Schlagwort: Geschäftsführerin

  • Rahel Kindermann Leuthard leitet neu die FRZ Flughafenregion Zürich

    Rahel Kindermann Leuthard leitet neu die FRZ Flughafenregion Zürich

    Die FRZ Flughafenregion Zürich hat eine neue Geschäftsführerin: Bei der 11. Generalversammlung übernahm Rahel Kindermann Leuthard die operative Leitung der FRZ, die Standortentwicklerin und Wirtschaftsnetzwerk zugleich ist. Damit tritt sie die Nachfolge von Christoph Lang an, der weiterhin als Markenbotschafter für FRZ tätig sein wird.

    Wie Kindermann Leuthard laut einer Mitteilung der FRZ in ihrer Rede betonte, sei die Organisation mit ihren rund 1000 Entscheidungsträgerinnen und -trägern aus rund 800 Unternehmen und 14 Städten und Gemeinden „eine grosse Erfolgsgeschichte“. An ihrer Spitze wolle sie das Rad nicht neu erfinden, sondern lediglich „den Kompass anpassen“. Als ihre Themenschwerpunkte habe sie Digital Hub, ökologische und soziale Nachhaltigkeit, Alters- und Gender-Diversität, Nachwuchsförderung und Arbeitskräftemangel, Mobilität und Leadership genannt.

    Kindermann Leuthard führte zuletzt bei der Stadt Zürich die Abteilung Coaching und Bildung mit 70 Mitarbeitenden. Davor war sie unter anderem bei der Flughafen Zürich AG und der Fluggesellschaft Swiss tätig.

    Die 187 Stimmberechtigten stimmten allen Traktanden der FRZ zu. Auch das Budget wurde genehmigt. 2022 verzeichnete die FRZ den Angaben zufolge ein Mitgliederwachstum von 10 Prozent. Der Gesamtertrag stieg im Berichtsjahr um 21 Prozent. Die Mitgliederbeiträge von Städten und Gemeinden wuchsen um 6,8 Prozent, die der Firmen um 10,3 Prozent. Die Erträge aus Sponsoring, Jahrespartnerschaften und Mitgliederanlässen erhöhten sich stark um 46,6 Prozent.

  • „Da wo Schienen sind, entsteht Stadt“

    „Da wo Schienen sind, entsteht Stadt“

    Die November-Ausgabe des Magazins „Baden aktuell“ macht die Limmatstadt zum Monatsthema. In einem Interview erläutert die Geschäftsführerin der Standortförderung Limmatstadt AG, Jasmina Ritz, die Vision der Limmatstadt. Das sei mehr als nur ein Synonym für Baden und Zürich, wird sie zitiert.

    Der Begriff Limmatstadt stehe für die ganze Region entlang der Limmat, so Ritz. So gesehen befinde sich das Limmattal nicht am Rande von zwei Städten, sondern in deren Zentrum und bilde ein Ganzes. Ritz: „Dieser Perspektivenwechsel ist zentral. Die Limmatstadt mit ihren rund 20 Städten und Gemeinden hat, was viele andere Regionen nicht haben: Raum für mehr.“

    Dass aus dem Limmattal nun die Limmatstadt werde, sei eine logische Konsequenz aus der Entwicklung der letzten 20 Jahre. Mit dem Limmattal verbinde man die Vorstellung einer klassischen Agglomeration. Also Industriestandort, Fachmärkte, Verkehrsachse. Die Realität sei heute eine andere, befindet Jasmina Ritz. Die Region bilde mit ihren Kontrasten und ihrer Vielfalt eine räumliche Einheit, eingebettet in den Limmatraum und die Hügelzüge. Mit der Limmattalbahn erhalte die Region zudem einen städtischen Verkehrsträger. Ritz: „Die Limmattalbahn macht aus der Agglo eine attraktive Stadtregion.“

    Auch für Baden sei das Zusammenführen der Region interessant. Die Geschäftsführerin der Standortförderung verweist auf die Praxis: „Die Gemeinden in der Region sitzen alle im gleichen Boot, deswegen lohnt es sich Kräfte zu bündeln. Es hat wenig Gewicht, wenn die Stadt Baden in Bern anklopft. Wird aber eine ganze Region vorstellig, steigt der Druck“, wird sie zitiert.

    Zu der in der Mitte der Limmatstadt verlaufenden Kantonsgrenze zwischen Zürich und Aargau sagt sie: „Politische Grenzen entsprechen nicht mehr den Lebensrealitäten.“ Die Fragmentierung der Region verhindere grösseres Denken und Handeln. Ein Gesamtblick sei im Wettbewerb der Regionen aber nötig. Deutlich werde das an Herausforderungen wie Verkehrslösungen. Im Jahr 2022 werde die Limmattalbahn eröffnet. Sie schaffe Verbindungen zwischen Orten, Menschen, Arbeitsplätzen über die Kantonsgrenze hinaus. Diese Bahn sei viel mehr als ein Transportmittel. Ritz: „Da wo Schienen sind, entsteht Stadt.“