Schlagwort: gewinn

  • Neue Dynamik für die Schweiz

    Neue Dynamik für die Schweiz

    Ob digitales Immobilienmanagement, digitale Finanzlösungen oder biobasierte Chemikalien, Schweizer Startups sind derzeit auf Erfolgskurs. Die jüngsten Auszeichnungen zeigen, wie breit die Innovationslandschaft aufgestellt ist und wie stark die internationale Nachfrage nach skalierbaren Lösungen mit gesellschaftlichem Mehrwert wächst.

    Digitales Immobilienmanagement mit Perspektive
    Das Proptech-Startup Bewy überzeugte im Swiss Prime Site Accelerator 2025 und zählt zu den Gewinnern des Programms. Mit digitalen Lösungen für die Verwaltung von Miet- und Eigentumsobjekten will das junge Unternehmen die Immobilienwirtschaft transparenter und nutzerzentrierter machen. Die Auszeichnung ermöglicht Pilotprojekte und kommerzielle Kooperationen mit einem der führenden Immobilienunternehmen der Schweiz.

    Hochtechnologie für die Fusionszukunft
    Mit seinem Fokus auf sichere Wasserstoffisotopenverarbeitung wurde Smolsys beim Neuland Innovation Contest mit dem Transferpreis ausgezeichnet. In Partnerschaft mit dem KIT arbeitet das Unternehmen an zentralen Technologien für die Fusionsforschung, ein hochspezialisiertes, sicherheitskritisches Anwendungsfeld mit hohem Zukunftspotenzial.

    Ernährung neu gedacht mit geistigem Eigentum
    Planetary entwickelt mithilfe von Präzisionsfermentation nachhaltige Proteine und wurde dafür mit einem WIPO Global Award ausgezeichnet. Das Start-up verbindet technologischen Fortschritt mit IP-Strategie und trägt zur Transformation globaler Ernährungssysteme bei, hin zu mehr Resilienz, Nährstoffdichte und Klimaverträglichkeit.

    Finanztechnologie mit Schweizer Präzision
    Das Fintech Bivial wurde bei den PayTech Awards 2025 mit dem Preis Best Use of Tech in Business Payments ausgezeichnet. Die API-basierte Plattform ermöglicht Echtzeit-Zahlungen in über 160 Ländern und kombiniert Schweizer IBANs mit modernen Finanztools. Innerhalb von sechs Monaten nach Marktstart erreichte das Unternehmen die Profitabilität, ein Beleg für effiziente Prozesse, regulatorische Klarheit und marktnahe Entwicklung.

    Nachhaltige Chemie aus Zürich nach Houston
    Das Start-up Biosimo wurde in das renommierte Activate-Programm in Houston aufgenommen. Dort erhält das Team zwei Jahre lang finanzielle und infrastrukturelle Förderung, um biobasierte Essigsäure als Alternative zu fossilen Chemikalien in die Skalierung zu bringen. Mitgründerin Sotiria Mostrou profitiert zudem von gezieltem Zugang zu Expertinnen und Experten sowie Innovationsnetzwerken.

    Prothesen aus Plastikmüll mit Impact
    Das Sozialunternehmen Circleg wurde als einziges Schweizer Unternehmen in die Forbes Accessibility 100-Liste aufgenommen. Mit erschwinglichen, lokal gefertigten Prothesen aus Recyclingkunststoff bietet das Startup nicht nur Mobilität für Menschen mit Amputationen in Ostafrika, sondern stärkt gleichzeitig lokale Wirtschaftskreisläufe und Arbeitsmärkte.

  • Prix SVC Ostschweiz 2024 geht an Zindel United

    Prix SVC Ostschweiz 2024 geht an Zindel United

    Zindel United aus Maienfeld hat den diesjährigen Prix SVC Ostschweiz gewonnen, informiert der Swiss Venture Club (SVC) in einer Mitteilung. Der Preis zeichnet innovative Unternehmen in der Region für herausragende Leistungen aus, mit denen nachhaltige wirtschaftliche Erfolge realisiert werden können. „Zindel United setzt ihre Vision – aus Ideen Gesamtlösungen entwickeln für künftige Generationen, dabei Menschen begeistern und die Umwelt schonen – in vorbildlicher und pionierhafter Weise um“, wird Jurypräsident Andrea Fanzun in der Mitteilung aus seiner Laudatio zitiert.

    Zindel United ist auf baubegleitende Dienstleistungen spezialisiert. Das in achter Generation geführte Familienunternehmen engagiert sich für Kreislaufwirtschaft im Bauwesen. Dazu setzt Zindel United auf einheimische Rohstoffe und leistet eigenen Angaben zufolge „mit dem ersten nachweislich CO2-neutralen Beton der Schweiz einen relevanten Beitrag zur Erreichung der Klimaziele 2050“.

    Mit der Silber- und der Bronzemedaille des Wettbewerbs wurden die Märchenhotel AG aus Braunwald GL und die Huber Fenster AG aus Herisau AR bedacht. Das mehrfach ausgezeichnete Märchenhotel für Familien mit Kindern hat sich seit Gründung 1977 zu einem der grössten touristischen Arbeitgeber im Kanton Glarus entwickelt. Die in fünfter Generation geführte Huber Fenster AG ist auf auf Spezialanfertigungen von Fenstern und Fassadenelementen spezialisiert, die den Architektenvorstellungen entsprechen.

  • Implenia gewinnt Bauaufträge für 220 Millionen Franken

    Implenia gewinnt Bauaufträge für 220 Millionen Franken

    Das Bau- und Immobilienunternehmen Implenia mit Sitz in Opfikon hat laut Medienmitteilung Hochbauaufträge in der Schweiz und Deutschland mit einem Auftragsvolumen von über 220 Millionen Franken erhalten. „Diese neuen Projekte bestätigen das Vertrauen der Kunden in Implenia. Die Gruppe ist auf Kurs, die für 2023 gesetzten Ziele zu erreichen“, wird Implenia-CEO André Wyss zitiert. Am 28. Februar 2024 soll auf einer Analysten- und Medienkonferenz das Jahresergebnis 2023 veröffentlicht werden.

    Zu den neuen Aufträgen gehören der Bau eines Logistikzentrums in Birsfelden BL, das vom Universitätsspital Basel (USB) angemietet wird. An der Passage Morillons in Genf ist der Neubau von drei Gebäuden mit Wohnungen, Gewerbe und Parking auf einer Fläche von 24‘700 Quadratmetern geplant. In Lausanne werden zwei Gebäude mit insgesamt 76 Mietwohnungen aus dem Jahr 1960 renoviert. In Oberwil BL ist Implenia Totalunternehmer bei der Sanierung des Einkaufszentrums Mühlemattcenter.

    Die Bau- und Wohngenossenschaft Kraftwerk1 hat Implenia mit dem Bau eines Wohn- und Gewerbehauses im künftigen Koch-Quartier in Zürich beauftragt. Von der Flughafen Zürich AG wurde Implenia mit den Hochbauarbeiten für den Triebwerksprüfstand am Flughafen Zürich in Kloten beauftragt.

    Für den Bauherrn Cham Immobilien AG entstehen zwei neue Gebäude mit 10‘000 Quadratmetern Büro-, Verkaufs- und Gewerbeflächen sowie 64 Mietwohnungen. Von der Gemeinde Risch Immobilien AG wurde der Zuschlag für das neue Pflegezentrum Dreilinden sowie den Neubau „Leben im Alter“ mit 60 Alterswohnungen erteilt.

    In Deutschland erhielt Implenia von der GBG Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH den Auftrag für ein weiteres Projekt auf dem Franklin-Areal in Mannheim. Für die Analytik Jena GmbH + Co. KG realisiert Implenia den Neubau eines Fertigungs-, Labor- und Bürogebäudes in Ilmenau.

    Implenia hat auch den Auftrag für den Umbau einer denkmalgeschützten Liegenschaft gewonnen. In der Innenstadt von Leipzig wird der 1914 eingeweihte Zentral-Messepalast umgebaut.

  • Holcim blickt auf hervorragendes Halbjahr zurück

    Holcim blickt auf hervorragendes Halbjahr zurück

    Holcim hat im ersten Halbjahr 2023 einen Umsatz von 13,07 Milliarden Franken erwirtschaftet, informiert der weltweit aktive Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um 11,0 Prozent. Auf organischer Basis wurde ein Wachstum von 7,4 Prozent realisiert, schreibt Holcim.

    Als wiederkehrendes Betriebsergebnis auf Stufe EBIT wies Holcim im Berichtssemester 2,04 Milliarden Franken aus. Im Vorjahressemester lag der Wert bei 2,17 Milliarden Franken. Der organische Zuwachs wird in der Mitteilung auf 13,4 Prozent beziffert. Die Marge auf das Betriebsergebnis legte im Jahresvergleich um 0,8 Prozentpunkte auf 15,6 Prozent zu. Im zweiten Quartal 2023 wurde eine Marge von 21,1 Prozent realisiert. Der Gewinn pro Aktie zog gegenüber Vorjahr um 15,3 Prozent auf den Rekordwert von 2,19 Franken an. Das Unternehmen bezeichnet die Ergebnisse des ersten Halbjahres als „hervorragend“.

    „Wir sind auf dem besten Weg, im Geschäftsjahr 2023 branchenführende Margen zu erzielen“, wird Jan Jenisch, Verwaltungsratspräsident und CEO von Holcim, in der Mitteilung zitiert. „Dies bestätigt die starke Position von Holcim in allen Märkten, in denen unsere führenden nachhaltigen Baulösungen und Marken für überdurchschnittliche Rentabilität und Wachstum sorgen.“

    Im Berichtshalbjahr hat Holcim 1,8 Milliarden Franken in 18 Übernahmen investiert. Darüber hinaus habe das Unternehmen seine Expansion im nordamerikanischen Markt fortgesetzt, heisst es in der Mitteilung. Ihr zufolge hat Holcim für den Zeitraum 2023 bis 2026 bereits den Zuschlag für über 70 Infrastrukturprojekte in den USA erhalten.

  • Energie 360° erhöht Anteil erneuerbarer Energie auf 23,4 Prozent

    Energie 360° erhöht Anteil erneuerbarer Energie auf 23,4 Prozent

    Der Energieversorger Energie 360° hat trotz erheblich höherer Nettoerlöse 2022 von plus 56,8 Prozent weniger Reingewinn als im Vorjahr erwirtschaftet. Das mehrheitlich von der Stadt Zürich gehaltene Unternehmen erzielte im per 30. September 2022 abgeschlossenen Geschäftsjahr nur einen Reingewinn von 54,1 Millionen Franken gegenüber 61,9 Millionen Franken im Vorjahr, heisst es in einer Medienmitteilung. Der Grund seien stark gestiegene Kosten bei der Energiebeschaffung.

    Den Anteil an erneuerbarer Energie am Direktabsatz steigerte Energie 360° indessen deutlich auf 23,4 Prozent. Damit liegt der Anteil über dem Soll und nähert sich dem Zwischenziel von 30 Prozent bis 2025. Insgesamt wurden 1223 Gigawattstunden Gas aus erneuerbaren Quellen erzeugt, ein Plus von 2,9 Prozent. Der gesamte Absatz von Gas dagegen sank von insgesamt 5468 auf 5219 Gigawattstunden, ein Rückgang um 4,5 Prozent.

    Der gesamte Absatz an Biogas betrug einschliesslich Wiederverkäufen sogar 1288 Gigawattstunden. Das entspricht einem Anstieg um 11 Prozent. Den Anteil an der klimafreundlichen Energiequelle will Energie 360° in ihrem Standardprodukt weiter erhöhen. Dies soll durch den Bau neuer Anlagen und neue Technologien erreicht werden.

    Bis 2040 will der schweizweit tätige Energieversorger zu 100 Prozent erneuerbare Energie liefern. Der Fokus liegt dabei auf lokal verfügbaren Lösungen. Daher plant das Unternehmen allein in der Stadt Zürich den Bau von sieben neuen Energieverbünden.

    Die Generalversammlung hat eine verringerte Dividendenausschüttung von 11,7 Millionen Franken beschlossen. Sie trägt den Angaben zufolge einem höheren Investitionsbedarf zur Transformation der Firma Rechnung. Die Eigenkapitalquote liegt bei 85,1 Prozent.

  • Fundamenta Real Estate meldet starkes operatives Ergebnis

    Fundamenta Real Estate meldet starkes operatives Ergebnis

    Die Immobiliengesellschaft Fundamenta Real Estate in Zug hat laut Medienmitteilung ihr operatives Ergebnis im Jahr 2022 gesteigert und den Wert des Immobilienportfolios auf über 1 Milliarde Franken gehalten. Diese Milliarden-Grenze war Ende 2021 erstmals überschritten worden. Er liegt jetzt laut dem Jahresbericht für 2022 bei 1216,4 Millionen Franken und damit um 10,7 Prozent höher als im Vorjahr.

    Das operative Ergebnis von Fundamenta Real Estate stieg um 12,4 Prozent auf 19,9 Millionen Franken. Der Reingewinn, auch durch positive Neubewertungseffekte, lag bei 22,3 Millionen Franken. Der Netto-Ist-Mietertrag erhöhte sich um 10 Prozent auf 40,9 Millionen Franken und hat damit erstmals die 40-Millionen-Marke überschritten. Im  Vorjahr waren es 37,2 Millionen Franken. Das Unternehmen verweist auch auf eine rekordtiefe Leerstandsquote von nur 1,6 Prozent gegenüber 2,5 Prozent im Jahr 2021. Dies und der Erwerb von sechs Bestandsliegenschaften, der Abschluss eines Entwicklungsprojektes und dessen Überführung in das Portfolio hätten zu dem hohen Netto-Ist-Mietertrag beigetragen.

    Nachdem sich der Aktienkurs in den beiden Vorjahren um insgesamt 26,7 Prozent erhöht hatte, reduzierte er sich marktbedingt in der Berichtsperiode um 17,2 Prozent auf 16,10 Franken (Vorjahr: 19,45 Franken). Die Börsenkapitalisierung belief sich zum Jahresende auf 484 Millionen Franken gegenüber 584,7 Millionen ein Jahr zuvor.

    Für das Geschäftsjahr 2022 beantragt der Verwaltungsrat bei der ordentlichen Generalversammlung am 5. April wie im Vorjahr erneut eine Ausschüttung von 0,55 Franken pro Aktie. An der Generalversammlung stellt sich der gesamte Verwaltungsrat (VR) zur Wiederwahl. VR-Mitglied Herbert Stoop hat mitgeteilt, dass er an der Generalversammlung 2024 nicht mehr zur Wiederwahl antreten werde.

  • Preise treiben Umsatzwachstum bei dormakaba

    Preise treiben Umsatzwachstum bei dormakaba

    Einer Mitteilung von dormakaba zufolge hat der weltweit aktive Schliesstechnikkonzern aus dem Glattal in der zum 31. Dezember 2022 abgeschlossenen ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2022/23 Umsätze in Gesamthöhe von 1,42 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum von 5,2 Prozent. Das organische Wachstum wird in der Mitteilung auf 8,0 Prozent beziffert. Es wurde hauptsächlich von Preissteigerungen generiert, erläutert dormakaba.

    Das bereinigte Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA lag mit 184,6 Millionen Franken um 4,6 Prozent unter dem Vorjahreswert, die entsprechende Marge sank von 14,3 auf 13,0 Prozent. Ähnliche Einbussen wurden beim Konzerngewinn verbucht. Er fiel mit 84,9 Millionen Franken um 15,7 Millionen Franken geringer als im Vorjahressemester aus. Das Unternehmen führt den Rückgang der Profitabilität auf höhere Betriebskosten, einen veränderten Produktmix und ein geringes Volumenwachstum beim Umsatz zurück.

    „Dormakaba hat den eingeschlagenen Weg der sukzessiven Verbesserung konsequent fortgesetzt“, wird CEO Jim-Heng Lee in der Mitteilung zitiert. „Auch wenn dies ein gutes Ergebnis ist, bleibt noch viel zu tun.“ Hier rückt dormakaba die Verbesserung der Profitabilität in den Fokus. „In der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2022/23 werden wir uns auf Massnahmen zur Senkung der Kostenbasis im gesamten Unternehmen, zur Steigerung der Effizienz und zur Verbesserung unserer operativen Leistung konzentrieren“, erläutert Lee.

  • Ina Invest steigert Gewinne zweistellig

    Ina Invest steigert Gewinne zweistellig

    Ina Invest weist für 2022 ein Betriebsergebnis auf Stufe EBIT von 16,1 Millionen Franken aus. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 12 Prozent. Der Reingewinn der 2020 von Implenia abgespaltenen Immobilienfirma legte im selben Zeitraum um 59 Prozent auf 19,1 Millionen Franken zu. Damit habe Ina Invest die für 2022 gesteckten Finanzziele übertroffen, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung.

    Im Berichtsjahr hat Ina Invest zudem das eigene Immobilienportfolio von 20 auf 40 Gebäude verdoppelt. Der Wert des Portfolios legte damit um 94 Prozent auf 842 Millionen Franken zu. Mittelfristig plant Ina Invest einen Ausbau des Immobilienportfolios auf über 2 Milliarden Franken.

    Auch die Entwicklung des Portfolios liegt Unternehmensangaben zufolge auf Kurs. Der Neubau Elefant in der Lokstadt Winterthur wurde vollständig an eine Versicherungsgesellschaft vermietet, das Hotel Holiday Inn Express & Suites im Baselink-Areal in Allschwil BL ist im Januar 2023 eröffnet worden. Beide Projekte sollen noch in diesem Jahr in das Portfolio der Bestandsliegenschaften übernommen werden.

    Erfolge vermeldet Ina Invest zudem bei der Verfolgung der eigenen Nachhaltigkeitsziele. Hier habe das Unternehmen im Berichtsjahr 93 von 100 Punkten und die Green Star-Auszeichnung in der Real Estate Development Benchmark-Analyse von GRESB in ihrer Peer-Gruppe in Westeuropa erhalten, heisst es in der Mitteilung. Bis 2040 strebt das Unternehmen eine Netto Null bei Betriebs- und Erstellungsemissionen von Neubauten an. Bei Bestandsbauten soll die Klimaneutralität des Betriebs 2050 erreicht werden.

  • Gewinnsteigerung um über 6% bei Swiss Prime Site

    Gewinnsteigerung um über 6% bei Swiss Prime Site

    Die Kennzahlen 2022 sind geprägt durch zwei Faktoren: Einerseits ist mit dem Closing per 10. Januar 2022 die Akara-Gruppe aus Zug erstmals im Konsolidierungskreis enthalten, und andererseits wurde die Konzernrechnung 2022 neu nach dem Rechnungslegungsstandard IFRS erstellt und die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst.

    Zinswende eingeläutet, jedoch resistenter Schweizer Immobilienmarkt
    Die Schweizer Wirtschaft hat im bisherigen Jahresverlauf, trotz geopolitischen Heraus-forderungen, Lieferkettenproblemen und steigenden Preisen, ihren Wachstumskurs fortgesetzt. Mit einer Zunahme um 105 000 Stellen im Dienstleistungssektor in den letzten 12 Monaten und rekordhohen 114 000 offenen Stellen bleiben die Aussichten für die Konjunktur positiv. Die von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) im Juni 2022 vorgenommene Leitzinserhöhung um 50 Basispunkte soll verhindern, dass die auch in der Schweiz anziehende Inflation auf breiter Front auf Waren und Dienstleistungen übergreift. Die hiesige Inflation liegt nach wie vor unter derjenigen in den europäischen Märkten. Trotz den von der SNB für 2022 in Aussicht gestellten weiteren Zinserhöhungen befinden wir uns immer noch in einem negativen realen Zinsumfeld. Dies begünstigt Realwertanlagen wie Immobilien. Entsprechend sehen wir bisher nur vereinzelte Reaktionen im Immobilienmarkt. Erstklassige Lagen werden von Mietern und Investoren weiterhin nachgefragt.

    Steigerung Betriebsertrag und gutes Vermietungsergebnis
    Der positive Geschäftsverlauf der Swiss Prime Site-Gruppe zeigt sich in der Betriebsertragssteigerung um 2.5% auf CHF 378.9 Mio. Dazu haben sämtliche Gruppengesellschaften beigetragen. Im 1. Halbjahr 2022 konnten wir im eigenen Immobilienportfolio eine Fläche von über 102 000 m2 [47 000 m2] neu- oder wiedervermieten. Dies geschah oft zu besseren Konditionen und führte zu einer Steigerung des Ertrags aus Vermietung auf CHF 214.2 Mio. (+1.9% auf vergleichbarer Basis). Die Leerstandsquote konnte auf 4.4% [4.7%] gesenkt werden. Der WAULT beträgt nach wie vor 5.5 Jahre [5.6 Jahre]. Die Vermietungserfolge überkompensierten damit die im 1. Halbjahr 2021 noch enthaltene Miete von CHF 3.3 Mio. aus dem Modernisierungsprojekt an der Müllerstrasse in Zürich sowie den Wegfall aus dem Verkauf von Objekten im Rahmen unserer Capital Recycling-Strategie. Dabei handelte es sich um ein Portfolio mit sieben Liegenschaften, welches an den neu lancierten Fonds «Swiss Prime Site Solutions Investment Fund Commercial» veräussert wurde, sowie um zwei weitere Immobilien in St. Gallen. Daraus resultierte ein Vorsteuergewinn von CHF 14.7 Mio. Die Verkaufsgewinne werden sich in der zweiten Jahreshälfte 2022 aufgrund von bereits unterzeichneten Immobilienverkäufen im Umfang von über CHF 165 Mio. (u. a. Haus B «Espace Tourbillon» in Plan-les-Ouates) nochmals markant erhöhen.

    Weiter Details: sps.swiss/de/medien/medienmitteilungen

  • Gestiegene Kosten schmälern Profitabilität von Forbo

    Gestiegene Kosten schmälern Profitabilität von Forbo

    Einer Mitteilung von Forbo zufolge hat der international aktive Hersteller von Bodenbelägen, Bauklebstoffen sowie Antriebs- und Leichtfördertechnik aus Baar im ersten Halbjahr 2022 Umsätze in Gesamthöhe von 667,3 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 7,1 Prozent. Das Unternehmen führt den Zuwachs vorwiegend auf die Erhöhung der Verkaufspreise zurück. Die Nachfrage vieler Kundensegmente habe sich mittlerweile „auf einem Vor-Pandemie-Niveau“ eingependelt, schreibt Forbo.

    Bei Betriebs- und Reingewinn musste das Unternehmen Rückgänge hinnehmen. „Negative Währungseffekte, markante Kostensteigerungen bei Rohmaterialien, Transport und Energie sowie erhöhte Personal- und andere Kosten haben die operative Profitabilität deutlich geschmälert“, heisst es in der Mitteilung. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT fiel mit 78,6 Millionen Franken um 4,3 Prozent geringer als im Vorjahr aus, die entsprechende Marge ging um 1,4 Prozentpunkte auf 11,8 Prozent zurück. Der Konzerngewinn lag mit 60,3 Millionen Franken um 5,0 Prozent unter dem Vorjahreswert.

    Aufgrund volatiler Märkte und „einer schwierigen geo- und finanzpolitischen Situation“ nimmt Forbo keine Einschätzung hinsichtlich Umsatz und Ertrag für das Gesamtjahr vor. Das Unternehmen sieht sich jedoch gut für die anstehenden Herausforderungen gewappnet.

  • Ina Invest blickt auf gutes Jahr zurück

    Ina Invest blickt auf gutes Jahr zurück

    Ina Invest hat im Geschäftsjahr 2021 einen Betriebsgewinn von 14,4 Millionen Franken und einen Reingewinn von 12 Millionen Franken erzielt. Damit habe die 2020 von Implenia abgespaltene Firma einer Medienmitteilung zufolge „wiederum die Erwartungen“ übertroffen. Im vergangenen Jahr belief sich der Betriebsgewinn noch auf und rund 5,5 Millionen Franken und der Reingewinn auf rund 4 Millionen Franken.

    Der Wert des Immobilienportfolios ist seit dem Vorjahr um 19 Prozent auf 435 Millionen Franken gestiegen. Im Januar 2022 wurde auch die Übernahme des Bredella-Areals in Pratteln von der CERES Group abgeschlossen. Damit ist der Wert des Immobilienportfolios zu Jahresbeginn sogar auf 700 Millionen Franken angestiegen. Ina Invest bezeichnet das Bredella-Areal als „eines der interessantesten und grössten Entwicklungsportfolios der Schweiz“ mit grossem Potenzial.

    Das Unternehmen hebt in der Mitteilung auch die gute Entwicklung bei den Lokstadt-Hallen in Winterthur hervor. Die Hallen seien „in kürzester Zeit praktisch vollständig vermietet“ worden. Die Lokstadt in Winterthur und das Bredella-Areal in Pratteln würden exemplarisch die Strategie von Ina Invest verdeutlichen. Diese konzentriere sich auf „Zukunftsorte der 10-Millionen-Schweiz, die sich in den nächsten 20 Jahren komplett neu erfinden werden“.

    Ina Invest schätzt die Marktaussichten weiterhin als „vielversprechend“ ein. Im Jahr 2022 will das Unternehmen weiter wachsen und sich auf die unternehmerische Integration des neu entstandenen Portfolios fokussieren.

  • Novavest verbucht zweistelligen Millionengewinn

    Novavest verbucht zweistelligen Millionengewinn

    Einer Mitteilung der Novavest Real Estate AG zufolge ist der Wert des Immobilienportfolios der Immobiliengesellschaft zum Stichtag Ende 2021 im Jahresvergleich von 645,4 Millionen auf  741,3 Millionen Franken gestiegen. Das Wachstum setzt sich aus einem Erfolg aus Neubewertungen von 21,8 Millionen Franken, den Zukäufen von vier Immobilien sowie aus Investitionen in Bestandsliegenschaften und Neubauprojekten zusammen, erläutert Novavest.

    Die Mieteinträge konnten im Jahresvergleich um 10 Prozent auf 26,7 Millionen Franken gesteigert werden. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte im Jahresvergleich von 22,9 Millionen auf 39,1 Millionen Franken zu. Als Gewinn inklusive Neubewertungen werden 29,3 Millionen Franken ausgewiesen, gegenüber 17,8 Millionen Franken im Geschäftsjahr 2020. Ohne Neubewertungen fiel der Gewinn 2021 mit 11,7 Millionen um 0,6 Millionen Franken höher als im Vorjahr aus.

    Den detaillierten Jahresbericht wird Novavest am 22. Februar veröffentlichen.

  • Holcim erzielt Rekordgewinn

    Holcim erzielt Rekordgewinn

    Holcim konnte im dritten Quartal des laufenden Jahres stark wachsen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Der Nettoumsatz ist um 12,9 Prozent auf 7,29 Milliarden Franken gestiegen. Der wiederkehrende Betriebsgewinn (EBIT) legte um 6,2 Prozent auf 1,53 Milliarden Franken zu und erreichte damit einen neuen Rekord.

    Stark zulegen konnte Holcim etwa in der Region Nordamerika. Dort stiegt der Nettoumsatz im dritten Quartal um 27 Prozent auf 2,3 Milliarden Franken. In der Region Naher Osten und Afrika legte der Nettoumsatz um 8,5 Prozent auf 653 Millionen Franken zu. In Lateinamerika ist er um 8,4 Prozent auf 675 Millionen Franken angestiegen. Der Nettoumsatz in Europa kletterte um 8,4 Prozent auf 2,15 Milliarden, jener in der Region Asien-Pazifik um 4,7 Prozent auf 1,4 Milliarden Franken.

    Holcim geht davon aus, dass sich die Wachstumsdynamik in allen Regionen fortsetzt. Der Nettoumsatz von Firestone Building Products, dessen Übernahme Ende März abgeschlossen wurde, dürft im Jahr 2021 zweistellig wachsen.

    „Die strategische Umgestaltung unseres Portfolios gewinnt an Schwung, mit der Veräusserung unseres Geschäfts in Brasilien, der Ankündigung von bisher neun Ergänzungsakquisitionen in diesem Jahr und der Ausweitung unserer Firestone GacoFlex-Reihe von Mexiko nach Kolumbien und Ecuador“, lässt sich CEO Jan Jenisch in der Mitteilung zitieren.

  • Fundamenta Real Estate wächst zweistellig

    Fundamenta Real Estate wächst zweistellig

    Einer Mitteilung der Fundamenta Real Estate AG zufolge hat die Zuger Immobiliengesellschaft im ersten Semester 2021 Nettomieterträge in Gesamthöhe von 17,9 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 10,6 Prozent. Als Wachstumstreiber werden in der Mitteilung die Fertigstellung von Projekten und der Ankauf neuer Liegenschaften genannt. Zudem hatte das Unternehmen seine Leerstandsquote im Jahresvergleich um 0,8 Prozentpunkte auf 2,7 Prozent senken können.

    Als Reingewinn wurden im Berichtssemester 12,0 Millionen Franken ausgewiesen, das sind 36,7 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2020. „Das kräftige Gewinnwachstum“ gehe vorwiegend auf die gute operative Entwicklung und einen Neubewertungserfolg von 5,3 Millionen Franken zurück, schreibt Fundamenta Real Estate. Das Unternehmen weist zudem auf eine „unterproportionale Erhöhung des Betriebsaufwandes“ hin.

    Der Bilanzwert des Immobilienportfolios  von Fundamenta Real Estate hat zum Stichtag am 30. Juni 2021 erstmals die Milliardengrenze überschritten. Im Vergleich zum Ende 2020 legte der Wert von 991,9 Millionen auf gut 1,06 Milliarden Franken zu. Dabei hatte das Unternehmen im Berichtssemester drei Liegenschaften erworben und zwei Projekte nach Fertigstellung in den Bestand überführt. Zum Stichtag wies das Portfolio insgesamt 66 Bestandsliegenschaften und zwei Entwicklungsprojekte auf. Im Juli hat Fundamenta Real Estate eine weitere Wohnliegenschaft mit 13 Wohneinheiten in Richterswil ZH erstanden.

  • Holcim erzielt Rekordergebnisse

    Holcim erzielt Rekordergebnisse

    Die Holcim AG hat im ersten Halbjahr 2021 Rekordergebnisse eingefahren. Der Baustoffhersteller aus Zug erreichte ein Betriebsergebnis von 1,98 Milliarden Franken. Das sind 66 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.

    Auch der Nettoumsatz von 12,55 Milliarden Franken lag mit 17,4 Prozent weit über dem vom Vorjahr. Holcim hatte in der Corona-Krise starke Einbussen hinnehmen müssen. „Letztes Jahr um diese Zeit habe ich gesagt, Holcim würde gestärkt aus dieser Krise hervorgehen. Diese Halbjahresergebnisse beweisen es“, wird CEO Jan Jenisch in der Medienmitteilung zitiert.

    Zum guten Ergebnis trugen auch die Zukäufe von sieben Firmen durch Holcim bei. So verzeichnete die jüngste Übernahme des Herstellers von Dach- und Teichabdichtungssystemen, Firestone Building Products, einen Volumenanstieg von 21 Prozent bei der Nachfrage. Aufgrund dieser positiven Geschäftsentwicklung passt das Unternehmen seine Erwartungen für den bereinigten operativen Gewinn im laufenden Jahr auf 18 Prozent an.

  • EKS steigert Gewinn

    EKS steigert Gewinn

    Wegen der Corona-Krise musste die Generalversammlung der EKS AG in sehr kleinem Rahmen gehalten werden. Der stolzen Präsentation eines erfolgreichen Abschlusses des Geschäftsjahres 2019 mit einem guten Finanzergebnis durch den Verwaltungsrat tat dies keinen Abbruch. Mit 90 Millionen Franken erreiche laut Medienmitteilung die Konzerngesamtleistung wieder das Vorjahresniveau. Deutlich gestiegen ist laut Geschäftsbericht der Gewinn. Das Konzernergebnis stieg von 6,5 Millionen Franken im Jahr zuvor auf 10 Millionen Franken. An Dividenden werden 5,4 Millionen Franken ausgeschüttet (ein Plus gegenüber 5,1 Millionen im Vorjahr). Der Kanton Schaffhausen hält 75 Prozent der Aktien an der EKS AG und erhält rund 4 Millionen Franken an Dividenden. An die EKT Holding mit einem Anteil von 15 Prozent der Aktien gehen 0,8 Millionen Franken. An Ertragssteuern zahlt EKS 2,2 Millionen Franken an Kanton und Bund.

    Sämtliche Anträge des Verwaltungsrats wurden von der Generalversammlung genehmigt, die damit einer Empfehlung der Geschäftsprüfungskommission folgte. Für ein Jahr im Amt bestätigt wurde Martin Kessler als Präsident des Verwaltungsrats. Er wird zum Jahresbeginn 2021 als Regierungsvertreter dem Verwaltungsrat als einfaches Mitglied angehören. „Die EKS AG ist für den Kanton ein systemrelevantes und politisch wichtiges Unternehmen, weshalb es gute Gründe für den Verbleib des Bau- und Energiedirektors im Verwaltungsrat gibt“, sagt Vize-Präsident Hannes Germann zu der bald beginnenden Suche zur Besetzung der Position des Verwaltungsratspräsidenten.