Schlagwort: Gesamtverkehrskonzept

  • Gesamtverkehrskonzept 2040 für Raum Baden

    Gesamtverkehrskonzept 2040 für Raum Baden

    Nach einem intensiven Planungs- und Partizipationsprozess von 2022 bis 2024 hat die Behördendelegation ein Gesamtverkehrskonzept beschlossen, das die Mobilität in der Region Baden nachhaltig verbessern soll. Der Massnahmenfächer mit Zeithorizont 2040 sieht unter anderem den Ausbau des öffentlichen Verkehrs mit Busbevorzugung und optimierten Knotenpunkten vor.

    Für den Fuss- und Veloverkehr werden das Velonetz erweitert und zusätzliche Veloabstellplätze geschaffen. Im Bereich Strassennetz sind kurzfristige Massnahmen am Brückenkopf Ost sowie Verbesserungen entlang der Bruggerstrasse in Baden geplant. Gleichzeitig soll die Aufwertung von Ortsdurchfahrten und die Stärkung von Quartieren als „Stadt der kurzen Wege“ den Stadt- und Freiraum fördern. Zudem sollen durch ein gezieltes Mobilitätsmanagement die Verkehrsnachfrage durch Gemeinden und den Kanton besser gesteuert werden. Auch langfristige Optionen für die Zeit nach 2040 wurden berücksichtigt.

    Neben den kurzfristigen Massnahmen wurden auch Optionen für die Zeit nach 2040 diskutiert. Dazu gehören die Trasseesicherung für wichtige ÖV-Korridore und mögliche Massnahmen für den Brückenkopf Ost.

    Zentrumsentlastung als zentrale Komponente
    Die Variante „ZEL lang +“, eine Strassenentlastungsoption mit Umfahrung von Untersiggenthal, wurde ebenfalls als langfristige Option beschlossen. Die Umsetzung dieser Variante soll geprüft werden, sobald die Wirkungskontrolle der ersten Massnahmen Bedarf aufzeigt.

    Partizipation und breiter Konsens
    Das Konzept wurde in einem partizipativen Verfahren erarbeitet, das unter anderem Mobilitätskonferenzen, Online-Partizipationen und Begleitgruppensitzungen umfasste. Die breite Einbindung von Gemeinden, Fachleuten und der Bevölkerung führte zu einem konsensfähigen Massnahmenpaket, das nun schrittweise umgesetzt werden soll.

    Mit dem verabschiedeten Gesamtverkehrskonzept 2040 legt die Region Baden eine Grundlage für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Mobilitätsentwicklung. Die koordinierten Massnahmen fördern den öffentlichen Verkehr, den Langsamverkehr und die Lebensqualität der Bevölkerung und bieten eine klare Perspektive für die nächsten Jahrzehnte.

  • Gesamtverkehrskonzept für den Raum Baden und Umgebung

    Gesamtverkehrskonzept für den Raum Baden und Umgebung

    Im Rahmen des ambitionierten Gesamtverkehrskonzepts für den Raum Baden haben zehn beteiligte Gemeinden einen entscheidenden Schritt vollzogen. Diese Ziele, ausgerichtet bis zum Jahr 2040, zielen darauf ab, die Mobilität im Raum Baden effizienter, umweltschonender und zukunftsfähiger zu gestalten. Zu den Kernpunkten gehören die Förderung einer flächensparenden Mobilität, die Schaffung attraktiver Bedingungen für den Arbeits- und Bildungsverkehr und die Sicherstellung einer stabilen Erreichbarkeit für den Autoverkehr. Die Planungen unterstützen zudem eine Siedlungsentwicklung in gut mit dem öffentlichen Verkehr erschlossenen Gebieten.

    Ein besonderes Augenmerk gilt dem Transit-Schwerverkehr, für welchen spezifische Erfolgskriterien hinzugefügt wurden, um die Siedlungsgebiete zu schonen. Dies folgt einem Antrag der Gemeinde Obersiggenthal, der eine Zunahme des Transitschwerverkehrs verhindern möchte.

    Mit dem Abschluss der ersten beiden Planungsschritte hat die Behördendelegation eine solide Grundlage für die nachfolgenden Fachplanungen geschaffen. Abschließend ist es das Ziel des Kantons Aargau, in Kooperation mit den lokalen Akteuren, ein vorausschauendes und integriertes Mobilitätsangebot zu entwickeln. Die Ergebnisse der GVK-Planung sollen bis 2025 in den kantonalen Richtplan aufgenommen werden, um die Weichen für zukünftige Mobilitätsbedürfnisse rechtzeitig zu stellen.

  • Regierung bremst bei Verkehrsplanung für Baden

    Regierung bremst bei Verkehrsplanung für Baden

    Das neue Gesamtverkehrskonzept für den Raum Baden-Wettingen muss in eine planerische Zusatzschlaufe gehen. Der Aargauer Regierungsrat hat laut einer Mitteilung beschlossen, das Konzept auf der Stufe Zwischenergebnis zu belassen. Damit reagiert er auf Vorbehalte, die in der öffentlichen Anhörung geäussert worden sind.

    So wurde in der Anhörung gefordert, dass die Badener Hochbrücke auch künftig mit Autos befahren werden könne. Damit entfiele auch die Notwendigkeit einer neuen Limmatbrücke zwischen Baden und Wettingen. Im Siggenthal wird zudem eine höhere Verkehrsbelastung befürchtet. Mit der planerischen Zusatzschlaufe könne künftig auch die Weiterführung der Limmattalbahn über Killwangen hinaus in die Planungen einbezogen werden.

    Der Regierungsrat macht allerdings eine Ausnahme im Gesamtverkehrskonzept: Der Velosteg zwischen Neuenhof und Würenlos solle bereits jetzt im Richtplan festgesetzt werden. Damit könnten die Bundesmittel für das Vorhaben gesichert werden.

    Das Gesamtverkehrskonzept für den Raum Brugg-Windisch soll dagegen im Richtplan festgesetzt werden. Dazu zählen die Zentrumsentlastung und die Veloroute.