Schlagwort: Gesundheitswesen

  • Wachsende Nachfrage nach Zutrittslösungen im Gesundheitssektor

    Wachsende Nachfrage nach Zutrittslösungen im Gesundheitssektor

    Dormakaba richtet sich auf weiteres Wachstum im Gesundheitssektor aus. Für das Geschäftsjahr 2025/2026 vermeldet der Anbieter von Zutrittslösungen eine gestiegene Zahl an Aufträgen aus der Gesundheitsbranche. Laut einer Mitteilung konnte sich dormakaba im Rahmen seiner Markteintrittsstrategie Projekte in Norwegen, Deutschland und den USA sichern.

    Das weltweit in der Schliesstechnik tätige Unternehmen mit Sitz in Rümlang bietet Lösungen für Türen, darunter Schlösser, Türbeschläge, Türautomation, Zutrittskontrollsysteme und mechanische Schliesssysteme an, die Unternehmensangaben zufolge in 130 Länder gehen. 

    In Norwegen hat dormakaba im Rahmen des Krankenhausneubaus New Aker einen Auftrag über 5500 Türen erhalten. In den USA werden im Auftrag von zwei Organisationen aus dem Gesundheitsbereich Eingangssysteme modernisiert und gewartet sowie weitere Leistungen erbracht. Und in Deutschland hat dormakaba einen Auftrag der m&i-Klinikgruppe Enzensberg erhalten, der Zugangslösungen an 4500 Türen umfasst. Das gesamte Auftragsvolumen liege im niedrigen zweistelligen Millionenbereich.

    „Diese jüngsten Projekterfolge zeigen die wachsende Nachfrage nach sicheren, effizienten und innovativen Zutrittslösungen“, wird dormakaba-CEO Till Reuter zitiert. „Diese Aufträge stärken unsere Position im Gesundheitswesen weiter und unterstützen unser Wachstum in diesem Sektor.“

  • Rehabilitationszentrum bleibt erhalten und wird erweitert

    Rehabilitationszentrum bleibt erhalten und wird erweitert

    Die Berner Klinik Montana (BKM) wird zum 1. Januar 2026 die ebenfalls in Crans Montana ansässige Luzerner Höhenklinik Montana (LHM) übernehmen. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, ist eine entsprechende Vereinbarung zwischen dem Kantonsspital Luzern (LUKS), dem Kanton Luzern und der BKM erfolgreich abgeschlossen worden. Die BKM wird die übernommene Luzerner Klinik weiter betreiben. Bis zum Zeitpunkt der Übernahme sollen noch die Informatiksysteme beider Kliniken angepasst werden.

    «Die Übernahme des Betriebs mit seinen sehr kompetenten Mitarbeitenden ist für uns ein Glücksfall», wird Philippe Eckert, Direktor der Berner Klinik Montana, in der Mitteilung zitiert. «Mit der Integration der LHM könnten Synergien in der muskuloskelettalen, der psychosomatischen und der onkologischen Rehabilitation entwickelt und das Leistungsspektrum der BKM mit pulmonaler Rehabilitation erweitert werden.»

    Der Kanton Luzern bleibt zunächst Eigentümer der Grundstücke und Immobilien. Die BKM mietet das Hauptgebäude der Höhenklinik sowie das Personalgebäude Villa Claire für drei Jahre an. Sie erhält für zwei Jahre die Kaufoption für einen Preis von 13,5 Millionen Franken.

    Florian Aschbrenner, CEO und Vorsitzender der Geschäftsleitung der LUKS Gruppe, zeigt sich mit dem Vertragsabschluss zufrieden. «Es war uns ein grosses Anliegen, für die Mitarbeitenden der LHM eine gute Lösung zu finden. Dies stellen wir mit dem Verkauf an eine ebenfalls vor Ort ansässige, sehr renommierte Klinik im Rehabilitationsbereich sicher», so Aschbrenner.

    Die LHM bleibt auf der Spitalliste des Kantons Luzern. Patientinnen und Patienten haben im Rahmen des gesetzlich gewährten Spitalwahlfreiheit weiterhin die Möglichkeit, die Klinik für eine stationäre Rehabilitation zu wählen.

  • Wertsteigerung durch globale Präsenz und technologische Innovation

    Wertsteigerung durch globale Präsenz und technologische Innovation

    Siemens Smart Infrastrukture legt die Latte höher. Der in Zug ansässige Geschäftsbereich von Siemens hat zwischen 2020 und 2024 seine Umsätze jährlich durchschnittlich um 11 Prozent gesteigert, informiert Siemens in einer Mitteilung. Beim Betriebsergebnis wurde 2024 eine Rekordmarge von 17,3 Prozent realisiert. Sie liegt deutlich über dem 2021 gesetzten Mittelfristziel von 11 bis 16 Prozent.

    In den kommenden Jahren wird ein Umsatzwachstum von 6 bis 9 Prozent sowie eine Ergebnismarge von 17 bis 18 Prozent angestrebt. „Wir haben uns ehrgeizige Ziele gesetzt und diese auch erreicht“, wird Matthias Rebellius, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und CEO von Smart Infrastructure, in der Mitteilung zitiert. „Jetzt legen wir die Messlatte noch höher, um die nächste Stufe der Wertsteigerung zu erreichen.“

    In den kommenden Jahren will SI seine globale Präsenz stärken und lokale Kapazitäten erweitern. Gleichzeitig ist die Förderung von Talenten in wachstumsstarken Märkten wie Indien und den USA geplant. Beides soll zu skalierbaren Ergebnissen in den etablierten Endmärkten von SI, wie Rechenzentren, Gesundheitswesen und Energieversorgungsunternehmen führen. Das Unternehmen geht mittelfristig von einem Wachstum des von ihm adressierten Marktes um jährlich 5 bis 6 Prozent aus. Hier habe SI „in allen Bereichen ein über dem Markt liegendes Wachstum“ realisiert, heisst es in der Mitteilung.

  • Effiziente Beleuchtung und angenehme Atmosphäre im Kantonsspital St.Gallen

    Effiziente Beleuchtung und angenehme Atmosphäre im Kantonsspital St.Gallen

    Das Kantonsspital St.Gallen will sich mit dem kürzlich eröffneten Haus 7 A nicht nur mit einem prägnanten Gesicht präsentieren, sondern auch effiziente und kostengünstige Abläufe organisieren. Wie es in einer Mitteilung heisst, zielt die Gestaltung darauf ab, Patientinnen und Patienten im Genesungsprozess zu unterstützen und Mitarbeitenden eine effiziente und angenehme Arbeitsumwelt zu bieten. Dazu gehört auch die lichttechnische Gestaltung, bei der Leuchten des in Tuggen ansässigen Unternehmens Tulux zum Einsatz gekommen sind.

    Durchgangsbereiche sind mit 4000 Metern LED-Lichtband ausgerüstet worden. Behandlungs- und Untersuchungsräume werden wie auch andere Arbeitsräume von Doppelwannenleuchten erhellt, deren 30×30 Zentimeter grosse Module sich ergänzen lassen. Für wohnliche Atmosphäre in Warte- und Aufenthaltsbereichen kam die Deckenlampe SPIN 2 zum Einsatz. Im Restaurantbereich leuchten an Pendeln befestigte Kugellampen. Für Korridore und Aufenthaltsräume wurde dabei warmes Licht, für Arbeitsräume und medizinische Bereiche neutralweisses 4000K-Licht eingesetzt.

    «Die Zusammenarbeit mit Tulux an diesem Grossprojekt war top.» «Professionell und speditiv», wird die Kooperation in der Mitteilung bewertet.

  • Neubau für Diagnostiklösungen in Rotkreuz

    Neubau für Diagnostiklösungen in Rotkreuz

    Roche hat am 29. Oktober in Rotkreuz den Grundstein für ein neues Diagnostik-Produktionsgebäude gelegt. Dafür wird der Pharmakonzern an einem der wichtigsten Standorte seiner Diagnostics Division laut einer Medienmitteilung 215 Millionen Franken investieren. Dabei hätten Nachhaltigkeit und Energieeffizienz höchste Priorität.

    Der Neubau ersetzt ein altes Produktionsgebäude, umfasst rund 29’000 Quadratmeter Fläche und soll bis 2027 fertiggestellt werden. Die Entwicklung und Einführung neuer Tests und Systeme für die schnelle und zuverlässige Diagnose von Krankheiten erfordert den Angaben zufolge zusätzlichen Raum, der von der bestehenden Infrastruktur nicht mehr bereitgestellt werden könne. „Roche setzt damit ein deutliches Zeichen für die Bedeutung des Produktionsstandorts Rotkreuz und unterstreicht ihr klares Bekenntnis zur Schweiz“, so das Unternehmen.

    Die Roche Diagnostics International AG entwickelt, produziert und vermarktet in Rotkreuz mit rund 2700 Mitarbeitenden Diagnosesysteme für Kliniken, Labore und Arztpraxen. Sie ist die grösste private Arbeitgeberin im Kanton Zug.

    „Wir sind stolz darauf, dass wir hier in Rotkreuz einen weiteren wichtigen Beitrag für das Gesundheitswesen in der Schweiz und weltweit leisten werden, indem wir mit unseren diagnostischen Lösungen Antworten auf Gesundheitsfragen von Patientinnen und Patienten liefern“, wird Standortleiter Andreas Klopp zitiert. „Diese innovative und nachhaltige Produktionsstätte wird dabei eine massgebliche Rolle spielen.“

  • Standort für Ambulatorium Rorschach ist gefunden

    Standort für Ambulatorium Rorschach ist gefunden

    Die Stadt Rorschach, der Kanton St.Gallen und die Spitalanlagegesellschaft des Kantonsspitals St.Gallen haben sich auf das Errichten eines neuen ambulatorischen Zentrums geeinigt. Nach langer Suche sei nun ein geeignetes Objekt dafür gefunden worden. Laut einer Medienmitteilung soll der Komplex im Gebiet Neuseeland/Rorschacherberg – unmittelbar an der Grenze zu Rorschach – ab dem Ende 2024 vollständig in Betrieb genommen werden. Bis dahin werden die ambulanten Leistungsanbieter mit den drei Schwerpunkten onkologisches Ambulatorium, Gastroenterologie und Kardiologie an den neuen Standort verlegt. Ferner werden auch ambulante Sprechstunden der Kliniken für Allgemein-, Viszeral-, Endokrin- und Transplantationschirurgie, der Orthopädie und Traumatologie sowie der Urologie und der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie angeboten.

    Da für die Hämodialyse am neuen Ambulatorium zu wenig Platz vorhanden wäre, haben die Entscheidungsträger beschlossen, diese Behandlungen in die Hämodialyse am Standort St.Gallen zu integrieren. Dies soll bereits zum Ende des ersten Quartals 2024 erfolgen, heisst es in der Mitteilung.

    Für die radiologisch-diagnostische Abklärung bietet das Netzwerk Radiologie der Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin des Kantonsspitals St.Gallen in Rorschach im Haus Regatron ein umfassendes radiologisches Angebot an. So werden neben den bisherigen MR- und PET-CT-Untersuchungen neu auch Computertomographien und eine volldigitale konventionelle Röntgendiagnostik angeboten.

    Aktuell nutzt das Kantonsspital St.Gallen noch die Liegenschaft des ehemaligen Spitals Rorschach. Die Verwendung dieses Gebäudes ab 2025 ist noch offen und wird von Kanton, Stadt Rorschach und der Spitalanlagegesellschaft des Kantonsspitals noch besprochen.

  • Neue Ära der Gesundheitsversorgung in architektonischer Brillanz

    Neue Ära der Gesundheitsversorgung in architektonischer Brillanz

    Mit einer Geschichte, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht, hat sich das Kantonsspital Graubünden als eine vertrauenswürdige Anlaufstelle für medizinische Versorgung etabliert. Der Neubau ist ein Beweis für das Engagement des Zentrumsspitals, mit den sich wandelnden Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten Schritt zu halten.

    Die architektonische Gestaltung des Neubaus zeichnet sich durch helle, offene Räume aus, die nicht nur eine angenehme Umgebung schaffen, sondern auch die Interaktion zwischen medizinischem Personal sowie Patientinnen und Patienten fördern. Modernste Operationssäle, diagnostische Einrichtungen und ambulante Behandlungszimmer sind so konzipiert, dass sie optimale Ergebnisse und höchsten Komfort für Patientinnen und Patienten gewährleisten. Die Architektur spiegelt die neuesten Standards in der Spitalplanung wider, um den anspruchsvollsten medizinischen Anforderungen gerecht zu werden.

    Der Neubau wurde mit einem starken Fokus auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz entworfen. Moderne Technologien zur Energiegewinnung, Abfallreduzierung und umweltfreundlichen Materialien tragen dazu bei, den ökologischen Fussabdruck zu minimieren.

    Ein integraler Bestandteil des Kantonsspitals Graubünden ist das hochqualifizierte medizinische Personal, das auch im Neubau tätig ist. Ärzte, Pflege, Therapeutinnen und Therapeuten und Support-Mitarbeitende arbeiten Hand in Hand, um eine ganzheitliche Betreuung auf höchstem Niveau zu gewährleisten. Die enge Zusammenarbeit zwischen den Fachleuten fördert nicht nur eine effektive Behandlung, sondern auch den Austausch von Wissen und Innovationen.

  • Universitätsklinik Balgrist eröffnet neues Forschungszentrum

    Universitätsklinik Balgrist eröffnet neues Forschungszentrum

    Die Universitätsklinik Balgrist hat ihren zehnten Operationssaal (Operation Room X, OR-X) feierlich eröffnet. Der OR-X ist eine nationale Forschungseinrichtung und ein chirurgisches Lehr- und Forschungszentrum. Patientenbetrieb wird es dort laut einer Medienmitteilung nicht geben. Herzstück ist den Angaben zufolge der voll ausgestattete Operationssaal sowie ein sogenanntes Skills Lab für die medizinische Forschung. Für Schulungen und grössere Forschungsexperimente mit mehreren Teilnehmenden biete das Skills Lab mit seinen sechs chirurgischen Arbeitsplätzen perfekte Bedingungen, so das Klinikum.

    Gelehrt wird an 3D-gedruckten Modellen, Simulatoren und menschlichen Präparaten. Für die chirurgische Aus- und Weiterbildung stehen eine realistische Infrastruktur mit technischen Einrichtungen wie intraoperative Künstliche Intelligenz, Navigationssysteme, Operationsroboter und durch Erweiterte Realität unterstützte Anwendungen zur Verfügung.

    Zur Eröffnung am 24. und 25. August waren 250 Gäste aus Politik, Gesundheitswesen und Wirtschaft geladen. Nebst einer Besichtigung des OR-X waren Ansprachen der Präsidentin des Vereins Balgrist, Rita Fuhrer, der Spitaldirektoren Mazda Farshad und Thomas Huggler, des Swissmem-Präsidenten Martin Hirzel sowie des OR-X-Mitgründers Philipp Fürnstahl zu hören.

  • KSB bleibt beim Abbruch des Altbaus

    KSB bleibt beim Abbruch des Altbaus

    Das Kantonsspital Baden hält laut einer Medienmitteilung nach einer Machbarkeitsstudie zur allfälligen Weiterverwendung des Altbaus an seiner Immobilienstrategie fest. Diese sieht nach der Inbetriebnahme des Neubaus im Jahr 2024 einen Abbruch des Altbaus und die Schaffung einer Grünzone vor.

    Eine Sanierung und Umnutzung des in den 1970er Jahren errichteten KSB-Bettenhauses wäre rein technisch machbar, aber mit enormen finanziellen und planerischen Risiken und Unsicherheiten verbunden. Zu diesem Schluss kommt die Machbarkeitsstudie, heisst es in der KSB-Mitteilung.

    Das Architekturbüro Schneider und Schneider in Aarau hat im Auftrag des Verwaltungsrats der KSB AG die Studie erstellt. Sie sollte das Potential einer Umnutzung analysieren. „Obwohl im Masterplan der Abbruch vorgesehen ist, wollten wir nochmals kritisch hinterfragen, ob das Bestandsgebäude inklusive dem Sockelbau wirklich rückgebaut werden muss, oder ob es einer neuen Nutzung zugeführt werden kann“, wird Daniel Heller zitiert, Präsident des Verwaltungsrates der KSB AG. In der aktuellen Diskussion um Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung sei es naheliegend, dass die Option Gebäudeerhalt seriös geprüft werde.

    Geklärt wurden insbesondere Fragen um den Zustand der Trägerstruktur des 1978 eröffneten Spitalgebäudes, das aus einem Sockelbau sowie aus einem zehn Stockwerke hohen Bettenhaus besteht. In der 105 Seiten umfassenden Studie wird der Tragstruktur auch nach 44 Jahren Betrieb ein guter Zustand attestiert.

    Theoretisch wäre daher das Potential für eine Umnutzung mit Wohnungen, Büros oder Gesundheits- und Gastrobetrieben vorhanden. Praktisch wäre eine solche Umnutzung jedoch mit sehr hohen Investitionen und einem unabsehbaren Aufwand verbunden, heisst es in der KSB-Mitteilung.

  • Schlieren stimmt für Bau von Alterszentrum

    Schlieren stimmt für Bau von Alterszentrum

    In Schlieren kann nach der Abstimmung vom Sonntag, 12. März, das Alterszentrum Wohnen am Stadtpark gebaut werden. Der Neubau mitten in der Stadt soll das Alterszentrum Sandbühl ablösen. Die Schlieremer Stimmbevölkerung hat laut einer Medienmitteilung den Kredit von 44‘317‘000 Franken für das Projekt mit einer Zustimmung von 76,59 Prozent angenommen.

    „Bereits 2019 hat das Stimmvolk dem Verkauf des Alterszentrums Sandbühl klar zugestimmt“, wird Manuela Stiefel zitiert, Ressortvorsteherin Finanzen und Liegenschaften. „Mit diesem zweiten Ja können wir nun die Umsetzung anpacken-“

    Der Neubau wird in der Mitteilung der Stadt als „eine attraktive Einrichtung mitten in Schlieren“ bezeichnet. Er solle zeitgemässe und bezahlbare Wohnungen für ältere Menschen bieten. Der Bezug der neuen Räumlichkeiten ist per 2027 geplant.

    Bewohnerinnen und Bewohner sollen im Zentrum Wohnen am Stadtpark mobil und selbstbestimmt in der eigenen Wohnung leben und je nach Bedarf Dienstleistungen wie Pflege und Betreuung, Mahlzeiten, Reinigung oder Wäscheservice in Anspruch nehmen können, heisst es in der Mitteilung. Sie müssen auch nicht in eine andere Pflegeeinrichtung wechseln, falls intensivere Pflege benötigt wird. Damit sei ein wichtiges Ziel der Altersstrategie der Stadt Schlieren erreicht.

    Die Beteiligung an der Volksabstimmung am 12. März lag laut Protokoll des Wahlbüros bei nur 22,12 Prozent. Von 9033 Stimmberechtigten gaben 1998 ein Votum ab. Von den 1991 gültigen Stimmen entfielen 1525 auf Ja und 466 auf Nein.

  • Spital Limmattal lädt zur Einweihung des Pflegezentrums ein

    Spital Limmattal lädt zur Einweihung des Pflegezentrums ein

    Das Spital Limmattal weiht am Samstag, 17. September, das neue Pflegezentrum ein. Laut Medienmitteilung betrug die Planungs- und Bautätigkeit dafür rund zehn Jahre. Die Eröffnung des Pflegezentrums findet genau vier Jahre nach Betriebsbeginn im neuen Akutspital statt.

    Das Programm der feierlichen Eröffnung sieht neben der Einweihung und Öffnung des Zentrums zur Besichtigung ab 11 Uhr am Nachmittag auch ein Konzert der Stadtmusik Dietikon auf dem Dorfplatz, Musik für Orgel, Gesang, Oboe in der Spitalkapelle und ein Konzert vom LIMMIchor auf dem Dorfplatz vor. Auf dem Festgelände stehen verschiedene Essens- und Getränkestände aus der Region für das leibliche Wohl bereit.

    Die Räumlichkeiten des Pflegezentrums stehen am Eröffnungstag allen Besuchenden zur freien Besichtigung offen. Beim Rundgang durch das Pflegezentrum präsentieren die Partnerfirmen des Spitals Einblicke in die Angebote für die künftigen Bewohnenden, heisst es in der Einladung. Deren Umzug in die neuen Räumlichkeiten steht dann für die folgende Woche an.

    Neben dem eigentlichen Pflegezentrum gibt es eine weitere „Enthüllung“, wie es in der Medienmitteilung heisst. Es geht um die Haltestelle der Limmattalbahn. Rund drei Monate vor der offiziellen Inbetriebnahme der Limmattalbahn werde dort die „Gesundheitsbahn Limmattal“ um 11 Uhr feierlich enthüllt. Sie kann dann im Anschluss erkundet werden.

    Als weitere Attraktion bietet das Spital Limmattal die Möglichkeit für Besuchende, sich im Flugsimulator der Air Alpine Ambulance (AAA) an den Steuerknüppel des Rettungshelikopters zu setzen.

    Das Ende der Einweihungsfeier ist für 16 Uhr vorgesehen. Das Spital empfiehlt die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, da keine Parkplätze vorhanden seien.

  • Bauprojekt LIMMIviva schliesst mit Einsparung ab

    Bauprojekt LIMMIviva schliesst mit Einsparung ab

    Der Spitalverband Limmattal schliesst das Neubauprojekt LIMMIviva des Akutspitals ab. Der Bau wurde zwischen 2014 und September 2018 realisiert. Danach kamen Neubezug und Inbetriebnahme. Inzwischen kann das Projekt als abgeschlossen gelten. Bei den Kosten wurde laut Medienmitteilung weniger aufgewandt als veranschlagt. Der bewilligte Verpflichtungskredit von 275,7 Millionen Franken wurde inklusive zweier Nachtragskredite um rund 0,8 Millionen Franken unterschritten.

    In einem über mehrere Jahre dauernden Bauvorhaben seien Anpassungen des ursprünglichen Projekts durchaus üblich, heisst es in der Mitteilung des Spitalverbands. Das galt auch beim Neubauprojekt des Spitals Limmattal. Die hohe Dynamik des Gesundheitswesens hatte zur Folge, dass das Projekt in über 100 Nachträgen laufend den ändernden Anforderungen angepasst wurde. Meist führen solche Nachträge zu wesentlichen Mehrkosten. Beim Neubau des Spitals Limmattal wurde gemeinsam mit dem als Totalunternehmer beauftragten Berner Bauunternehmen Losinger Marazzi AG  Mehrkosten verursachende Nachträge durch Optimierungen an anderen Stellen kompensiert.

    Mit der 2012 neu eingeführten Spitalfinanzierung und einer Anpassung des Gemeindegesetzes konnte der Spitalverband Limmattal die Investitionen von rund 270 Millionen Franken selber, ohne Mithilfe der Gemeinden und somit ohne Belastung der Steuerzahler, finanzieren. Es wurden 220 Millionen Franken Fremdkapital über die Emission von zwei Anleihen beschafft.

  • Herz-Neuro-Zentrum Bodensee ist eingeweiht

    Herz-Neuro-Zentrum Bodensee ist eingeweiht

    Am 7. Februar fand die feierliche Schlüsselübergabe für das neue Herz-Neuro-Zentrum Bodensee auf dem Spitalcampus Münsterlingen statt. Im März wird dort auch eine Abteilung für neurologische Frührehabilitation der Rehabilitationsklinik Zihlschlacht ihre Arbeit aufnehmen.

    Der Umzug der Patienten aus Kreuzlingen TG war zwei Wochen zuvor problemlos im laufenden Betrieb erfolgt, heisst es in einer Medienmitteilung. Seit dem 24. Januar arbeitet das Herz-Neuro-Zentrum in Münsterlingen im Regelbetrieb. Seither seien bereits 50 Eingriffe durchgeführt worden.

    Regierungsrat Urs Martin und Gemeindepräsident René Walther überbrachten Grussbotschaften. Zum Zeichen ihrer „gelebten Partnerschaft“ wurden die Flaggen der beiden Träger und des Kantons Thurgau gehisst.

    Den symbolischen Schlüssel hatte der CEO und Inhaber des Immobiliendienstleisters HRS Real Estate in Frauenfeld, Martin Kull, an die beiden Betreiber übergeben. HRS war Ende 2021 „in das anspruchsvolle Bauprojekt“ eingestiegen, „nachdem der Klinikneubau infolge massiver bauseitiger Verzögerungen zu scheitern drohte“. Professor Dierk Maass, Verwaltungsratspräsident der Bauherrin, hat den Angaben zufolge dem Team von HRS bestätigt, beim Schlussspurt „in einer enormen Aufholjagd Grossartiges geleistet“ zu haben.

  • Balgrist baut Lehr- und Forschungszentrum

    Balgrist baut Lehr- und Forschungszentrum

    Der Medizinstandort Zürich erhält ein neues chirurgisches Forschungs- und Lehrzentrum. Seit dem 26. Januar wird der Operation Room X (OR-X) der Universitätsklinik Balgrist gebaut. Seine Inbetriebnahme für die Testphase ist für das erste Quartal 2023 vorgesehen.

    Laut einer Medienmitteilung schafft der OR-X neue Möglichkeiten für die chirurgische Forschung, Entwicklung und Lehre. Er soll laut Klinikum die Möglichkeit bieten, neue Technologien auf Basis von Erweiterter Realität, Robotik und Künstlicher Intelligenz effizienter zu entwickeln und zu validieren. So gelangten neue Technologien schneller in die klinische Anwendung. Zudem könnten angehende Chirurginnen und Chirurgen in einem realitätsnahen Operationssaal lernen und praktische Erfahrungen sammeln.

    „Moderne chirurgische Innovation und Lehre sollte in einer möglichst echten Umgebung geschehen, vor dem Einsatz an Patientinnen und Patienten“, so Mazda Farshad, Medizinischer Direktor und Initiator des OR-X, in einer früheren Mitteilung des Spitals. „Deshalb bauen wir einen Simulations-Operationssaal, fokussiert auf die Orthopädie, jedoch offen für den Fachbereich Chirurgie.“ Mit dem OR-X werde eine Infrastruktur geschaffen, die laut Balgrist dazu beiträgt, „bei der Entwicklung von chirurgischen Innovationen an vorderster Front mitzuwirken“.

  • Implenia übernimmt BAM Swiss AG

    Implenia übernimmt BAM Swiss AG

    Implenia und BAM Swiss haben am 29. März einen Vertrag über die Übernahme der BAM Swiss AG durch die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Dietlikon unterzeichnet, informiert Implenia in einer Mitteilung. Der Zukauf soll die Wettbewerbsposition von Implenia in künftigen Ausschreibungen stärken. Zudem steige das Unternehmen dadurch „zu einem führenden Baudienstleister im Gesundheitswesen“ auf, schreibt Implenia.

    Beide Unternehmen sind an der Realisierung des Kantonsspitals Aarau beteiligt. Hier waren bisher Implenia, BAM Swiss AG und BAM Deutschland AG involviert, erläutert Implenia in der Mitteilung. In Zukunft soll das Projekt „aus einer Hand“ umgesetzt werden.

    Die Neuerwerbung verschafft Implenia zudem eine stärkere Präsenz in der Nordwestschweiz. Konkret wird das Projektportfolio von Implenia um den Bau eines Labor- und Forschungsgebäudes für Biosystemwissenschaften und Engineering in Basel und das Projekt Felix-Platter Spital in Basel verstärkt. In Zürich wird Implenia durch den Zukauf auch den Bau eines Studierendenwohnheims der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich übernehmen.

    „Mit dieser Transaktion stärkt Implenia die Marktpräsenz und wird zu einem führenden Baudienstleister im Gesundheitswesen in der Schweiz, einer Branche mit grossem Wachstumspotenzial bezüglich Immobilien“, wird Implenia-CEO André Wyss in der Mitteilung zitiert. „Die Akquisition steht im Einklang mit unserer Strategie und dem Ziel der Division Buildings von Implenia, den Marktanteil als Totalunternehmer für komplexe Grossprojekte auszubauen.“

  • Hirslanden Klinik St. Anna wird erneuert

    Hirslanden Klinik St. Anna wird erneuert

    Die Hirslanden Klinik St. Annain Luzern beginnt im März mit der Erneuerung ihrer Infrastruktur. Dies geht aus einer Mitteilung der Klinik bei LinkedIn hervor. Zunächst wird an einem Erweiterungsbau (Trakt G) gearbeitet, welcher sich auf dem Gebiet des heutigen Innenhofs zwischen Parkhaus und Klinik befinden wird. Dort wird unter anderem das Institut für Radiologie und Nuklearmedizin untergebracht.

    Ab 2023 soll im Rahmen einer zweiten Etappe der Rückbau von zwei Gebäudeteilen starten, die teilweise noch aus der Gründerzeit der Klinik stammen. Diese Gebäudeteile werden durch einen Neubau (Trakt A+) ersetzt. Dieser soll zum neuen Herz des zukünftigen Klinikbetriebs werden.

    Das gesamte Bauprojekt soll 2027 abgeschlossen werden. Einem Artikel der „Luzerner Zeitung“ zufolge investiert Hirslanden insgesamt mehr als 100 Millionen Franken in die Erneuerung.

    „Mit dem Bauprojekt schlagen wir eine Brücke in die Zukunft“, lässt sich Klinikdirektor Martin Nufer im Artikel der „Luzerner Zeitung“ zitieren. Die Investition ermögliche es auch, Angebotslücken zu schliessen. „In der Onkologie zum Beispiel können wir dank des Umbaus endlich auch die Radiotherapie anbieten, für die es spezielle Geräte und Räumlichkeiten braucht. Dafür hatten wir im heutigen Gebäude schlicht zu wenig Platz“, so Nufer.

    Die Luzerner Klinik St. Anna wurde im Jahr 1911 von der Gemeinschaft der St. Anna-Schwestern gegründet und ist seit 2005 Teil der Privatklinikgruppe Hirslanden.