Schlagwort: Geschäftsbereich

  • AMAG erwirbt Solarspezialisten Helion

    AMAG erwirbt Solarspezialisten Helion

    AMAG mit Sitz in Cham erwirbt von dem Zuger Unternehmen Bouygues Energies & Services den Geschäftsbereich Helion. Darauf hat sich das Autohandelsunternehmen mit dem Anbieter für Gebäude- und Energieversorgungstechnik am 2. September vertraglich geeinigt, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.

    Demnach soll der Kauf bis Anfang November abgeschlossen sein. Der auf Photovoltaik, Wärmepumpen und E-Mobility spezialisierte Geschäftsbereich Helion soll als eigenständige Aktiengesellschaft vollständig in die neu gegründete Geschäftseinheit AMAG Energy & Mobility der AMAG Group AG eingegliedert werden. AMAG übernimmt alle Mitarbeitenden von Helion im Rahmen einer Betriebsübernahme.

    Die AMAG-Gruppe ist auf den Import und Vertrieb von Fahrzeugen der Marken Volkswagen, Audi, SEAT, Skoda, Cupra und VW Nutzfahrzeuge spezialisiert. In Zukunft möchte sie sich „zur führenden Anbieterin nachhaltiger individueller Mobilität entwickeln“. Im Bereich Elektromobilität möchte das Unternehmen mit Hilfe der Übernahme des Solarspezialisten neue Dienstleistungen für seine Kunden anbieten und den Strom für den Betrieb der von ihm verkauften elektrischen Fahrzeuge selbst produzieren.

    „Helion ermöglicht es, über unser Handels- und Servicepartnernetz unseren Privatkunden Komplettlösungen rund um die Elektromobilität anzubieten“, wird Helmut Ruhl, CEO der AMAG Group, in der Medienmitteilung zitiert.

    Geleitet wird der neu gegründete Bereich AMAG Energy & Mobility von Martin Everts. Er war bisher Head of Corporate Development der AMAG und ist ausgewiesener Energieexperte. Helion wird den Angaben zufolge weiterhin vom bisherigen Führungsteam rund um die beiden Gründer Noah Heynen und Samuel Beer geleitet. 

  • Swiss Prime Site kauft Akara-Gruppe

    Swiss Prime Site kauft Akara-Gruppe

    Swiss Prime Site kauft die in Zug ansässige Akara-Gruppe auf. Die Transaktion soll Mitte Januar rückwirkend auf den Jahresbeginn vollzogen werden, informiert die Solothurner Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung.

    Die Übernahme soll den Geschäftsbereich Immobilienfonds (Swiss Prime Site Solutions) von Swiss Prime Site stärken. Laut Mitteilung verwaltet Akara Immobilieninvestitionen in Gesamthöhe von rund 2,3 Milliarden Franken. Über den Kaufpreis haben die Partnerunternehmen Stillschweigen vereinbart.

    „Wir sind sehr erfreut, mit der Akara-Gruppe ein innovatives, dynamisches und gleichzeitig etabliertes Unternehmen akquirieren zu können“, wird René Zahnd, CEO Swiss Prime Site, in der Mitteilung zitiert. „Das Geschäftsmodell des Fondsanbieters sowie die Unternehmenskultur passen perfekt zu Swiss Prime Site Solutions.“

    Die Akara-Gruppe setzt sich aus der Akara Funds AG, der Akara Real Estate Management AG und der Akara Property Development AG zusammen. Sie sollen im Laufe des nächsten Jahres in Swiss Prime Site Solutions integriert werden. Das Portfolio von Real Estate Assets under Management inklusive der in Entwicklung befindlichen Projekte erreiche dadurch ein Volumen von über 6,5 Milliarden Franken, schreibt Swiss Prime Site. Die Immobiliengesellschaft rechnet damit, 2022 im Geschäftsbereich Immobilienfonds einen Beitrag zum Betriebsergebnis auf Stufe EBIT in Höhe von 27 bis 28 Millionen Franken zu verbuchen.