Schlagwort: Gossau

  • Gema startet Bau von neuer Firmenzentrale

    Gema startet Bau von neuer Firmenzentrale

    Gema Switzerland hat den ersten Spatenstich für seinen neuen Hauptsitz in Gossau gesetzt. Der Hersteller von industriellen Ausrüstungsgütern will ab Sommer 2024 dort seine Geräte und Anlagen für Pulverbeschichtung entwickeln, montieren und weltweit verschicken, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Auf einem 20‘000 Quadratmeter grossen Grundstück im Areal Sommerau entstehen sowohl neue Büro- als auch deutlich grössere Produktionsflächen. Weiterhin soll ein zeitgemässes Hochregallager gebaut werden. Die bislang über mehrere Standorte verteilten Montagegruppen werden nach Fertigstellung dort zusammengelegt.

    Das neue Labor für Versuchs- und Kundenapplikationen wird den Angaben zufolge 60 Prozent mehr Platz bieten als das alte und mit vier modernen Beschichtungslinien ausgestattet. „Damit kann Gema die Beschichtungsversuche für ihre weltweite Kundschaft noch effizienter und praxisgerechter durchführen“, heisst es in der Medienmitteilung.

    Gema ist seit 2012 ein Teil des Graco-Konzerns und hat Niederlassungen in Deutschland, Grossbritannien, Italien, Frankreich, USA, Mexiko, China und Japan sowie ein weltweites Vertriebsnetzwerk in mehr als 60 Ländern.

    Mit dem Neubau in Gossau reagiert das Unternehmen auf sein Wachstum und will attraktivere Arbeitsbedingungen bieten.

  • Areal zwischen St.Gallen und Gossau erhält grünes Licht

    Areal zwischen St.Gallen und Gossau erhält grünes Licht

    Das Gebiet zwischen St.Gallen und Gossau ist schon heute Heimat zahlreicher Unternehmen. Dank der Autobahn, der S-Bahn und den Busverbindungen ist es auch heute schon gut erschlossen. Nun wollen beide Städte das 1,7 Millionen Quadratmeter grosse Areal zwischen St.Gallen und Gossau erschliessen. Es soll verkehrstechnisch aufgewertet werden, neue Firmen anziehen und bestehenden Firmen Raum zur Weiterentwicklung geben.

    Das St.Galler Stadtparlament hat am 27. Oktober grünes Licht für die Entwicklungsplanung gegeben, das Gossauer Stadtparlament folgte am 3. November, wie der Verein Areal St.Gallen West – Gossau Ost in einer Mitteilung schreibt.

    Die Entscheidung ist in beiden Stadtparlamenten einstimmig gefallen. So hob der grüne St.Galler Stadtparlamentarier Andreas Hobi in der Debatte am 27. Oktober laut einem Artikel des „Tagblatts“ hervor, dass das Gebiet eine hohe Wertschöpfung habe und der öffentliche Verkehr eine eigene Trasse erhalten solle. Ivo Liechti betonte im Namen der CVP/EVP-Fraktion, dass das Areal das grösste zusammenhängende Arbeitszonengebiet im Kanton darstelle.

    Die Kosten der Entwicklungsplanung werden auf 1,734 Millionen Franken budgetiert. Davon tragen die beiden Städte je 611‘200 Franken. Von den restlichen 30 Prozent übernimmt der Kanton 20 Prozent, die angrenzende Gemeinde Gaiserwald SG und die Wirtschaft je 5 Prozent. Das ebenfalls angrenzende Herisau AR beteiligt sich nicht an den Kosten der Entwicklung.