Schlagwort: Gestaltung

  • Ein Balanceakt zwischen Ästhetik und Funktionalität – Fassadenbegrünung

    Ein Balanceakt zwischen Ästhetik und Funktionalität – Fassadenbegrünung

    Schon seit der Antike ist die Begrünung von Bauwerken ein Bestandteil der architektonischen Gestaltung, von den Hängenden Gärten der Semiramis bis zu den grünen Fassaden moderner Metropolen. Heute dienen begrünte Fassaden nicht nur der ästhetischen Aufwertung, sondern auch dem praktischen Nutzen: Sie verbessern das Mikroklima, bieten Schutz vor Hitze, filtern Feinstaub, fördern die Biodiversität und wirken schalldämpfend. Zudem schützen sie das Gebäude vor Witterungseinflüssen und erhöhen potenziell den Immobilienwert.

    Herausforderungen und Lösungsansätze
    Trotz der offensichtlichen Vorteile gibt es berechtigte Bedenken hinsichtlich potenzieller Schäden an der Bausubstanz durch Pflanzenwurzeln oder Feuchtigkeit. Moderne Begrünungssysteme, wie wandgebundene und bodengebundene Techniken, bieten jedoch Lösungen, die das Risiko minimieren. Wandgebundene Systeme, darunter lineare, modulare und flächige Konstruktionen, ermöglichen eine präzise Kontrolle über das Wachstum und die Wasserzufuhr und sind besonders für Neubauten geeignet. Die Auswahl der Pflanzen richtet sich nach den örtlichen Gegebenheiten und dem gewählten System, wobei Selbstklimmer und Gerüstkletterpflanzen beliebte Optionen darstellen.

    Zukunftsperspektiven
    Für eine erfolgreiche Integration der Fassadenbegrünung in das städtische Umfeld ist eine sorgfältige Planung unerlässlich. Neben der ästhetischen Komponente müssen auch funktionale Aspekte wie Brandschutz und Wartung berücksichtigt werden. Die Kooperation zwischen Architekten, Stadtplanern und Bauherren spielt dabei eine entscheidende Rolle, um die vielfältigen Vorteile der Fassadenbegrünung nachhaltig zu nutzen und urbane Lebensräume zukunftsfähig zu gestalten.

  • Energie-Cluster lädt zu Tageskurs über Photovoltaikfassaden

    Energie-Cluster lädt zu Tageskurs über Photovoltaikfassaden

    Das Netzwerk Energie-Cluster mit Sitz in Bern lädt Interessierte am 12. September zu einem Tageskurs über Photovoltaikfassaden (PV-Fassaden) an die Hochschule Luzern (HSLU). In der Zeit von 8.30 und 17 Uhr beleuchten Referenten und Referentinnen verschiedene Aspekte rund um Hausfassaden zur Produktion von Solarenergie, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Demnach wird David Stickelberger, Leiter Markt und Politik bei Swissolar, ab 9 Uhr auf politische Rahmenbedingungen für PV-Fassaden eingehen. Ab 9.30 Uhr widmet sich Christoph Wangler, Product Owner PV Systems bei 3S Swiss Solar Solutions, der Frage, wie nachhaltig Solarmodule sind.

    Ab 10.40 Uhr geht Roger Buser, Dozent für Gebäudetechnik und Energie an der HSLU, auf die Prozessschritte von einer groben Abschätzung zum Bauprojekt ein. Anschliessend referiert Pierre-Olivier Cuche, Geschäftsleiter bei Solarwall, über die Architektur und Gestaltung von PV-Fassaden. Ab 11.40 Uhr referiert Andreas Haller, Leiter Innovation Solarsysteme bei der Ernst Schweizer AG, über Ausführungsplanung und Installation.

    Nach der Mittagspause geht es weiter mit dem Thema Brandschutz in einem Referat von Christian Renken, Geschäftsleiter der CREnergie GmbH. Ab 14 Uhr widmet sich Renken dem Thema Performance und Wirtschaftlichkeit.

    Auf ihn folgt Stefan Gränicher, Projektleiter Immobilienentwicklung der Frutiger AG, mit seinem Impuls über Rentabilität aus Sicht eines Immobilienentwicklers. Robin Bergamin, Beratung & Verkauf bei der Invisia AG, spricht anschliessend über Energiemanagement und die bestmögliche Nutzung von Strom.

    Letzter Vortrag des Tages ist der von Sina Büttner, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Gebäudetechnik und Energie an der Hochschule Luzern, über die optimale Fassadengestaltung mit Solaranlagen sowie die Begrünung im Hinblick auf den Klimawandel.

  • Wüest Partner erhält Great Place to Work Zertifizierung

    Wüest Partner erhält Great Place to Work Zertifizierung

    «Wir freuen uns sehr über die Great Place to Work Zertifizierung. Engagement, gegenseitige Wertschätzung und Vertrauen gehören für uns seit jeher zu unserer Unternehmenskultur. Die Auszeichnung spiegelt unseren kontinuierlichen Einsatz für eine starke Arbeitsplatzkultur wider, in der unsere Mitarbeitenden ihr volles Potenzial entfalten können», sagt Patrik Schmid, CEO bei Wüest Partner.

    Die Great Place to Work Zertifizierung basiert auf dem Trust IndexTM, einem standardisierten und international anerkannten Befragungsinstrument. Im Zeitraum Juni 2022 bis Anfang Juli 2023 wurden die Mitarbeitenden von Wüest Partner in Deutschland und der Schweiz zu 60 Aussagen hinsichtlich der Arbeitsplatzkultur befragt. Themen der Befragung waren unter anderem Vertrauen in Führungskräfte, Teamgeist, Wertschätzung, Respekt sowie Identifikation mit dem Unternehmen. Die abschließende Bewertung erfolgt anhand des Trust IndexTM-Scores, der sich aus der durchschnittlichen Zustimmung zu allen standardisierten Trust IndexTM-Aussagen errechnet.

    Wüest Partner Deutschland erreichte einen beeindruckenden Trust IndexTM-Wert von 79 Prozent, Wüest Partner Schweiz sogar 86 Prozent. Diese hervorragenden Ergebnisse unterstreichen das Engagement von Wüest Partner, ein positives und vertrauensvolles Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich die Mitarbeitenden geschätzt und unterstützt fühlen.

    «Unsere Mitarbeitenden sind das wichtigste Kapital von Wüest Partner. In einem stark umkämpften Arbeitsmarkt ist es wichtig, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren und sich für die Zukunft optimal aufzustellen. Dazu gehört auch, in eine gute Unternehmens- und Arbeitsplatzkultur zu investieren. Die Auszeichnung ist deshalb für uns alle eine zusätzliche Motivation, den eingeschlagenen Kurs weiterzuverfolgen», sagt Marion Fürbeth, Head Group HR bei Wüest Partner.

  • Uni St. Gallen, neuer Campus von Pascal Flammer

    Uni St. Gallen, neuer Campus von Pascal Flammer

    Der Universität St. Gallen wird der Platz knapp. Auf dem Areal Platztor am Unteren Graben entsteht deshalb ein zweiter Campus, um ihre Kernaufgaben in Lehre und Forschung weiterhin qualitativ hochstehend zu erfüllen. Es wird aber nicht nur Raum für Forschung und Lehre geschaffen, vielmehr soll auch ein neues Stück Stadt hinzugefügt werden. Der Architekturwettbewerb um die Gestaltung des neuen Stadtbausteins ist entschieden.

    Der neue Campus soll dereinst genügend Platz für die Ausbildung von 3000 Studierenden bieten. In den zwei Untergeschossen ist eine grosse Aula mit einem Platzangebot für 400 Personen geplant. Um das Gebäude wird ein grosszügiger Park angelegt, der wie das Gebäude öffentlich zugänglich sein wird.

    Am offenen Wettbewerb wurden 59 Projekte eingereicht. Nachdem keines vorbehaltlos überzeugt hatte, entschied sich die Jury für eine anonyme Bereinigungsstufe. Dabei konnte sich schliesslich das Projekt «Haus im Park» von Pascal Flammer durchsetzen. Flammers Vorschlag sieht ein achtzig Meter langes und vierzig Meter breites Gebäude vor, das inmitten eines öffentlichen Parks stehen soll. Dafür wird der Baukörper von der Strasse zurückversetzt. Das sechsstöckige Gebäude aus Holz, Beton und Glas wirkt auf den Visualisierungen leicht und transparent.

    Die publikumsorientierten Nutzungen wie die Caféteria sind zu St. Gallens schöner Altstadt hin ausgerichtet. Bei der Erschliessung des Campus legte Flammer sein Augenmerk auf den öffentlichen Verkehr. Vom bestehenden Campus gelangt man zu Fuss ober- und unterirdisch zum Neubau.

    Nach dem Baubeginn 2025 kann das Gebäude voraussichtlich im Jahr 2029 in Betrieb genommen werden. Für die Stadtentwicklung von St. Gallen bedeutet das Projekt einen grossen Schritt in die Zukunft.