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  • Lymhof: Vielseitiger lebendiger Quartierteil in Schlieren geplant

    Lymhof: Vielseitiger lebendiger Quartierteil in Schlieren geplant

    Der Quartierteil Lymhof amRietpark wird beim Bahnhof Schlieren entstehen, da wo heute das Sportcenter Vitis steht. Der Name erinnert an die Vergangenheit des einstigen Fabrikareals, wo im 20. Jahrhundert in der sogenannten «Lymi» der Geistlich-Leim und Dünger produziert wurden. Auf dem Areal des Lymhofs selbst wurde damals Ackerbau betrieben.

    Mit seiner Lage bei der Bahnhofsunterführung Schlieren West, die unter der Wiesenstrasse hindurch verlängert wird, gelangt man vom Bahnhof oder aus dem Schlieremer Zentrum jenseits der Gleise durch die Lymhof-Gasse direkt ins Quartier amRietpark. Der Lymhof soll ein buntes, belebtes Stück Quartier werden, wo sich Pendlerinnen und Pendler am Morgen auf dem Weg zum Zug noch rasch Kaffee und Gipfeli holen und sich abends auf der Terrasse zum Apéro treffen.

    Damit diese Vision auch in der Realität funktioniert, entwickelt Geistlich Immobilia die Nutzungen für die Spezialbauten Gasthaus und Halle sowie die Erdgeschosse gezielt in Zusammenarbeit mit Fachleuten und in einem partizipativen Prozess – durch Gespräche und im Austausch mit interessierten Anwohnenden und potenziellen künftigen Nutzerinnen und Nutzern.

    Das Projekt umfasst rund 350 Wohnungen für eine bunt durchmischte Bewohnerschaft von der Studentin bis zum Senior, ein Gasthaus mit Hotelzimmern und Bistro, ein Hallengebäude, kleine Gewerbeflächen sowie Ateliers, in denen sowohl gewohnt als auch gearbeitet werden kann.

    Im Hallengebäude ist die weltweit erste vertikale Farm geplant, die in ein Wohnquartier integriert wird. Arealeigentümerin Geistlich Immobilia hat mit dem Startup-Unternehmen Yasai im Oktober 2022 eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. In der rund acht Meter hohen Halle sollen ab 2026 Kräuter, Blattsalate und vieles mehr ressourcenschonend und pestizidfrei angebaut und auch direkt vor Ort verkauft werden. Das Urban-Farming-Unternehmen betreibt heute schon eine Pilotfarm in Niederhasli.

    Nachhaltigkeit prägt das Projekt in der Planung, im Bau und im Betrieb. Im Lymhof sind rund 900 Veloparkplätze, ein Angebot für Car- und E-Bike-Sharing sowie Aufladestationen für Elektrofahrzeuge geplant. Geheizt wird mit Erdwärme, Solarpanels produzieren Strom und begrünte Dächer und Aussenräume fördern die Biodiversität. Ein Grossteil der Gebäude wird aus Holz gebaut und im Innenausbau wird auf umweltfreundliche Materialien geachtet.

    Für die Projektierung wurde ein Studienauftrag organisiert. Im Sommer 2020 entschied sich die interdisziplinäre Jury, in der auch die Stadt Schlieren vertreten war, für das Projekt des Zürcher Büros Clou Architekten und der Landschaftsarchitektinnen von Atelier Oriri. «Uns überzeugte die Vielfalt und Verspieltheit des Projekts mit den verschiedenen Gebäudeteilen, die miteinander verbunden sind, aber gestalterisch und von den Nutzungen her doch eigenständige Charaktere ermöglichen», erläutert Martin Geistlich, Geschäftsführer der Grundeigentümerin Geistlich Immobilia.

    Die verschieden hohen Gebäudeteile gruppieren sich um zwei grosse begrünte Innenhöfe. Ihre Fassaden sind mit keramischen Platten in unterschiedlichen Farbtönen und Betonelementen verkleidet. Die Aussenraumgestaltung schafft vielfältige Begegnungsorte und begrünte Flächen mit grossen Bäumen und einheimischen Pflanzenarten, die die Höfe kühlen und Lebensraum für Kleintiere schaffen sollen.

    Der Lymhof soll ab 2024 gebaut werden und ab 2026 bezugsbereit sein.

    Die verschieden hohen Gebäudeteile gruppieren sich um zwei grosse begrünte Innenhöfe.
  • Innen dämmen, wenn es aussen nicht möglich ist

    Innen dämmen, wenn es aussen nicht möglich ist

    Das zweite Feuer verursachte ein Gasbrenner beim Verlegen von Dichtungsbahnen noch während der Neubauarbeiten. Just im Gebäudeteil, in dem sich auch die Degustations- und Veranstaltungsräume der Caves du Château befinden. Das Haus steht auf einer Anhöhe zwischen Murten- und Neuenburgersee, mit wunderschönem Ausblick auf die Broye-Ebene und auf Le Vully, wie die «kleinste der grossen» Schweizer Weinregionen bezeichnet wird. Hier entstehen in sorgfältiger Handarbeit preisgekrönte Weiss-, Rot- und Schaumweine, die im «Cave», im klimatisierten Keller lagern.

    Ökologisch sinnvolle Innendämmung
    Bei diesem ins Terrain eingelassenen Gebäudeteil war keine Aussendämmung möglich. Man hat deshalb für die rund 380 m² Wandflächen die naheliegende und einfache Lösung mit Alba®therm gewählt und konnte diese wettergeschützt aufbringen. Die in der Schweiz hergestellten Verbundplatten bestehen aus einer massiven Gipsplatte aus hiesigem Naturgips. Die Alba® Vollgipsplatten sind zu 100 Prozent recyclingfähig. Überzählige Plattenabschnitte können eingesammelt und dem Rigips-eigenen RiCycling® Werk zur Wiederverwertung zugeführt werden.

    Handliches Format für rationelles Arbeiten
    Alba®therm sind bereits mit einer Dämmschicht aus EPS oder XPS (Polystyrol-Hartschaum) versehen und können somit in einem Arbeitsgang direkt auf Innenwände aus (Poren-)Beton, Mauerwerk und Naturstein geklebt werden. Dank ihres handlichen Formats von 500×1000 mm und ihres geringen Gewichts genügt dazu eine Person. Das Nut- und Kammsystem ist anwendungstechnisch sicher und hilft, Wärmebrücken zu vermeiden. Alba®therm ergibt eine absolut glatte, leicht zu bearbeitende Oberfläche, und zwar ohne Bewehrungsstreifen. Die trockene Bauweise erfordert ausserdem keine längeren Wartezeiten, weil eine nachfolgende, vollflächige Netzeinbettung entfällt. Für Nass- und Feuchträume stehen hydrophobierte Produktvarianten zur Verfügung.

    Die Kellerräume des Weinguts Caves du Château im freiburgischen Montmagny sind mit Alba®term innengedämmt.

    Übrigens: Alba®-Logistikpaletten mit den Massen von 740×1050 mm und einem Gewicht von zirka 400 kg passen durch jede Türöffnung und in die meisten Personenlifte. Die Vollgipsplatte nimmt auch Lasten bis zu 15 kg/m² ohne besondere Befestigungsmassnahmen auf. Schliesslich fühlt sie sich an wie eine massive Wand, denn beim Klopfen entstehen keine Hohlgeräusche.

    Fazit: Alba®therm erfüllt auf dem Weingut Caves du Château wichtige Dämm- und Schutzaufgaben gegen Kälte, Lärmemissionen, Tauwasser und Schimmelbildung.