Schlagwort: Geschäftshaus

  • Konnex Baden lädt zur Besichtigung ein

    Konnex Baden lädt zur Besichtigung ein

    Das modernisierte Geschäftshaus Konnex präsentiert sich nach einem umfangreichen Umbau bei einem Pre-Opening am Donnerstag, 26. September 2024, der Geschäftswelt und Öffentlichkeit. Laut einer Mitteilung umfasst der Komplex Büros, möblierte Apartments, Konferenzräume und ein vielfältiges Gastronomieangebot. Die Veranstaltung soll eine neue Ära für modernes Arbeiten einläuten. Als Redner ist Dr. Stephan Sigrist, Gründer der Denkfabrik W.I.R.E. angekündigt. Er wird über die Zukunft der Arbeitswelt in einer von Künstlicher Intelligenz geprägten Zeit sprechen.

    Auf 42‘000 Quadratmetern stehen neben Büro- und Arbeitsflächen Räume für Dienstleistungen und Angebote wie Gastronomie, Läden des täglichen Bedarfs, Fitness, Kinderbetreuung und Coworking zur Verfügung. Beim Energiekonzept werden hohe Umweltstandards erfüllt. Photovoltaikanlagen sowie der CO2-neutrale Energiebezug vom Regionalwerk Baden unterstütze die Klimaziele.

    Die ersten Mieter haben die Räume bezogen: Es sind der Online-Händler Apfelkiste, IT-Dienstleisterin Aveniq, der Maschinenbaukonzern Liebherr, der Energiemanagementexperte Schneider Electric, Coworking-Anbieter Office Lab und der Coliving-Serviced-Apartment-Anbieter Citi Pop. Ein Branchenmix, der „die Attraktivität der flexiblen Flächen und modernen Ausstattung“ unterstreiche. Weitere Unternehmen werden das Umfeld im Konnex weiter bereichern, heisst es.

  • Basler Kantonalbank Nachhaltigkeit als Teil der Identität

    Basler Kantonalbank Nachhaltigkeit als Teil der Identität

    Das Geschäftshaus mit den beiden Gebäuden Aeschenvorstadt und Brunngässlein wurde in den 70er-Jahren gebaut, wobei die Aeschenvorstadt bereits vor zehn Jahren saniert wurde. Als Gebäudekomplex bilden die beiden Häuser den Hauptsitz der Basler Kantonalbank mit Büros und Kundenfiliale sowie Private-Banking-Abteilung, die im Zuge der Brunngässlein-Sanierung in die Aeschenvorstadt umgezogen ist (vgl. Box).

    Minergie-Höchstwert erstmals umgesetzt 
    Mit der Sanierung des Brunngässleins hat die Basler Kantonalbank ein erstes Mal ihr Vorhaben umgesetzt, ihre Immobilien nach und nach gemäss dem Minergie-P-Standard zu sanieren. Um die Anforderungen des für Bestandsimmobilien höchsten Standards zu erfüllen, wurde die gesamte Gebäudetechnik (HLKS/E Heizung-Lüftung-Klima, Sanitär und Elektro) zurück- und neu aufgebaut, wodurch der Energiebedarf für Heizung und Kühlung um rund 50% gesenkt werden kann. Auf dem Flachdach und dem die beiden Gebäude verbindenden Turm wurde eine leistungsfähige Photovoltaik-Anlage installiert sowie das Dach und der Innenhof nach den Auflagen der Stadt Basel begrünt. Eine besondere Bedeutung kam bei der Sanierung der strassenseitig ausgerichteten Fassade zu, die statisch und bezüglich Erdbebensicherheit nicht mehr den Vorschriften entsprach. Um diese zu erfüllen, wurde die alte Fassade vom Gebäude entkoppelt, das Gebäude neu gestützt und eine vorgehängte energieeffiziente Gebäudehülle realisiert.

    Fassade schafft architektonische Einheit
    Prägendes Element der neuen Fassade ist die Rasterung, die sich an das vordere Gebäude anlehnt. Die verglasten Lamellen der Aeschenvorstadt werden mit 30 cm langen schwertähnlichen Lamellen von Mint Architecture neu interpretiert. Sie dienen den Innenräumen des Brunngässleins als Sonnen- und Blendenschutz und bestehen aus eloxiertem Aluminium, dessen Wirkung und Anmutung sich je nach Lichteinfall ändert. «Die Fassade spielt in der Identifikation eines Gebäudes eine zentrale Rolle», sagt Gesamtprojektleiterin Sonja Haag-Walthert von Mint Architecture. «Beim Brunngässlein ist es uns gelungen, durch die Rasterung der neuen Gebäudehülle die Firmenidentität neu zu interpretieren und aus dem Bestand heraus weiterzuentwickeln.»

    Moderne Arbeitsumgebung unterstützt hybrides Arbeiten
    Basierend auf den ökologischen Verbesserungen bezüglich Beschattung, Beleuchtung und Raumklima wurde das Brunngässlein in eine innovative und kollaborative Arbeitswelt nach dem tätigkeitsorientierten Activity-Based-Working-Ansatz umgebaut. Neu integrierte Typologien bieten den Mitarbeitenden die Möglichkeit von Begegnung, Austausch und Rückzug und bilden die Voraussetzung, um New Work zu leben und zu erleben.

    Die sieben Geschosse sind einheitlich als Open Space mit jeweils fensterseitig frei wählbaren Arbeitsplätzen konzipiert. Sie werden mittig durch eine Begegnungszone mit Teeküche, Sitzungszimmer und Besprechungsmöglichkeiten unterteilt, die jeweils beidseitig zugänglich sind. Das durch die grosszügigen Fensterfronten und die verglasten Sitzungszimmer helle Ambiente kombiniert mit starken Schwarz-Weiss- Kombinationen widerspiegeln die Corporate Identity der Basler Kantonalbank. Die Aussenseiten von Teeküche und Sitzungszimmer sind mit Holz und sichtbaren verchromten Leitungen umrahmt und auf jedem Stockwerk wurde eine dominierende zweite Wandfarbe eingesetzt. Die strassenseitig angebrachten Vorhänge unterstützen die Akustik, schützen vor Lichteinfall und tragen zusätzlich zu einem Ambiente bei, in dem sich die Mitarbeitenden aufgehoben fühlen und angeregt werden.

    Bauen im Bestand: im Einklang von Nachhaltigkeit, Design und Nutzung
    Mint Architecture setzte sich im Wettbewerb um die Sanierung des Brunngässleins mit ihrem gesamtheitlichen Ansatz durch. Das Büro zeichnete bei Architektur- und Workplaceprojekt für die Entwürfe und Konzepte sowie die Ausführungsplanung verantwortlich. Nach rund zweijähriger Bauzeit setzt das kernsanierte Brunngässlein für die Basler Kantonalbank bezüglich Nachhaltigkeit einen neuen Standard und bietet den Mitarbeitenden eine moderne Arbeitsumgebung für hybrides Arbeiten.

  • Blickfang am Zürichsee

    Blickfang am Zürichsee

    Mit dem aus dem Studienauftrag hervorgegangenen Siegerprojekt von C.F. Møller Architects entsteht ein modernes und repräsentatives Bürogebäude. Es richtet sich konsequent auf den See und die Seepromenade aus. Am auffälligsten sind die geschosshohen Glasflächen sowie die Vordächer, welche mit Photovoltaik-Modulen bestückt sein werden. Das Gebäude wird zudem hohe energetische Ansprüche erfüllen, was mit dem angestrebten LEED-Platinum-Label unterstrichen wird. Nach der Erledigung der verschiedenen Auflagen aus der Baubewilligung und dem Eingang der Baufreigabe erfolgen zurzeit die Rückbau- und Sanierungsarbeiten. Da die Liegenschaft 1974 gebaut wurde, beinhalten die Arbeiten auch die fachgerechte Entsorgung von asbesthaltigen Materialien. Eine Aufgabe die anspruchsvoll und aufwendig ist. Eine spezielle Herausforderung in der Konst-
    ruktion ist zudem die Zusammenführung der unterschiedlichen Ausbildung der Abschlussdetails von Terrasse und Brüstung. Und nicht zuletzt liegt die Baustelle im innerstädtischen Raum, was ebenfalls logistische Herausforderungen mit sich bringt.

    Grundlegende Sanierung
    Die Bellerivestrasse 36 ist ein Referenzobjekt für Allreal, da es einerseits hohe Ansprüche im Bereich nachhaltiges Bauen erfüllt. Davon zeugt das angestrebte LEED-Platinum-Label. Die
    PV-Anlage wird zudem dazu beitragen, den Verbrauch von fossilen Energieträgern im Portfolio der Renditeliegenschaften des Unternehmens zu reduzieren. Allreal will den Anteil der fossilen Energieträger im Portfolio bis ins Jahr 2030 halbieren. Andererseits steht die Bellerivestrasse 36 auch exemplarisch für das Geschäftsmodell von Allreal. Das Objekt wurde bis Ende des letzten Jahres als Renditeliegenschaft betrieben. Mit dem Auszug des Ankermieters eröffnete sich die Möglichkeit, das Gebäude grundlegend zu sanieren. Die eigene Projektentwicklung führte in der Folge einen Studienauftrag durch, konkretisierte danach das Siegerprojekt von C.F. Møller und brachte es bis zur Baureife. Aktuell setzt die Sparte Realisation das Projekt um. Ab Sommer 2023 wird die Immobilie dann durch die neuen Mieter bezogen und wieder in das Portfolio der Renditeliegenschaften eingegliedert und von Allreal bewirtschaftet. Das Unternehmen deckt somit den gesamten Wertschöpfungsprozess aus einer Hand ab.

    Nachher: So soll das Gebäude nach der Sanierung aussehen.

    Viel Flexibilität
    «Neben der exklusiven Lage direkt am Zürichsee und der Zusammenarbeit mit einem ausländischen Architekten sind die hohe Material- und Detailqualität der zur Anwendung kommenden Bauteile von grossem Reiz», sagt Projektleiter Alain Granwehr von Allreal. «Insbesondere die Fassade mit ihren weit auskragenden Vordächern und den darauf montierten Photovoltaikelementen ist eine Herausforderung im Bauablauf». Durch die Pandemie verändern sich die Nutzungsbedürfnisse. Ein klares Bild zeichnet sich aber noch nicht ab. Viele Kunden seien im Moment noch unsicher, welche langfristigen Veränderungen sich im Zusammenhang mit den Anforderungen an den Arbeitsplatz durchsetzen würden, heisst es bei Allreal auf Anfrage. Gerade bei Objekten an sehr guten Lagen stellt das Unternehmen aber keinen Nachfragerückgang fest. Davon profitiert auch die Immobilie an der Bellerivestrasse 36. Zudem wird das Geschäftsgebäude nach der abgeschlossenen Modernisierung als Multi-Tenant-Liegenschaft betreibbar sein und bietet dadurch viel Flexibilität.