Schlagwort: Geschäftsjahr

  • Energiekrise 2022 hinterlässt Spuren im Geschäftsjahr

    Energiekrise 2022 hinterlässt Spuren im Geschäftsjahr

    Region Energie Solothurn hat auch 2023 die Folgen der Energiekrise 2022 gespürt. Der Regionalversorger hat laut einer Mitteilung einen Verlust von 760‘374 Franken verbucht. Er macht dafür rekordhohe Einkaufspreise verantwortlich, die zeitverzögert bis 2024 wirken. Er habe sie nicht in voller Höhe an die Kundschaft weitergegeben.

    Der Absatz von Gas an Geschäfts- und Kleinkunden ist 2022 um 4,6 Prozent auf 334 Gigawattstunden zurückgegangen. Der Absatz an Grosskunden sank sogar um 19,4 Prozent auf 394 Gigawattstunden. Regio Energie Solothurn verweist auf die Massnahmen des Bundes, unter denen die Industrie zur Umstellung von Gas auf Öl gehalten war.

    Der Absatz von Strom ist um 11,1, Prozent auf 130 Gigawattstunden gestiegen. Das Unternehmen verweist darauf, dass es seit Januar 2023 auch die Gemeinden Lommiswil SO und Nennigkofen SO versorgt. Dagegen ist die Netzabgabe gesunken, weil mehr Solarstrom für den Eigenverbrauch produziert wird, statt in das Netz eingespiesen zu werden.

    Regio Energie hat zudem die Biogasleitung zwischen Utzenstorf BE und Gerlafingen SO fertiggestellt. Damit können die geplanten Biogasanlagen in Utzenstorf realisiert werden.

  • Sika erwirtschaftet Rekordumsatz

    Sika erwirtschaftet Rekordumsatz

    Sika hat im Geschäftsjahr 2023 einen rekordhohen Umsatz von 11,24 Milliarden Franken erwirtschaftet, informiert das weltweit aktive Unternehmen der Spezialitätenchemie für Bau und Industrie in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 7,1 Prozent. Als Wachstumstreiber hebt Sika in der Mitteilung das im Vorjahr erworbene ehemalige Bauchemiegeschäft der BASF-Gruppe hervor. Sika rechnet aufgrund der erfolgreichen Integration der MBCC-Gruppe mit jährlichen Synergieeffekten im Umfang von 180 bis 200 Millionen Franken.

    Zum Rekordumsatz haben zudem alle Regionen mit zweistelligen Wachstumsraten in Lokalwährungen beigetragen. Am stärksten legten die Umsätze in Lokalwährungen mit 15,2 Prozent in der Region Asien/Pazifik zu. In den Regionen EMEA und Amerikas wurden Wachstumsraten von 14,8 beziehungsweise 14,9 Prozent realisiert. Das Segment Global Business steigerte seinen Umsatz in Lokalwährungen um 10,0 Prozent. Starke Abwertungen fast aller Währungen gegenüber dem Franken resultierten in einem negativen Währungseffekt von 7,4 Prozent.

    „Sika hat in den vergangenen zwölf Monaten einmal mehr ihre Widerstandsfähigkeit unter Beweis gestellt“, wird Thomas Hasler, Vorsitzender der Konzernleitung, in der Mitteilung zitiert. „Dank unseres gut funktionierenden Geschäftsmodells, der hohen Innovationskraft und des grossen Engagements unserer 33’000 Mitarbeitenden weltweit sind wir auch in einem herausfordernden Jahr kräftig gewachsen und haben Marktanteile dazugewonnen.“ Den vollständigen Bericht für das Geschäftsjahr 2923 wird Sika am 16. Februar kommunizieren.

  • Immobilienfonds von Swiss Life Asset Managers generiert stabilen Ertrag

    Immobilienfonds von Swiss Life Asset Managers generiert stabilen Ertrag

    Der Immobilienfonds Swiss Life REF (CH) ESG Swiss Properties hat die erste Hälfte des Geschäftsjahrs 2022/23 „mit tiefen Leerständen und stabilem Ertrag“ abgeschlossen, informiert Swiss Life Asset Managers in einer Mitteilung. Konkret wurde ein Ertrag von 20,26 Millionen Franken realisiert. Dazu kommt ein Kapitalgewinn von 3,81 Millionen Franken aus dem Verkauf eines Wohnportfolios aus fünf kleineren Mehrfamilienhäusern. Die Mietausfallquote konnte gegenüber Ende März 2022 von 2,97 auf 1,76 Prozent gesenkt werden.

    Der Nettoinventarwert stieg im Jahresvergleich von 112,01 Franken auf 114,34 Franken an. Aktuell werden im Fonds 161 Liegenschaften mit einem Gesamtwert von 2,562 Milliarden Franken gehalten. Ende 2022 hatte Swiss Life Asset Managers dabei 15 Liegenschaften im Marktwert von insgesamt 242 Millionen Franken erworben.

    Seit Lancierung des Fonds im November 2015 weist der Swiss Life REF (CH) ESG Swiss Properties eine annualisierte Performance von 6,04 Prozent auf. Damit liegen Kursentwicklung und Ausschüttungen um 2,01 Prozentpunkte über dem Referenzindex SXI Real Estate Funds TR, erläutert der zur Swiss Life-Gruppe gehörende Vermögensverwalter.

  • Fensterbauer 4B erzielt höchsten Nettoumsatz seiner Geschichte

    Fensterbauer 4B erzielt höchsten Nettoumsatz seiner Geschichte

    Der Fenster – und Fassadenbauer 4B mit Sitz in Hochdorf hat im Geschäftsjahr 2022 den höchsten Nettoumsatz seiner Firmengeschichte erzielt. Trotz eines leicht gesunkenen Auftragsvolumens von 191 Millionen Franken konnte das Traditionsunternehmen den Nettoumsatz um 14,7 Prozent auf 204,2 Millionen Franken steigern, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Demnach zeigten sich 4Bs Lieferketten auch in Zeiten einer „äusserst schwierigen geopolitischen Ausgangslage“ aufgrund des Ukrainekrieges als „erfreulich krisenresistent“. Grund dafür ist der Fokus des Unternehmens auf Lieferanten aus der Schweiz sowie dem nahen europäischen Ausland.

    Dadurch war eine hohe Liefersicherheit gewährleistet, Produktionsausfälle konnten verhindert und „das Geschäftsjahr 2022 positiv gemeistert“ werden, wird CEO Jean-Marc Devaud zitiert. Zum Gewinn machte er keine Angaben.

    Weiterhin hat der das Unternehmen 2022 verstärkt investiert. So stiegen die Investitionstätigkeiten um 45,5 Prozent auf 4,8 Millionen Franken. Durch die Inbetriebnahme neuer Anlagen konnte es die Zeit für die Fertigung eines Auftrages um mehr als zwei Tage senken.

    Auch in den Bereichen Digitalisierung und Automatisierung ging es den Angaben zufolge voran. Anstelle von Papierordnern verwenden die Mitarbeitenden nun iPads auf Baustellen. Damit können sie Bauabnahmen effizienter gestalten. Auch Angebote für Fensterrenovierungen können schneller und unkomplizierter noch während des ersten Beratungsgespräches berechnet werden.

    Überdies hat das Unternehmen 2022 seinen elften Standort bezogen. Er befindet sich in Wallisellen ZH. Per Ende 2022 beschäftigte 4B in der Schweiz 703 Mitarbeitende.

  • Mobimo mit starker operativer Leistung im Geschäftsjahr 2022

    Mobimo mit starker operativer Leistung im Geschäftsjahr 2022

    Mobimo erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2022 einen Gewinn in der Höhe von CHF 135,3 Mio. (Vorjahr CHF 139,4 Mio.). Exklusive Neubewertung belief sich der Gewinn auf CHF 102,3 Mio. (Vorjahr CHF 96,3 Mio.). Das Unternehmen erzielte ein EBIT von CHF 181,5 Mio. (Vorjahr CHF 194,7 Mio.) bzw. von CHF 137,2 Mio. (Vorjahr CHF 141,3 Mio.) exklusive Neubewertung. Daraus resultierte ein Gewinn je Aktie von CHF 19.02 (Vorjahr CHF 20.88) bzw. von CHF 14.39 (Vorjahr CHF 14.43) exklusive Neubewertung. Der Wert des gesamten Immobilienportfolios beträgt per Ende 2022 CHF 3,7 Mrd. (Vorjahr CHF 3,6 Mrd.). Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung vom 11. April 2023 eine Dividende von CHF 10.00 pro Aktie vorschlagen.

    Wachstum im Mietgeschäft
    Im operativen Kerngeschäft und als Teilnehmerin im Schweizer Kapitalmarkt ist Mobimo mit viel Elan unterwegs. Diese Dynamik spiegelt sich nicht zuletzt im erneuten Wachstum der Mieteinnahmen wider: Erwirtschaftete Mobimo im Jahr 2021 Mieteinnahmen im Umfang von CHF 132,2 Mio., so sind es im Jahr 2022 bereits CHF 139,0 Mio. – eine Steigerung um 5,1%. Dazu beigetragen haben die Ende 2021 getätigten Zukäufe von attraktiven Liegenschaften sowie Erfolge in der Wiedervermietung und der Vermarktung neuer Flächen. Der Leerstand des Anlageportfolios beläuft sich per 31. Dezember 2022 auf 4,3% (Vorjahr 4,8%).

    Werthaltigkeit der Immobilien ungebrochen
    Im Rahmen der regelmässigen Portfoliooptimierung verkaufte Mobimo zwei Anlageliegenschaften in St. Erhard (LU) und Dierikon (LU) mit einem Gewinn von rund CHF 4,0 Mio. Dieser Verkaufserfolg darf als Beleg für die unveränderte Werthaltigkeit der Immobilien von Mobimo gewertet werden. Dafür spricht auch der weiterhin erfreuliche Erfolg aus Neubewertung von CHF 44,3 Mio., der vor allem auf die planmässigen Fortschritte der drei Anlageliegenschaften im Bau zurückzuführen ist.

    Die Vermarktungssituation bei den drei bedeutenden Bauprojekten Manegg und Im Tiergarten in der Stadt Zürich sowie Les Jumeaux im Zentrum von Lausanne präsentiert sich bereits vor Abschluss der Bauarbeiten ausgezeichnet. Die geplanten jährlichen Soll-Mieterlöse dieser drei Projekte betragen CHF 8,4 Mio. Ebenfalls zur Stärkung der Mietertragsbasis um voraussichtlich CHF 1,2 Mio. wird das Ende 2022 erworbene, baubewilligte Wohnprojekt in Lausen (BL), in Pendeldistanz zur Stadt Basel, beitragen.

    Wertschöpfende Entwicklungstätigkeit
    Sowohl bei privaten als auch bei institutionellen Käufern war die Nachfrage nach von Mobimo entwickelten Immobilienangeboten gut. Beim Projekt Aura in Horgen (ZH) liegen bereits für 26 von 37 Wohneinheiten im Stockwerkeigentum beurkundete Kaufverträge vor. Substanzielle Ergebnisbeiträge stammen zudem aus dem Verkauf von zwei Projekten in der Stadt Zürich, eines bereits im Bau, das andere mit rechtskräftiger Baubewilligung, an eine Pensionskasse. Der Erfolg aus Entwicklungen und Verkauf Promotion (Liegenschaften) beläuft sich somit auf CHF 42,4 Mio. (Vorjahr CHF 58,5 Mio.).

    Nachhaltige Geschäftstätigkeit weiter gestärkt
    Im Geschäftsjahr 2022 hat Mobimo die langjährigen Nachhaltigkeitsmassnahmen zu einer verbindlichen Richtlinie für die nachhaltige Geschäftstätigkeit zusammengefasst, die Nachhaltigkeitsstrategie 2030 verabschiedet und die Grundlagen für eine Berichterstattung gemäss den Richtlinien der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD) geschaffen. Es ist das erklärte Ziel, im Jahr 2050 ein CO2-neutrales Anlageportfolio zu halten. Im Berichtsjahr konnte die Emissionsintensität auf 14,6 kg CO2eq/m2 gesenkt werden (Vorjahr 15,2 kg CO2eq/m2).

    Stärkung der Führungsgremien
    Mit Stéphane Maye konnte nach seiner Wahl durch die Generalversammlung am 12. April 2022 ein neues Mitglied im Verwaltungsrat begrüsst werden. Insbesondere verstärkt er mit seiner Erfahrung die Kompetenzen im Bereich der Digitalisierung und der Nachhaltigkeit.

    Der Verwaltungsrat von Mobimo ernannte Jörg Brunner, den langjährigen Leiter Group Accounting und Finanzbuchhaltung sowie interimistischen Finanzchef, zum CFO. Mit seinem ausgewiesenen Branchen- und Kapitalmarkt-Know-how trug er massgeblich zur erfolgreichen Entwicklung des Unternehmens in den vergangenen Jahren bei.

    Ausblick
    Die grossen Themen des vergangenen Jahres werden in den nächsten Monaten präsent bleiben. Die Zinswende und die Inflation werden auch in der Immobilienwirtschaft zu Anpassungen führen, sei es indirekt über die allgemeine wirtschaftliche Lage, oder direkt über den Transaktionsmarkt. Trotzdem kann der Immobilienmarkt weiterhin als resilient eingeschätzt werden. Vor diesem Hintergrund ist Mobimo mit ihrem Portfolio sehr gut aufgestellt. Städtisches bzw. stadtnahes Wohnen, sei es zur Miete oder als Eigentümer, wird stark nachgefragt. Auch die Büro- und Gewerbeliegenschaften im Anlageportfolio von Mobimo sind solide Erfolgsträger: Sie sind von hoher Qualität, an guten Lagen sowie zu attraktiven Konditionen langfristig vermietet. Auch drei Jahre nach der ersten Pandemiewelle ist der Einfluss von veränderten Arbeitsgewohnheiten auf die Vermietungssituation nur sehr begrenzt und vor allem als Trend zur attraktiveren Flächengestaltung spürbar.

    Des Weiteren aktualisiert Mobimo ihre Anlagerichtlinien. Die Anlagerichtlinien definieren, welche Grundsätze und Kriterien durch die Gruppengesellschaften bei Investitionen zu berücksichtigen sind. Die aktuellen Anpassungen beeinflussen die strategische Ausrichtung nicht. Die aktualisierten Anlagerichtlinien wurden vom Verwaltungsrat am 3. Februar 2023 genehmigt und treten am 10. Februar 2023 in Kraft. Sie sind über die Website von Mobimo einsehbar.

    Zusätzlich gestärkt durch den soliden Gewinn im Berichtsjahr und die im April/Mai durchgeführte Kapitalerhöhung verfügt Mobimo über eine kerngesunde Bilanz, ist klar positioniert und operativ agil. Mobimo blickt daher zuversichtlich in das Jahr 2023.

  • Gewinnsteigerung um über 6% bei Swiss Prime Site

    Gewinnsteigerung um über 6% bei Swiss Prime Site

    Die Kennzahlen 2022 sind geprägt durch zwei Faktoren: Einerseits ist mit dem Closing per 10. Januar 2022 die Akara-Gruppe aus Zug erstmals im Konsolidierungskreis enthalten, und andererseits wurde die Konzernrechnung 2022 neu nach dem Rechnungslegungsstandard IFRS erstellt und die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst.

    Zinswende eingeläutet, jedoch resistenter Schweizer Immobilienmarkt
    Die Schweizer Wirtschaft hat im bisherigen Jahresverlauf, trotz geopolitischen Heraus-forderungen, Lieferkettenproblemen und steigenden Preisen, ihren Wachstumskurs fortgesetzt. Mit einer Zunahme um 105 000 Stellen im Dienstleistungssektor in den letzten 12 Monaten und rekordhohen 114 000 offenen Stellen bleiben die Aussichten für die Konjunktur positiv. Die von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) im Juni 2022 vorgenommene Leitzinserhöhung um 50 Basispunkte soll verhindern, dass die auch in der Schweiz anziehende Inflation auf breiter Front auf Waren und Dienstleistungen übergreift. Die hiesige Inflation liegt nach wie vor unter derjenigen in den europäischen Märkten. Trotz den von der SNB für 2022 in Aussicht gestellten weiteren Zinserhöhungen befinden wir uns immer noch in einem negativen realen Zinsumfeld. Dies begünstigt Realwertanlagen wie Immobilien. Entsprechend sehen wir bisher nur vereinzelte Reaktionen im Immobilienmarkt. Erstklassige Lagen werden von Mietern und Investoren weiterhin nachgefragt.

    Steigerung Betriebsertrag und gutes Vermietungsergebnis
    Der positive Geschäftsverlauf der Swiss Prime Site-Gruppe zeigt sich in der Betriebsertragssteigerung um 2.5% auf CHF 378.9 Mio. Dazu haben sämtliche Gruppengesellschaften beigetragen. Im 1. Halbjahr 2022 konnten wir im eigenen Immobilienportfolio eine Fläche von über 102 000 m2 [47 000 m2] neu- oder wiedervermieten. Dies geschah oft zu besseren Konditionen und führte zu einer Steigerung des Ertrags aus Vermietung auf CHF 214.2 Mio. (+1.9% auf vergleichbarer Basis). Die Leerstandsquote konnte auf 4.4% [4.7%] gesenkt werden. Der WAULT beträgt nach wie vor 5.5 Jahre [5.6 Jahre]. Die Vermietungserfolge überkompensierten damit die im 1. Halbjahr 2021 noch enthaltene Miete von CHF 3.3 Mio. aus dem Modernisierungsprojekt an der Müllerstrasse in Zürich sowie den Wegfall aus dem Verkauf von Objekten im Rahmen unserer Capital Recycling-Strategie. Dabei handelte es sich um ein Portfolio mit sieben Liegenschaften, welches an den neu lancierten Fonds «Swiss Prime Site Solutions Investment Fund Commercial» veräussert wurde, sowie um zwei weitere Immobilien in St. Gallen. Daraus resultierte ein Vorsteuergewinn von CHF 14.7 Mio. Die Verkaufsgewinne werden sich in der zweiten Jahreshälfte 2022 aufgrund von bereits unterzeichneten Immobilienverkäufen im Umfang von über CHF 165 Mio. (u. a. Haus B «Espace Tourbillon» in Plan-les-Ouates) nochmals markant erhöhen.

    Weiter Details: sps.swiss/de/medien/medienmitteilungen

  • Immobilienfonds von Helvetia weist gutes Ergebnis aus

    Immobilienfonds von Helvetia weist gutes Ergebnis aus

    Der Helvetia (CH) Swiss Property Fund habe im am 30. September abgeschlossenen ersten regulären Geschäftsjahr einen Gesamterfolg von 24,2 Millionen Franken erwirtschaftet, informiert die  Helvetia Asset Management AG in einer Mitteilung. Der Gesamterfolg setzte sich dabei aus einem Nettoertrag in Höhe von 12,8 Millionen Franken und einer Aufwertung des Portfolios zusammen. Als Anlagerendite wurden 5,5 Prozent realisiert.

    Der überwiegend aus Wohnimmobilien zusammengesetzte Fonds sei dabei „weitgehend von den negativen Effekten der COVID-19-Pandemie“ verschont geblieben, erläutert der zur Helvetia-Gruppe gehörende Anlageverwalter. Die Mietausfallrate wurde im Jahresverlauf auf 2,5 Prozent gesenkt. Der Mietertrag wird in der Mitteilung auf 22,2 Millionen Franken beziffert.

    Im Laufe des Geschäftsjahres habe der Fonds im ausserbörslichen Handel um 18,9 Prozent an Wert gewonnen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Damit sei der für kotierte Schweizer Immobilienfonds relevante SXI Real Estate Funds Broad TR mit seiner Performance von 15,3 Prozent noch übertroffen worden. Der Verkehrswert der Liegenschaften stieg im Jahresvergleich um 2,3 Prozent oder rund 12,2 Millionen Franken an.

    Im laufenden Geschäftsjahr will Helvetia Asset Management das Immobilienportfolio weiter ausbauen. Dazu ist Ende März eine Kapitalerhöhung von rund 200 Millionen Franken geplant. In spätestens drei Jahren soll der Fonds zudem an der SIX Swiss Exchange kotiert werden.