird.

    Nach 25 Jahren, in denen verschiedene Teilrevisionen stattgefunden haben, sei es an der Zeit, eine Gesamtrevision vorzunehmen, heisst es in der Mitteilung. Dabei geht es um die bauliche Entwicklung angesichts des erwarteten Wachstums und die Wirkungen auf Siedlung, Verkehr und Freiraum. Richtschnur für die Gesamtrevision bildet das Raumentwicklungskonzept 2040 der Stadt Baden. Der Richtplan des Kantons Aargau prognostiziert für die Stadt Baden von 2013 bis 2040 ein Bevölkerungswachstum von plus 34 Prozent oder 6330 Personen. Gleichzeitig ist Baden in der Richtplankarte als wirtschaftlicher Entwicklungsschwerpunkt von kantonaler Bedeutung aufgeführt.

    Die Bevölkerung soll bei der Revision der Nutzungsplanung aktiv mit einbezogen werden, heisst es in der Mitteilung. Unter dem Motto „Baden wird“ finden regelmässig Informationsanlässe, Dialogveranstaltungen, Spaziergänge und Workshops statt.  Alle Informationen zur Teilnahme finden sich auf der seit Mittwoch freigeschalteten Internetseite wiewird.baden.ch.

    Die Revision der Nutzungsplanung befindet sich aktuell in der ersten Phase, die in diesem Frühling Ablauf und Grundlagen festlegt. In der zweiten, gut zweijährigen Phase wird der Entwurf der neuen Nutzungsplanung erstellt. In der dritten Phase ab 2023 findet die formelle Mitwirkung und öffentliche Auflage statt, mit der Möglichkeit, Eingaben und Einwendungen zu machen. Abgeschlossen wird die dritte Phase durch die Verabschiedung der Nutzungsplanungsrevision durch den Stadtrat, wird in der Medienmitteilung erläutert. In Phase vier genehmigt der Einwohnerrat und der Regierungsrat die revidierte Nutzungsplanung.