Schlagwort: Gewinne

  • Immobilienentwickler reduziert Gewinne zur Stärkung künftiger Investitionen

    Immobilienentwickler reduziert Gewinne zur Stärkung künftiger Investitionen

    Die sitEX Properties Holding AG hat im ersten Halbjahr einen Bruttoumsatz von 10,86 Millionen Franken erwirtschaftet, informiert die Schwyzer Immobilienentwicklungsfirma in einer Mitteilung. Im Vorjahreszeitraum belief sich der Bruttoumsatz auf 32,70 Millionen Franken. Der Reingewinn nach Steuern ging im selben Zeitraum von 7,34 Millionen auf 1,51 Millionen Franken zurück.

    «In den letzten zehn Jahren hatte sitEX das Glück, ausnahmslos profitable Halbjahres- und Jahresergebnisse zu erzielen», wird CEO Beat Kähli in der Mitteilung zitiert. Derzeit befinde sich das auf Immobilien in der Schweiz und den USA spezialisierte Unternehmen aber «in einer Investitionsphase, weshalb im Vergleich zu den Vorjahren nur geringe Gewinne erzielt werden konnten». Nach Angaben von Kähli verfügt sitEX aktuell über eine Entwicklungspipeline im Umfang von mehr als 5 Milliarden Franken. Damit sei «die Grundlage für künftige nachhaltige Gewinne gesichert», so der Unternehmenschef.

    In den vergangenen Jahren hatte sitEX von den erzielten Gewinnen rund 60 Millionen Franken an die Anteilshaltenden ausgeschüttet. In diesem und im nächsten Jahr will sich das Unternehmen dagegen auf die Rückzahlung von Verbindlichkeiten und Investitionen konzentrieren, erläutert sitEX-Verwaltungsratspräsident Christoph Stutz.

  • PropTech-Startup sichert sich drei Preise im Juni 2024

    PropTech-Startup sichert sich drei Preise im Juni 2024

    Optiml hat nur gute zwei Monate nach der Lancierung seiner NetZero Investitions- und Renovierungsplanung für die Immobilienwirtschaft im Juni 2024 laut seiner Mitteilung drei angesehene Preise gewonnen. Das im Technopark Zürich ansässige Unternehmen wurde in Berlin mit dem ZIA PropTech of the Year Award des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA) ausgezeichnet, unter der Schirmherrschaft von CBRE, dem weltgrössten Immobiliendienstleistungs- und Investment-Unternehmen mit Sitz im texanischen Dallas. Zudem erhielt Optiml einen W.A. De Vigier Award der gleichnamigen Solothurner Stiftung. Und bei der Venture Startup Competition resultierte ein 2. Platz in der Kategorie ICT.

    «Optiml bietet mit seiner NetZero Investitions- und Renovierungsplanung eine digitale Lösung für einen der drängendsten Pains unserer Immobiliendekade», sagte die Juryvorsitzende des ZIA Awards, Prof. Dr. Verena Rock, laut einer Mitteilung des ZIA bei der Preisverleihung. «Mit dieser Lösung können bei der energetischen Sanierung Budgets, Cash-Flows und Renditen auf Asset- und Portfolioebene endlich digital abgebildet werden.»

    Die Sanierungs- und Dekarbonisierungssoftware der 2022 gegründeten Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich beruht auf jahrelanger Forschung in der ETH-Gruppe Nachhaltigkeit und Technologie (SusTec). Sie bedient sich wissenschaftsbasierter Optimierungsalgorithmen und Künstlicher Intelligenz.

    Die Auszeichnungen bekräftigen nach den Worten von Evan Petkov, CEO und Mitgründer von Optiml, «dass die Branche bisher nichts Vergleichbares für Sanierungs- oder Dekarbonisierungspläne gesehen hat». Nun wolle Optiml erst den DACH-Raum und dann Europa von seiner Software überzeugen.

  • Neubewertungen schmälern Gewinne von Fundamenta Real Estate

    Neubewertungen schmälern Gewinne von Fundamenta Real Estate

    Fundamenta Real Estate hat ihren Netto-Ist-Mietertrag 2023 mit 41,0 Millionen Franken auf dem Niveau des Vorjahres gehalten, informiert die Zuger Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Die Leerstandsquote konnte gleichzeitig von 1,6 auf 1,3 Prozent gesenkt werden. Neubewertungen im Immobilienportfolio drückten den Reingewinn von 22,3 Millionen Franken im Vorjahr auf 8,3 Millionen Franken im Berichtsjahr.

    Ohne Berücksichtigungen der Neubewertungen fiel der Reingewinn mit 20,3 Millionen Franken hingegen 2,3 Prozent höher als 2022 aus. Fundamenta Real Estate führt dies vor allem auf eine Senkung des Verwaltungsaufwands um 20,6 Prozent im Jahresvergleich sowie tiefere Ertragssteuern zurück. Beim Immobilienportfolio machten die Wertminderungen mit 10,0 Millionen Franken zudem nur 0,8 Prozent des Volumens aus. Der Wert des Portfolios lag zum Stichtag Ende 2023 bei 1,20 Milliarden Franken.

    „Trotz einem deutlich verändertem Marktumfeld mit signifikant höheren Zinskosten und laufenden Entwicklungen im Bestand haben wir unsere operative Ertragsstärke und Stabilität unter Beweis gestellt“, wird Andreas Spahni, Präsident und Delegierter des Verwaltungsrats von Fundamenta Real Estate, in der Mitteilung zitiert. „Wir sehen auch Chancen, unser bereits heute in hohem Masse zukunftsfähiges und werterhaltendes Portfolio zur kontinuierlichen Verbesserung der Ertragsstruktur weiter auszubauen.“

    Die Anteilseignenden der Immobiliengesellschaft sollen am Gewinn mit einer Dividende von 0,55 Franken pro Aktie beteiligt werden. Die dafür nötige Ausschüttung von insgesamt 16,5 Millionen Franken entspricht 81,3 Prozent des Reingewinns ohne Neubewertung.