Schlagwort: GZA

  • LG-Areal wird zum urbanen Stadtquartier

    LG-Areal wird zum urbanen Stadtquartier

    Die Transformation des LG-Areals verfolgt das Ziel, einen lebendigen, offenen Stadtteil zu schaffen, der sich durch architektonische Qualität und urbanes Flair auszeichnet. Grundlage für das Projekt bildet ein Bebauungsplan, der sicherstellt, dass die städtebaulichen und architektonischen Standards sowie soziale und ökologische Aspekte in die Planung einfliessen. In einem Studienverfahren wurde das Team Salewski Nater Kretz, pool Architekten, Studio Vulkan Landschaftsarchitektur und mrs partner als Sieger gekürt, deren Konzept die Basis für die Quartiersentwicklung bildet.

    Grundstückskauf durch die Stadt Zug
    Um die städtische Nutzung und die Preisentwicklung auf dem LG-Areal langfristig zu beeinflussen, plant die Stadt Zug den Kauf einer zentralen Parzelle am Theilerplatz. Die Kosten für das Grundstück belaufen sich auf CHF 65 Millionen. Dieses Geschäft wird demnächst vom Grossen Gemeinderat behandelt. Durch diesen Erwerb kann die Stadt Zug Einfluss auf die Quartiersgestaltung nehmen und sicherstellen, dass im Herzen der Stadt Zug zeitnah bezahlbarer Wohnraum entsteht, so wie dies im Juni 2023 von der Stadtzuger Bevölkerung mit der Annahme der 2000-Wohnungen- Initiative gefordert wurde.

    Umbauarbeiten auf dem LG-Areal
    Während die langfristigen Entwicklungsabsichten für die Aufwertung des LG-Areals im politischen Planungsverfahren sind, werden auf dem Grundstück der UBS Fund Management (Switzerland) AG aktuell bereits zwei bestehende Gebäude saniert. Es handelt sich um die Gartenstadt 2a und das Backsteingebäude am Zählerweg 3-9, welche beide an die Shedhalle mit dem «Freiruum» angrenzen. Dieser Umbau wird von der Immobilienentwicklerin und Totalunternehmerin Losinger Marazzi AG ausserhalb des ordentlichen Bebauungsplanverfahrens auf dem LGAreal durchgeführt und etappenweise umgesetzt.

    Bezug bis 2027
    Das Gebäude an der Gartenstadt 2a soll bis Mitte 2026 fertiggestellt sein und neuen Gewerbemietern Platz bieten. Die rund 60 Wohnungen am Zählerweg 3-9 wiederum werden voraussichtlich anfangs 2027 bezugsbereit sein. Läuft alles nach Plan, wird der «Freiruum» zu diesem Zeitpunkt ins Erdgeschoss des 200 Meter langen Gebäudes übersiedeln. Mit der Rechtskraft des Bebauungsplans LG-Areal kann in einer weiteren Etappe die Shedhalle saniert werden, um dem «Freiruum» ab 2029 seine langfristig nutzbaren Räumlichkeiten anzubieten.
    Neues Stadtquartier
    Bis 2032 wird die einst «verbotene Stadt» zum offenen und durchmischten Quartier mit Industriecharakter und städtischem Flair. Rund 1200 Wohnungen und 2300 Arbeitsplätze sollen dereinst angeboten werden. Der Theilerplatz, das Herzstück des neuen Stadtquartiers, wird mit einladenden Aufenthaltsorten und grünen Freiräumen zu einem zentralen Ort der Begegnung für Quartierbewohnende und die städtische Bevölkerung umgestaltet.

  • Aargau bewirbt sich erneut für Mitgliedschaft in der GZA

    Aargau bewirbt sich erneut für Mitgliedschaft in der GZA

    Der Kanton Aargau hat sich um eine erneute Mitgliedschaft in der GZA beworben. Der Wiederanschluss an die Regionalvermarktungsorganisation biete bei kleinstem Risiko die beste Wirkung, um den Wirtschaftsstandort Aargau besser im Ausland zu präsentieren, erläutert die kantonale Staatskanzlei in einer Mitteilung. Als Alternativen waren der Aufbau einer eigenen Präsenz im Ausland und der Ausbau bestehender eigener Vermarktungsaktivitäten erwogen worden.

    Der Kanton Aargau gehörte der GZA bereits von 2007 bis 2010 im Rahmen einer Probemitgliedschaft an. Die Mitgliedschaft wurde jedoch nicht verlängert, da die regionale Standortförderung «damals auf steueroptimierende Unternehmen» fokussierte, «für die der Kanton Aargau uninteressant war», heisst es in der Mitteilung. Inzwischen richte sich das Interesse der GZA aber «auf innovative Branchen, die im Kanton Aargau bereits stark vertreten sind». Über die erneute Anbindung an die GZA will der Kanton Aargau Neuansiedlungen von Unternehmen etwa aus den Branchen Life Sciences, Energietechnologie, Maschinenindustrie und digitale Technologien erreichen.

    «Wir wollen nicht Wachstum um jeden Preis, sondern gezielt Unternehmen mit hoher Wertschöpfung, guten Arbeitsplätzen und innovativen Produkten ansiedeln», wird der Aargauer Landammann Dieter Egli in der Mitteilung zitiert. «Damit dies gelingt, müssen wir Unternehmen direkt in den ausländischen Zielmärkten ansprechen können.» Dafür soll die GZA den Standort Aargau im Ausland bekannt machen und an einer Niederlassung in der Schweiz interessierte Unternehmen finden. Die Standortförderung des Kantons Aargau schlägt ihnen in Folge konkrete mögliche Standorte vor und klärt weitere Fragen.

  • GZA präsentiert sich als Teil von Choose Europe in Nordamerika

    GZA präsentiert sich als Teil von Choose Europe in Nordamerika

    Der Zusammenschluss von Standortorganisationen aus 14 europäischen Städten und Regionen namens Choose Europe präsentiert sich erstmals bei einer der bedeutendsten Technologie-Konferenzen der Welt, der Collision Conference. Sie findet vom 26. bis 29. Juni in Toronto in der kanadischen Provinz Ontario statt. Als Agentur für Standortmarketing, die neun Kantone sowie die Stadt Zürich und die Region Winterthur vertritt, ist auch die Greater Zurich Area Mitglied dieser neuen Initiative. Ausserdem zählen Amsterdam, Barcelona-Katalonien, Berlin, Frankfurt, Kopenhagen, Helsinki, Lyon, Oslo, Paris, Riga, Stockholm, Wien und Warschau dazu.

    Wie es in einer Medienmitteilung heisst, ist es Ziel „dieser beispiellosen Zusammenarbeit“, einem weltweiten Publikum „die Vorteile des Arbeitens, Lebens und Investierens in Europa vor Augen zu führen“. Diese Kooperation soll potenziellen Investoren und Talenten den Zugang zum europäischen Markt vereinfachen. Sie will das Marktpotenzial Europas erweitern und ein Umfeld schaffen, das Investitionsmöglichkeiten fördert und das Wachstum erleichtert.

    „Europa ist der Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und grüner Wandel“, wird die Geschäftsführerin von Helsinki Partners, Clarisse Berggårdh, zitiert. „Allerdings kann niemand die grossen globalen Herausforderungen allein lösen. Deshalb bündeln wir, die europäischen Investitionsförderungsagenturen, unsere Anstrengungen.“ Der globale Wettbewerb um ausländische Direktinvestitionen sei intensiv, so GZA-Geschäftsführerin Sonja Wollkopf Walt „Wir sind bereit, die künftigen Herausforderungen zusammen mit unseren Choose Europa-Partnern anzugehen. Unsere gemeinsame Vision ist es, Europa als eine Drehscheibe für nachhaltige Investitionen zu etablieren.“

  • GZA zieht positives Fazit für 2022

    GZA zieht positives Fazit für 2022

    Die Zahl der Neuansiedlung von Unternehmen aus dem Ausland im Wirtschaftsraum Zürich hat sich laut der GZA im Jahr 2022 auf hohem Niveau stabilisiert. Die Organisation für Standortmarketing hat zusammen mit ihren Partnern der Standortförderungen 108 Firmen bei der Schaffung neuer Niederlassungen in den neun zugehörigen Kantonen, der Stadt Zürich und der Region Winterthur unterstützt, wie aus dem am 30. März vorgestellten Jahresbericht 2022 hervorgeht. Im Vorjahr waren es 129 Firmen gewesen, 2020 nur 89, 2019 insgesamt 109.

    Die 108 im vergangenen Jahr neu angesiedelten Firmen haben 516 Arbeitsplätze geschaffen, 19 Prozent weniger als im Vorjahr. In diesem tendenziellen Rückgang schlage sich der Einsatz neuer Technologien, die zunehmende Automatisierung von Produktionsprozessen und die grenzüberschreitende Arbeitsteilung internationaler Firmen nieder, heisst es in der Medienmitteilung zum Jahresbericht. Doch planten die angesiedelten Unternehmen in den fünf kommenden Jahren die Einrichtung weiterer 1292 Stellen.

    Spitzenreiter unter den Neuansiedlungen waren 2022 die Life Sciences mit 22 Firmen, gefolgt von 20 Firmen aus Fintech und Blockchain, 16 aus den Informationstechnologien und zwölf aus Künstlicher Intelligenz und Computer Vision.

    Ein Grossteil der neu angesiedelten Firmen stammt aus den USA (33), aus Deutschland (14) und Italien (9). Deren Internationalität erhöht laut GZA die Vernetzung des Wirtschaftsstandorts und trägt zu dessen Widerstandsfähigkeit bei. „Wir wollen attraktive Firmen in den Wirtschaftsraum Zürich lotsen, die hier und in der ganzen Schweiz Neues für eine nachhaltige Zukunft entstehen lassen können“, wird Verwaltungsratspräsident Balz Hösly in der Medienmitteilung zitiert.

    Fokusthema des Jahresberichts 2022 ist die Kreislaufwirtschaft. Die GZA AG ist Gründungsmitglied der jüngst lancierten Werkstatt für Kreislaufwirtschaft CE123, einer Initiative aus der Wirtschaft, die vor allem KMU den Weg in die Zirkularität ebnen will. „Neben der Digitalisierung wird die Kreislaufwirtschaft zur grossen Geschäftsperspektive“, so Geschäftsführerin Sonja Wollkopf. Sie werde „zu mehr Innovation und Wohlstand führen“.

  • Ansiedlungen erreichen Vor-Corona-Niveau

    Ansiedlungen erreichen Vor-Corona-Niveau

    Die Firmenansiedlungen nehmen nach der Corona-Delle wieder zu. Die Greater Zurich Area AG (GZA) als Standortmarketingorganisation von neun Kantonen hat 2021 insgesamt 125 Unternehmen ansiedeln können, ein Zuwachs von 36 Firmen im Vergleich zum ersten Corona-Jahr 2020. Davon kamen laut einer Mitteilung der GZA 42 Unternehmen aus den USA (+20), 19 aus Deutschland (+4), zehn aus Italien (+5) und je fünf aus China (-6), Grossbritannien und Singapur.

    Insgesamt haben die Firmen 582 Arbeitsplätze im Wirtschaftsraum geschaffen, ein Plus von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In den nächsten fünf Jahren sollen es insgesamt 1843 Stellen werden.

    Die ICT-Branchen sind mit 42 Unternehmen am stärksten vertreten, gefolgt von den Life Sciences mit 25 Firmen und der Maschinenindustrie mit 18 sowie den Finanzdienstleistungen mit 13 Firmen. Die Life Sciences-Firmen haben 235 Stellen geschaffen, gefolgt von den ICT-Firmen mit 154 Stellen.

    Die Bedeutung der Firmen für den Standort geht aber über die Zahl neuer Arbeitsplätze hinaus. „Wir sprechen gezielt solche Firmen an, die eine hohe Wertschöpfung erzielen und das bestehende Ökosystem stärken“, sagte GZA-Geschäftsführerin Sonja Wollkopf Walt an einer digitalen Medienkonferenz.

    Zu den neu angesiedelten Firmen gehört etwa Benchling. Der amerikanische Anbieter von Cloud-Lösungen für Biowissenschaften will im Circle am Zürcher Flughafen bis zu 150 Arbeitsplätze schaffen. Das chinesische Pharmaunternehmen Hengrui hat bereits in Basel seinen Europasitz und richtet nun einen Standort für Forschung und Entwicklung in Zürich ein.

    Das deutsche RegTech-Unternehmen targens wird von Schwanden GL aus seine Software für Compliance-Lösungen an Banken in der Schweiz und Liechtenstein verkaufen. Ruedi Becker, der Schweiz-Chef der Tochter der Landesbank Baden-Württemberg, konnte seine Vorgesetzten zusammen mit der GZA von den Vorteilen von Glarus überzeugen.

    Das freut den Glarner Standortförderer Christian Zehnder. Glarus sei bisher stark im verarbeitenden Gewerbe und in der Nahrungsmittelproduktion. „Wir wollen von unserem traditionellen Image wegkommen“, sagte er. „Bei der Ansiedlung von Firmen sind wir aber auf den starken Partner GZA angewiesen, der den Standort international vermarktet.“

    Ähnlich sieht es Sonja Wollkopf Walt: Die Ansiedlung von targens stärke das Ökosystem insgesamt und sende das Signal, dass der Wirtschaftsraum über Zürich und Zug hinausreicht. „In der Greater Zurich Area gibt es für jedes Unternehmen den idealen Standort.“

    Der Greater Zurich Area gehören die Kantone Glarus, Graubünden, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn, Tessin, Uri, Zug und Zürich an.

  • Aargau will mehr Firmen ansiedeln

    Aargau will mehr Firmen ansiedeln

    Der Aargauer Regierungsrat hat den Aufgaben- und Finanzplan für die Jahre 2022 bis 2025 vorgelegt. Darin sieht er auch Massnahmen zur Erhöhung der Attraktivität des Wirtschaftsstandorts vor, darunter zur Ansiedlung neuer Unternehmen. Der Aargau solle mit seinen Vorzügen bei Unternehmen im Ausland bekannter gemacht werden, heisst es in der Botschaft der Regierung. „Darum sollen in diesem Bereich zusätzliche Massnahmen geprüft und umgesetzt werden, um die Unternehmensdichte im Aargau langfristig zu erhöhen.“

    Der Kanton will sich bei den Ansiedlungen vor allem auf die Branchen konzentrieren, bei denen er schon heute stark ist, namentlich auf die Life Sciences und die Energiewirtschaft. Im Vordergrund ständen Industrieunternehmen und industrienahe Dienstleister, die auf hochqualifizierte Arbeitskräfte angewiesen sind. Ziel ist es, jährlich zwischen zwölf und 14 Unternehmen anzusiedeln, darunter sechs bis acht in den beiden Fokusbranchen. Im vergangenen Jahr wurden fünf Firmen angesiedelt, davon drei in den Fokusbranchen. Die Akquisitionsstrategie soll im nächsten Jahr erarbeitet und ab 2023 in einem ausgewählten Markt angewendet werden.

    Bereits 2022 soll laut der Botschaft geprüft werden, ob der Kanton einer bestehenden überkantonalen Organisation des Standortmarketings beitreten soll. Der Kanton hat 1999 zu den Gründern der Greater Zurich Area (GZA) gehört, ist später aber wieder ausgetreten. Die GZA ist heute die grösste Organisation des Standortmarketings mit neun deutsch- und italienischsprachigen Mitgliedskantonen, darunter die drei Aargauer Nachbarkantone Solothurn, Zug und Zürich. Der Aargau grenzt auch an die Basel Area Business & Innovation, der die beiden Basler Kantone und der Jura angehören.

    Der Aargau ist mit Luzern, Nidwalden und Obwalden nur einer von vier Kantonen, die keiner überkantonalen Organisation des Standortmarketings angehören. Die Westschweiz ist in der Greater Geneva Bern area organisiert, die vier Kantone der Ostschweiz in der St.GallenBodenseeArea.

  • Ein Zukunftsprojekt der Superlative

    Ein Zukunftsprojekt der Superlative

    Wo heute das Reparaturzentrum (Depot G) der SBB steht, soll in Zukunft mitten in der Stadt eine neues Stück Stadt entstehen. Dies auf einer Fläche, die grösser als vier Fussballfelder ist. Den Projektverantwortlichen schwebt vor, dass für die Nachbarschaft und für die ganze Stadt unterschiedliche Angebote für Wohnen und Arbeiten sowie grosszügige öffentliche Räume auf dem Areal Neugasse entstehen sollen. Ebenso auch für Menschen, welchen den Raum und das Leben dort mit ihren Ideen mitgestalten sollen. Apropos Mitgestalten: Wie das Areal Neugasse für die Zukunft im Detail gestaltet wird, entwerfen die SBB gemeinsam mit der Bevölkerung, der Politik und der Verwaltung.

    75 Prozent der Fläche sind für Wohnen – insgesamt 375 Wohnungen – eingeplant. Folgende Verteilung ist vorgesehen:
    1/3 gemeinnütziger Wohnungsbau (Baurecht an Genossenschaften)
    1/3 preislich limitiertes Wohnen
    (erstellt durch SBB)
    1/3 Wohnen zur Marktmiete
    (erstellt durch SBB)

    25 Prozent der Fläche sind für Gewerbe, Kultur und gemeinschaftliche, beziehungsweise öffentliche Nutzungen geplant.
    10 Prozent Schule
    (Baurecht an die Stadt Zürich)
    15 Prozent Gewerbe, Kultur und Gemeinschaftsnutzungen (1/3 davon im Baurecht an Genossenschaften). ■

  • Ein weiteres Hochhausprägt Zürich Oerlikon

    Ein weiteres Hochhausprägt Zürich Oerlikon

    Der Grundstein zum Projekt wurde bereits 2014 mit einem mehrstufigen Generalplanerwettbewerb gelegt. Als Sieger gingen Armon Semadeni Architekten, Zürich, hervor. In den Franklinturm am Bahnhof Zürich Oerlikon investieren die SBB rund 96 Millionen Franken. Der knapp achtzig Meter hohe Neubau wird auf 21 Stockwerken 14’800 Quadratmeter Büroflächen umfassen sowie auf 200 Quadratmeter im Erdgeschoss Läden und Gastronomieangebote. Zudem wird in den Franklinturm eine Velorampe integriert, welche die Hofwiesenstrasse mit der Velostation Passage Oerlikon verbindet. Die Verkaufs- und Gastronomieflächen im Erdgeschoss werden 2021 vermarktet. Mit dem Projekt will die SBB die Arbeits- und Lebensqualität in Zürich Oerlikon weiter aufwerten. Das Bauwerk werde gemeinsam mit dem Andreasturm das Stadtbild im Norden Zürichs massgeblich prägen, betonen die Projektverantwortlichen.Wie bei vorangegangenen Neubauten der SBB, wird auch der Franklinturm nach dem Standard «DGNB/SGNI Platin» der Schweizer Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft realisiert. Das System bewertet ökologische, ökonomische, soziokulturelle und funktionale Qualitäten eines Gebäudes. ■

  • So stellen sich die Standortförderer der Kantone auf

    So stellen sich die Standortförderer der Kantone auf

    Kanton Solothurn, Sarah Koch

    Weshalb sollte sich ein ausländisches Unternehmen in Ihrem Kanton niederlassen?
    Sarah Koch: Weil wir Fachkräfte, Know-how, Innovationspartner und die notwendige Infrastruktur vor Ort haben, um zukunftsträchtige Entwicklungsprojekte voranzutreiben. Und weil der Kanton Solothurn als Wohn- und Lebensstandort besondere Qualitäten aufweist. Attraktive Jobs und Freizeitmöglichkeiten gehen bei uns Hand in Hand.

    Welche Art von Unternehmen interessiert sich für Ihren Kanton?
    Der Kanton Solothurn ist etabliert als Produktions- und Innovationsstandort, insbesondere im Bereich der Medizinaltechnik bzw. Life Sciences. Aus diesem Grund ist das Interesse der Unternehmen aus diesen Technologien besonders gross. Wir verfügen aber auch über ein spannendes Ökosystem im Bereich der erneuerbaren Energien – innovative Start-ups und Spin-offs zieht es in unsere Zentren.

    Was hat sich in den letzten fünf Jahren in Ihrem Kanton bezüglich Standortqualität konkret verändert?
    Unser Standort ist steuerlich attraktiver geworden. Die Steuerbelastung ist im Zuge der Steuerreform und AHV-Finanzierung per 2020 auf 16,8 Prozent gesunken und wird bis 2022 bis auf 15,3 Prozent gesenkt. Zudem hat der Kanton seine E-Government-Strategie stetig vorangetrieben. In diesem Jahr geht das Behördenportal online – eine administrative Erleichterung für Unternehmen und Privatpersonen.

    Welche Entwicklungen erwarten Sie in den nächsten fünf Jahren?
    Die Digitalisierung hat durch die Coronakrise enormen Rückenwind erhalten. Wir gehen davon aus, dass sowohl die Unternehmen wie auch die öffentliche Hand diese Entwicklung in den nächsten Jahren weiterverfolgen. Dateninfrastruktur und Download-Geschwindigkeit spielen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle – der Kanton Solothurn ist diesbezüglich sehr gut aufgestellt. Auch im Bereich der Arbeitszonenbewirtschaftung hat der Kanton wesentliche Schritte initiiert, um die künftige Entwicklung der Wirtschaft zu stärken.

    Wie wirkt sich die Coronakrise auf die Wirtschaft Ihres Kantons aus?
    Der Kanton Solothurn befindet sich bezüglich der Arbeitslosenzahlen und Kurzarbeitsentschädigungen im Schweizer Durchschnitt. Noch sind die Folgen der Coronakrise nur sehr schwer abzuschätzen. Wir bleiben zuversichtlich und erhoffen uns, dass der Trend zur Renationalisierung von Wertschöpfungsketten und damit auch die Standortverbundenheit unserer KMU zunehmen wird. Das ist eine Chance für unseren Kanton.

    Was unternehmen Sie diesbezüglich?
    Wir stehen im engen Austausch mit den Unternehmen und unterstützen beispielsweise in der Vermittlung von Innovations- oder Finanzierungspartnern. Zudem werden wir unsere Standortstrategie 2030 für den Kanton Solothurn an die aktuellen Herausforderungen anpassen – dabei wollen wir natürlich auf die Bedürfnisse der Unternehmen eingehen.■

    Wirtschaftsförderung Kanton Solothurn
    Sarah Koch
    Leiterin Wirtschaftsförderung
    Telefon: +41 32 627 95 27
    www.standortsolothurn.ch
    wifoe@awa.so.ch

    Kanton Graubünden, Eugen Arpagaus

    Weshalb sollte sich ein ausländisches Unternehmen in Ihrem Kanton niederlassen?
    Eugen Arpagaus: Nebst der ausgezeichneten Verkehrslage an der Nord-Süd-Achse und der Nähe zum Wirtschaftsraum Zürich sowie der guten Anbindung an den Flughafen Zürich bieten wir eine attraktive Steuerbelas-
    tung, die Möglichkeit der Steuererleichterungen, eine sehr unternehmensfreundliche Abschreibungspraxis, die Fördermöglichkeit von innovativen Vorhaben sowie günstigere Kostenstrukturen gegenüber der Agglomeration. Immer mehr an Bedeutung gewinnen eine hohe Lebensqualität und eine gute Work-
    Life-Balance. Die Erfahrungen einzelner exportorientierter Unternehmen zeigt, dass neue Mitarbeitende wegen der hohen Lebensqualität sehr wohl gewillt sind, nach Graubünden umzuziehen.

    Für welche Unternehmen ist der Kanton Graubünden interessant?
    Wir sind überzeugt, dass der Kanton für produzierende High-Tech-Unternehmen in den Branchen Life Science, Medtech, MEM, Sensorik und Chemie/Kunststoffe sowie für Informations- und Kommunikationstech-
    nologie-Unternehmen von besonderem Interesse ist. Dies lässt sich durch das verfügbare Know-how im Sinne des Mitarbeiterpotenzials in der Region belegen. Auch zeigen die Daten der bestehenden Unternehmen, dass sie hier auf die Stückkosten bezogen ein attraktives Umfeld finden.

    Was hat sich in den letzten fünf Jahren in Ihrem Kanton bezüglich Standortqualität konkret verändert?
    In den letzten Jahren haben wir uns intensiv mit der Möglichkeit zur Erhöhung der Verfügbarkeit von attraktiven Industrieflächen beschäftigt. So konnten wir im Industriepark Vial in Domat/Ems eine Fläche von ca. 22 Hektaren umstrukturieren und den export- und technologieorientierten Unternehmen zur Verfügung stellen. Die ersten zwei Unternehmen mit einem Potenzial von rund 1000 Mitarbeitenden konnten wir bereits ansiedeln. Die sofortige Verfügbarkeit von Bauland ist gegeben, und dies zu einem attraktiven Bodenpreis. Des Weiteren hat Graubünden stark im Bereich Forschung investiert. So konnte dieses Jahr mit der ETH Zürich das Forschungszentrum «Climate Change and Extremes Research Center CERC» gegründet werden.

    Welche Entwicklungen stehen für Sie in den nächsten fünf Jahren an?
    Im Fokus steht die Umsetzung der Innovationsstrategie des Kantons Graubünden mit dem Schwerpunkt, die Voraussetzungen für Innovationskraft in Unternehmen zu steigern. Insbesondere die Verknüpfung der Exzellenz der Forschungsinstitutionen in Davos, den Universitäten sowie der Fachhochschule Graubünden in Chur zur Optimierung des Wissen- und Technologietransfers kann die Innovationskraft von Unternehmen erheblich steigern. Der Promotion des Wirtschafs-, Wohn- und Lebensraums Graubünden kommt im Regierungsprogramm 2021–2024 eine zentrale Rolle zu.

    Wie wirkt sich die Coronakrise auf die Wirtschaft Ihres Kantons aus?
    Derzeit ist es sehr schwierig abzuschätzen, was auf die Wirtschaft des Kantons Graubünden zukommt. Grundsätzlich teilen wir die Haltung, was das SECO bezüglich der BIP-Entwicklung und der Arbeitslosenzahlen prognostiziert. Wir stehen im engen Austausch mit den Wirtschaftsverbänden.

    Was unternehmen Sie diesbezüglich?
    In Zusammenarbeit mit der Dachorganisation der Bündner Wirtschaft und der Interessengemeinschaft Tourismus Graubünden (ITG) diskutieren wir, inwieweit mit Impulsprogrammen der Coronakrise entgegengewirkt werden kann. Wie diese ausgestaltet werden, wird noch diskutiert. ■

    AWT (Amt für Wirtschaft und Tourismus Graubünden)
    Eugen Arpagaus, Amtsleiter
    Telefon +41 81 257 23 77
    www.awt.gr.ch
    eugen.arpagaus@awt.gr.ch

    Kanton Glarus, Stefan Elmer

    Weshalb sollte sich ein ausländisches Unternehmen in Ihrem Kanton niederlassen?
    Stefan Elmer: Nach wie vor ist Glarus der am stärksten industrialisierte Kanton der Schweiz. Hier kommen heute verschiedenste Spitzentechnologien zum Einsatz. Die industrielle Tradition wirkt nach: Hohe Einsatzbereitschaft, Arbeitsmoral und Produktivität sind typische Eigenschaften der Glarnerinnen und Glarner. Dazu bietet der Kanton Glarus einen sehr attraktiven Wohnstandort in einer intakten Landschaft mit vielfältigen Freizeitmöglichkeiten und in nächster Nähe zu Zürich.

    Welche Art von Unternehmen interessiert sich für Ihren Kanton?
    Vielfach suchen KMU und Familienunternehmen einen Standort, wo sie sich zu noch bezahlbaren Kosten entwickeln können, motivierte und loyale Mitarbeiter finden sowie kurze Wege zu den Behörden. Unser Standort bietet vergleichsweise tiefe Preise für Land und Immobilien. Tiefe Strom-, Lohn- und Lebenshaltungskosten, eine gute Verkehrserschliessung, ein günstiges Steuerklima sowie ein innovationfreundliches Umfeld sprechen eigentlich alle Branchen an, sowohl aus der traditionellen Industrie, dem Gewerbe wie auch dem wissensbasierten Sektor.

    Was hat sich in den letzten fünf Jahren in Ihrem Kanton bezüglich Standortqualität konkret verändert, welche Entwicklungen erwarten Sie in den nächsten fünf Jahren?
    Das Glarnerland ist ein selbstbewusster Teil des Grossraums Zürich, brachliegende Industrieareale werden umgenutzt und von der Kreativwirtschaft, von Firmen aus der Information- und Kommuniukations-Technologie wie auch durch neuartige Wohn- und Lebensformen genutzt. Ein Beispiel ist die autarke Energieversorgung aus Wasserkraft. Ausserdem treiben innovative Jungunternehmer den Strukturwandel hin zur Wissensgesellschaft voran. Und zu guter Letzt: Das entschleunigte Bergtal ist eine attraktive Wohnalternative zur hektischen Metropole Zürich.

    Wie wirkt sich die Coronakrise auf die Wirtschaft Ihres Kantons aus?
    Wie überall sind die einzelnen Branchen sehr unterschiedlich betroffen. Währendem vor allem die im Kanton traditionell starke Bauwirtschaft fast ohne Einschränkungen weiterproduzieren konnte, leidet die Exportindustrie aus dem Maschinen-, Metall- und Kunststoffbereich noch massiv unter der eingebrochenen Nachfrage. Die Tourismusbranche scheint mit einem blauen Auge davon gekommen zu sein, da die Wintersaison im Kanton Glarus jeweils Ende März beendet wird. Die Ferienregionen ziehen traditionell Schweizer Gäste an. So ist in den Sommermonaten mit einer guten Aus-
    lastung zu rechnen.

    Was unternehmen Sie diesbezüglich?
    Als Soforthilfe kamen auch im Kanton Glarus die klassischen Instrumente wie Kurzarbeit, Covid-19-Kredite und finanzielle Härtefallnetze zum Einsatz, die der Kanton mit eigenen Instrumenten zusätzlich zu den Bundesmassnahmen verstärkt hat. Die sehr solide finanzielle Lage des Kantons erlaubte es, die Wirtschaft in dieser Krise schnell und unbürokratisch zu unterstützen und eigene Investitions-
    projekte vorzuziehen. Mittelfristig unterstützt der Kanton unabhängig davon den Wandel zur Digitalisierung. Er hat dazu ein ambitiöses Massnahmenpaket verabschiedet, das der gesamten Wirtschaft und den Arbeitnehmern helfen soll, sich den zukünftigen Herausforderungen der digitalisierten Welt stellen zu können. ■

    Glarus
    Stefan Elmer,
    Leiter Standortentwicklung
    Telefon +41 55 646 66 13
    www.gl.c
    stefan.elmer@gl.ch

    Kanton Schaffhausen, Christoph Schärrer

    Weshalb sollte sich ein ausländisches Unternehmen in Ihrem Kanton niederlassen?
    Christoph Schärrer: Weil Schaffhausen vor allem die Grundlage für eine tolle Zukunft bietet. Dafür gibt es mehrere Gründe: Über 600 internationale Unternehmen haben Schaffhausen als Headquarter- und Produktionsstandort gewählt. Innovative und kreative Ideen und Vorhaben werden offen aufgenommen und aktiv unterstützt. Der Zugang zu Top-Fachkräften umfasst Süddeutschland und den Grossraum Zürich. Dank attraktivem Kosten- und Steuerniveau bleibt mehr zum (Re-)Investieren. Wir bieten beste Verbindungen zum Flughafen Zürich sowie lokal kurze Wege und unbürokra-
    tischen Entscheiden. Ausserdem profitieren Mitarbeitende von viel Lebensqualität.

    Welche Art von Unternehmen interessiert sich für Ihren Kanton?
    Firmen und Unternehmer/Innen, welche die Zukunft an der Schnittstelle Industrie und Digitalisierung mit neuen Technologien und Geschäftsmodellen aktiv gestalten. Dazu gehören internationale Grosskonzerne mit Headquarter-Funktionen und agile Produktions- und Entwicklungsunternehmen. Wenig bekannt ist, dass die Schaffhauser Pharma- und Medizinaltechnik-Branche sehr bedeutend ist. Unternehmen aus diesen Bereichen finden bei uns optimale Rahmenbedingungen.

    Was hat sich in den letzten fünf Jahren in Ihrem Kanton bezüglich Standortqualität konkret verändert?
    Dem Kanton Schaffhausen ist die Transformation vom Industrie- zum Hightech-Standort gelungen. Zahlreiche internationale Unternehmen wählen Schaffhausen heute für Hauptsitz-Funktionen. Die Geschwindigkeit der Veränderungen nimmt weiter zu. Als Antwort wurde der Strategiefokus auf Innovation und Technologie erweitert. Der Kanton Schaffhausen will sich zur führenden Region in der Anwendung zukunftsweisender Technologien entwickeln. Der Fokus unserer Ausrichtung liegt deshalb in den Bereichen Smart Mobility und Drohnen, Future Farming und Advanced Materials.

    Welche Entwicklungen erwarten Sie in den nächsten fünf Jahren?
    Die industrielle Tradition und Pionierrolle liegen in unserer DNA. Dazu gehört, die Zukunft zu gestalten, anzupacken – ohne das Engagement für die Umwelt und Gesellschaft zu vernachlässigen. Diese Charaktereigenschaften teilen innovative Firmen und unternehmerische Personen. Sie suchen ein Umfeld, wo Politik und Behörden aktiv Hand bieten, um ihre Vorhaben und ihre zukunftsweisenden Entwicklungen umzusetzen. Dies ist bei uns der Fall. Schaffhausen ist Vorreiter bei der digitalen Identität, hat weltweit als erster Standort einen selbstfahrenden Bus im Leitsystem des öffentlichen Verkehrs integriert oder spannt mit Drohnen- und Agrarunternehmen bei Feldversuchen zusammen.

    Wie wirkt sich die Coronakrise auf die Wirtschaft Ihres Kantons aus?
    Schaffhausen führt gemäss einer UBS-Studie beim Indikator «Wirtschaftsstruktur» die Rangliste aller Kantone an. Dies unterstreichen die hohe Wachstumsdynamik und die gute Wettbewerbspositionierung der kantonalen Unternehmenslandschaft. Es zeigt, dass sich die Schaffhauser Wirtschaft in den letzten Jahren gut aufgestellt hat, um diese schwierige Phase bewältigen zu können.

    Was unternehmen Sie diesbezüglich?
    Seit jeher ist die persönliche Bestandespflege ansässiger Unternehmen ein Hauptbestandteil der Schaffhauser Wirtschaftsförderungstätigkeit. Die Rolle der Wirtschaftsförderung als direkte Ansprechstelle für Unternehmen und Selbständige bewährt sich nun. Der Kanton Schaffhausen hat innert Tagen gezielt und konsequent mit einem umfassenden Sofortmassnahmenpaket reagiert. Dank kurzer Wege werden Lösungen für individuelle Bedürfnisse und Problemsituationen mit den einzelnen Firmen entwickelt. ■

    Wirtschaftsförderung Kanton Schaffhausen
    Christoph Schärrer, Delegierter
    für Wirtschaftsförderung
    Telefon +41 52 674 03
    info@standort.sh.ch

    Kanton Tessin, Stefano Rizzi

    Weshalb sollte sich ein ausländisches Unternehmen in Ihrem Kanton niederlassen?
    Stefano Rizzi: Abgesehen von der strategischen Lage zwischen zwei der wichtigsten Wirtschaftsregionen Europas – Zürich und Mailand – bietet das Tessin ein exzellentes akademisches Umfeld mit Forschungsinstituten von Weltrang. Wir haben eine gute Verfügbarkeit von qualitativ hochstehenden Berufsprofilen auf dem Arbeitsmarkt sowie ein regionales Innovationsystem, das alle Akteure auf einfache Weise miteinander vernetzt und optimale Bedingungen für die Realisierung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten bietet. Das Tessin rangiert gemäss dem «Innovation Scoreboard 2019» der europäischen Kommission hinter Zürich auf dem zweiten Rang von 234 berücksichtigten Regionen Europas.

    Welche Art von Unternehmen interessiert sich für Ihren Kanton?
    Es handelt sich dabei vor allem um internationale Firmen, welche im Tessin eine Niederlassung zur Produktion, Forschung und Entwicklung suchen. Dazu kommen Hightech-Firmen und/oder solche, die hochqualifiziertes Personal benötigen. Die Unternehmen stammen vorwiegend aus den Sektoren Life Sciences, Lifestyletech, Mechatronik, Blockchain und generell Informations- und Kommunikationstechnologie.

    Was hat sich in den letzten fünf Jahren in Ihrem Kanton bezüglich Standortqualität konkret verändert?
    In den letzten Jahren haben wir das umfassende regionale Innovationssystem und eine Förderstrategie für innovative Start-ups ent-
    wickelt sowie positive Synergien zwischen Behörden, Instituten und Partnern auf dem ganzen Kantonsgebiet geschaffen. Zudem haben wir unsere Innovationsförderungsstiftung AGIRE stark ausgebaut. Ein weiterer Meilenstein ist unsere Mitgliedschaft in der Greater Zurich Area (GZA). Parallel dazu können wir eine stetig wachsende Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Forschungsinstituten und eine sehr erfreuliche Zunahme von Forschungsprojekten verzeichnen, welche auch dank der Unterstützungsbeiträge aufgrund unseres Gesetzes über wirtschaftliche Innovation möglich gemacht werden.

    Welche Entwicklungen erwarten Sie in den nächsten fünf Jahren?
    Wir schauen zuversichtlich auf unsere Kandidatur für den Anschluss an das Netzwerk Switzerland Innovation Park sowie die Schaffung von Kompetenzzentren in den Sektoren Life Sciences, Mechatronik, Drohnen sowie Blockchain und künstlicher Intelligenz. Grosse Hoffnungen hegen wir in die bereits laufende Entwicklung des neuen Arbeits-, Bildungs- und Wohnquartiers und zukünftigen Stand-
    orts des Innovationsparks auf dem Areal des jetzigen SBB-Industriewerks beim Bahnhof Bellinzona, das ab 2026 realisiert werden soll.

    Wie wirkt sich die Coronakrise auf die Wirtschaft Ihres Kantons aus?
    Das Tessin war einer der am stärksten betroffenen Kantone zu Beginn der Coronakrise. Dank der prompten Reaktion aller Beteiligten konnte Schlimmeres abgewendet werden. Auch die Unternehmen haben gut auf die schwierigen Zeiten reagiert und ihre Aktivitäten bereits wieder aufgenommen. Dieses gelungene Zusammenspiel hat gleichzeitig zur Stärkung des Images des Kantons Tessin als solider und sicherer Kanton beigetragen.

    Was unternehmen Sie diesbezüglich?
    Beim Ausbruch der Coronakrise haben wir unverzüglich Runde Tische mit Vertretern aus der Wirtschaft, Politik und Forschung einberufen, um gemeinsam kurz-, mittel und langfristigwirkende Massnahmen zur Wiederbelebung der Wirtschaft zu erarbeiten. Dazu kommt die vermehrte Unterstützung der Unternehmen im Bereich der wirtschaftlichen Innovation. Das vom Finanz- und Wirtschaftsdepartement initiierte Projekt «Vivi il tuo Ticino – Lebe dein Tessin» soll die Tessiner dazu anregen, den eigenen Kanton als Ferienort zu entdecken. ■

    Dipartimento delle finanze e dell’economia
    Divisione dell’economia
    Stefano Rizzi, Direktor
    www.ti.ch/economia

    Kanton Zug, Beat Bachmann

    Weshalb sollte sich ein ausländisches Unternehmen in Ihrem Kanton niederlassen?
    Beat Bachmann: Der Zuger Wirtschaftsraum bietet ein Gesamtpaket an herausragenden Standortfaktoren: Die ausgeprägte Wirtschaftsfreundlichkeit, politische und finanzielle Stabilität, attraktive Steuern für Firmen und Privatpersonen, Internationalität sowie der Pool an verfügbaren Fachkräften, der wiederum eine Magnetwirkung ausübt. Dazu kommen Investitionen in Bildung, die gute Erreichbarkeit, die hervorragende Lebensqualität sowie ein effektives Geschäftsumfeld. Der Kanton Zug ist Teil der Greater Zurich Area (GZA) und des Metropolitanraums Zürich, einer der weltweit attraktivsten Wirtschaftsräume.

    Welche Art von Unternehmen interessiert sich für Ihren Kanton?
    Unternehmen aus breit diversifizierten Branchengruppen: Life Science (Pharma / Biotech / Medtech), Grosshandel, High Tech Industrie, Finanzwirtschaft, Informations- und Kommunikationstechnologie (inkl. Fintech und Blockchain) sowie internationale Headquarters.

    Was hat sich in den letzten fünf Jahren in Ihrem Kanton bezüglich Standortqualität konkret verändert?
    Mit der Umsetzung der Steuerreform per 1. Januar 2020 bleibt der Wirtschaftsstandort Zug im internationalen Wettbewerb für Unternehmen und Privatpersonen langfristig weiterhin sehr attraktiv. Die führenden Branchen haben sich positiv entwickelt und sind noch stärker geworden, insbesondere Life Science mit Pharma und Medtech, Handel/Trading sowie Blockchain, Tech und IT. In diesen Bereichen sind auch viele Start-ups entstanden. Mit der Inbetriebnahme des Departements Informatik der HSLU in Rotkreuz und dem bevorstehenden Start der Höheren Fachschule für Informatik und Elektronik am Gewerblich-industriellen Bildungszentrum Zug investiert der Kanton in Talente und künftige Fachkräfte.

    Welche Entwicklungen erwarten Sie in den nächsten fünf Jahren?
    Wir hoffen, dass sich die – vor der Krise prosperierende – Wirtschaft gut erholt und erwarten, dass sich die Branchencluster erfolgreich weiterentwickeln und dass der Kanton weiterhin zu den attraktivsten Standorten zählt.

    Wie wirkt sich die Coronakrise auf die Wirtschaft Ihres Kantons aus?
    Der Zuger Wirtschaftsraum ist international stark vernetzt, globale Ereignisse haben eine grosse Auswirkung. Einen wesentlichen Einfluss hat die Entwicklung des Weltmarkts. Im dritten Quartal werden wir über klarere Informationen verfügen. Der Zuger Regierungsrat plant die kommenden Monate mit verschiedenen Szenarien; er verfolgt mit einem Monitoring ausgewählter Indikatoren die Erholung der Wirtschaft genau.

    Was unternehmen Sie diesbezüglich?
    Die Vertreterinnen und Vertreter des Kantons stehen im stetigen Austausch mit den ansässigen Unternehmen, Wirtschaftsverbänden und Organisationen. Dieses Netzwerk hat in den letzten Monaten seine Tragfähigkeit bewiesen. Die Nähe zur Zuger Wirtschaft und daraus folgend die Kenntnisse der Situation, auch die der Kleinst- und Kleinfirmen, hat geholfen, die Stützungsmassnahmen des Kantons, die die Massnahmen des Bundes ergänzen, so zu gestalten, dass zumindest die grundlegendsten Bedürfnisse gedeckt werden können. ■

    Volkswirtschaftsdirektion Kanton Zug
    Beat Bachmann,
    Leiter Kontaktstelle Wirtschaft Zug
    Telefon +41 41 728 55 04
    www.zg.ch/economy
    economy@zg.ch

    Kanton Zürich, Matthias Inhauen

    Weshalb sollte sich ein ausländisches Unternehmen in Ihrem Kanton niederlassen?
    Matthias Inauen: Das Wirtschafts- und Technologiezentrum Zürich bietet Unternehmen ein attraktives Ökosystem mit Weltruf. Dazu gehören die hohe Verfügbarkeit von Fachkräften, Spitzen-Hochschulen, höchste Lebensqualität, erstklassige Verkehrsin-
    frastruktur und ein dynamisches Netzwerk aus internationalen Grosskonzernen, innovativen mittelständischen Unternehmen und hochspezialisierten Kleinbetrieben. Die gut diversifizierte Zürcher Wirtschaft und eine nachhaltige Finanzpolitik des Kantons gewährleisten stabile Aussichten.

    Welche Art von Unternehmen interessiert sich für Ihren Kanton?
    Es sind Unternehmen, die ihre Innovationsstärke ausbauen möchten, Fachkräfte suchen, ihren internationalen Marktzugang aufbauen und dafür einen zentralen sowie langfristig stabilen Standort suchen. Wir begleiten vor allem wissens- und wertschöpfungsintensive Unternehmen aus den Branchen Informations- und Kommunikationstechnologie, Life Sciences, Finance sowie Business and corporate services.

    Was hat sich in den letzten fünf Jahren in Ihrem Kanton bezüglich Standortqualität konkret verändert?
    Verkehrsinfrastrukturprojekte wie die Limmattalbahn haben die Erreichbarkeit für Wirtschaft und Gesellschaft weiter verbessert. Für die Zürcher Unternehmen war es in den letzten eineinhalb Jahren zudem einfacher, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden als noch im Jahr 2018. Der Steuersatz für juristische Personen wurde massvoll gesenkt und der Spielraum bei den neuen Steuerinstrumenten für forschungsintensive Unternehmen wird voll ausgenutzt.

    Welche Entwicklungen erwarten Sie in den nächsten fünf Jahren?
    Die Entwicklung des Standorts Zürich steht ganz unter dem Zeichen von Innovation und neue Technologien. Eines unserer grossen Projekte ist der Innovationspark Dübendorf, der auch ein Testlabor ist, um die Wettbewerbsfähigkeit noch weiter zu steigern. Weiter steht die Mobilität im Zentrum, ob auf der Strasse, auf der Schiene, auf dem Velo oder zu Fuss. Dabei sind wir auch offen für die Digitalisierung und Nutzung neuer Technologien wie Drohnen oder Hyperloop.

    Wie wirkt sich die Coronakrise auf die Wirtschaft Ihres Kantons aus?
    Die Mehrheit der Unternehmen im Kanton Zürich leidet unter der Coronakrise. Als höchst internationaler und vom Ausland abhängiger Standort bergen die protektionistischen Entwicklungen ein erhöhtes Risiko, Exporte und Wertschöpfungsketten werden unterbrochen, der Konsum sinkt, und auch der internationale Flughafenstandort Zürich leidet. Aber wir sehen auch positive Entwicklungen: Zum Beispiel im Bereich Life Sciences und Informations- und Kommunikationstechnologie mit einem Sprung im Bereich der Digitalisierung, Home-Office und flexiblen Arbeitszeitregelungen.

    Was unternehmen Sie diesbezüglich?
    Mit einer enormen Geschwindigkeit hat neben dem Bund komplementär auch der Kanton Zürich ein Notstandmassnahmen-Paket im Umfang von einer halben Milliarde Franken zur Unterstützung der Wirtschaft beschlossen. Wir stehen dabei in engem Austausch mit der Wirtschaft. Ziel ist es, Arbeitsplätze und Einkommen im Kanton Zürich möglichst weitgehend zu sichern. Auch die Städte und Gemeinden unterstützen in Koordination mit dem Kanton mit bedürfnisnahen Lösungen, beispielsweise für Selbstständige und die Kreativitätsbranche. ■

    Amt für Wirtschaft und Arbeit Kt. Zürich
    Matthias Inauen,
    Leiter Firmenansiedlungen
    Telefon +41 43 259 26 78
    www.standort.zh.ch
    matthias.inauen@vd.zh.ch

    Kanton Uri, Stefan Büeler

    Weshalb sollte sich ein ausländisches Unternehmen in Ihrem Kanton niederlassen?
    Stefan Büeler: Der Kanton Uri liegt direkt an der zentralen europäischen Nord-Süd-Achse und besitzt sowohl auf der Strasse als auch auf der Schiene schnelle Verbindungen Richtung Norden und Süden. Wir bieten ein optimales Kostenumfeld, wo ein Unternehmen seine Pläne preiswerter umsetzen kann und den Arbeitnehmenden dank tiefen Steuern und Abgaben am meisten Geld zum Leben übrigbleibt. Arbeitskräfte schätzen es, im Naturparadies leben und arbeiten zu können.

    Welche Art von Unternehmen interessiert sich für Ihren Kanton?
    Es sind Unternehmen aus allen möglichen Branchen, welche hier noch gut erschlossenes Bauland oder Gewerberäumlichkeiten zu vernünftigen Preisen finden. Branchenbezogen sind es oftmals Unternehmen aus dem tourismusnahen Umfeld, aus der Metallverarbeitung, aus der Wintersporttechnologie (z. B. Seilbahnen) oder aus dem Bereich Verkehr/Mobilität. Jüngst lassen sich auch immer mehr digitale Nomaden nieder, die ortsunabhängig arbeiten.

    Was hat sich in den letzten fünf Jahren in Ihrem Kanton bezüglich Standortqualität konkret verändert?
    Im Kanton Uri wurden in den letzten fünf Jahren enorm viele Infrastruktur-Investitionen getätigt. Der Gotthard-Basistunnel wurde eröffnet, und in Altdorf ist der neue Kantonsbahnhof im Bau. Gleich daneben entwickeln wir mit der Werkmatt Uri ein grosses Industrie- und Gewerbegebiet. Andermatt wurde der wohl aufstrebendste Tourismusort der Alpen mit entsprechenden zeitgemässen Inf-
    rastrukturen. Zudem hat der Kanton Uri die Unternehmenssteuern deutlich gesenkt.

    Welche Entwicklungen erwarten Sie in den nächsten fünf Jahren?
    Der Kantonsbahnhof Altdorf wird zu einer neuen ÖV-Drehscheibe auf der Nord-Süd-Achse. Dabei entwickelt sich ein neues urbanes Zentrum mit vielen privaten Immobilienprojekten. Dazu trägt auch das Areal Werkmatt Uri in unmittelbarer Umgebung bei, das einen eigenen Autobahnanschluss erhält. Ende 2022 wird das neue Kantonsspital eröffnet. Der Bau des zweiten Gotthard-Strassentunnels wird zusätzliche Wertschöpfung in den Kanton bringen, und die touristische Entwicklung in Andermatt wird weiterhin für positive Schlagzeilen sorgen.

    Wie wirkt sich die Coronakrise auf die Wirtschaft Ihres Kantons aus?
    Natürlich ist es für die meisten Unternehmen keine einfache Zeit. Bisher haben die Urner Betriebe die Krise jedoch mit viel Eigeninitiative im Grossen und Ganzen gut gemeistert. In verschiedenen Bereichen gibt es denn auch bereits wieder positive Signale, insbesondere auch aus dem Tourismus. Dennoch stehen die meisten Unternehmen in den nächsten Monaten weiterhin vor sehr grossen Herausforderungen, um die Folgen der Krise bewältigen zu können.

    Was unternehmen Sie diesbezüglich?
    Wir stehen im regelmässigen Austausch mit unseren Unternehmen und den Wirtschaftsverbänden und suchen nach massgeschneiderten Lösungen. Für Härtefälle stellen wir Mittel aus dem Wirtschaftsförderungs-Fonds zur Verfügung. Wir unterstützen verschiedene Initiativen zur Schaffung von neuen Angeboten, insbesondere im Tourismus. Mit dem neuen Umsetzungsprogramm der Neuen Regionalpolitik steht uns hierzu ein wirksames Impulsprogramm zur Verfügung. ■

    Volkswirtschaftsdirektion
    Stefan Büeler, Leiter Abt. Wirtschaft
    und Tourismus
    Telefon +41 41 875 24 08
    www.standort-uri.ch
    stefan.bueeler@ur.ch

    Kanton Schwyz, Roman Morger

    Weshalb sollte sich ein ausländisches Unternehmen in Ihrem Kanton niederlassen?
    Roman Morger: Der Kanton Schwyz bietet eine ideale Lage im dynamischen Wirtschaftsraum Zürich, ein grosses Angebot an hoch qualifizierten Arbeitskräften und dazu eine der tiefsten Steuerbelastungen für Unternehmen und Privatpersonen in der Schweiz. Ausserdem finden sich hier zahlreiche europäische und weltweite
    Headquarters sowie internationale Schulen.

    Welche Art von Unternehmen interessiert sich für Ihren Kanton?
    Nationale und internationale Headquarters sowie Unternehmen der Finanzindustrie aus den Bereichen Vermögensverwaltung, Private Equity, Hedge Funds und Family Offices. Dazu kommen Unternehmen des Gesundheitswesens wie Medizintechnik, Pharma, Biotechnologie, Diagnostik und Dienstleistungsfirmen allgemeiner Art sowie Hersteller von hochwertigen Produkten.

    Was hat sich in den letzten fünf Jahren in Ihrem Kanton bezüglich Standortqualität konkret verändert?
    Der Baustart des Bauprojekts «Hertipark» in Brunnen ist erfolgt. Der Baustart der Etappe 1 des Bauprojekts «Nova Brunnen» in Brunnen ist auf anfangs 2021 geplant. Abgeschlossen ist der Studien-
    auftrag für die Umnutzung Zeughausareal Seewen-Schwyz und die Schnellzugsverbindung Mailand –Zürich mit Halt in Arth-Gold-
    au wurde eröffnet. Die Neugestaltung des Bahnhofplatzes Arth-Goldau sowie die Umnutzung des Areals Bahnhof Süd für Arbeiten und Wohnen ist im Gange.

    Welche Entwicklungen erwarten Sie in den nächsten fünf Jahren?
    Wir erwarten eine Zunahme von Home-Office und Co-Working Arbeitsplätzen sowie eine internationale Steuerharmonisierung in Bereichen wie Umsatzbesteuerung und Mindestbesteuerung (BEPS). Firmenansiedlungen erfolgen dort, wo entsprechend hoch qualifizierte Arbeitskräfte vorhanden sind. Unternehmen evaluieren ihre Wertschöpfungsketten – das internationale Interesse, um wertschöpfungsstarke Arbeitsplätze in der Schweiz aufzubauen, wird zunehmen.

    Wie wirkt sich die Coronakrise auf die Wirtschaft Ihres Kantons aus?
    Zahlreiche Unternehmen haben Kurzarbeit eingeführt. Stand 17. Juli 2020 haben rund 3000 Unternehmen Kurzarbeitsentschädi-
    gung erhalten, insgesamt wurden 85 Millionen Franken ausbezahlt.

    Viele Firmen werden 2020 wirtschaftlich ein schlechtes Jahr verzeichnen – der Kanton Schwyz erwartet deshalb einen Rückgang der Steuereinnahmen bei Unternehmen und Privatpersonen. Die Arbeitslosenzahlen dürften sich in den kommenden Monaten erhöhen.

    Was unternehmen Sie diesbezüglich?
    Wie bezahlen Kurzarbeitsentschädigungen aus sowie Erwerbsersatz-Entschädigungen durch die Ausgleichskasse Schwyz. Unternehmen erhalten Überbrückungskredite durch den Bund und den Start-Ups wird ebenfalls mit Überbrückungskrediten durch den Bund und den Kanton Schwyz unter die Arme gegriffen. Ausserdem haben wir das Impulsprogramm «Hopp Schwyz» lanciert. ■

    Amt für Wirtschaft Kanton Schwyz
    Roman Morger, Projektleiter
    Wirtschaftsförderung
    Telefon +41 41 819 16 48
    www.schwyz-wirtschaft.ch
    roman.morger@sz.ch

  • Kompetenzzentrum für soziale Berufe

    Kompetenzzentrum für soziale Berufe

    Die Berufsfachschule Winterthur ist ein Kompetenzzentrum für soziale Berufe. Zudem werden die Berufe Detailhandel und Dentalassistenz gelehrt, schreibt das Hochbaudepartement des Kantons Zürich in einer Mitteilung. Das Bauvorhaben umfasst mit dem Neubau rund vierzig Klassenzimmer, eine Dreifachturnhalle sowie Räume für den Schüleraufenthalt und die Verwaltung. Dadurch werden verschiedene Mietflächen in Winterthur aufgehoben und die Anzahl der Schulstandorte reduziert.

    Optimale Schul- und Sportnutzung
    Das Projekt besteche durch seine kompakte Form und der damit verbundenen Lage innerhalb der Parzelle. Dadurch würde Raum für zwei grosszügige Vorplätze entstehen, betonen die Projektverantwortlichen. Die Grundrisse gewährleisten zudem eine optimale Schul- und Sportnutzung, und das lichtdurchflutete Atrium ermögliche eine einladende, innere Erschliessung sowie attraktive Nutzflächen im Erdgeschoss und in den Obergeschossen. Mit dem siebengeschossigen Holz-/Betonbau würden die hohen Vorgaben der Baudirektion an die Nachhaltigkeit erfüllt werden. Das statisch tragende Holzfachwerk bleibt in den Obergeschossen sichtbar. Ziel ist, dem Regierungsrat und dem Kantonsrat 2021 ein bewilligungsfähiges Bauprojekt vorzulegen. Werden sie dem Projekt zustimmen und erfolgen keine Rekurse, kann mit den Bauarbeiten voraussichtlich im Herbst 2022 gestartet werden. ■

  • «Gemeinsam kann man mehr bewirken»

    «Gemeinsam kann man mehr bewirken»

    Die Greater Zurich Area (GZA) umfasste zunächst die an Zürich angrenzenden Kantone Glarus, Graubünden, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn und Zug. Neu sind Uri und das Tessin dazugekommen. Weshalb hat man sich zu diesem Schritt entschieden?
    Am Anfang waren es Zürich, Schaffhausen und Graubünden, dann über die Jahre kamen weitere Kantone dazu. Zug stiess im Jahr 2007 dazu, Uri im 2015. Das Tessin ist seit 2019 Mitglied in der GZA. Um Mitglied zu werden, muss ein Gesuch gestellt werden, welches von unserem Stiftungsrat geprüft wird. Eine Zusammenarbeit soll für beide Seiten sinnvoll sein. Mit dem Beitritt des Tessins wollte der Stiftungsrat unsere Kompetenzen bezüglich Technologie im Wirtschaftsraum Zürich stärken und das Netzwerk erweitern. Interessant sind vor allem die für uns wichtigen Technologien wie Life Sciences oder Mechatronik. Da hat das Tessin sehr viel zu bieten: Zum Beispiel das Dalle-Molle-Forschungsinstitut, welches sich mit künstlicher Intelligenz beschäftigt.

    Ist der Name Greater Zurich Area noch passend, wenn sie so viele auch weiter von Zürich weg liegende Gebiete umfasst?
    Der Name ist längst zur Marke geworden – so wie «Switzerland» oder «Geneva». Wir haben den Namen «Greater Zurich Area» zwar erfunden, er wird aber längst nicht nur von uns gebraucht. Das Tessin ist durch den Ceneri-Basistunnel näher an Zürich gerückt. Wichtige Forschungsprojekte im Tessin funktionieren problemlos über den Gotthard hinaus. Kantonsgrenzen sind völlig irrelevant – aber ein funktionierender Wirtschaftsraum, der ist relevant für Unternehmen.

    Dann ist es also denkbar, dass noch weitere Kantone zur GZA dazustossen?
    Geplant ist es nicht. Wenn aber jemand anklopfen würde, würde man dieselben Überlegungen machen wie beim Tessin. In der Schweiz ist vieles freiwillig. In anderen Ländern ist das anders: In Finnland beispielsweise gibt es keine Regionen oder Kantone, da wird alles in Helsinki entschieden. Natürlich kann man auch mit einer zentralistischen Organisation glücklich werden. Aber wir sind föderalistisch organisiert, und deshalb können die Kantone selber entscheiden: Will man Standortmarketing in der eigenen Region betreiben? Oder will man die Kräfte bündeln und mit jemand anderem zusammenarbeiten? Unser Verwaltungsratspräsident betont stets, dass unsere Türen offenstehen.

    Die Zahl der angesiedelten Unternehmen aus dem Ausland in der GZA war 2019 mit 103 rückläufig. Was sind die Gründe dafür?
    Global gesehen gibt es Entwicklungen, die alles andere als wirtschaftsfreundlich sind. Darunter fällt der Handelsstreit zwischen China und den USA oder auch der Brexit. In den letzten Jahren ist die Unsicherheit im globalen Wirtschaftsraum gestiegen. Damit verschlechtert sich das Umfeld für Investitionen. In der Schweiz registrieren wir schon seit dem Jahr 2016 rückläufige Zahlen bei den Ansiedlungen. Im Wirtschaftsraum Zürich kam diese Entwicklung leicht verzögert an: Erst 2019 sind die Anzahl Ansiedlungen zurückgegangen. Spannenderweise ist die Anzahl Arbeitsplätze in der GZA trotzdem gestiegen: Die angesiedelten Unternehmen haben 40 Prozent mehr Arbeitsplätze generiert als im Vorjahr. Auf die nächsten fünf Jahre hochgerechnet, sind ein Viertel mehr neue Stellen geplant, als bei den Unternehmen, die sich im 2018 angesiedelt haben. Die Qualität der Projekte hat zugenommen.

    «Die Schweiz bietet Stabilität und Verlässlichkeit.»

    Dann rechnen Sie weiterhin mit rückläufigen Zahlen?
    Definitiv. Wir rechnen damit, dass die Coronapandemie diesen weltweit rückläufigen Trend weiter verstärkt. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) schätzt, dass der weltweite Markt dieses Jahr um 30 Prozent einbrechen wird. Es gibt sicherlich Branchen, die sogar noch mehr Erfolg haben als in der Vergangenheit. Beispielsweise solche, die auf digitale Tools spezialisiert sind. Für Video-Konferenz-Tools wie Teams oder Zoom ist der Aktienkurs während der Pandemie enorm gestiegen. Generell ist Corona aber natürlich ein Dämpfer für die Weltwirtschaft.

    Weshalb soll ein Unternehmen seinen Standort in der GZA oder in der Schweiz wählen?
    Die Schweiz wird gewählt, damit man das Europageschäft von hier aus betreiben kann. Dazu braucht es die richtigen Fachkräfte. Diese findet man in der Schweiz oder kann sie via Personenfreizügigkeit leicht aus dem europäischen Ausland rekrutieren. Wir sind schon heute sehr international aufgestellt: Wir sind nicht das Zentrum von Europa, aber gerade in Westeuropa sind wir doch sehr zentral. Die Schweiz verfügt darüber hinaus über gute bilaterale Verträge mit der EU sowie Innovationskraft. Zudem können wir Stabilität und Verlässlichkeit bieten. Die Unternehmenssteuer sind hierzulande günstig. Man kommt nicht in die Schweiz, damit man hohe Löhne zahlen kann. Man kommt in die Schweiz, weil hier Leute sind, die hohe Löhne verdienen.

    Geht die GZA mehr auf die Unternehmen zu oder umgekehrt?
    Wir haben eine Doppelfunktion: Wir vermarkten den Wirtschaftsraum, aber wir sind auch Ansprechpartner. Kundenanfragen machen aber nur etwa 11 Prozent aller Ansiedlungen in den Kantonen aus. Wir sind offen und prüfen alles. Aber natürlich investieren wir unsere Zeit und Ressourcen vor allem in lohnende Projekte. Bei rund 60 Prozent aller Ansiedlungen akquirieren wir aktiv und etwa 15 Prozent sind Empfehlungen aus dem strategisch gepflegten Netzwerk, welches Partnerorganisationen, Beratungsfirmen und Wirtschaftsanwälte umfasst.

    Als Arbeitgeber sind die ausländischen Unternehmen wichtig. Wie viele Arbeitsplätze generieren sie aktuell in der GZA?
    Die reine Anzahl Arbeitsplätze für die Ansiedlungen aus dem Jahr 2019 betrug 651. Diese Firmen werden in den nächsten fünf Jahren 1676 neue Arbeitsplätze schaffen. Das sind dann 24 Prozent mehr als diejenigen von Unternehmen, die sich im Jahr 2018 angesiedelt haben. Wir haben bereits zum zweiten Mal eine Beratungsfirma beauftragt, eine umfassende Analyse diesbezüglich zu erstellen: Zwischen 2009 und 2018 wurden durch das Standortmarketing mindestens 8618 Arbeitsplätze geschaffen.

    Welchen weiteren Mehrwert schafft die GZA für die zu ihr gehörenden Kantone?
    Wir tragen dazu bei, dass die Innovationskraft gestärkt wird und dass wir vor allem mit den wachsenden Märkten in Asien vernetzt bleiben. Auch innerhalb der Kantone gibt es gewisse kantonale Wertschöpfungseffekte. So arbeitet vielleicht jemand in Zug, wohnt aber in Zürich. Die neun Kantone kommen in der GZA zusammen, um gemeinsam Standortmarketing zu betreiben. Gemeinsam kann man mehr bewirken. Ein einzelner Schweizer Kanton ist zu klein, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Wir bringen wichtige Schnittstellen zusammen und sehen uns auch in der Vermittlerrolle.

    Wie hat sich in den letzten fünf Jahren die Standortqualität in der GZA konkret verändert?
    Die Unsicherheiten haben zugenommen. Gründe dafür sehen wir unter anderen im Brexit wie auch in der EU-Krise. Italienische Banken sind noch immer ein grosses Fragezeichen. Probleme bereiten zudem der Handelsstreit zwischen den USA und China wie auch das ungeklärte Verhältnis zwischen der Schweiz und der EU. Die Schweiz bietet im internationalen Vergleich aber sicherlich sehr stabile Verhältnisse. Die Gesetze ändern nicht über Nacht, die Steuern werden weder plötzlich erhöht noch unvernünftig gesenkt. Die Steuerreform ist mittlerweile auch durch, und gewisse Technologiebereich haben sich extrem weiterentwickelt. Bei der Robotik und im Bereich Drohnen braucht Zürich den Vergleich mit Silicon Valley derzeit nicht zu scheuen. In der Schweiz punkten wir mit qualifizierten Fachkräften: Wir verfügen über sehr gute Abgänger von unseren Hochschulen und bieten gleichzeitig ein attraktives Umfeld für die klügsten Köpfe aus aller Welt.

    «Die Konkurrenz hat zugenommen.»

    Wie wirkt sich die Coronakrise auf die GZA aus?
    Sie hat auch bei uns einen Digitalisierungsschub ausgelöst. Wir reisen weniger und arbeiten mehr virtuell. Das wird wahrscheinlich noch anhalten oder vielleicht sogar gängige Geschäftspraxis werden. Wir haben – wie auch bereits zuvor – Webinare durchgeführt, diese aber zum Beispiel in Korea durch eine Frage-Antwort-Stunde mit Experten ergänzt. Dieses neue Format ist sehr gut angekommen. Allgemein machen wir im Moment Videoschaltungen, anstatt selber in ein anderes Land zu reisen.

    Welche Konsequenzen erwarten Sie längerfristig?
    In nächster Zeit dürften Veranstaltungen vermehrt in hybrider Form durchgeführt werden. Im September ist eine zweitägige Konferenz in Zürich geplant. Diese wird am ersten Tag virtuell stattfinden, am zweiten Tag kann man sich persönlich treffen. Die Veranstalter wollen damit aber nicht nur für dieses Jahr etwas Spezielles kreieren, sondern sie wollen etwas schaffen, das Ihnen Flexibilität schenkt. Gerade auch im Hinblick auf künftige ähnliche Szenarien.

    Mit welchen Herausforderungen hat die GZA sonst noch zu kämpfen?
    Die Konkurrenz hat zugenommen. Als wir vor gut 20 Jahren angefangen haben, gab es noch nicht so viele effiziente Standortförderungs-Organisationen. Heute haben auch die kleinsten Länder und sogar Städte welche. Eine weitere Herausforderung: Es gibt viele ausländische Organisationen, die Benefits anbieten. Beispielsweise Zuschüsse für Anstellungen, damit der Rekrutierungsprozess das Unternehmen weniger teuer zu stehen kommt. So etwas ist in der Schweiz nicht denkbar, weil man dafür Steuergelder einsetzen müsste. Wir leisten auch viel Überzeugungsarbeit – in der Schweiz ist nicht alles teurer. Und wenn jemand 200’000 Dollar in den USA verdient, verdient er sie auch in London, Madrid oder Amsterdam. In Zürich muss man vielleicht sogar weniger Lohn bezahlen, weil bei uns die Steuern für das Individuum günstiger sind als anderswo.

    Wie wirkt die GZA den Einschränkungen und wahrscheinlich auch dem durch die Coronakrise verursachten weiteren Rückgang der Ansiedlungen entgegen?
    Wir werden die Social-Media-Kanäle in Zukunft nicht nur für die Kommunikation nutzen, sondern auch für die Akquisition. Wir versuchen über ein datenbasiertes Vorgehen neue Kunden zu gewinnen.

    Die wichtigsten Märkte der GZA sind die USA, Deutschland, China und Italien. Auf welche anderen Länder/Städte konzentriert sich die GZA noch und weshalb?
    Seit 2014 sind wir in Korea aktiv. In Israel beginnen wir gerade. Sobald die Krise vorbei ist, können wir mit Aktivitäten starten – es ist alles aufgegleist. Wir prüfen regelmässig, wo wir noch tätig sein könnten. Indien war beispielsweise von 2006 bis 2008 ein Fokusmarkt. Mangels Resultate haben wir diesen aber wieder aufgegeben. Wenn Russland oder Brasilien keine Rezession hätten, kämen diese Märkte durchaus in Frage. Innerhalb der von uns bearbeiteten Märkte wählen wir die Regionen nach den Technologie-Hotspots aus. ■

  • Thalwil: Überbauung mit Bahnanschluss

    Thalwil: Überbauung mit Bahnanschluss

    Auf dem östlichen Teil des Bahnhofs Thalwil sollen mit dem Projekt «Talevo» im bestehenden Güterschuppen Verkaufs- und Büroflächen entstehen. Ausserdem sind durch eine Aufstockung Attikawohnungen oder Büros geplant. Neben dem Güterschuppen ist eine architektonisch und energetisch hochwertige Wohnüberbauung vorgesehen, die – gemäss den Projektverantwortlichen – optimal mit den Quartieren vernetzt werden soll. Im Erdgeschoss sind Verkaufs- und Büroflächen geplant. Vorgesehen ist ebenso, die Bahnhofstrasse mit rund dreissig Bäumen zu begrünen und so einen Allee-Charakter zu schaffen. Die Thalwiler Stimmbürgerinnen und Stimmbürger werden an einer der nächsten Gemeindeversammlungen darüber abstimmen. ■

  • «Stellwerk 2»: Am Puls der Zeit

    «Stellwerk 2»: Am Puls der Zeit

    Die erste Etappe, das Bürogebäude «Stellwerk 1» wurde 2010 direkt neben dem historischen Bahnhofsgebäude fertiggestellt. Daneben verblieb an exponierter Lage, neben der Unterführung Wülflingerstrasse, das längliche Grundstück zwischen Gleisen und Bahnhofplatz. Auf dieser zentral gelegenen Freifläche, auf der sich ehemals das Personalrestaurant der SBB befand und die im Untergrund eine zu erhaltende Stellwerkzentrale beherbergt, wird der Neubau «Stellwerk 2» realisiert. Das Areal bildet den nordöstlichen Abschluss eines hochwertigen Stadtraums, der in den letzten Jahren markante Änderungen erfahren hat, betont das Architektenteam. Ein Neubau in dieser exponierten Lage werde von vielen Seiten her sehr gut einsehbar sein, was seine Bedeutung als wichtiger Baustein in Winterthurs Stadtkörper unterstreiche, so die Architekten. Das «Stellwerk 2» ist ein gemischt genutztes Gebäude mit siebzig Wohnungen, zwei Bürogeschossen sowie Retail- und Gastronomieflächen im Erdgeschoss sowie 500 Veloabstellplätzen im Untergeschoss. ■

  • Wirtschaftsraum Zürich überzeugt mit Zugang zu Talenten

    Wirtschaftsraum Zürich überzeugt mit Zugang zu Talenten

    Der Wirtschaftsraum Zürich bietet Unternehmen Zugang zu einem grossen Pool an erstklassigen Talenten. Sonja Wollkopf Walt, CEO der Standortmarketingorganisation Greater Zurich Area (GZA), bezeichnet dies in einem Interview mit der Organisation The Place Brand Observer (TPBO) als eines der wichtigsten Anziehungskräfte des Standorts. Die Schweiz werde in mehreren Ranglisten als die Weltmeisterin für Innovation geführt. Dies haben auch Unternehmen wie Google, IBM, Disney oder Biogen erkannt, welche ihre Forschungsstandorte im Wirtschaftsraum Zürich angesiedelt haben.

    Im Wirtschaftsraum Zürich treffen sich erstklassige Technologie, Schweizer Verlässlichkeit und Stabilität, hebt Wollkopf Walt im Interview hervor. Insbesondere vor dem Hintergrund von globalen Handelskonflikten oder der Corona-Pandemie sei dies ein wichtiger Mehrwert für Unternehmen.

    Trotz der negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie als Ganzes habe diese bei manchen Unternehmen auch neue Entwicklungen hervorgebracht oder die Forschungsaktivitäten beschleunigt. Wollkopf Walt hebt etwa HeiQ hervor. Die Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) entwickelt eine Technologie, durch welche Textilien gegen Viren geschützt werden können. Mit der Technologie behandelte Stoffe können das Corona-Virus zu 99,9 Prozent blockieren.

    Die Kosten in der Schweiz seien zwar höher sind als in vielen europäischen Ländern. Gleichzeitig sei aber fair zu sagen, dass das Verhältnis von Preis und Leistung im Wirtschaftsraum Zürich gut ist, so Wollkopf Walt. Die Arbeitnehmende in der Schweiz hätten eines der höchsten Produktivitätsniveaus der Welt, fügt sie hinzu.

    Wenn es um Start-ups geht, seien in der Greater Zurich Area die drei wichtigsten Faktoren vorhanden, welche für ein blühendes Start-up-Ökosystem nötig sind: Talent, Kapital und Kunden. Wollkopf Walt hebt auch hervor, dass 2019 ein Rekordjahr für Start-up-Investitionen gewesen ist. Ausserdem haben vier Start-ups aus der Greater Zurich Area den Einhorn-Status erreicht – sie werden also mit mehr als 1 Milliarde Dollar bewertet.