Schlagwort: Greater Zurich Area AG

  • GZA präsentiert sich als Teil von Choose Europe in Nordamerika

    GZA präsentiert sich als Teil von Choose Europe in Nordamerika

    Der Zusammenschluss von Standortorganisationen aus 14 europäischen Städten und Regionen namens Choose Europe präsentiert sich erstmals bei einer der bedeutendsten Technologie-Konferenzen der Welt, der Collision Conference. Sie findet vom 26. bis 29. Juni in Toronto in der kanadischen Provinz Ontario statt. Als Agentur für Standortmarketing, die neun Kantone sowie die Stadt Zürich und die Region Winterthur vertritt, ist auch die Greater Zurich Area Mitglied dieser neuen Initiative. Ausserdem zählen Amsterdam, Barcelona-Katalonien, Berlin, Frankfurt, Kopenhagen, Helsinki, Lyon, Oslo, Paris, Riga, Stockholm, Wien und Warschau dazu.

    Wie es in einer Medienmitteilung heisst, ist es Ziel „dieser beispiellosen Zusammenarbeit“, einem weltweiten Publikum „die Vorteile des Arbeitens, Lebens und Investierens in Europa vor Augen zu führen“. Diese Kooperation soll potenziellen Investoren und Talenten den Zugang zum europäischen Markt vereinfachen. Sie will das Marktpotenzial Europas erweitern und ein Umfeld schaffen, das Investitionsmöglichkeiten fördert und das Wachstum erleichtert.

    „Europa ist der Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und grüner Wandel“, wird die Geschäftsführerin von Helsinki Partners, Clarisse Berggårdh, zitiert. „Allerdings kann niemand die grossen globalen Herausforderungen allein lösen. Deshalb bündeln wir, die europäischen Investitionsförderungsagenturen, unsere Anstrengungen.“ Der globale Wettbewerb um ausländische Direktinvestitionen sei intensiv, so GZA-Geschäftsführerin Sonja Wollkopf Walt „Wir sind bereit, die künftigen Herausforderungen zusammen mit unseren Choose Europa-Partnern anzugehen. Unsere gemeinsame Vision ist es, Europa als eine Drehscheibe für nachhaltige Investitionen zu etablieren.“

  • GZA zieht positives Fazit für 2022

    GZA zieht positives Fazit für 2022

    Die Zahl der Neuansiedlung von Unternehmen aus dem Ausland im Wirtschaftsraum Zürich hat sich laut der GZA im Jahr 2022 auf hohem Niveau stabilisiert. Die Organisation für Standortmarketing hat zusammen mit ihren Partnern der Standortförderungen 108 Firmen bei der Schaffung neuer Niederlassungen in den neun zugehörigen Kantonen, der Stadt Zürich und der Region Winterthur unterstützt, wie aus dem am 30. März vorgestellten Jahresbericht 2022 hervorgeht. Im Vorjahr waren es 129 Firmen gewesen, 2020 nur 89, 2019 insgesamt 109.

    Die 108 im vergangenen Jahr neu angesiedelten Firmen haben 516 Arbeitsplätze geschaffen, 19 Prozent weniger als im Vorjahr. In diesem tendenziellen Rückgang schlage sich der Einsatz neuer Technologien, die zunehmende Automatisierung von Produktionsprozessen und die grenzüberschreitende Arbeitsteilung internationaler Firmen nieder, heisst es in der Medienmitteilung zum Jahresbericht. Doch planten die angesiedelten Unternehmen in den fünf kommenden Jahren die Einrichtung weiterer 1292 Stellen.

    Spitzenreiter unter den Neuansiedlungen waren 2022 die Life Sciences mit 22 Firmen, gefolgt von 20 Firmen aus Fintech und Blockchain, 16 aus den Informationstechnologien und zwölf aus Künstlicher Intelligenz und Computer Vision.

    Ein Grossteil der neu angesiedelten Firmen stammt aus den USA (33), aus Deutschland (14) und Italien (9). Deren Internationalität erhöht laut GZA die Vernetzung des Wirtschaftsstandorts und trägt zu dessen Widerstandsfähigkeit bei. „Wir wollen attraktive Firmen in den Wirtschaftsraum Zürich lotsen, die hier und in der ganzen Schweiz Neues für eine nachhaltige Zukunft entstehen lassen können“, wird Verwaltungsratspräsident Balz Hösly in der Medienmitteilung zitiert.

    Fokusthema des Jahresberichts 2022 ist die Kreislaufwirtschaft. Die GZA AG ist Gründungsmitglied der jüngst lancierten Werkstatt für Kreislaufwirtschaft CE123, einer Initiative aus der Wirtschaft, die vor allem KMU den Weg in die Zirkularität ebnen will. „Neben der Digitalisierung wird die Kreislaufwirtschaft zur grossen Geschäftsperspektive“, so Geschäftsführerin Sonja Wollkopf. Sie werde „zu mehr Innovation und Wohlstand führen“.

  • Ansiedlungen erreichen Vor-Corona-Niveau

    Ansiedlungen erreichen Vor-Corona-Niveau

    Die Firmenansiedlungen nehmen nach der Corona-Delle wieder zu. Die Greater Zurich Area AG (GZA) als Standortmarketingorganisation von neun Kantonen hat 2021 insgesamt 125 Unternehmen ansiedeln können, ein Zuwachs von 36 Firmen im Vergleich zum ersten Corona-Jahr 2020. Davon kamen laut einer Mitteilung der GZA 42 Unternehmen aus den USA (+20), 19 aus Deutschland (+4), zehn aus Italien (+5) und je fünf aus China (-6), Grossbritannien und Singapur.

    Insgesamt haben die Firmen 582 Arbeitsplätze im Wirtschaftsraum geschaffen, ein Plus von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In den nächsten fünf Jahren sollen es insgesamt 1843 Stellen werden.

    Die ICT-Branchen sind mit 42 Unternehmen am stärksten vertreten, gefolgt von den Life Sciences mit 25 Firmen und der Maschinenindustrie mit 18 sowie den Finanzdienstleistungen mit 13 Firmen. Die Life Sciences-Firmen haben 235 Stellen geschaffen, gefolgt von den ICT-Firmen mit 154 Stellen.

    Die Bedeutung der Firmen für den Standort geht aber über die Zahl neuer Arbeitsplätze hinaus. „Wir sprechen gezielt solche Firmen an, die eine hohe Wertschöpfung erzielen und das bestehende Ökosystem stärken“, sagte GZA-Geschäftsführerin Sonja Wollkopf Walt an einer digitalen Medienkonferenz.

    Zu den neu angesiedelten Firmen gehört etwa Benchling. Der amerikanische Anbieter von Cloud-Lösungen für Biowissenschaften will im Circle am Zürcher Flughafen bis zu 150 Arbeitsplätze schaffen. Das chinesische Pharmaunternehmen Hengrui hat bereits in Basel seinen Europasitz und richtet nun einen Standort für Forschung und Entwicklung in Zürich ein.

    Das deutsche RegTech-Unternehmen targens wird von Schwanden GL aus seine Software für Compliance-Lösungen an Banken in der Schweiz und Liechtenstein verkaufen. Ruedi Becker, der Schweiz-Chef der Tochter der Landesbank Baden-Württemberg, konnte seine Vorgesetzten zusammen mit der GZA von den Vorteilen von Glarus überzeugen.

    Das freut den Glarner Standortförderer Christian Zehnder. Glarus sei bisher stark im verarbeitenden Gewerbe und in der Nahrungsmittelproduktion. „Wir wollen von unserem traditionellen Image wegkommen“, sagte er. „Bei der Ansiedlung von Firmen sind wir aber auf den starken Partner GZA angewiesen, der den Standort international vermarktet.“

    Ähnlich sieht es Sonja Wollkopf Walt: Die Ansiedlung von targens stärke das Ökosystem insgesamt und sende das Signal, dass der Wirtschaftsraum über Zürich und Zug hinausreicht. „In der Greater Zurich Area gibt es für jedes Unternehmen den idealen Standort.“

    Der Greater Zurich Area gehören die Kantone Glarus, Graubünden, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn, Tessin, Uri, Zug und Zürich an.

  • GZA erhält Strategiepreis der „Financial Times“

    GZA erhält Strategiepreis der „Financial Times“

    Im Rahmen der fDi Strategy Awards 2021 erhält die Greater Zurich Area AG (GZA) den Spezialistenpreis für Advanced Manufacturing. Mit den Strategiepreisen werden weltweit Standortförderungen ausgezeichnet, die sich im laufenden Jahr in bestimmten Bereichen besonders hervorgetan haben. fDi intelligence ist das Departement für ausländische Direktinvestitionen (Englisch: foreign direct investment, fdi) der Londoner Wirtschaftszeitung „Financial Times“.

    Für die diesjährige Ausgabe überprüften vier Juroren aus dem fDi-Team 34 Standorte und Agenturen, die 2021 in verschiedenen Ranglisten von fDi Intelligence hervorstachen. Die Hauptpreise wurden in den vier Hauptkategorien Global Cities of the Future, African Tech Ecosystems, American Cities of the Future und Tech Cities of the Future verliehen.

    Beste Investitionsförderungsagentur (Englisch: Investment promotion agency, IPA) wurde die New York City Economic Development Corporation. Ausserdem erhielt sie die Auszeichnung für den höchsten Grad an Nachhaltigkeit. Den Preis für die besten Aftercare Services erhielt Berlin Partner for Business and Technology.

    Darüber hinaus vergab die Jury Preise für herausragende Leistungen in bestimmten Sektoren. Dabei hielt sie fest, dass der Grossraum Zürich als Finanzmetropole der Schweiz eine starke Konzentration von Unternehmen der modernsten Fertigungsverfahren aufweist. Wie es in der Urteilsbegründung zugunsten der GZA heisst, deute dies „in Kombination mit den Clustern für Robotik und Intelligente Systeme der Stadt“ darauf hin, „dass der Standort ein attraktives Zentrum für die High-Tech-Fertigung sein wird“.