Schlagwort: Graubünden

  • Studie zeigt hohe regionale Wertschöpfung durch Energieunternehmen

    Studie zeigt hohe regionale Wertschöpfung durch Energieunternehmen

    Repower hat von Hanser Consulting untersuchen lassen, wieviel Wertschöpfung der Bündner Energieversorger im Vergleich zu ausserkantonalen Energieunternehmen erbringt. Für das Jahr 2024 beziffert das Beratungsunternehmen in seiner Studie den zusätzlichen Mehrwert der Repower-Gruppe für den Kanton auf rund 144 Millionen Franken. Laut seiner Mitteilung hat Repower die Ergebnisse dem Bündner Grossen Rat im Rahmen einer Informationsveranstaltung am 23. April 2026 vorgestellt.

    Hanser Consulting fasst die Haupterkenntnisse wie folgt zusammen: Erstens bleibt aufgrund des Hauptsitzes der Repower Gruppe in Graubünden im Vergleich zu ausserkantonalen Unternehmen mehr als die doppelte Wertschöpfung pro produzierter Kilowattstunde Strom aus Bündner Wasserkraft in Graubünden. Dadurch entstünden zweitens „vielfältige weitere Vorteile“ für die Bündner Volkswirtschaft, insbesondere im Hinblick auf die Vielfalt des Arbeitsmarktes, Steuererträge für Kanton und Gemeinden sowie die Berücksichtigung von lokalen Zuliefererfirmen für Hauptsitzaktivitäten.

    „Vor dem Hintergrund der Bündner Wasserkraftstrategie und der in den kommenden Jahren anstehenden Heimfälle gewinnt die Frage an Bedeutung, wie die Nutzung der Wasserkraft langfristig organisiert wird und wo die damit verbundene Wertschöpfung anfällt“, schreibt Repower. „Die Studie will dazu eine sachliche Diskussionsgrundlage liefern.“ Wie Repower betont, habe das Unternehmen die Studie zwar bezahlt und die dafür notwendigen Grundlagen zur Verfügung gestellt, doch habe es keinerlei Einfluss auf Methodik oder Ergebnisse genommen.

    Repower beschäftigt in Graubünden rund 500 Mitarbeitende und agiert über die gesamte Wertschöpfungskette, von der Produktion über das Netz und die Versorgung bis hin zum Handel. Grösste Anteilseigner sind die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (38,49 Prozent), der Kanton Graubünden (27 Prozent) und der Clean Energy Infrastructure Switzerland-Fonds der UBS (23,04 Prozent).

  • Alpines Solarprojekt über 2000 Meter gestartet

    Alpines Solarprojekt über 2000 Meter gestartet

    Die Axpo mit Sitz in Baden hat STRABAG mit der Umsetzung eines alpinen Solarprojekts neben dem Stausee Lai da Nalps oberhalb der Ortschaft Serdun in Graubünden beauftragt. Auf über 2000 Meter über Meer werden im Projekt NalpSolar rund 1500 Solartische und ein Technikzentrum installiert, informiert das Bauunternehmen aus Schlieren in einer Mitteilung. Die ersten 10 Prozent der Anlage sollen bereits in diesem Dezember in Betrieb gehen.

    „Die Bauarbeiten sind technisch anspruchsvoll, logistisch herausfordernd und ökologisch sensibel, aber vor allem ein Meilenstein für die Energiewende in der Schweiz“, schreibt STRABAG. So müssen die einzelnen Solartische und anderen Bauteile über eine schmale, einspurige Bergstrasse transportiert werden. Die normalerweise gesperrte Strasse wurde von der Axpo in den 1960er-Jahren als Zufahrtsstrasse für den Stausee eingerichtet.

    Da auf der Baustelle keine Lagermöglichkeiten bestehen, wird zudem jeweils nur das unmittelbar benötigte Material transportiert. „Die Logistik läuft inzwischen wie am Schnürchen“, erklärt Bauführer François Borner in der Mitteilung. „Statt stressig ist sie heute gut planbar.“ Als weitere Herausforderungen im Projekt führt STRABAG in der Mitteilung den unebenen Untergrund und die Achtung der Naturschutzzonen im Baugebiet an.

    Aufgrund der Höhenlage werde NalpSolar besonders im Winterhalbjahr viel Strom produzieren, erläutert STRABAG. Das Bauunternehmen strebt den Abschluss der Arbeiten für das Jahr 2028 an. Der Strom aus NalpSolar ist für die nächsten 20 Jahre für das Stromnetz der SBB reserviert.

  • Bau einer Solaranlage auf 2000 Metern

    Bau einer Solaranlage auf 2000 Metern

    Der Bau des Projekts Madrisa Solar von Repower, den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich (EKZ) und der Gemeinde Klosters hat entsprechend einer gleichlautenden Mitteilung der Partner begonnen. Auf rund 2000 Meter Höhe entsteht oberhalb von Klosters eine Solaranlage mit 12 Megawatt Produktionsleistung. Sie soll pro Jahr rund 17 Gigawattstunden Strom liefern. Über 40 Prozent davon sollen im Winter anfallen. Der produzierte Strom wird von EKZ für die Kundschaft im eigenen Versorgungsgebiet und die Klosters-Madrisa Bergbahnen abgenommen.

    Nachdem sich die Bevölkerung der RGemeinde Klosters im Oktober 2023 für Madrisa Solar ausgesprochen hatte, starteten im Herbst 2024 die ersten Vorarbeiten. Mit der Planung und Umsetzung von Madrisa Solar konnten vorwiegend regional ansässige Unternehmen beauftragt werden. Bis Ende 2025 sollen rund 15 Prozent der Anlage in Betrieb genommen werden. Die vollständige Inbetriebnahme ist für Ende 2027 geplant.

    «Nach einer intensiven Planungsphase und nach einem anspruchsvollen Genehmigungsverfahren mit vielen involvierten Parteien erfüllt uns der Start mit grosser Befriedigung», wird Michael Roth, Leiter Produktion & Netz bei Repower und Mitglied der Geschäftsleitung, zitiert. Paul Sidler, der Leiter Erneuerbare Energien bei EKZ, bezeichnet Madrisa Solar als «ein weiteres Engagement für eine sichere und nachhaltige Stromversorgung in der Schweiz. Zudem leistet dieses komplexe Pionierprojekt einen wichtigen Beitrag für den dringend benötigten Winterstrom.»

  • Erweiterung der Stromversorgung in Graubünden

    Erweiterung der Stromversorgung in Graubünden

    Die Bündner Repower AG hat eine Erweiterung ihres Verbreitungsgebiets angekündigt. Wie der Stromproduzent, Verteilnetzbetreiber und Energiehändler mit Sitz in Poschiavo per Medienmitteilung bekanntgibt, werden ab 2027 zusätzliche Gemeinden in der Region Misox und im Calancatal ihren Strom von Repower beziehen.

    Gemäss der Erweiterungspläne werden Buseno und Cama sowie die Elektrizitätsgesellschaft Media Mesolcina Energia, welche die Gemeinden Grono, Lostallo und Soazza beliefert, von der Repower-Tochter Moesano SA mit Sitz in Grono versorgt.

    Hintergrund sind die hohen Stromtarife in der Moesa. Laut Mitteilung zählen sie zu den höchsten in Graubünden. Der Zeitpunkt für die Umstellung sei an die Energielieferverträge gekoppelt, welche erst per Ende 2027 enden. Repower sieht eine Kostenminimierung in den genannten Gemeinden bereits ab 2026 über eine Unterstützung des Strombezugs in Höhe von 5 Rappen/Kilowattstunde vor.

    «Da Repower den Strom, den sie liefert, in den eigenen Kraftwerken produziert, bilden die Gestehungskosten die Grundlage für den Energietarif», heisst es. Den Strombeziehenden sichere es einen «langfristig stabilen Strompreis, der nicht den volatilen Märkten ausgesetzt ist».

  • Baubeginn für alpine Solaranlage in Klosters

    Baubeginn für alpine Solaranlage in Klosters

    Das alpine Solarkraftwerk Madrisa Solar kann gebaut werden. Die Madrisa Solar AG als Bauherrin hat laut einer Mitteilung den Bauentscheid gefällt. Die Anlage wird bei der Bergbahn Klosters-Madrisa auf einer Höhe von 2000 Metern über dem Meer errichtet.

    Die nach Süden ausgerichtete Anlage wird über eine Leistung von 12 Megawatt verfügen und soll pro Jahr 17 Gigawattstunden erzeugen, genug für die Versorgung von 3500 Haushalten. Der Strom wird von der EKZ mit Sitz in Dietikon ZH und von den Klosters-Madrisa Bergbahnen abgenommen. Ausser dem kantonalzürcher Energieversorger sind auch der Bündner Energieversorger Repower und die Gemeinde Klosters an der Madrisa Solar AG zu je einem Drittel beteiligt.

    „Für uns ist Madrisa Solar ein weiteres Engagement für die Energiewende“, wird Paul Sidler, Leiter erneuerbare Energien bei EKZ, in der Mitteilung zitiert. „Die alpine Solaranlage als Pionierprojekt stärkt künftig die Versorgungssicherheit im Winter.“

    „Ausschlaggebend für den positiven Entscheid waren der ideale Standort, die grosse Unterstützung der Gemeinde Klosters, die Partnerschaft mit EKZ sowie die gute Zusammenarbeit mit den kantonalen Amtsstellen und den Umweltschutzverbänden“, fügt Repower-CEO Roland Leuenberger hinzu.

    Klosters knüpft laut Gemeindepräsident Hansueli Roth an sein bisheriges Engagement an: „Klosters als Energiestadt will neben den bisherigen Wasserkraftnutzungen (seit über 100 Jahren) mit der Beteiligung an Madrisa Solar einen Beitrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien leisten und damit ihrer Mitverantwortung als Tourismusgemeinde mit hohem Winter-Energieverbrauch gerecht werden.“

  • Fachhochschulen Graubünden und Rotterdam gestalten Städte der Zukunft

    Fachhochschulen Graubünden und Rotterdam gestalten Städte der Zukunft

    Die Fachhochschule Graubünden (FH) und die Rotterdam University of Applied Sciences haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Die Zusammenarbeit wurde laut Medienmitteilung im Rahmen der Sketchcity-Studienwoche mit Studierenden beider Institutionen besiegelt. Zum Start der neuen Kooperation kamen 200 Studierende aus den Bereichen Stadtplanung und Multimedia Production aus Chur, Bern und Rotterdam zusammen.

    Die Kooperation entstand aus dem Projekt Sketchcity, welches seit 2016 durch die FH Graubünden in den Niederlanden durchgeführt wird. Aus der Kooperation sollen innovative Ideen für die Stadtgestaltung der Zukunft durch interdisziplinäres Lehren und Lernen sowie der Forschung entstehen, heisst es in der Mitteilung der FH. „Wir sind verbunden durch den Rhein, was sinnbildlich für diese Kooperation steht“, wird Professor Bruno Studer zitiert, Departementsleiter Angewandte Zukunftstechnologien der FH Graubünden.

    Aufgrund der bestehenden Kontakte und positiven Erfahrungen beim Projekt Sketchcity  haben die beiden Fachhochschulen laut der Mitteilung beschlossen, die Zusammenarbeit zu intensivieren. Grundlage ist die Schweizer Methode Sketch&Draw, die als visuelles Entwicklungs- und Innovationswerkzeug zum Einsatz kommt. Die dahinterliegende Idee ist es, Co-Creation, Co-Teaching und Forschung auch mit visuellen Mitteln zu ermöglichen.

    „Wir alle brauchen ein visuelles Werkzeug, um die Zukunft zu entwerfen. Die Skizze war schon immer das Entwicklungswerkzeug in der akademischen Forschung“, wird  Tanja Hess zitiert, die Initiatorin der Methode Sketch&Draw. Sie ist Professorin für Visualisieren im Bachelorstudiengang Multimedia Production an der FH Graubünden und der Berner Fachhochschule.

  • Projekt resurses2025 baut in Graubünden eine Holzindustrie auf  

    Projekt resurses2025 baut in Graubünden eine Holzindustrie auf  

    Das Generationenprojekt resurses2025 zum Aufbau einer modernen Industrie zur Bearbeitung und Veredelung des heimischen Holzes im Kanton Graubünden hat laut einer Medienmitteilung während der Bausaison 2022 konkrete Form angenommen. So sei im Kreis Surses die alte Gemeindesägerei abgerissen und das Gewerbeareal Gravas mit verschiedenen grossen Neubauten erweitert worden. Seit einigen Wochen werden modernste Produktionsanlagen montiert und bereits im Frühjahr 2023 erfolgt die Inbetriebnahme des neuen Werkes, heisst es in der Mitteilung.

    Dies solle zukünftig neues Leben in die stockende Wald- und Sägewerkswirtschaft des Bergkantons bringen. Das komplett digitalisierte Holzverarbeitungszentrum kann laut der Mitteilung bis maximal 70‘000 Kubikmeter Holz einschneiden. In einer ersten Phase sollen 40’000 bis 50’000 Kubikmeter verarbeitet werden. Das Projekt wird von der Uffer Gruppe in Savognin betrieben.

    Mit einer gestärkten Holzkette soll ab 2025 im Kanton Graubünden ausschliesslich einheimisches Holz verarbeitet werden. Dazu sollen mit anderen Unternehmern aus dem Kanton zwei weitere regionale Sägewerke und ein zentrales Holzveredelungswerk realisiert werden. Viele auf Holz spezialisierte Planungsbüros arbeiten weltweit an spektakulären Holzbauprojekten. Diese Dynamik müsse mit modernen und innovativen Halbfabrikaten unterstützt werden. Die sogenannte Zweitveredelung ist der Treiber einer ganzen Branche, heisst es weiter.

    Ein Schritt im Rahmen des 13 Punkte umfassenden Aktionsplans wurde am 6. Dezember mit Inbetriebnahme des Rundholzplatzes in Surses und dem ersten Stammeinschnitt dort vollzogen.

  • Studie sieht Chancen für Bündner Tourismus in Flexlodges

    Studie sieht Chancen für Bündner Tourismus in Flexlodges

    Flexible Übernachtungsformen, sogenannte Flexlodges, könnten den Bündner Tourismus stärken. Die Chancen, die das Nischensegment in Ergänzung zur klassischen Unterbringung in Hotels und Ferienwohnungen bietet, werden allerdings bisher kaum genutzt. Das haben Wissenschaftler des Instituts für Tourismus und Freizeit der Fachhochschule Graubünden einer Medienmitteilung zufolge im Auftrag des Amts für Wirtschaft und Tourismus Graubünden herausgefunden.

    Zu den neuen Formen der Beherbergung zählen Safarizelte und Jurten, Bauwagen und Busse sowie Schlaffässer, Wohnboote und Baumhäuser. Sie zeichnen sich durch ihre Nähe zur Natur aus. Im Vergleich zu Hotels und Ferienwohnungen bieten sie den Angaben zufolge ein besseres Kosten- und Ertragsverhältnis aufgrund niedrigerer Investitionskosten. Weiterhin ermöglichen sie es den Betreibern, flexibler auf Nachfragespitzen zu reagieren. Ausserdem sprechen Flexlodges eine grosse Spannbreite von Zielgruppen an. Weiterhin liefern sie häufig spektakuläres und damit besonders medienwirksames Bildmaterial für Kommunikations- und Marketingmassnahmen.

    Die Grundlagenstudie zeigt aber auch, dass die Chancen für innovative Geschäftsideen in dem Bereich bisher kaum ausgeschöpft werden. Gründe sind unter anderem eine mangelnde Orientierung für Anbieter sowie eine komplizierte Gesetzgebung hinsichtlich Raumplanung. Ausserdem sind die Angebote aufgrund fehlender einheitlicher Begrifflichkeiten und Plattformen oft nur schwer oder nur durch Zufall auffindbar. Insgesamt sind Flexlodges noch zu wenig bekannt.

    Die Wissenschaftler empfehlen daher die „Schaffung von Rahmenbedingungen, der Förderung von Kooperationen involvierter Akteure, der Bereitstellung von Information und der Angebotsvermarktung“.

  • Angebotsmieten entwickeln sich unterschiedlich

    Angebotsmieten entwickeln sich unterschiedlich

    Der vom digitalen Immobilienmarktplatz Homegate in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank monatlich erhobene Mietindex hat im Mai auf dem Stand von 117,6 Punkten geschlossen, informiert Homegate in einer Mitteilung. Im Vergleich zum Vormonat legten die Angebotsmieten damit schweizweit durchschnittlich um 0,2 Prozent zu. Innerhalb der einzelnen Kantone haben die Analysten des Index dabei unterschiedliche Entwicklungen beobachtet.

    In den meisten Kantonen sind die Mieten relativ stabil geblieben. Im Kanton Genf fielen die Angebotsmieten im Mai um 1 Prozent geringer als im April aus. In den Kantonen Zug, Graubünden, Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden haben die Analysten hingegen deutliche Steigerungen zwischen 1,1 und 4,1 Prozent ausgemacht. Sie führen den Sprung von 4,1 Prozent im Kanton Zug aber hauptsächlich auf einen Rückgang im Vormonat zurück.

    Bei den im Index untersuchten acht Städten haben die Analysten eine Zunahme der Angebotsmieten um 0,7 Prozent in St.Gallen und einen Rückgang in jeweils gleicher Höhe in Genf und Lausanne ausgemacht. Die beiden Westschweizer Städte sind zudem die einzigen, bei denen die Analysten auch im Jahresvergleich gesunkene Angebotsmieten beobachtet haben.

    Bei der Erfassung der Mietpreisveränderungen für den Mietindex werden die Mietpreise um unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert, erläutert Homegate. Dies mache eine Erfassung der tatsächlichen Mietpreisentwicklung möglich.

    Homegate ist ein Geschäftsbereich der SMG Swiss Marketplace Group AG. In dieser sind die digitalen Marktplätze von TX GroupRingier und Mobiliar vereint.

  • Ansiedlungen erreichen Vor-Corona-Niveau

    Ansiedlungen erreichen Vor-Corona-Niveau

    Die Firmenansiedlungen nehmen nach der Corona-Delle wieder zu. Die Greater Zurich Area AG (GZA) als Standortmarketingorganisation von neun Kantonen hat 2021 insgesamt 125 Unternehmen ansiedeln können, ein Zuwachs von 36 Firmen im Vergleich zum ersten Corona-Jahr 2020. Davon kamen laut einer Mitteilung der GZA 42 Unternehmen aus den USA (+20), 19 aus Deutschland (+4), zehn aus Italien (+5) und je fünf aus China (-6), Grossbritannien und Singapur.

    Insgesamt haben die Firmen 582 Arbeitsplätze im Wirtschaftsraum geschaffen, ein Plus von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In den nächsten fünf Jahren sollen es insgesamt 1843 Stellen werden.

    Die ICT-Branchen sind mit 42 Unternehmen am stärksten vertreten, gefolgt von den Life Sciences mit 25 Firmen und der Maschinenindustrie mit 18 sowie den Finanzdienstleistungen mit 13 Firmen. Die Life Sciences-Firmen haben 235 Stellen geschaffen, gefolgt von den ICT-Firmen mit 154 Stellen.

    Die Bedeutung der Firmen für den Standort geht aber über die Zahl neuer Arbeitsplätze hinaus. „Wir sprechen gezielt solche Firmen an, die eine hohe Wertschöpfung erzielen und das bestehende Ökosystem stärken“, sagte GZA-Geschäftsführerin Sonja Wollkopf Walt an einer digitalen Medienkonferenz.

    Zu den neu angesiedelten Firmen gehört etwa Benchling. Der amerikanische Anbieter von Cloud-Lösungen für Biowissenschaften will im Circle am Zürcher Flughafen bis zu 150 Arbeitsplätze schaffen. Das chinesische Pharmaunternehmen Hengrui hat bereits in Basel seinen Europasitz und richtet nun einen Standort für Forschung und Entwicklung in Zürich ein.

    Das deutsche RegTech-Unternehmen targens wird von Schwanden GL aus seine Software für Compliance-Lösungen an Banken in der Schweiz und Liechtenstein verkaufen. Ruedi Becker, der Schweiz-Chef der Tochter der Landesbank Baden-Württemberg, konnte seine Vorgesetzten zusammen mit der GZA von den Vorteilen von Glarus überzeugen.

    Das freut den Glarner Standortförderer Christian Zehnder. Glarus sei bisher stark im verarbeitenden Gewerbe und in der Nahrungsmittelproduktion. „Wir wollen von unserem traditionellen Image wegkommen“, sagte er. „Bei der Ansiedlung von Firmen sind wir aber auf den starken Partner GZA angewiesen, der den Standort international vermarktet.“

    Ähnlich sieht es Sonja Wollkopf Walt: Die Ansiedlung von targens stärke das Ökosystem insgesamt und sende das Signal, dass der Wirtschaftsraum über Zürich und Zug hinausreicht. „In der Greater Zurich Area gibt es für jedes Unternehmen den idealen Standort.“

    Der Greater Zurich Area gehören die Kantone Glarus, Graubünden, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn, Tessin, Uri, Zug und Zürich an.

  • Graubünden beginnt Erneuerung des Plantahofs

    Graubünden beginnt Erneuerung des Plantahofs

    Der Kanton Graubünden baut gemäss einer Medienmitteilung auf dem Gelände des Plantahofs ein neues Tagungszentrum nach modernstem Standard. Für die Bebauung des Areals stehen 24,5 Millionen Franken zur Verfügung.

    Mit dem Spatenstich wurde der Baubeginn für ein Gebäude eingeläutet, das die räumliche und energetische Voraussetzung für die Zukunft schaffen soll. Das landwirtschaftliche Bildungs- und Beratungszentrum Plantahof erhalte in mehreren Bauschritten eine „zukunftsorientierte, flexibel nutzbare Infrastruktur“. Der Neubau sei ein Gewinn für die künftige Aus- und Weiterbildung der jungen Landwirtgeneration sowie für die Beratung der Landwirtfamilien, heisst es.

    Die Investition in die Zukunft bedeute umweltbewusstes Bauen im Minergie-P-Eco-Standard. Diese energieeffiziente und ressourcenschonende Bauweise erfülle alle „gesetzlichen Anforderungen und Vorschriften in energetischer, umwelt- und sicherheitstechnischer sowie behindertengesetzlicher Hinsicht“.

    Der Gebäudeneubau sei nach mehr als 40 Jahren Betriebszeit und erheblichem Instandsetzungsbedarf insbesondere im Speisesaal, der Küche und Unterkunft dringend erforderlich. Schrittweise sollen zunächst die Unterkunft, dann die Küche und der Saal modernisiert werden. Die Architektur soll die Gebäudebereiche „entflechten“ und die „Aussen- und Zwischenräume der Anlage präzise und qualitativ hochstehend strukturieren“.

    Planung und Umsetzung übernimmt eine Arbeitsgemeinschaft aus dem in Flims GR ansässigen Architekturbüro Nickisch Walder Architekten, dem Planungsbüro Planalytik mit Hauptsitz in Flums SG und einem Fachplanungsteam.

    Der Kanton investiert 24,5 Millionen Franken in das Bauprojekt. Das Bündner Stimmvolk hatte die Genehmigung per Volksabstimmung am 9. Februar 2020 erteilt. Der Bau kann im laufenden Betrieb erfolgen. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2025 vorgesehen. Im Kanton Graubünden nimmt das 1896 gegründete Tagungszentrum eine zentrale Rolle in der Aus- und Weiterbildung für die Landwirtschaft ein.

  • Graubünden wirbt für wiederverwertbare Baustoffe

    Graubünden wirbt für wiederverwertbare Baustoffe

    Graubünden will die Nachfrage nach Recyclingbaustoffen erhöhen. Wie der Kanton jetzt mitteilt, hat er zu diesem Zweck zusammen mit dem Verband der Bündner Beton- und Kiesindustrie eine Broschüre erarbeitet. Sie soll Projektentwickelnden und Bauherrschaften die Möglichkeiten der Verwendung wiederaufbereiteter Baustoffe aufzeigen.

    Pro Jahr würden auf den 42 Aufbereitungsplätzen im Kanton Graubünden etwa 250’000 Kubikmeter mineralischer Bauabfälle angeliefert. Das entspreche etwa dem Volumen von 1300 Einfamilienhäusern. Wie der Kanton in seiner Mitteilung weiter ausführt, werde Betonabbruch bereits gut wiederverwertet und in neuen Betonkonstruktionen eingesetzt.

    Doch würden Mischabbruch und Strassenbelag oft noch nicht in gleichwertige Kreislaufanwendungen zurückgeführt, sondern lose etwa in Fundamenten verwendet oder auf Deponien abgelagert. Das sei weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll. Deshalb sehe auch die von der Regierung verabschiedete Botschaft zum Aktionsplan Green Deal Massnahmen zur Schliessung von Materialkreisläufen und zur Steigerung des Baustoffrecyclings vor.

    Was oft fehle, sei die Nachfrage nach diesen zurückgewonnenen Baumaterialien. Dabei lägen sie preislich mit den Primärmaterialien gleichauf. Zudem böten sie den Mehrwert einer nachhaltigen Ressourcennutzung. Jedoch werde häufig übersehen, dass auch Baustoffe mit CO2 belastet seien. Die nun vorgelegte Broschüre zeige „für alle denkbaren Anwendungen im Hoch- und Tiefbau auf, welche Recyclingprodukte angewendet werden können“.

  • Student erstellt Konzept für Bündner Crotti

    Student erstellt Konzept für Bündner Crotti

    Lucas Buschauer ist für seine Semesterarbeit vom Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein (SIA) mit einer Anerkennung ausgezeichnet worden. Das hat die Fachhochschule Graubünden jetzt mitgeteilt. Der Absolvent des Architekturstudiums an der Fachhochschule Graubünden sieht für einige ungenutzte Crotti im Bündnerischen Bondo eine Wiederbelebung als Brauerei vor.

    Die SIA-Fachgruppe für die Erhaltung von Bauwerken prämiert schweizweit Diplom- und Semesterarbeiten, die herausragende Konzepte für den vorbildlichen Umgang mit bestehenden Bauwerken und deren Erhalt vorstellen. In diesem Jahr wurden insgesamt elf Arbeiten ausgewählt.

    Buschauers Semesterarbeit sieht eine erneute Nutzung einiger Crotti vor, die 2017 vom Bergsturz verschont wurden. Diese in schattiger Hanglage stehenden kleinen Häuschen wurden einst als natürliche Kühlschränke genutzt. Er möchte sie zu einer Brauerei und zu einem Treffpunkt für das Dorf umbauen. Dabei sind für die einzelnen Crotti verschiedene Nutzungen vorgesehen. So würde etwa das erste Crotto das vorbeifliessende Quellwasser auffangen, zwei weitere würden zu Mälzereien umgebaut. Vier dieser Crotti sind für den Brauprozess vorgesehen. Auch eine Gastwirtschaft und eine Braumeisterwohnung hat er eingeplant.

    „Die Semesterarbeit von Lucas Buschauer besticht durch eine sorgfältige Recherche, eine bestechende Konzeptidee, welche sorgfältig und detailliert umgesetzt wurde sowie überzeugend dargestellt ist“, heisst es in der Begründung der Jury. Wie Studienleiter Christian Auer betont, gehöre neben der architektonischen Gestaltung auch „die Klärung konstruktiver und ökonomischer Fragestellungen zu den Ausbildungszielen unseres Architektur-Studiengangs. Genau dieses Know-how war in dieser Aufgabe gefragt. Es freut mich sehr, dass die Fachhochschule Graubünden mit ihrem Angebot schweizweit konkurrenzfähig ist.“

  • Kantonalbanken steigen bei emonitor ein

    Kantonalbanken steigen bei emonitor ein

    Die St.Galler Kantonalbank (SGKB), die Graubündner Kantonalbank (GKB) und die Luzerner Kantonalbank AG (LUKB) sind die neuen Mehrheitseignerinnen des Proptechs emonitor AG. Die Beteiligung erfolgt über die von den drei Bankhäusern gegründete Gesellschaft BES Holding AG.

    Das in St.Gallen ansässige Proptech emonitor digitalisiert Vermietungs- und Verkaufsprozesse für Immobilien. Das Ziel aller Beteiligten ist laut einer gemeinsamen Medienmitteilung der drei Bankhäuser, eine enge Kooperation zwischen der emonitor AG und dem Immobilienportal newhome.ch aufzubauen. Dadurch wollen sie schrittweise das Netzwerk rund um Immobilien und Wohnen erweitern.

    Gemeinsam mit 14 weiteren Kantonalbanken und weiteren wichtigen Akteuren der Schweizer Immobilienwirtschaft sind die SGKB, die GKB und die LUKB Eigentümerinnen der 2013 gegründeten newhome.ch. Den Angaben zufolge haben sie die Absicht, in den kommenden Monaten weitere Kantonalbanken für eine Beteiligung an emonitor zu gewinnen.

    Die Zusammenarbeit mit den Kantonalbanken ermögliche es emonitor, das Ökosystem rund um die Themen Wohnen und Immobilien in der Schweiz weiter auszubauen, so Mitgründer und CEO Daniel Baur: „Die Kantonalbanken sind für uns die idealen Partner, da sie ein hohes Vertrauen in der Bevölkerung und im Immobilienmarkt geniessen.“

    Auch Enrico Lardelli, Mitglied der Geschäftsleitung der GKB und neuer Verwaltungsrat der emonitor AG, betont die Bedeutung dieser strategischen Partnerschaft für das Ökosystem Wohnen. Entsprechend habe die Beteiligung seiner Bank einen „langfristigen, strategischen Charakter“.

  • Industriepark Vial in Domat/Ems wird erweitert

    Industriepark Vial in Domat/Ems wird erweitert

    Seit 2017 wird das ehemalige Sägereiareal in Domat/Ems zum Industriepark ausgebaut. Als erstes Unternehmen hatte sich 2017 bereits Hamilton dort angesiedelt. Nun soll die Eckparzelle im Nordosten des Areals an die LJH Immo AG verkauft werden, informiert die Regierung des Kantons Graubünden in einer Mitteilung. Sie hat den Entwurf eines entsprechenden Kaufvertrags der Bürgergemeinde Domat/Ems über eine Fläche von 6477 Quadratmetern bereits genehmigt.

    Die LJH Immo AG bereitet die Parzelle für die Ansiedlung von insgesamt vier Firmen vor. Dafür werde die Immobiliengesellschaft zwischen 12 Millionen und 15 Millionen Franken investieren, heisst es in der Mitteilung. Ihr zufolge handelt es sich bei den namentlich nicht genannten Unternehmen um vier exportorientierte Unternehmen, „welche ertragsstarke innovative High-Tech-Produkte oder Anlagen entwickeln“.

    Durch die Ansiedlungen auf dieser Parzelle sollen der Personalbestand der vier Firmen mittel- bis langfristig von 85 auf 140 erhöht und damit rund 55 Vollzeitstellen geschaffen werden. „Die durch das Projekt generierte direkte und indirekte Wertschöpfung ist für den Kanton Graubünden von grosser volkswirtschaftlicher Bedeutung“, betont die Regierung in der Mitteilung.

  • Pensionskasse Graubünden erhält Investment-Preis

    Pensionskasse Graubünden erhält Investment-Preis

    Der Pensionskasse Graubünden (PKGR) hat einen IAZI Real Estate Investment Award 2021 erhalten. Ausgezeichnet wurde sie in der Kategorie „Best Pension Fund Portfolio“. Insgesamt verlieh IAZI Preise neun Preise. Grundlage für die Auswahl der Gewinner ist eine Bewertung anhand von acht Kennzahlen aus dem Swiss Property Benchmark des Beratungs- und Dienstleistungsunternehmens IAZI für den Immobiliensektor Schweiz. Laut einer Medienmitteilung der PKGR handelt es sich dabei um den repräsentativsten Benchmark für Schweizer Immobilien-Direktanlagen.

    Das Immobilien-Portfolio der PKGR hat eigenen Angaben zufolge einen Marktwert von 654 Millionen Franken. Wie es in der Mitteilung heisst, verstehe die Pensionskasse diese Auszeichnung als „Bestätigung für ihre Immobilienstrategie, deren erfolgreiche Umsetzung in den Anlagen und in der Bewirtschaftung sowie die Weiterentwicklung des Portfolios“.

  • Neue Nutzung für ehemalige Strafanstalt

    Neue Nutzung für ehemalige Strafanstalt

    Auf dem Areal Sennhof wird ein offener Stadtteil von Chur realisiert. Die Stadt erhalte mit dem neuen Sennhof eine Altstadterweiterung mit einem breiten Nutzungsmix, schreibt das Hochbaudepartement des Kantons Graubünden in einer Mitteilung. Mit anderen Worten: Nach zweihundert Jahren wird die Gefängnisanstalt Sennhof für alle wieder frei zugänglich. Die Umnutzung beinhaltet Wohnen, Gewerbe, Gastro und ein Hostel.

    Neues Leben in alten Mauern
    Rund um den neu zugänglichen Innenhof soll künftig gearbeitet und gelebt werden, betonen die Projektverantwortlichen. Im geplanten Neubau auf dem Sennhof-Gelände werden 29 moderne Altstadt-Wohnungen realisiert. Das Herzstück der Anlage bleibt der eigentliche Sennhof, der mit dem Turm aus dem 13. Jahrhundert ein markantes Identifikationsmerkmal darstellt. Dabei bleiben nebst dem Turm, der Bogentrakt und die Gebäude entlang der Sennhofstrasse erhalten. Das vorgesehene Projekt fügt die bestehende Gebäudestruktur harmonisch in die Altstadt ein, so das Fazit des Hochbauamtes. Durch die Abwinklung des Neubauteils wird der Innenhof neu gefasst, öffnet sich gegen den Rebberg und wirkt gesamthaft grosszügiger, so das Architektenteam. Die Gesamtidee werde durch den vielseitigen und gut strukturierten Nutzungsmix mit Restaurant, Gewerbe, Wohnen, Kultur und Raum für Studenten unterstützt. Das Areal soll ausser für Anlieferungen autofrei und nur für den Langsamverkehr freigegeben werden.

    Baubeginn ist voraussichtlich im Herbst 2020. Die Baueingabe zum Projekt hat die Projektentwicklungsgesellschaft Sennhof Mitte Februar 2020 eingereicht. Die Gesellschaft besteht aus der Brandis Investment AG und der Miro Immo AG. Für die Architektur ist das Churer Büro Ritter Schumacher zuständig. Einen Einblick in das geplante Projekt ermöglichen die Projektentwickler im Rahmen der Zwischennutzung bis Oktober 2020 auf dem Areal Sennhof in Chur. Läuft alles nach Plan, soll mit den Bauarbeiten im Herbst dieses Jahres begonnen werden. ■

  • Terra Raetica soll Alpenbahnkreuz erhalten

    Terra Raetica soll Alpenbahnkreuz erhalten

    Vertreter aus Graubünden, Südtirol, Tirol und der Lombardei haben sich darauf verständigt, die grenzüberschreitende Mobilität im Dreiländereck zwischen der Schweiz, Österreich und Italien vor allem auf der Schiene zu verbessern. Bei einem Treffen in Graun im Vinschgau unterzeichneten sie laut einer Medienmitteilung des Kantons Graubünden eine entsprechende Absichtserklärung.

    Demnach wollen die vier Regionen in der sogenannten Terra Raetica ihre Massnahmen zur Schaffung eines integrierten Mobilitätssystems aufeinander abstimmen. Mit einem attraktiven Alpenbahndrehkreuz und der Anbindung an das internationale Schienennetz soll der alpenquerende Strassenverkehr verringert werden. Damit nehme auch die Umweltbelastung ab, „was wiederum eine touristische Aufwertung mit sich bringt“, heisst es in der Mitteilung.

    „Heute legen wir den Grundstein für eine intensive Zusammenarbeit und Zukunftsvision, ein Schienen-Alpenkreuz zwischen Österreich, Italien und der Schweiz“, wird der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter zitiert. „Die Mobilität der Zukunft braucht einen mutigen Ansatz und dieser darf nicht an den Ländergrenzen Halt machen.“ Das Motto laute seit Jahren „Grenzenlos mobil – und das autofrei“, so seine Stellvertreterin und Tiroler Verkehrslandesrätin Ingrid Felipe.

    Laut dem Bündner Regierungsvizepräsidenten Mario Cavigelli werde durch diese Vereinbarung eine wertvolle Plattform geschaffen, um sich über Bedürfnisse und Massnahmen im öffentlichen Verkehr (ÖV) grenzüberschreitend auszutauschen. So könnten im Interesse von Bevölkerung und Wirtschaft Transportketten und Umsteigemöglichkeiten zwischen den verschiedenen ÖV-Systemen der vier Anrainerregionen „bestmöglich“ abgestimmt werden.

    Im November startet eine Fachleutegruppe mit den Planungsarbeiten für einer Bahnverbindung in der Terra Raetica. Begleitet wird sie von einem Lenkungsausschuss aus Regierungsvertretern und -vertreterinnen der vier Anrainerregionen.

  • Erste hochalpine Solar-Grossanlage produziert ab September

    Erste hochalpine Solar-Grossanlage produziert ab September

    Ab September wird das erste hochalpine Solarprojekt im Bergell Naturstrom liefern. Wie die Betreiberin Elektrizitätswerke der Stadt Zürich (ewz) in einer Medienmitteilung bekanntgibt, sind mittlerweile die meisten der über 1200 Photovoltaik (PV)-Paneele an der Albigna Staumauer installiert.

    Für die Montagearbeiten war ein sogenanntes Brückenuntersichtgerät mit der Albigna-Seilbahn auf die Staumauer transportiert worden. Die Bauarbeiten wurden grösstenteils durch die Bergeller ewz-Mitarbeitenden ausgeführt.

    Bürgerinnen und Bürger aus Zürich und Graubünden haben die Möglichkeit, einen halben, einen, drei oder fünf Quadratmeter der PV-Fläche zu erwerben und damit einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten. Das Bürgerbeteiligungs-Modell ewz.solarzürisieht vor, dass ewz-Kundinnen und -Kunden pro Quadratmeter und Jahr 180 Kilowattstunden Solarstrom auf ihrer Stromrechnung gutgeschrieben werden. Die Laufzeit beträgt 20 Jahre. Die Kosten pro Quadratmeter belaufen sich einmalig auf 560 Franken.

    Interessierte können sich ab dem 14. August auf den Internetseiten ewz.ch/solargrischun und ewz.ch/solar-für-alle informieren und Paneelenfläche bestellen. Bis dahin führen diese Links auf die aktuelle Seite von ewz.solarzüri.