Schlagwort: Groupe E

  • Groupe E nimmt erweitertes Fernwärmenetz in Betrieb

    Groupe E nimmt erweitertes Fernwärmenetz in Betrieb

    Der Freiburger Energieversorger Groupe E hat die neue Heizzentrale BICUBIC II in Romont eingeweiht. Sie wurde in den vergangenen zwei Jahren für 3,3 Millionen Franken fertiggestellt. Sie erweitert die Heizkapazitäten der Heizzentrale Romont um das Doppelte und stellt laut Medienmitteilung insgesamt 174 Anschlüsse an das Fernwärmenetz bereit.

    Demnach wurde das Fernwärmenetz in den vergangenen zwei Jahren um 5 Kilometer erweitert. Die unterirdischen Leitungen verlaufen nun durch den gesamten Grossraum Romont. Sie verbinden die mittelalterliche Stadt, das Alten- und Pflegeheim Billens, die Industriegebäude von Nespresso und den früheren Standort von Tetra Pack sowie industrielle, gewerbliche und private Gebäude.

    Installiert wurde zusätzlich zu zwei vorhandenen Holzheizkesseln ein 3200-Kilowatt-Holzheizkessel. Er steigert die Kapazitäten deutlich. Die Gesamtleistung liegt bei jährlich 17‘000 Megawattstunden. Dadurch lassen sich den Angaben zufolge 1,5 Millionen Liter Heizöl einsparen. Das entspricht 3200 Tonnen CO2.

    Als Brennmaterial dienen jährlich 35‘000 Kubikmeter Holzschnitzel. Diese liefert die Waldkorporation Glâne-Farzin. Das stellt 80 Prozent der Wärmeproduktion sicher. Die restlichen 20 Prozent erzeugt ein 6000-Kilowatt-Gasheizkessel.

    Im Jahr 2004 versorgte die Anlage noch fünf Kunden. Inzwischen kann das Fernwärmenetz 174 Gebäude mit Wärme und Warmwasser beliefern. 104 Kunden sind bereits angeschlossen, weitere 70 Neuanschlüsse sind den Angaben zufolge geplant. Die Kosten der Investition in Höhe von 3,3 Millionen Franken hat der Gemeindeverband Glâne als Eigentümer des Netzes getragen.

  • Groupe E beginnt mit Bauarbeiten für Standort Neuenburg

    Groupe E beginnt mit Bauarbeiten für Standort Neuenburg

    Groupe E hat die Bauarbeiten für ein neues Betriebszentrum  im Gewerbegebiet Sécherons II von Boudevilliers in der Gemeinde Val-de-Ruz begonnen, informiert der Freiburger Energieversorger in einer Mitteilung. Hier sollen ein Verwaltungsgebäude, eine Lagerhalle, eine Waschanlage, ein Hof für Wiederverwertung sowie eine Tiefgarage entstehen. Das Investitionsvolumen hatte das Unternehmen im Oktober 2020 auf rund 22 Millionen Franken beziffert.

    Groupe E will den Neubau als „Musterbeispiel für Nachhaltigkeit und Umweltschutz“ gestalten, heisst es in der Mitteilung. Dafür sind rund 950 Quadratmeter Solarmodule an Dach und Südfassade, Ladestationen für Elektrofahrzeuge und ein Fahrradverleihsystem geplant. Die Beheizung der Räume wird eine Wärmepumpe übernehmen, für die Kühlung setzt Groupe E auf ein Freikühlsystem (Free-Cooling-System). Auch das Regenwasser soll gesammelt und in der Waschanlage genutzt werden. Zudem wird ein 10 Meter breiter begrünter Randstreifen um die Gebäude als Rückzugsort für Tiere angelegt.

    Direkt nach Fertigstellung plant Groupe E, die derzeit im Neuenburger Corcelles-Cormondrèche ansässigen, für Betrieb und Ausbau des Stromnetzes im Kanton Neuenburg zuständigen Mitarbeiter des Unternehmens nach Boudevilliers zu verlegen. Hier beliefert Groupe E laut Mitteilung rund 33’000 Kunden und Kundinnen mit jährlich insgesamt 458 Gigawattstunden Strom. Über das in Boudry NE ansässige Tochterunternehmen Vuilliomenet Électricité AG bietet Groupe E im Kanton Neuenburg zudem auch Dienstleistungen in der Gebäudetechnik oder bei elektrischen Anlagen und der Hausautomatisierung an.

  • Bluefactory setzt innovatives Energie- und Wasserkonzept um

    Bluefactory setzt innovatives Energie- und Wasserkonzept um

    Die Bluefactory Fribourg-Freiburg AG wird am Standort ihres Low carbon-Innovationsquartiers mitten in Freiburg ab Frühjahr ein vorbildliches Konzept umsetzen. Es soll ihre Energie- und Wasserströme steuern. Erarbeitet hat sie es gemeinsam mit der Energieversorgerin Groupe E und der SINEF AG, die sich auf Wasser, Energie und industrielle Rohrleitungen fokussiert. Die erste Realisierungsphase wird laut einer Mitteilung von Groupe E auf 11 Millionen Franken geschätzt. Das Konzept sei auch in anderen Quartieren anwendbar.

    Dafür sollen die zu schaffenden Versorgungsnetze die lokalen natürlichen Ressourcen – Pilettes-Quelle, Geothermie, Sonne – und die in Standortnähe befindlichen Anlagen wie Wasserspeicher, Abwassersammelleitungen, Kabelführungen und das Fernwärmenetz optimal nutzen. All dies hat eine Kreislaufwirtschaft zum Ziel. Sie soll den energetischen und ökologischen Fussabdruck des Quartiers reduzieren und die Biodiversität fördern. Nicht zuletzt sollen sich auch die Nutzerinnen und Nutzer damit wohl fühlen.

    Groupe E werde ein Energiekonzept umsetzen, das auf dem Prinzip des Wärmeaustausches bei niedrigen Temperaturen basiert. Die Wärmeenergie stammt direkt aus dem Boden, aus der Pilettes-Quelle, sowie aus Regen- und Abwasser. Spitzenlasten werden durch die nahegelegene Fernwärmeanlage Freiburg gedeckt. Photovoltaikanlagen liefern den täglichen Strom.

    Das durch die SINEF AG entwickelte Konzept für das Wassermanagement ermöglicht die Wiedereinführung eines natürlicheren Wasserkreislaufs im Stadtzentrum. Dabei wird etwa Regenwasser aufgefangen und Abwasser vor Ort gereinigt. Gesammeltes Wasser wird zur Toilettenspülung, Reinigung und Bewässerung eingesetzt. Urinbasierter Dünger wird am Standort produziert.

  • Groupe E bietet Solaranlagen ohne Investitionen

    Groupe E bietet Solaranlagen ohne Investitionen

    Immobilienbesitzer in der Westschweiz erhalten die Möglichkeit, Solaranlagen auf ihren Dächern installieren zu lassen, ohne dass sie investieren müssen. Groupe E lanciert mit My Sun Contracting ein Produkt, bei dem der Freiburger Energieversorger alle Investitionen wie auch den sonstigen Aufwand übernimmt.

    Die Kunden bezahlen laut einer Mitteilung von Groupe E nur für die Erzeugung des eigenverbrauchten Solarstroms. Der Strompreis ist degressiv: Je mehr die Kunden selbst verbrauchen, desto niedriger ist der Tarif. Die Kunden können die Anlage auf ihrem Dach später auch kaufen, etwa, wenn sie damit von Steuervorteilen profitieren möchten.

  • Freiburger Bevölkerung will Windparks

    Freiburger Bevölkerung will Windparks

    Die Freiburger Bevölkerung steht hinter den kantonalen Windstromprojekten. Das zeigt eine Umfrage, die MIS Trend im September im Auftrag von Groupe E durchgeführt hat. Danach sprechen sich 72 Prozent für den Bau von Windparks im Kanton aus, heisst es in einer Mitteilung des kantonalen Energieversorgers. 65 Prozent hegen auch keine Befürchtungen bei der Installation der Anlagen.

    Groupe E will an vier Standorten Windparks errichten. Diese Standorte sind im Richtplan des Kantons eingetragen, der bereits vom Bund genehmigt worden ist. Die vier Windparks sollen eine zusätzliche Stromproduktion von 156 Gigawattstunden Strom im Jahr erlauben. Zwei Drittel der Stromproduktion sollen im Winter anfallen, wenn die Photovoltaik weniger ergiebig ist. Für die Projekte sind Ausgleichsmassnahmen zugunsten der Biodiversität vorgesehen.