Schlagwort: grenzüberschreitend

  • Grenzüberschreitende Wärmeversorgung rückt in greifbare Nähe

    Grenzüberschreitende Wärmeversorgung rückt in greifbare Nähe

    Das Basler Versorgungsunternehmen IWB und die Stadtwerke Weil am Rhein prüfen die Optionen einer gemeinsamen, grenzüberschreitenden Wärmeversorgung. Eine Machbarkeitsprüfung zeigt bereits die technische Umsetzbarkeit auf, die Stadt aus dem deutschen Bundesland Baden-Württemberg ab Mitte 2028 mit Wärme aus Basel zu versorgen, heisst es in einer Mitteilung.

    Die Machbarkeitsprüfung läuft bereits seit Mai 2025. Seit März 2026 sondieren die Unternehmen bei den potenziellen Verbrauchern das mögliche Interesse an einem solchen Wärmeverbund. Die benötigte Wärme in dem Areal zwischen Rhein und der Autobahn A5 würde von IWB geliefert, die bis zum Lieferzeitpunkt bereits zu 80 Prozent CO2-neutral erzeugt werden sollte. Nach Vorliegen der Ergebnisse zur Mitte Jahr wird über eine Realisierung und mögliche Investitionspläne entschieden, heisst es in der Mitteilung.

  • Weiterentwicklung der Fernwärmeleitung zwischen Konstanz und Kreuzlingen

    Weiterentwicklung der Fernwärmeleitung zwischen Konstanz und Kreuzlingen

    Im Sommer 2022 hatten Energie Kreuzlingen, KVA Thurgau und Stadtwerke Konstanz über ihre Pläne zum Bau einer grenzübergreifenden Fernwärmeleitung informiert. Nun geht das Projekt in die nächste Phase, informiert Stadtwerke Konstanz in einer Mitteilung. Die drei Partner haben sich darauf geeinigt, die Eckpunkte des Projekts zu definieren und ein Vorprojekt zu erarbeiten. Auf dessen Grundlage soll dann der Realisierungsentscheid gefällt werden.

    Die geplante Fernwärmeleitung soll von der künftigen Ersatz-Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) in Weinfelden nach Kreuzlingen und weiter nach Konstanz verlaufen. In einer Absichtserklärung haben die Partner die Rollen und die Verteilung der Aufgaben bei der Planung festgelegt. Danach wird KVA Thurgau Finanzierung und Umsetzung der für die Projektierung nötigen Arbeiten übernehmen. Energie Kreuzlingen und Stadtwerke Konstanz steuern die technischen und planerischen Grundlagen bei.

    KVA Thurgau soll auf Grundlage der vorgegeben technischen und betrieblichen Parameter die bereits durchgeführte Machbarkeitsstudie aktualisieren und die Planung der Linienführung einleiten. Gleichzeitig wollen die Partner Gespräche mit potenziellen Partnern für die Finanzierung des Projekts führen. In einer zweiten Etappe sollen die Grundlagen für die Erwirkung eines Realisierungskredits entwickelt werden. Gemäss aktueller Planung könnte die Ersatz-KVA Ende 2031 erste Wärme liefern. Zu diesem Zeitpunkt soll möglichst auch die Fernwärmeleitung stehen.