Schlagwort: Gewerbepark

  • «Vision 2040»AROVA HALLEN in Flurlingen

    «Vision 2040»AROVA HALLEN in Flurlingen

    Ein Schritt auf einem längeren Weg ist getan, alle Beteiligten des Mitwirkungsverfahrens haben das Nutzungs- und Entwicklungskonzept (NEK) für das AROVA HALLEN Areal unterzeichnet. Das kantonale Amt für Raumentwicklung ARE hat den vorgelagerten informellen Prozess mit beratender Stimme ohne Unterschrift begleitet. Damit kann die planerische Umsetzung thematisiert und diskutiert werden.

    Kulturell einzigartig und wirtschaftlich tragfähig
    Das Areal AROVA HALLEN ist heute im regionalen Richtplan als Arbeitsplatzgebiet eingetragen und unterscheidet sich durch seine historische Bausubstanz deutlich von anderen. Dies stellt sowohl eine Verpflichtung als auch eine Chance dar. Das NEK verfolgt das Ziel, das Areal auf eine nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Basis zu stellen und somit eine zukunftsorientierte Antwort auf die Herausforderungen in der räumlichen Entwicklung des Weinlandes zu geben.

    Ziele und Visionen für ein gemischtes Quartier
    Das Hauptziel des NEK ist die Erhaltung und Stärkung des Standortes als Arbeitsort sowie die Wertschätzung des baukulturellen Erbes. Geplant ist eine qualitätsvolle Innenentwicklung, die Wohnen und Arbeiten näher zusammenbringt. «Vision 2040» sieht vor, dass bis 2040 etwa 250 neue Wohnungen entstehen, ohne die bestehenden 400 Arbeitsplätze zu reduzieren. Moderne Wohn- und Arbeitsformen sowie ein lebendiges Quartier mit moderatem Verkehr, ergänzenden Fachgeschäften und Gastronomie stehen im Fokus.

    Arbeiten und Wohnen im Einklang
    Das NEK folgt damit dem Gedanken der Nutzungsmischung – Wohnen und Arbeiten rücken näher zusammen. Das Areal eignet sich, aufgrund der historischen Bausubstanz, besonders für mässig störendes Gewerbe und Dienstleistungen. Das Zielbild «Vision 2040» zeigt, wie das Areal zu einem modernen Gewerbepark entwickelt werden kann, der die gegenseitigen Immissionen reduziert und ein lebendiges Quartier schafft.

    Aktuelle Entwicklungen und Pläne
    Neben den langfristigen Zielen gibt es zahlreiche aktuelle Massnahmen, um das Image und die Identität des Standortes zu stärken. Durch Fokussierung auf die Präferenzen potenzieller Mietinteressenten konnten bereits weitere Flächen vermietet werden. Zukünftig sind auch Zwischennutzungen und temporäre Veranstaltungen geplant. Nach dem Brand in der schönsten WERKHALLE wurden die Schäden behoben und im Erdgeschoss soll ein Treffpunkt für Mietende und ihre Kunden geschaffen werden.

    Koordination und Information
    Das Nutzungs- und Entwicklungskonzept AROVA HALLEN wird eng mit der Siedlungsentwicklungsstrategie der Gemeinde Flurlingen abgestimmt. Weitere Informationen und der Schlussbericht können unter www.arovahallen.ch heruntergeladen werden.

  • Kantiger Gewerbepark mit industriellem Charme

    Kantiger Gewerbepark mit industriellem Charme

    Wer sich vernetzt, hat mehr Potenzial. Das ist die Basis des von Steiner AG entwickelten «Manufakt»-Konzepts. Es steht für modulare Gebäudekomplexe mit flexibler Nutzung durch wertschöpfungsstarke, produzierende Branchen. Mit Manufakt8409 entsteht in Neuhegi vor den Toren Winterthurs bereits das schweizweit dritte Businesspark-Projekt nach dem «Manufakt»-Konzept.

    Der klare und kraftvolle Baukörper hat Signalwirkung. Schon von Weitem leuchtet der grosse Neonschriftzug und weist den Weg zum Manufakt8409. Der Gewerbepark besticht durch seine einfache und effiziente Gebäudestruktur und die Architektur, die einen würdigen Auftakt am Eingang ins Stadtquartier Neuhegi bilden. Materialien wie Glas, Metall, Stahl und Sichtbeton akzentuieren den urbanen Charakter der Liegenschaft.

    Als bewusster Gegenpol zum städtischen Erscheinungsbild dient der begrünte öffentliche Innenhof, der auch der zentrale Ankunftsort und der Angelpunkt des Gebäudes ist. Vielfältige Begegnungszonen laden zum Verweilen, Entspannen und zum Austausch ein.

    Manufakt8409 wird nach dem Entwurf des Architekturbüros Superdraft Studio und entsprechend den Nachhaltigkeitsstandards der Steiner AG in Minergie P gebaut.

    Die Gewerbeliegenschaft soll rund 7100 Quadratmeter moderne, flexible Nutzfläche auf fünf Geschossen umfassen. Die Räumlichkeiten sind für Büro-, Gewerbe- und industrielle Nutzung konzipiert. Die Raumhöhen von 3.4 bis 4.5 Meter unterstreichen den industriellen Charme des Gebäudes.

    Shared Spaces wie Begegnungszonen, Meetingräume und Verpflegungsstationen ergänzen das Angebot. Diese Räume helfen, den Mietflächenbedarf zu reduzieren und senken damit die festen Mietkosten. Sie fördern ausserdem die Vernetzung der Mietenden.

    Manufakt8409 befindet sich direkt neben dem Bahnhof Winterthur-Hegi. Mit der S-Bahn ist das Zentrum von Winterthur in 7 Minuten erreichbar. Der Anschluss an das Naherholungsgebiet Eulachpark rundet die Lage ab. Neuhegi entwickelt sich aktuell zum zweiten urbanen Zentrum von Winterthur und ist bereits heute ein vielfältiger Stadtteil, in dem international tätige High-Tech-Firmen angesiedelt sind.

    Bis 2025 ist Manufakt8409 fertig gebaut. Der Bezug ist ebenfalls auf 2025 geplant.

  • Neuer innovativer Gewerbepark in Altstetten

    Neuer innovativer Gewerbepark in Altstetten

    Glas, Metall und Sichtbeton – die neue Gewerbeliegenschaft Manufakt 8048 entstand als minimalistischer Rohling und zugleich Prototyp für zukunftsfähige Dienstleistungs- und Produktionsstätten.

    Mit dem Konzept und der Marke «Manufakt» will die Immobilienentwicklerin Steiner AG mit geringerem Ressourcenverbrauch mehr Nutzwert bieten. So gibt es im Manufakt 8048 diverse «Shared Spaces» – gemeinsame Flächen wie etwa Empfangsbereiche, Sitzungszimmer oder Begegnungszonen. Damit sinken die direkten Raumkosten sowie die Betriebskosten für Zusatzflächen. Das soll auch junge Unternehmen anziehen.

    Das Bürogebäude kommt ohne tragende Wände aus und bietet so ein flexibles Raumraster. Zudem hat die Steiner AG «Raumboxen» für Einzelarbeitsplätze entworfen, die sich auf Wunsch modular zusammenstellen lassen.
    Aktuell sind die neuen Mietparteien in Altstetten dabei, ihre Grundrisse im Rahmen des Mieterausbaus individuell zu gestalten und die bis zu 4,5 m hohen Räume in Produktions- und Büroflächen, Labore und Showrooms zu verwandeln.

    Der Entwurf des Gebäudes in Altstetten wurde von Theo Hotz Partner Architekten entwickelt und geplant. Obwohl Theo Hotz (1928–2018) zu Lebzeiten als einer der bekanntesten Hightech-Architekten der Schweiz galt, ist das Manufakt 8048 als «Lowtech»-Gebäude konzipiert: Die Gebäudetechnik und der Ausbaustandard sind minimal, die konstruktiven Details einfach. Die klare Formensprache des Gebäudes ergibt sich aus einem schlichten kubischen Aufriss mit sechs Geschossen. Diese sind aussen über durchlaufend verglaste Fensterbänder und horizontal durchlaufende Aluminiumbrüstungen erkennbar. Im Gebäude dominieren indust-
    rielle Materialien wie Stahl, Sichtbeton und fugenlose Industrieböden zusammen mit offenliegenden Installationen.

    Im Zentrum des Baus liegt ein luftiges Atrium, das als offener Innenhof der Erschliessung dient und zum Anziehungspunkt, Treffpunkt und Erholungsraum wird. Die Lebendigkeit im Innenhof wird unterstützt durch eine Begrünung, die zu einem positiven Klima beitragen soll. Vom Innenhof führen Lifte und auskragende Laubengänge in die Geschosse.

    In Wädenswil und Winterthur entstehen in den kommenden Jahren zwei weitere Gewerbeparks nach dem Manufakt-Konzept. Ein wichtiges Element sei die Vernetzung der verschiedenen Mietenden über die Standorte hinweg.

  • Ina Invest übernimmt Realisierung von Bredella in Pratteln

    Ina Invest übernimmt Realisierung von Bredella in Pratteln

    Ina Invest werde die Mehrheit an der CERES Group Holding AG übernehmen, informiert das Immobilienunternehmen mit Sitz in Opfikon in einer Mitteilung. Weitere Anteile an dem Unternehmen des Luzerner Investors Hermann Alexander Beyeler gehen an in der Mitteilung namentlich nicht genannte Investment-Partner von Ina Invest.

    Als Herzstück des Neuerwerbs wird in der Mitteilung das Entwicklungsareal Bredella in Pratteln genannt. Der hier ansässige Industrie- und Gewerbepark soll in den nächsten 20 Jahren durch ein Stadtquartier mit 70 Prozent Wohnfläche und 30 Prozent kommerziell genutzten Flächen ersetzt werden.

    Dabei werde sich der Marktwert der Liegenschaften auf dem 82’600 Quadratmeter grossen Areal am Bahnhof Pratteln von heute rund 300 Millionen auf über 1 Milliarde Franken steigern, schreibt Ina Invest. Derzeit erwirtschaften die gewerblich genutzten Flächen in Bredella jährlich rund 8,6 Millionen Franken Mietertrag. Die Umsetzung des Projekts soll zu gleichen Teilen von der HRS Real Estate AG und Implenia als Totalunternehmerinnen übernommen werden.

    Einen Teil des Kaufpreises will Ina Invest in Form von Aktien begleichen. Konkret sollen Hermann Alexander Beyeler 10 Prozent des Aktienkapitals von Ina Invest übertragen werden. Den derzeitigen Mietern auf dem Areal will Ina Invest „im Zuge der Arealentwicklung weiterhin geeignete Flächen auf dem Gelände“ anbieten.

    In der selben Mitteilung kommuniziert Ina Invest die Berufung von Daniel Baumann zum Finanzchef. Der bei Implenia tätige Betriebsökonom habe Ina Invest bereits seit der Ausgründung des Unternehmens aus Implenia und dem anschliessenden Börsengang im Sommer 2020 „in sämtlichen betriebswirtschaftlichen Belangen begleitet“. Sein neues Amt wird Baumann per Jahresbeginn 2022 antreten.

  • Steiner feiert Richtfest in neuem Gewerbepark in Basel

    Steiner feiert Richtfest in neuem Gewerbepark in Basel

    Der neue Gewerbepark Werkarena in Basel hat am Freitag Aufrichte gefeiert. Nach dem Baubeginn im Herbst 2019 konnte die Steiner AG den Rohbau des Gebäudekomplexes nun fertigstellen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Ab Herbst sollen die ersten Mieter einziehen können. Die Werkarena ist für unterschiedliche Firmenarten ausgelegt. So bieten die unteren Geschosse speziell für Lager- und Logistikgewerbe ein Rampensystem für Kleintransporter. Mieter können die dort vorhandenen Büro-, Sitzungs- und Konferenzräume auch gemeinschaftlich nutzen.

    Die oberen Etagen bieten einen Marktplatz, ein Forum und Räume für neue Geschäftsmodelle. Sie sollen vor allem Startups sowie kleine und mittlere Unternehmen ansprechen, die ihr Netzwerk erweitern und einen Ort für Inspiration und Austausch suchen. Einen Teil des Gewerbe- und Businessparks betreiben der Gewerbeverband Basel-Stadt und der Business Parc Reinach, welche besonders Start-ups fördern wollen.

    Die Werkarena entsteht nahe der Grenze zu Deutschland, der Autobahn A3 und des Flughafens EuroAirport Basel-Mulhouse. Sie ist eine Initiative des Gewerbeverbands Basel-Stadt, Immobilien Basel-Stadt, des Business Parc Reinach, der Steiner AG, smeyers AG und der Picard Angst AG sowie weiterer Grossunternehmen.