Schlagwort: Green Aluminium

  • Produktion setzt auf nahezu CO2-freies Aluminium

    Produktion setzt auf nahezu CO2-freies Aluminium

    Der Sonnenschutzhersteller Griesser Holding AG hat bei der Produktion seiner Fensterlädensortimente in Nenzing im September laut einer Mitteilung zu 95 Prozent nachhaltiges Green Aluminium eingesetzt. Mit der Nutzung des Green Aluminiums am österreichischen Standort spart die Griesser Holding AG bis zu 30 Prozent CO2 pro Kilogramm Aluminium und erreicht einen neuen Tiefstwert von 3,3 Kilogramm CO2-Emissionen pro Kilogramm produziertes Aluminium. Das nachhaltige Aluminium besteht zu 65 Prozent aus Pre-Consumer- und Post-Consumer-Schrott sowie zu 35 Prozent aus Primäraluminium, erklärt die Firma. Der Primäraluminiumanteil wird dabei mit erneuerbaren Energien in Europa erzeugt, was zu bis zu fünfmal niedrigeren CO2-Emissionen führt als die herkömmliche Herstellung.

    Die Umstellung auf Green Aluminium ist in Nenzing bereits im November 2024 gestartet. „In unser Fensterladensortiment fliessen die grössten Aluminium-Mengen. Mit der Materialumstellung in Nenzing war es uns also möglich, rasch grosse Wirkung zu erzielen“, wird Urs Neuhauser, CEO der Griesser-Gruppe, zitiert.

    Qualität und Nachhaltigkeit bleiben bei Griesser Holding AG garantiert vereinbar, teilt die Firma mit. Für alle Green Aluminium-Produkte gelten die bisherigen Garantiefristen. Analog zum weiteren Griesser-Sortiment sind auch die grüneren Modellvarianten EPD-zertifiziert (Environmental Product Declaration/Umwelt-Produktdeklaration).

    Die Griesser Holding AG ist spezialisiert auf die Herstellung von Sonnenschutzlösungen von Fenstern und Terrassen und ist nach Eigenangaben bei hochstehendem und ästhetischem Sonnenschutz europaweit führend.

  • Fensterläden aus Green Aluminium

    Fensterläden aus Green Aluminium

    Der in Aadorf ansässige Sonnenschutzhersteller Griesser wird an seinem österreichischen Standort Nenzing künftig Fensterläden aus sogenanntem Green Aluminium herstellen. Wie es in einer Mitteilung heisst, soll das dabei verwandte Material zu 65 Prozent aus Prozess- und Verbrauchsschrott und zu 35 Prozent aus Primäraluminium bestehen. Letzteres wird unter Verwendung erneuerbarer Energien von Produzenten in Europa hergestellt. Mit der Verwendung des Green Aluminiums in der Klappladenproduktion will Griesser seinen CO2-Fussabdruck deutlich senken.

    „Klappläden weisen sehr grosse Produktionsmengen innerhalb des Fensterladensortiments auf“, wird Urs Neuhauser, CEO der Griesser Group, in der Mitteilung zitiert. „Mit 53 Prozent der Flügel ist das Modell A das Spitzenreitermodell. Wir möchten klar nach Wirkung priorisieren, weshalb wir uns entschieden haben, bei diesen Produkten zu starten.“

    Mit der Umstellung auf Green Aluminium fliessen künftig 160 Tonnen des Materials jährlich in die Produktion von Fensterläden in Nenzing ein. Gleichzeitig mindert Griesser seine CO2-Emissionen um 300 Tonnen. Das entspricht 35 Prozent der Emissionen im Produktbereich Fensterläden. Das Unternehmen versichert, dass die Verwendung des neuen Materials keine Nachteile hinsichtlich Stabilität und Qualität mit sich bringt. Die Garantiezusagen über sechs Jahre bleiben erhalten, heisst es in der Mitteilung. Laut Neuhauser soll bis Ende 2025 das komplette Fensterladesortiment auf die Produktion mit Green Aluminium umgestellt werden.