Schlagwort: Hauptsitz

  • Neuer Hauptsitz stärkt Zukunft des Wasserkraftunternehmens in Kriens

    Neuer Hauptsitz stärkt Zukunft des Wasserkraftunternehmens in Kriens

    ANDRITZ Hydro zieht in einen neuen Hauptsitz um, bleibt jedoch weiterhin in Kriens ansässig. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, sollen Forschung und Entwicklung, Vertrieb, Projektabwicklung und Verwaltung mit etwa 130 Mitarbeitenden in das Schappe Center nahe dem rekonstruierten Firmengelände der ehemaligen Bell Maschinenfabrik ziehen. Auf dem Areal des Vorläuferunternehmens wird ein neuer Stadtteil entstehen.

    Mit dem Umzug in das moderne Firmenzentrum will ANDRITZ Hydro seine Optionen für weiteres Wachstum sichern, heisst es in der Mitteilung. Der Umzug der Firmenleitung in das Schappe Center soll bis zum Ende 2026 abgeschlossen sein. Bereits im Frühjahr teilte das Unternehmen mit, dass der Umzug seiner Servicewerkstatt vom Zentrum in Kriens in das rund 10 Kilometer entfernte Industriegebiet von Buchrain im Norden von Luzern bis 2028 geplant ist. Das Unternehmen bietet Dienstleistungen wie elektromechanische Ausrüstungen und Serviceleistungen für Wasserkraftwerke weltweit für neue und bestehende Wasserkraftwerke, von Kleinwasserkraftwerken bis hin zu Grossanlagen.

    „Für uns ist das eine gute Lösung“, wird Standortleiter Claudio Nold zitiert. „Wir können so unter optimalen Bedingungen weiterarbeiten und wachsen.“ Auch für Logis Suisse, die Grundeigentümerin des Bell-Areals, sei die Verlegung des Hauptsitzes von ANDRITZ Hydro ein Gewinn, um das ehemalige Industrieareal zu einem neuen Stadtquartier zu entwickeln, heisst es in der Mitteilung.

  • Energieversorger plant Umzug in ehemalige Bankräumlichkeiten

    Energieversorger plant Umzug in ehemalige Bankräumlichkeiten

    Die AEW wird ihren neuen Hauptsitz nicht wie bisher vorgesehen auf das Areal Obere Vorstadt verlegen. Wie der Energieversorger mitteilt, habe die im Mai 2024 gestartete Testplanung gezeigt, dass die mögliche Arealentwicklung nicht ausreichend mit den Entwicklungszielen der AEW übereinstimmt.

    Die Suche nach einem neuen Standort war nötig geworden, weil der jetzige Hauptsitz an der Industriestrasse 20 im Aeschbachquartier in Aarau die kurz- bis mittelfristigen Kapazitäts- und Flächenbedürfnisse der AEW nicht erfüllt. Aus diesem Grund wird der per Mitte 2027 auslaufende Mietvertrag nicht verlängert.

    Nun hat die AEW in der Bahnhofstrasse 49 ein passendes Quartier gefunden: die Räumlichkeiten der ehemaligen Credit Suisse. Den Angaben zufolge bieten sie den Raumbedarf, den die AEW langfristig benötigt.

    Da der Kanton Aargau aktuell „bedeutende Flächen“ im Areal Obere Vorstadt für das Obergericht und die Justizleitung anmietet, will die AEW „in einem ersten Schritt“ Verhandlungen mit dem Kanton über einen Verkauf des Gesamtareals Obere Vorstadt aufnehmen. Der Umzug an die Bahnhofstrasse ist für 2027 geplant.

  • Neubau am Hauptsitz in Weggis feierlich eröffnet

    Neubau am Hauptsitz in Weggis feierlich eröffnet

    Thermoplan hat am 22. Juni nach knapp 960 Tagen Bauzeit seinen Neubau am Hauptsitz in Weggis eingeweiht, informiert der global aktive Luzerner Hersteller von Kaffeevollautomaten in einer Mitteilung. Das rote Band vor dem weitläufigen Eingangsbereich des modernen Produktions- und Bürogebäudes wurde von Thermoplan-CEO Adrian Steiner gemeinsam mit dem Gründerehepaar Esther und Domenic Steiner durchschnitten. Über den gesamten Tag der offenen Tür hinweg fanden sich an der Festmeile entlang der Weiherstrasse fast 5000 Besuchende ein.

    Thermoplan entwickelt und produziert Kaffeevollautomaten für den professionellen Einsatz in Gastronomie und anderen Gewerben. Unter anderem stattet Thermoplan die globale Kette Starbucks mit Kaffeevollautomaten aus. Dabei bekennt sich das global aktive Unternehmen zum Produktionsstandort Schweiz: Die Kaffeevollautomaten werden alle am Hauptsitz in Weggis hergestellt, informiert Thermoplan in seiner Selbstdarstellung. Auch die dafür verwendeten Komponenten stammen zu rund 80 Prozent aus Schweizer Produktion.

  • CSS erweitert Hauptsitz mit Diener und Diener Architekten

    CSS erweitert Hauptsitz mit Diener und Diener Architekten

    Die Jury eines Architekturwettbewerbs der CSS Gruppe hat sich einstimmig für den Entwurf von Diener und Diener Architekten entschieden. Das Basler Architekturbüro erhält laut einer Medienmitteilung den Auftrag, den CSS-Hauptsitz des Kranken-, Unfall- und Sachversicherers in der Stadt Luzern zu erweitern. Dabei soll ein Gewerbegebäude an der Tribschenstrasse, das die CSS 2015 gekauft hatte, integriert werden.

    Insgesamt waren zehn Entwürfe eingereicht worden. „Lambris“, so CSS-CEO Philomena Colatrella, „verkörpert urbane Eleganz und erfüllt die Anforderungen an die architektonischen, denkmalpflegerischen und funktionalen Anforderungen am besten“.

    Ursprünglich hatte die CSS das Gewerbegebäude des Luzerner Architekten Carl Mossdorf abbrechen wollen. Doch gemeinsam mit Schutz- und Planerverbänden einigte sie sich schlussendlich auf dessen Erhalt. Nun soll es in einen möglichst originalen Zustand zurückgebaut werden.

    Im Lambris genannten Entwurf von Diener und Diener Architekten wird das historische Gebäude vom Neubau umfasst. Laut CSS verbindet das Siegerprojekt die unterschiedlichen Strassen und Plätze und fügt sich dadurch nahtlos in das Stadtbild ein. Im Erdgeschoss soll ein öffentlich zugängliches Bistro entstehen.

    Die Baueingabe für das „dringend benötigte“ Bürogebäude soll im vierten Quartal dieses Jahres erfolgen. Sofern keine Rekurse gegen die Baubewilligung eingereicht werden, ist der Bezug des Neubaus in der ersten Hälfte des Jahres 2027 geplant.

  • Megasol nimmt auf seinem Parkplatz eigene Solardächer in Betrieb

    Megasol nimmt auf seinem Parkplatz eigene Solardächer in Betrieb

    Megasol hat seine Parkplätze am Hauptsitz in Deitingen in einen Solar-Carport mit 22 Ladestationen umgewandelt. „Wir haben ihn rund um unser bewährtes Solardach Nicer X entwickelt“, wird Daniel Sägesser, Geschäftsleitungsmitglied der Megasol Energie AG, in einer entsprechenden Mitteilung des international aktiven Solothurner Solarherstellers zitiert. Beim Schnellmontagesystem Nicer X werden die Solarmodule mit einem Schnappverschluss in vertikal verlaufende Profile eingeklinkt. Das Solardach kann auf Stahl- oder Holzkonstruktionen montiert werden und schützt auch bei geringer Neigung vor Regen, Hagel und Schnee.

    Megasol hat seinem am eigenen Hauptsitz eingerichteten Solarparkplatz den Namen Wingport verliehen. Auch die Mojen Solar GmbH will das für Grossparkplätze gedachte System mit den charakteristischen Auslegern vertreiben. „Ein solch gut ausgearbeitetes Komplettsystem hat uns bisher noch niemand angeboten“, wird Frank Helmcke, Geschäftsführer der deutschen Solarfirma, in der Mitteilung zitiert. „Da in vielen Teilen Deutschlands und auch Frankreichs eine Solare-Parkplatz-Überdachungspflicht besteht, nehmen die Anfragen seit einiger Zeit sehr stark zu.“ Hier will Mojen Solar im Zusammenspiel mit Megasol Lösungen anbieten. Dabei stellt der Solothurner Solarhersteller neben Nicer X alle Detailpläne für die Gesamtkonstruktion zur Verfügung. Für deren Umsetzungen arbeitet Mojen Solar mit weiteren Zulieferern für Fundament und Stahlkonstruktion zusammen.

  • Grüner Stahl macht Forster Campus besonders nachhaltig

    Grüner Stahl macht Forster Campus besonders nachhaltig

    Forster Profilsysteme lässt in Romanshorn einen neuen Firmensitz bauen. Dort sollen Aktivitäten und Mitarbeiter der beiden bisherigen Standorte in Arbon TG vereint werden. Der rund 30’000 Quadratmeter umfassende neue Forster Campus wird eine Produktions- und Logistikhalle, ein Bürogebäude und ein Technologiezentrum umfassen.

    Der Gebäudekomplex soll die Zertifizierung nach dem Gold-Level des internationalen Standards Leadership in Energy and Environmental Design (LEED) für ökologisches Bauen erhalten. Die höchste Zertifizierung können nur besonders nachhaltige Gebäude erhalten. Um dies zu erreichen, wird beim Bau des Campus CO2-reduziert produzierter Stahl eingesetzt, sogenannter Grüner Stahl.

    Die zur Debrunner Koenig Gruppe aus St.Gallen gehörende Debrunner Acifer AG hat insgesamt 600 Tonnen Grünen Stahl für den Forster Campus geliefert. Der Auftrag bildet damit das erste grosse Projekt mit Grünem Stahl für die B2B-Handelspartnerin und Dienstleisterin in der Schweiz. „Natürlich ist auch konventioneller Stahl zu 100 Prozent recycelbar“, wird Willi Lüchinger, CEO der Forster Profilsysteme AG, in einer entsprechenden Mitteilung von Debrunner Acifer zitiert. „Aber mit der Verwendung CO2-reduziert produzierten Stahls gehen wir noch einen Schritt weiter bei der Nachhaltigkeit: Dank Green Steel erreichen wir das LEED-Gold-Level.“

  • Schlössli Schönegg wird zum Innovationscampus

    Schlössli Schönegg wird zum Innovationscampus

    Das historische Schlössli Schönegg mit dem dazugehörenden Chalet auf der Wilhelmshöhe in Luzern gehört seit 1998 Stefan Muff, dem Hauptaktionär der Axon-Active-Gruppe. Gemeinsam mit seinem Bruder Bruno renovierte Muff das damals stark sanierungsbedürftige Gebäude in enger Absprache mit der Denkmalpflege. Danach diente es als Hauptsitz der Endoxon AG, die Technologien für digitale Landkarten entwickelte und 2006 an Google verkauft wurde. Seit 2008 ist das «Schlössli» Hauptsitz der Axon Active Group, die sich strategisch im Bereich der digitalen Transformation positioniert. Axon befasst sich mit komplexen Big-Data-Lösungen für weltweit operierende Unternehmen wie auch mit digitalen Ökosystemen für diverse Branchen. Die Unternehmensgruppe zählt heute über 750 Mitarbeitende an 18 Standorten rund um den Globus. Am Hauptsitz arbeiten derzeit 50 Personen – Tendenz stark steigend.

    Mit dem Schlössli Schönegg hatte Muff von Anfang an grosse Visionen. Bereits beim Kauf plante er Erweiterungen ein. Stand heute kann das Gebäude die künftigen Anforderungen als Zentrum zum Erbringen digitaler Dienstleistungen sowie für die geplante Forschungstätigkeit und das neu entwickelte Betriebskonzept «DeepWorking» nicht mehr erfüllen. Deshalb sieht das neu aufgegleiste Projekt einen ergänzenden Neubau als «Axon Campus» vor, der als Innovations-Labor dienen soll. Dieses soll die interdisziplinäre Kooperation verschiedener Interessensgruppen und Ideen fördern. Der Campus führt Akteure aus Bildung, Politik, Behörden und Wirtschaft zusammen und lässt sie an zukunftsweisenden Gesellschafts- und Geschäftsformen teilhaben. Gleichzeitig können die Innovationen in digitalen Ökosystemen erlebt und getestet werden. Die Umgebung soll auch für Start-ups ideale Voraussetzungen bieten, weshalb über das Projekt auch als «Silicon Valley der Zentralschweiz» berichtet wurde.

    Skizze des geplanten Anbaus.

    Um den Ansprüchen eines modernen Campus gerecht zu werden, muss das künftige Raumangebot offen, flexibel und multifunktional gestaltet werden. Vorgesehen ist eine Bruttogeschossfläche von 1500 Quadratmetern mit rund 150 Arbeitsplätzen. Projektiert sind ausserdem eine Kantine von gehobener Qualität mit Produktionsküche sowie ein voll digitales und multifunktionelles Auditorium für 120 Personen mit angeschlossenem Bar-Bereich. Der Neubau wird den besonderen örtlichen Verhältnissen und der daraus resultierenden Gefahrenlage aufgrund möglicher Hangrutsche und Steinschläge angepasst. Eine umfassende Hangsicherung ist durch den Neubau gewährleistet. Den sich wandelnden Mobilitätsansprüchen wird ebenfalls Rechnung getragen: mittels angemieteter Parkplätze auf Niveau Gibraltarstrasse und der Einrichtung von e-mobilitätskonformen Park- und Veloplätzen in dem auf 15 Mio. Franken veranschlagten Neubau. Zurzeit läuft noch der Bewilligungsprozess. Mit dem Bezug wird frühestens 2025 gerechnet.

    Der Kraftort Wilhelmshöhe soll dank dem Projekt des renommierten Architekturbüros von Daniele Marques aus Luzern verstärkt zu einem Haus der Begegnung und der digitalen Transformation werden. Muff schwebt vor, dass sich der Ort zu einem gesamtheitlichen Innovationsstandort entwickelt. Eine mögliche Öffnung der Räume an den Wochenenden für Bildungsinstitutionen oder andere kuratierte Veranstaltungen sei denkbar.

  • Energie 360° beginnt mit Umbau seines Hauptsitzes

    Energie 360° beginnt mit Umbau seines Hauptsitzes

    Energie 360° kann mit dem Umbau seines Hauptsitzes in Zürich Altstetten beginnen. Der mehrheitlich von der Stadt Zürich gehaltene Energieversorger investiert knapp 28 Millionen Franken in die Umgestaltung und Erweiterung seiner Büroräume zu einer offenen Bürolandschaft, den Bau einer grossflächigen Photovoltaikanlage sowie die Optimierung der Haustechnik, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Demnach hatte Energie 360° die Baubewilligung im Januar erhalten. Ab Ende März kann nun die Baustelle eingerichtet werden. Bis zum Spätherbst 2024 sollen die Renovierungsarbeiten beendet sein. In der Zwischenzeit verlegen die Mitarbeitenden ihre Arbeitsplätze in einen temporären Hauptsitz in Zürich Altstetten.

    Das Gebäude wird bereits jetzt vollständig mit erneuerbarer Energie versorgt und ist energetisch optimiert. Im Zuge des Umbaus erhält es weitere Solaranlagen nach einem Entwurf von Jessenvollenweider Architektur aus Basel. Das Büro ist den Angaben zufolge Pionier im Bereich Photovoltaikanlagen. Die Module sollen künftig rund die Hälfte des Strombedarfs von Energie 360° produzieren.

    „Die zusätzlichen Photovoltaikanlagen an der Fassade und die Erweiterung auf dem Dach machen den Hauptsitz zum grünen Kraftwerk mit Vorbildfunktion und starker Wirkung nach aussen“, wird Jörg Wild, CEO von Energie 360°, in der Medienmitteilung zitiert.

    Das Unternehmen will bis 2040 seinen Kunden und Kundinnen ausschliesslich erneuerbare Energie anbieten. Als nachhaltiger Energie- und Mobilitätsdienstleister hat es daher auch seinen eigenen Energieverbrauch im Blick.

  • Pistor darf neue Logistikanlage bauen

    Pistor darf neue Logistikanlage bauen

    Die Grosshändlerin Pistor AG darf ihre Logistik an ihrem Hauptsitz in Rothenburg erweitern. Das Stimmvolk der Gemeinde hat am 12. März dem Bebauungsplan Hasenmoos Süd zugestimmt, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Demnach kann Pistor nun mit den Detailplanungen für neue Lager-, Warenumschlags- und Distributionsflächen auf 31‘700 Quadratmetern beginnen. Vorgesehen sind drei Bauetappen ab 2026. Die Kosten belaufen sich auf einen hohen zweistelligen Millionenbetrag, schätzt das Unternehmen.

    Teil der Investition sind hochautomatisierte Logistiklösungen. Damit will Pistor ihre Genossenschaftern und Genossenschafterinnen sowie Kunden und Kundinnen „die effizienteste und zuverlässigste Lieferkette am Markt“ bieten. Pistor beliefert hauptsächlich Bäckereien und Konditoreien, aber auch Gastrounternehmen, Spitäler und Pflegeheime mit Lebensmitteln und Waren.

    Perspektivisch will Pistor seinen Lieferumfang ausweiten auf medizinische Verbrauchsartikel wie Hygienemasken und Spritzen. „Auch hierfür sollen die neuen, geplanten Gebäude die Grundlage bilden.“ Der Regierungsrat des Kantons Luzern muss den Entscheid noch formell bestätigen.

    „Wir danken den Rothenburgerinnen und Rothenburgern für das Vertrauen, das sie uns entgegenbringen“, wird Patrick Lobsiger, CEO von Pistor, in der Medienmitteilung zitiert. Pistor sei ein wichtiger Arbeitgeber für die Region und darüber hinaus.

  • Lonza baut in Basel aus

    Lonza baut in Basel aus

    Die Lonza AG baut ihren seit 1962 auf dem Areal Lindenhof ansässigen operativen Hauptsitz in Basel aus, informiert die Kantonsverwaltung Basel-Stadt in einer Mitteilung. In Nachbarschaft zum denkmalgeschützten bestehenden Lonza-Hochhaus sollen zwei weitere Hochhäuser errichtet werden. Neben Gewerbe- und Dienstleistungsflächen, die von Lonza benötigt werden, sind dabei auch Wohnungen „für unterschiedliche Bedürfnisse“ vorgesehen, heisst es in der Mitteilung.

    Die Erweiterungsbauten sollen das Areal „zu einem grünen, nutzungsdurchmischten und öffentlich zugänglichen Quartierbaustein des St. Alban-Quartiers entwickeln“, schreibt die Kantonsverwaltung. Der Parkrand soll erhalten und mit weiteren Bäumen bepflanzt werden. Bisher durch Park- und Tennisplätze versiegelte Böden werden „bezüglich Biodiversität und Klimaverträglichkeit aufgewertet und begrünt“.

    Die Planauflage für die dazu nötige Änderung eines nie umgesetzten Bebauungsplans aus dem Jahr 1991 kann bis zum 30. September beim kantonalen Bau- und Verkehrsdepartement eingesehen werden. Am 6. September will Lonza zudem selbst ab 18 Uhr im Hotel Victoria über das Projekt informieren.

  • Energie 360° renoviert Hauptsitz in Altstetten

    Energie 360° renoviert Hauptsitz in Altstetten

    Energie 360° will seinen 2003 erbauten Hauptsitz an der Aargauerstrasse 182 in Altstetten umbauen und instandsetzen. Dafür investiert der mehrheitlich von der Stadt Zürich gehaltene Energieversorger knapp 28 Millionen Franken. In seiner Eigenschaft als Bauherrenvertretung habe das Amt für Hochbauten der Stadt Zürich jetzt das entsprechende Baugesuch eingereicht, informieren Stadtverwaltung und Energieunternehmen in einer gemeinsamen Mitteilung. Sie rechnen damit, die Bauarbeiten im nächsten Frühjahr beginnen zu können.

    Die Umbauarbeiten sollen den Hauptsitz an die Erfordernisse einer modernen Arbeitsumgebung „mit flexiblen und hybriden Arbeitskonzepten“ anpassen, heisst es in der Mitteilung. Dazu sollen die bestehenden Räumlichkeiten „zu einer offenen Bürolandschaft“ mit entsprechend modernisierter Haustechnik umgestaltet werden. Für Fassaden und Dach ist die Einrichtung einer grossflächigen Photovoltaikanlage geplant.

    Von anfänglichen Überlegungen, das bestehende Gebäude mit einem Neubau zu ergänzen, habe die Geschäftsleitung von Energie 360° nach „einer strategischen Überprüfung“ Abstand genommen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Statt dessen solle der Bestandsbau „für eine effiziente und ergebnisorientierte Arbeitswelt“ optimiert werden. Für das architektonische Konzept zeichnet Jessenvollenweider Architektur aus Basel verantwortlich.

    Bis 2040 will Energie 360° sein Angebot ausschliesslich auf Energie aus erneuerbaren Quellen umstellen. Laut Mitteilung treibt der Umbau des Hauptsitzes diese „Transformation des Unternehmens voran und ermöglicht zielgerichtete Energiesparmassnahmen im eigenen Betrieb“.

  • Implenia realisiert Immobilienprojekte in Genf und Lausanne

    Implenia realisiert Immobilienprojekte in Genf und Lausanne

    Die Division Buildings von Implenia habe den Zuschlag für zwei Aufträge in der Westschweiz mit einem Gesamtvolumen von 200 Millionen Franken bekommen, informiert die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Opfikon in einer Mitteilung. Konkret soll Implenia den historischen Hauptsitz einer internationalen Organisation in Genf renovieren sowie im Auftrag des zur EPIC Suisse AG gehörenden Unternehmens Pulse zwei neue Gebäude für Produktion und Forschung in Chesaux-sur-Lausanne errichten.

    In Genf wird Implenia Fassaden und Sicherheitsinstallationen des historischen Gebäudes an die aktuellen Normen anpassen, die Innenräume neu gestalten und die Ausstattung der dortigen rund 1200 Arbeitsplätze modernisieren. In Chesaux-sur-Lausanne werden zwei viergeschossige Gebäude realisiert, die durch zwei gemeinsame Untergeschosse verbunden sind. Beide Projekte werden nach den Prinzipien der Lean Construction umgesetzt, erläutert Implenia. Bei diesem Ansatz für Planung und Umsetzung von Bauprojekten stehen die Vermeidung von Verschwendung und die Übererfüllung der Bedürfnisse des Bauherrn im Mittelpunkt.

  • Basel Area erreicht mit Ansiedlung von LifeMine neuen Meilenstein

    Basel Area erreicht mit Ansiedlung von LifeMine neuen Meilenstein

    Basel Area Business & Innovation, die Agentur für Standortpromotion und Innovationsförderung, hat einen neuen Meilenstein erreicht. Mit LifeMine Therapeutics konnte nun das 200. Unternehmen bei der Ansiedlung in der Basel Area unterstützt werden. Das Biotechnologieunternehmen hat seinen Hauptsitz in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts und gründet nun seinen europäischen Hauptsitz in der aus den drei Kantonen Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura bestehenden Basel Area.

    „LifeMine Therapeutics als unseren 200. Kunden zu haben, ist für unser Team und die Region sehr erfreulich“, wird Christof Klöpper in einer Medienmitteilung zitiert, CEO von Basel Area Business & Innovation. „Die Tatsache, dass LifeMine Therapeutics aus der Boston Area kommt – einem der weltweit grössten Life Sciences-Zentren – unterstreicht die Möglichkeiten, die die Basel Area internationalen Biotechunternehmen bietet.“

    LifeMine entwickelt Medikamente auf Basis genetisch-kodierter kleiner Moleküle und wird diese Arbeit nun auch von Basel aus vorantreiben. „Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Aktivitäten nach Basel ausweiten und uns in einer Region voller innovativer Unternehmen niederlassen können“, sagt Mitbegründer und operativer Leiter (COO) WeiQing Zhou. „Basel Area Business & Innovation hat uns fantastisch unterstützt und den Prozess so reibungslos gestaltet, wie wir es uns nur wünschen konnten.“

    Von den seit 2016 durch Basel Area bei der Ansiedlung 200 unterstützten Firmen stammen 164 nicht aus der Schweiz. Insgesamt 122 sind in den Life Sciences tätig. Inzwischen entscheiden sich aber auch vermehrt Unternehmen aus der Produktions- und Prozesstechnologie für eine Ansiedlung in der Basel Area.

  • Niederländische Zentralbank baut mit neustark

    Niederländische Zentralbank baut mit neustark

    Die Niederländische Zentralbank verwendet bei der Renovierung ihres Hauptsitzes in Amsterdam CO2-neutralen Beton. Dies wird dank einer Zusammenarbeit der niederländischen New Horizon Urban Mining B.V. und dem Schweizer Start-up neustark möglich, wie aus einer Mitteilung bei LinkedIn hervorgeht.

    Die Technologie von New Horizon macht es möglich, den CO2-Fussabdruck von Beton um 75 Prozent zu reduzieren, heisst es. Dafür wird Zement aus Betonrückbaumaterial gewonnen. Der verbleibende Fussabdruck wird von neustark ausgeglichen. Das Start-up hat eine Technologie entwickelt, mit der CO2 aus der Atmosphäre dauerhaft in Recyclingbeton gespeichert werden kann. Dafür wird flüssiges CO2 in Abbruchmaterial eingeleitet.

    Neustark ist eine Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) mit Sitz in Bern. Das Unternehmen arbeitet unter anderem mit Holcim zusammen, um Innovation und Nachhaltigkeit im Bausektor voranzutreiben. Im Rahmen der Zusammenarbeit untersucht neustark das CO2-Umwandlungspotenzial des von Holcim rezyklierten Abbruchbetons. Holcim optimiert wiederum den von neustark hergestellten Beton.

  • Securecell baut Hauptsitz in Urdorf aus

    Securecell baut Hauptsitz in Urdorf aus

    Der Hauptsitz der Securecell AG in Urdorf ist ausgebaut worden. Das Biotech-Unternehmen ist seit April 2019 im Industriegebiet Luberzen ansässig. Damals erfolgte der Umzug in eine 1800 Quadratmeter grosse Fläche mit rund 30 Mitarbeitern. Laut Medienmitteilung hat das auf Entwicklung von Automationslösungen für Bioprozesse spezialisierte Unternehmen die Zahl seiner Mitarbeiter seitdem verdoppelt und deshalb nun seine Arbeitsfläche vergrössert. Zum Jahreswechsel sei das Erdgeschoss am Firmensitz freigeworden. Die Securecell AG konnte so Ende 2021 weitere 2000 Quadratmeter Büro- und Produktionsfläche beziehen, heisst es in der Medienmitteilung.

    Beim Bezug der 1. Etage 2019 seien moderne Büroräume, ein Forschungslabor und ein Reinraum für die medizintechnische Entwicklung sowie eine Produktionsstätte für Kleingeräte mit angeschlossenem Lager und Werkstatt eingerichtet worden. Die neu hinzu gekommene Arbeitsfläche im Erdgeschoss sei perfekt auf die Bedürfnisse von Securecell zugeschnitten und konnte ohne grossen Aufwand sofort genutzt werden, heisst es in der Mitteilung.

    Der Vormieter habe die Räume mit modernen Büroarbeitsplätzen und Besprechungsräumen, einer ESD-geschützten, elektronik- und produktionstauglichen Werkstatt sowie einer grossen Lagerhalle ausgestattet. ESD bedeutet Schutz gegen elektrische Entladungen. Darüber hinaus biete die Etage einen Zugang zur Laderampe und eine geräumige Küche.

    Securecell ist Mitglied im Bio-Technopark Schlieren-Zürich.

  • Aepli Metallbau errichtet neuen Standort in Gossau

    Aepli Metallbau errichtet neuen Standort in Gossau

    Normalerweise baut Aepli Metallbau für andere – vor allem moderne und energieeffiziente Fassaden aus Glas und Metall. Zu den Grossprojekten des Unternehmens gehören zum Beispiel das Learning Center HSG, St. Gallen, das Biozentrum Basel oder auch der Quadrolith in Baar. Heute zählt der Familienbetrieb, der seit 108 Jahren in Gossau beheimatet ist, rund 200 Mitarbeitende.

    Der bisherige Hauptsitz an der Industriestrasse stösst trotz Anbauten und den auf drei Standorte verteilten Produktionshallen an seine Kapazitätsgrenzen. So hat sich der in der dritten Generation tätige Firmenchef, Roman Aepli, für einen Neubau des Hauptsitzes entschieden. Dieser entsteht auf dem Gelände der Sommerau-Nord – direkt neben dem Autobahnanschluss Gossau. Das 100’000 Quadratmeter umfassende Land konnte Aepli vor rund zwei Jahren der Genossenschaft Migros Ostschweiz abkaufen.

    Auf 35’000 Quadratmetern finden das Bürogebäude sowie eine zweigeteilte Produktionshalle Platz. Das Bürogebäude weist fünf Stockwerke auf und erhält eine sich von oben nach unten verjüngende Glasfassade. Diese baut auf vor- und zurückspringenden Aepli-Air-Control-Fassade-Elementen auf. Damit soll die maximale Energieeffizienz sichergestellt werden. Photovoltaik-Anlagen auf dem Flachdach der Produktionshalle sorgen für eine nachhaltige Stromproduktion. Eine Tiefgarage mit 166 Stellplätzen bietet Platz für die Servicefahrzeuge.

    So könne nicht nur die Produktion der Aepli Metallbau an einem Ort gebündelt, sondern auch die langfristige Zukunft des Unternehmens in Gossau sichergestellt werden, wie Roman Aepli sagt. Geplant sei die Investition in neueste Produktionstechniken sowie in die Digitalisierung. Vor allem die Automatisation werde viel Platz beanspruchen, weshalb Sommerau-Nord der ideale Standort sei. Neue Prozesse sollen dank der geplanten Fertigungsstrassen optimiert werden und so die Effizienz und Qualität steigern.

    Der Neubau ist denn auch die grösste Investition in der Geschichte des Unternehmens. Geplant ist, dass die Produktion auf der Sommerau im Herbst 2022 starten kann. Anfang 2023 sollten auch die Büroräumlichkeiten bezugsbereit sein.

    Von den verbleibenden 65’000 Quadratmeter Land hat Aepli 6000 Quadratmeter als Reserve behalten. Das weitere Land wurde in drei Parzellen unterteilt und an drei Unternehmen weiterverkauft: Die neuen Eigentümer sind die Huber Kunststoff AG, die Pulverbeschichterin Gema Switzerland GmbH und die Genossenschaft Metzgermeister St. Gallen und Umgebung.

    Doch nicht nur beim Standort gibt es Veränderungen, sondern auch in der Geschäftsleitung: Das neue Führungsteam besteht seit 1. Januar 2021 aus den langjährigen Mitarbeitern Matthias Elmer (Geschäftsführer), Michael Röthenmund (Technischer Leiter), Thierry Knöpfel (Leiter Verkauf) und Marcel Rechsteiner (Leiter Finanzen und HR). Aepli konzentriert sich auf seine Aufgaben als Verwaltungsratspräsident und auf die Realisierung des neuen Firmensitzes.

  • VZ Depotbank baut Hauptsitz im Tech Cluster Zug

    VZ Depotbank baut Hauptsitz im Tech Cluster Zug

    Die VZ Depotbank AG und die Urban Assets Zug, eine Tochter der Metall Zug AG, haben eine Absichtserklärung für den Bau des neuen Banksitzes auf dem Areal des Tech Clusters Zug unterschrieben. Darüber informiert die Metall Zug Gruppe in einer Medienmitteilung. Wie es darin heisst, löse diese Unterschrift den Start für die Gesamtentwicklung der beiden Hochhäuser CreaTowers Ost und CreaTowers West aus.

    Die VZ Depotbank werde den maximal 40 Meter hohen Ostturm voraussichtlich 2025 beziehen. In einem zweiten Bauabschnitt soll später der bis zu 60 Meter hohe Westturm unter anderem für urbane Nutzungen und Wohnen erstellt werden. Für beide ist eine gemeinsame Tiefgarage vorgesehen. Der Architekturwettbewerb soll 2021 abgeschlossen werden.

    Die Entwicklung des Tech Clusters Zug geht damit nach Angaben der Metall Zug Gruppe „bereits kurz nach der Kommunikation des Projektes für SHL Medical AG im November 2020 einen weiteren grossen Schritt vorwärts“. Metall Zug hat damals bekanntgegeben, dass der Anbieter von Arzneimittelabgabesystemen auf dem Gelände ein kombiniertes Produktions- und Bürogebäude bauen wird.

  • Romande Energie kauft im Wallis zu

    Romande Energie kauft im Wallis zu

    Romande Energie verstärkt seine Präsenz im Wallis. Wie der Waadtländer Energieversorger mitteilt, übernimmt er die Toutelec SA in Monthey. Der 1990 gegründete Installateur von Stromleitungen und Telefonanlagen ist ausser an seinem Hauptsitz auch mit Niederlassungen in Troistorrents und Vouvry im Unterwallis und in Ollon VD vertreten.

    Neu wird Toutelec Teil der Romande Energie Services SA. Die Dienstleistungstochter von Romande Energie ist ausser in der Waadt bereits in den Kantonen Genf und Freiburg vertreten und will ihr Angebot auf die gesamte Westschweiz ausweiten. Toutelec sei für seine Kompetenzen in den Bereichen Stromleitungen Telekommunikation und Sicherheit bekannt und gut im Unterwallis verankert, wird Alexandre Udry in der Mitteilung zitiert, bei Romande Energie Services für das Wallis zuständig. „Wir freuen uns darauf, künftig auf seine Professionalität rechnen zu können, um unsere Präsenz und unsere Kompetenzen in diesem Bereich zu stärken.“