Schlagwort: Güter

  • Der Bund nimmt Bericht über Beschaffungscontrolling zur Kenntnis

    Der Bund nimmt Bericht über Beschaffungscontrolling zur Kenntnis

    Das Reporting Set Beschaffungscontrolling Bundesverwaltung liefert Beschaffungskennzahlen auf Stufe zentrale Bundesverwaltung mit dem Ziel, Handlungsempfehlungen für eine ordnungsgemässe und nachhaltige Beschaffung abzugeben. Der Bericht, der jährlich an den Bundesrat sowie an die Finanzdelegation der Eidgenössischen Räte (FinDel) geht, enthält die Auswertungen der nachfolgenden Instrumente des Beschaffungscontrollings: Statistik Beschaffungszahlungen, Vertragsmanagement und Monitoring Beschaffungsstrategie.

    Neben Auswertungen zu Beschaffungszahlungen und Vergaben bzw. Verträgen enthält das Reporting Set erstmals auch Angaben zur Umsetzung der Beschaffungsstrategie der Bundesverwaltung. Zeitgleich mit dem Reporting Set Beschaffungscontrolling erscheint der gemeinsame Jahresbericht der zentralen Beschaffungsstellen des Bundes sowie die Liste der Beschaffungen ab 50’000 Franken, welche sich auf die Datenbasis des Beschaffungscontrollings abstützen.

    Im Jahr 2022 tätigte die Bundesverwaltung Zahlungen im Umfang von 7,28 Milliarden Franken für Beschaffungen. Damit hat sie rund 190 Millionen Franken mehr als im Vorjahr ausgegeben. Vergaben über dem WTO-Schwellenwert erfolgten im Volumen von 14,93 Milliarden Franken. 85 Prozent davon wurden in einem Wettbewerbsverfahren vergeben.

    Zwei Themengebiete im öffentlichen Beschaffungswesen des Jahres 2022 waren besonders im Fokus: Einerseits führte die Bewältigung der COVID-19-Pandemie das dritte Jahr in Folge zu aussergewöhnlichen Beschaffungen. Andererseits ist bei den Luftfahrtsystemen der Armee (z.B. durch die Beschaffung der Kampfflugzeuge und der Bodenluftabwehr) ein steigendes Beschaffungsvolumen erkennbar.

  • Hafen Enge: Promenade statt Parkplätze

    Hafen Enge: Promenade statt Parkplätze

    Noch vor rund hundert Jahren wurden beim Hafen Enge am Zürichsee Güter umgeschlagen. Heute ist die Hafenpromenade Enge ein wichtiges Verbindungsstück zwischen Arboretum und Wabengarten, geprägt durch eine schmale Promenade, einen Kiosk und einen grossräumigen öffentlichen Parkplatz. Mit der Verlagerung der 127 Parkplätze in einen nahegelegenen Neubau bietet sich nun die Chance, die Hafenpromenade Enge neu zu gestalten und aufzuwerten.

    Nach dem Mitwirkungsprozess lancierte die Stadt Zürich im Herbst 2020 einen Projektwettbewerb, der im Mai 2021 zum Abschluss kam. Die Wettbewerbsaufgabe umfasste die Neugestaltung als Hafenpromenade inklusive Ersatzneubau für den Kiosk mit Toilettenanlage sowie Vorarbeiten für eine geplante unterirdische Seewasserzentrale (Pumpwerk).

    Siegerprojekt ist «Porto Stretto» der Arbeitsgemeinschaft Schmid Kuhn Landschaftsarchitekten, Zürich, und Loeliger Strub Architektur GmbH, Zürich. In seinem Gesamtkonzept verbindet das Projekt das Mythenquai, den Wabengarten sowie das Arboretum mit der abwechslungsreichen Abfolge von Promenanden und Parkanlagen. So verleiht es der Hafenpromenade Enge eine eigene Identität. Eine zurückhaltende Ausstattung soll Anpassungen an sich laufend verändernde Nutzungsansprüche erlauben.

    Der Kiosk, der als roter, ikonenhafter Holzbau ausgelegt ist, unterstreicht den Charakter der Hafenanlage. Die allgemein zugängliche Laube des Kiosks mit einer langen Sitzbank bietet zu jeder Jahreszeit gedeckte Sitzplätze mit Seeblick. Ein lichter Pappelhain soll Schatten spenden. Stauden und Sträucher, unversiegelter Boden und ein Brunnen sollen zur Stadtnatur und zu einem guten Lokalklima beitragen.

    Mit den Projektierungsarbeiten hat die Stadt bereits begonnen. Der effektive Baubeginn erfolgt, sobald die Parkplätze verlegt werden können – voraussichtlich Anfang 2026.