Schlagwort: Glattal

  • Dormakaba bleibt auf Wachstumskurs

    Dormakaba bleibt auf Wachstumskurs

    Dormakaba hat im am 30. Juni abgeschlossenen Geschäftsjahr 2021/22 einen Nettoumsatz von knapp 2,76 Milliarden Franken erwirtschaft, informiert das weltweit aktive Schliesstechnikunternehmen aus dem Glattal in einer Mitteilung. Den vorläufigen und noch nicht auditierten Kennzahlen von dormakaba zufolge entspricht dies einem Wachstum von 10,3 Prozent. Das organische Wachstum wird in der Mitteilung auf 7,7 Prozent beziffert. Hier habe dormakaba die selbstgesteckte Zielspanne von 3 bis 5 Prozent übertroffen, erläutert das Unternehmen.

    Das bereinigte Ergebnis auf Stufe EBITDA stieg im Jahresvergleich von 362 auf 372 Millionen Franken an. Die bereinigte EBITDA-Marge habe mit 13,5 Prozent unter der Zielgrösse von mindestens 14,2 Prozent gelegen, informiert dormakaba. Als Hintergrund gibt das Unternehmen die durch den Krieg in der Ukraine beschleunigte Inflation und Störungen in den Lieferketten an.

    Letztere haben nach Auskunft von dormakaba vor allem zu Beeinträchtigungen im Geschäft mit margenstarken Elektronikprodukten geführt. Insgesamt blicke das Unternehmen aber auf ein Geschäftsjahr mit guter Nachfrage zurück. Auch aktuell kann sich dormakaba nach eigener Einschätzung auf einen guten Auftragseingang und -bestand stützen.

    „Während wir unsere Wachstumsziele übertroffen haben, konnten wir unsere Guidance bezüglich EBITDA-Marge in diesem herausfordernden inflationären Umfeld nicht erreichen“, wird dormakaba-CEO Jim-Heng Lee in der Mitteilung zitiert. „Daher haben wir die Preise erhöht, um weitere Inflationseffekte auszugleichen und werden dies auch weiterhin tun.“ Seinen detaillierten Jahresbericht wird dormakaba am 31. August präsentieren.

  • Landis AG ist neue Aktionärin bei der Limmatstadt

    Landis AG ist neue Aktionärin bei der Limmatstadt

    Die Landis AG engagiert sich neu als Aktionärin der Standortförderung Limmatstadt AG. Das Unternehmen bezeichnet sich auf seiner Internetseite selber als ein innovatives Planungs- und Ingenieurbüro mit Hauptsitz in Geroldswil und Zweigbüros in Brüttisellen im Glattal und in St.Gallen. Das Angebot an die Kunden reiche von Infrastrukturbau und Immobilienentwicklung, Baurecht und Raumentwicklung bis zum Gemeindeingenieurwesen.

    Auf der Internetseite der Standortförderung wird Geschäftsführer Thomas Brocker mit einem deutlichen regionalen Bekenntnis zitiert: „Die Landis AG ist stolz darauf, Teil eines informellen Netzwerks von Partnerfirmen wie die Limmatstadt AG zu sein.“ Die Landis AG wolle für ihre Kunden „erfolgreich und partnerschaftlich tätig sein.“ Das Motto der 1961 als „Bauingenieurunternehmung Hans Landis AG“ gegründeten Firma laute „Kompetenz durch Erfahrung und Engagement“, wird Brocker weiter zitiert.

    Im Firmenportrait auf der Internetseite wird dargestellt, wie das Unternehmen seit der Gründung durch Hans Landis 1961 zu dem heutigen Planungs- und Ingenieurbüro mit rund 30 Fachleuten in den verschiedenen Bereichen der angebotenen Dienstleistungen gewachsen ist. Felix Stephan übernahm die Landis AG im Januar 2006 von Jürg Marti und wurde gleichzeitig Geschäftsführer. Im April 2009 wurde die im gleichen Segment tätige Ingenieurfirma Geser Partner Bauingenieure AG in Wangen-Brüttisellen als 100-prozentige Tochter übernommen und im Juli 2014 definitiv in die Landis AG fusioniert.

    Am 1. April 2019 nahm der damalige Abteilungsleiter Immobilienentwicklung Thomas Brocker zusammen mit der bisherigen Geschäftsleitung die Geschicke der Firma in die Hand, heisst es auf der Seite der Landis AG. Im Oktober 2020 ist die Landis AG in grössere Räumlichkeiten an der Steinhaldenstrasse  in Geroldswil umgezogen.

  • Übernahmen treiben Wachstum von Poenina

    Übernahmen treiben Wachstum von Poenina

    Einer Mitteilung der Poenina Holding AG zufolge hat das Gebäudetechnikunternehmen aus dem Glattal im Geschäftsjahr 2021 einen Betriebsertrag in Höhe von 383,2 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 26,8 Prozent. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte im selben Zeitraum um 41,3 Prozent auf 21,2 Millionen Franken zu. Als Reingewinn wurden 16,9 Millionen Franken verbucht, das sind 34,1 Prozent mehr als 2020.

    Als Hintergrund für die Umsatzentwicklung gibt Poenina in der Mitteilung „zwei anorganische Effekte“ an. Zum einen werden hier drei Akquisitionen im Geschäftsjahr genannt. Zum anderen habe sich der im Juni 2020 erfolgte Zusammenschluss mit der Caleira AG erstmals über ein gesamtes Berichtsjahr hinweg ausgewirkt. Die Steigerung der Profitabilität führt Poenina auf „fortlaufende interne Prozessverbesserungen“ und den nachlassenden Einfluss der Pandemie zurück.

    Im Januar dieses Jahres hatte Poenina die Aufnahme von Fusionsverhandlungen mit der auf Elektrotechnik spezialisierten Burkhalter Gruppe kommuniziert. Hintergrund ist die vom Bund vorgesehene Energiestrategie 2050. Sie sieht eine Halbierung des Energiebedarfs in Gebäuden bis zum Jahr 2050 vor. „Im Zuge der konstruktiven Fusionsgespräche“ beantrage der Verwaltungsrat nun die Umsetzung der Fusion, informiert Poenina in der Mitteilung. Dabei soll Poenina in Burkhalter aufgehen und Poenina-Aktien im Verhältnis von 1 zu 0,73 in neu geschaffene Burkhalter-Aktien getauscht werden. Die Zustimmung der Generalversammlungen beider Unternehmen steht noch aus.

  • Caleira lässt poenina wachsen

    Caleira lässt poenina wachsen

    Einer Mitteilung der poenina Gruppe zufolge hat das Gebäudetechnikunternehmen aus dem Glattal im Geschäftsjahr 2020 einen Betriebsertrag in Höhe von 302,2 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Wachstum um 19,4 Prozent.

    Als Hintergrund des starken Wachstums wird in der Mitteilung der Ende Juni 2020 konsolidierte Zusammenschluss von poenina mit der Caleira Gruppe genannt. Caleira ist ein Zusammenschluss von zwölf auf Gebäudehülle und Gebäudetechnik spezialisierten Unternehmen aus sieben Kantonen. Im Jahr 2019 hatte Caleira einen Umsatz von 112,0 Millionen Franken erwirtschaftet.

    Im umsatzstärksten Bereich Sanitär hat poenina im Berichtsjahr 112,4 Millionen Franken erwirtschaftet, der Geschäftsbereich Heizung und Kälte spielte 88,3 Millionen Franken ein. Im Kundendienst wurden 38,4 Millionen Franken realisiert.

    Das Betriebsergebnis von poenina fiel mit 15,0 Millionen Franken um 1,3 Prozent geringer als 2019 aus. Der Reingewinn konnte hingegen um 2,4 Prozent auf 12,6 Millionen Franken gesteigert werden. Trotz der durch die Fusion mit Caleira stark gestiegenen Aktienzahl will poenina wie im Vorjahr 2,00 Franken pro Aktie an die Aktionäre ausschütten.

    Für das laufende Jahr geht die Gebäudetechnikgruppe von guten Marktbedingungen im Hochbausegment aus. Die Gruppe plane, ihre Wachstumsstrategie fortzusetzen, schreibt poenina. Zudem will das Unternehmen seine Präsenz in der Schweiz durch weitere Akquisitionen stärken.