Schlagwort: Hallenbad

  • Neues Hallenbad für dieKSS genehmigt

    Neues Hallenbad für dieKSS genehmigt

    Die Entscheidung der Schaffhauser Stimmbevölkerung ebnet den Weg für den Neubau eines modernen Hallenbads auf dem KSS-Areal. Mit einem Investitionsvolumen von 80 Millionen Franken stellt dieses Projekt einen wichtigen Meilenstein in der Weiterentwicklung der städtischen Infrastruktur dar. Der Neubau ist nicht nur eine Antwort auf die alternde bestehende Anlage, sondern auch ein Bekenntnis zur nachhaltigen und zukunftsorientierten Stadtentwicklung.

    Der Neubau wird die bestehende Schwimmhalle aus dem Jahr 1972 ersetzen, die aufgrund ihres schlechten Zustands und der veralteten Technik nicht mehr den Anforderungen der heutigen Zeit gerecht wird. Die letzten Sanierungsmassnahmen liegen mehr als 30 Jahre zurück, und die Anlage leidet unter gravierenden Mängeln wie Wasser- und Wärmeverlusten, mangelnder Barrierefreiheit und veralteten Sicherheitseinrichtungen. Hinzu kommt, dass das derzeitige Hallenbad den steigenden Besucherzahlen nicht mehr gerecht wird, was zu erheblichen Nutzungskonflikten führt.

    Ein Hallenbad für alle Generationen
    Der geplante Neubau wird nicht nur den bisherigen Standard übertreffen, sondern auch neue Massstäbe setzen. Mit einem Schwimmbecken, das acht Bahnen à 25 Meter umfasst, sowie einem Lehrschwimmbecken, einem Kursbecken mit Hubboden, einem separaten Sprungbecken und einem Kinderplanschbereich wird das Angebot deutlich erweitert. Zusätzlich wird ein Warmwasser-Aussenbecken und eine hochmoderne Wellness-Anlage entstehen, die verschiedene Saunen, ein Dampfbad und einen Saunagarten umfasst. Diese Einrichtung wird nicht nur den sportlichen Bedürfnissen, sondern auch den steigenden Ansprüchen der Bevölkerung an Wellness und Erholung gerecht.

    Ein zentrales Element des neuen Konzepts ist die Trennung der Becken nach Nutzungsschwerpunkten, um die heutigen Nutzungskonflikte zu vermeiden. Die neue Struktur ermöglicht es, die verschiedenen Angebote gleichzeitig und ohne Einschränkungen zu nutzen. Der zentrale Eingang des Neubaus wird eine effiziente Erschliessung aller Angebote sicherstellen und den Betrieb optimieren.

    Nachhaltigkeit als Leitprinzip
    Der Neubau des Hallenbads wird nach dem «Minergie-P-ECO Standard» realisiert, einem der höchsten Standards für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen in der Schweiz. Das Energiekonzept des Projekts sieht die umfassende Nutzung von Abwärme, insbesondere aus der benachbarten Eisbahn, sowie den Anschluss an einen lokalen Wärmeverbund vor. Diese Massnahmen tragen dazu bei, den ökologischen Fussabdruck des Neubaus erheblich zu reduzieren und Schaffhausen als Vorreiter im nachhaltigen Bauen zu positionieren.

    Neue Synergien und Einnahmequellen
    Das neue Hallenbad wird nicht nur sportliche und gesundheitliche Angebote bieten, sondern auch wirtschaftlich von Bedeutung sein. Ein öffentlich zugängliches Restaurant mit 130 Innen- und 150 Aussenplätzen wird zusätzliche Einnahmen generieren und die KSS-Anlage als Treffpunkt für die gesamte Bevölkerung etablieren. Zudem wird eine Tiefgarage mit 150 Abstellplätzen die Erreichbarkeit verbessern.
    Ergänzende Mietflächen für Gesundheits- und Fitnessangebote runden das Konzept ab und tragen zur Attraktivität und Wirtschaftlichkeit des Gesamtprojekts bei. Diese Synergien zwischen den verschiedenen Nutzungen stärken das KSS-Areal als zentralen Anlaufpunkt für Sport, Freizeit und Erholung in Schaffhausen.

    Wettbewerb und Projektsteuerung
    Nach der Zustimmung der Bevölkerung startet nun der Projektwettbewerb, dessen Ziel es ist, einen innovativen Entwurf für den Neubau zu finden, der die hohen Ansprüche an Architektur, Funktionalität und Nachhaltigkeit erfüllt. Bis zum Sommer 2025 werden zwölf qualifizierte Teams ihre Vorschläge ausarbeiten, und das Siegerprojekt der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Baustart ist für 2027 geplant, die Eröffnung des neuen Hallenbads für 2029/2030.

    Der Neubau des Hallenbads in Schaffhausen ist mehr als nur ein Bauprojekt – er ist ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit und die Innovationskraft der Stadt. Mit modernster Infrastruktur, nachhaltiger Bauweise und einem erweiterten Angebot wird das neue Hallenbad die KSS-Anlage zu einem noch attraktiveren und zeitgemässeren Freizeitort machen.

  • Hallenbadsanierung in Geroldswil muss neu geplant werden

    Hallenbadsanierung in Geroldswil muss neu geplant werden

    Die Bauarbeiten im Hallenbad in Geroldswil können nicht wie vorgesehen realisiert werden, weil das Sanierungskonzept nicht planmässig umgesetzt werden konnte. Um die Sicherheit der Badbesucher zu gewährleisten, erarbeitet der Gemeinderat nun einen neuen Sanierungsplan, geht aus einer Medienmitteilung hervor.

    Die Sanierung betrifft das Tragwerk des Hallenbaddaches. Ursprünglich war ein Tausch der alten Trägerköpfe durch neue vorgesehen. Im Zuge dieser Baumassnahme seien die Hohlraumträger geöffnet worden. Bei einigen seien so gravierende Korrosionen festgestellt worden, dass sich der bestehende Sanierungsplan nicht realisieren lässt. Nun werde die Sanierungsmassnahme neu geplant.

    Aktuell sei nicht absehbar, ob ein völlig neues Dach erstellt werden muss. Zunächst seien weitere Abklärungen und Untersuchungen nötig. «Der Gemeinderat gibt sich die dafür nötige Zeit, um alle Eventualitäten berücksichtigen zu können, was bis Ende März 2024 dauern kann», heisst es. Der Badebetrieb im Hallenbad ist seit dem 19. Juni 2023 wegen Umbauarbeiten eingestellt.

  • Stadtrat verabschiedet das Entwicklungskonzept Josef-Areal

    Stadtrat verabschiedet das Entwicklungskonzept Josef-Areal

    Der Betrieb des Kehrichtheizkraftwerks Josefstrasse wurde im Frühling 2021 eingestellt. Unter der Federführung des Amts für Städtebau wurde ein Entwicklungskonzept erarbeitet, um festzulegen, wie das Areal in Zukunft aussehen soll. Vorgesehen sind der Ausbau des Werkhofs, ein Gesundheitszentrum für das Alter in Kombination mit Alterswohnungen, ein Hallenbad und ein Quartierpark. Weiter sind im Erdgeschoss ergänzende Räume für die Öffentlichkeit und das Quartier vorgesehen. Der Stadtrat hat das Entwicklungskonzept nun verabschiedet. 

    Erarbeitung und Mitwirkung 
    Als Grundlage für das Entwicklungskonzept hat die Stadt eine Testplanung durchgeführt. Verschiedene Anspruchsgruppen nahmen an dieser Testplanung teil und die Quartierbevölkerung konnte sich im Rahmen von Dialogveranstaltungen einbringen. Durch diesen engen Einbezug konnten die unterschiedlichen Bedürfnisse abgeholt und berücksichtigt werden. 

    Die wichtigsten Punkte des Entwicklungskonzepts 
    Das Entwicklungskonzept macht Vorgaben für die Lage von Gebäuden und Quartierpark und definiert übergeordnete Grundsätze für die angestrebten städtebaulichen und stadträumlichen Qualitäten. Dazu gehören etwa die Einbindung und Vernetzung ins Quartier, die Freiraumversorgung und mögliche Nutzungen. 

    Nachdem der Stadtrat dem Entwicklungskonzept zustimmte, geht es in die Projektierungsphase mit Architekturwettbewerb, Bauprojekt und Volksabstimmung. 
    Bis 2032 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein und die neuen Nutzungen auf dem Josef-Areal bezugsbereit sein.