Schlagwort: Grundwasser

  • Wärmeverbund Olten-Trimbach startet nach Zusage des Kantonsspitals

    Wärmeverbund Olten-Trimbach startet nach Zusage des Kantonsspitals

    Die Aare Energie AG (a.en) und die IWB gehen die Realisierung eines Wärmeverbunds im Grenzgebiet Hagmatt der Solothurner Gemeinden Olten und Trimbach an. Die Umsetzung der Pläne für den Entzug von Wärmeenergie aus dem Grundwasser hatten die Partnerfirmen von der Einbindung des Kantonsspitals Olten abhängig gemacht. Nun ist die Zusage dieses Schlüsselkunden erfolgt, informieren a.en und IWB in einer gemeinsamen Mitteilung.

    Bereits im nächsten Jahr wollen a.en und IWB mit den Bauarbeiten für den Wärmeverbund beginnen. Seine Netzlänge wird voraussichtlich 6 Kilometer betragen. Als Herzstück der Anlage wird in der Mitteilung eine neue Heizzentrale im Trinkwasserpumpwerk Dellen genannt. Hier sollen zwei Wärmepumpen mit einer Leistung von je rund 2,5 Megawatt dem Grundwasser Wärme entziehen.

    Die Bereitstellung von Wärme aus Grundwasser könne auch bei niedrigen Wassertemperaturen im Winter gewährleistet werden, heisst es in der Mitteilung Die jährliche Wärmeleistung der Anlage wird dort auf 20 Gigawattstunden beziffert. Interessierte, die bereits ein Richtangebot angefragt haben, sollen nun konkrete Angebote erhalten und Verträge abschliessen können. Mit den ersten Wärmelieferungen rechnen die Partner ab 2027.

  • Stadt Zürich will Hitze mindern

    Stadt Zürich will Hitze mindern

    Die Stadt Zürich reagiert auf die Hitzewellen der zurückliegenden Sommer und will die Stadt für künftige temperaturbedingte Belastungen wappnen. Dazu sind einerseits Massnahmen geplant, die bei Neubauprojekten umgesetzt werden sollen. Und andererseits soll in Pilotprojekten das Prinzip der Schwammstadt umgesetzt werden, wie einer Mitteilung zu entnehmen ist.

    Dieses Prinzip ist für die Minimierung von Überflutungen entwickelt worden. Dazu sollen Regenfälle in der Stadt wie in einem Schwamm zurückgehalten und nur allmählich in Gewässer und Grundwasser geleitet werden. Dieses Prinzip soll aber auch die Klimaerhitzung in Zürich mindern. Dazu ist ein Teil der Giessereistrasse in Zürich in einem Pilotprojekt umgebaut worden. Für das Schwammstadt-Prinzip müssen viele Faktoren wie das Gefälle der Strasse, der Strassenbelag, durchlässige Randsteine und auch verschliessbare Schlammsammler berücksichtigt werden. Das Ziel besteht darin, dass das Regenwasser nur noch im Winter in die Kanalisation läuft. Im restlichen Jahr soll es in die Vegetation umgeleitet werden, dort langsam verdunsten und so zur Kühlung beitragen. Zum Abschluss der baulichen Massnahmen sind nun neun neue Bäume gepflanzt worden.

    Das Projekt, dessen Kosten sich auf 680’000 Franken belaufen, ist aktuell auf den Zeitraum bis 2024 ausgelegt. Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) gewährleistet das wissenschaftliche Monitoring.